Qualitätszirkel

Qualitätszirkel

Unter einem Qualitätszirkel versteht man eine freiwillige Initiative von Organisationen, man bildet Kleingruppen mit 6 bis 9 Mitarbeitern die sich kontinuierlich über Probleme und Erfahrungen austauschen zwecks der Qualitätssicherung.

Man kann Themen frei wählen, aber sollten diese im Zusammenhang mit dem Anspruch einer stetigen Verbesserung stehen. Durch die Qualitätszirkel wird die Selbstevaluation gefördert.

So beschreibt der Qualitätszirkel auf den unteren Hierachieebenen eine Form von Qualitätsmanagement in Kleingruppen.

Sie sind häufig einer Ergänzung zu Vorschlagswesen im Betrieb und können diese ergänzen oder auch ersetzen. Ähnlich zu Qualitätsausschüssen, Aktiongruppen oder Lernstatt.

Sie werden mindestens 1 Mal im Monat oder häufiger in der bezahlten Arbeitszeit oder danach auf einer freiwilligen Basis durchgeführt.

Ein geschulter Moderator leitet die Veranstaltungen und man nutzt Problemlösungstechniken um Lösungsvorschläge gemeinsam zu erarbeiten.

Diese werden initiiert und kontrolliert. Der Zirkelleiter vermittelt die benötigten Techniken, der Koordinator organisiert die verschiedenen Zirkel und durch die Steuerungsgruppe werden die Zirkel durchgesetzt und kontrolliert.

Die Qualitätszirkel können abteilungsübergreifend sein oder auch die Umwelt wie Abnehmer oder Lieferanten mit einbeziehen.

Im Englischen spricht man von „Quality Circles“ als innerbetriebliche Gruppen die die Produktqualität verbessern, man nutzt die positiven Effekte von Gruppen, auch kann man die hohe Isolierung durch Spezialisierung entgegen wirken und Kontakte unter dern Mitarbeitern personalpolitisch fördern.

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