Ordoliberalismus

Ordoliberalismus

Der Ordoliberalismus wird als Synonym für den Neoliberalismus in der Wirtschaftsoziologie verwendet.

Man beschreibt mit ihm eine Richtung des Neoliberalismus die die Ordnungsidee zentral setzt. Der Ordoliberalismus gent nicht von der natürlichen Ordnung des klassischen Liberalismus aus, sondern vielmehr von einer sozial geschaffenen oder auch ökonomischen Ordnung welche die Voraussetzung für den Fortschritt und die Freiheit zur Selbstverwirklichung ist.

Es handelt sich um ein Konzept, dass der Freiburger Schule nach Eucken, Böhm entspringt für eine Wirtschaftsordnung welche auf revidierten Vorstellungen des Liberalismus und auf dem Neoliberalismus beruht.

Die Rollenzuweisung an den Staat spielt hier eine große Rolle. Durch ihn werden die rechtlichen Rahmenbedingungen gestellt und die Einhaltung der Wettbewerbsordnung gesichert. Dabei achtet man das Privateigentum der Produktionsmittel und die individuelle Freiheit.

Man geht davon aus dass eine vollständige Konkurrenz zu einem Höchstmaß an ökonomischer Wohlfahrt für die gesamte Volkswirtschaft führt nach der Wohlfahrtsökonomie.

Auch sollen deshalb interventionistische Eingriffe (Interventionen) des Staates in den Wirtschaftsverlauf unterbleiben.

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