Reziprozität

Reziprozität

Reziprozität beschreibt eine Verhaltensweise bei der Akteure nach dem Prinzip handeln „Wie du mir so ich dir“. Es handelt sich um eine Form sozialer Präferenzen die seit den 1990er Jahren Eingang in die Wirtschaftswissenschaften gefunden hat.

Reziprokes Verhalten der Akteure kann in der experimentellen Wirtschaftsforschung und der experimentellen Spieltheorie Abweichungen von menschlichem Verhalten von theoretischen Gleichgewichtsvorhersagen erklären.

So geht man davon aus, dass Menschen ein Bedürfnis haben andere zu bestrafen welche unfair zu ihnen waren, als negative Reziprozität. Andersherum werden Menschen belohnt die fair und großzügig waren in Form einer positiven Reziprozität.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.