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FCA

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FCA

FCA kann auf alle Transportarten angewendet werden, also für Transporte über trockene oder nasse Strassen oder Grenzen. Der Käufer hat hier die sogenannte Transportdisposition, er bestimmt also das Transportmittel und den Transportweg.
FCA steht als Abkürzung für Free Carrier _ Named Place also auf Deutsch frei Frachtführer_ benannter Ort als Vertragsformel der von der ICC entwickelten Incoterms für Außenhandelsgeschäfte.

Auch die Bezeichnung „Franco Spediteur…“ kann für FCA gefunden werden, also von den ICC-Klauseln abgewandelte jedoch sinngemäß gleiche Bezeichner. So ist Franco Spediteur eine Bezeichnung der UN-Economic Commission for Europe (ECE), Genf und frei bezieht sich auf frachtfrei also auf den Kostenübergang nicht den Gefahrenübergang.

Dokumentenakkreditiv

Dokumentenakkreditiv

Mit einem Dokumentenakkreditiv beschreibt man ein Zahlungsversprechen (eine Zahlungsgarantie) der Bank des Importeurs zu Gunsten des Exporteurs.

Dabei gibt die Importeurbank (die akkreditiveröffnende Bank, Akkreditivbank) im Auftrag und nach den Weisungen des Importeurs dieses Zahlungsversprechen ab.

Man spricht auch von einem Documentary Credit oder Letter of Credit L/C. Dabei sind die maßgebliche Rechtsgrundlagen für die Abwicklung von Dokumentenakkreditiven die einheitlichen Richtlinien und Gebräuche für Dokumenten-Akkreditive (ERA) der internationalen Handelskammer (/CC) welche von den meisten Banken und Bankenverbänden der Welt anerkannt sind.

Kapitalkonsolidierung

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Kapitalkonsolidierung

Kapitalkonsolidierung vermeidet die Doppelerfassung bei der Vollkonsolidierung indem an Stelle des Postens „Beteiligungen“ aus dem Jahresabschluss des Konzernmutterunternehmens die Vermögensgegenstände, Rechnungsabgrenzungsposten, Schulden, Sonderposten sowie Bilanzierungshilfen des Tochterunternehmens gesetzt werden.

Verbunden hiermit ist die Aufrechnung des Buchwertes der Beteiligung mit dem Eigenkapital des jeweiligen Tochterunternehmens. Liegt die Beteiligungsquote unter 100 % verrechnet man nur anteilig. Nach § 301 HGB erfolgt die Aufstellung der Kaptialkonsolidierung nach der sogenannten „Neubewertungsmethode“.

Dabei werden stille Reserven des Tochterunternehmens in einer Handelsbilanz II im Rahmen der Neubewertung aufgedeckt und so in den Folgejahren fortgeführt.

Preisdifferenzierung

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Preisdifferenzierung

Preisdifferenzierung beschreibt den Verkauf von sachlich gleichen Produkten (Sach- und Dienstleistungen) durch einen Anbieter an verschiedene Kunden bzw. Kundengruppen (Marktsegmentierung) zu verschiedenen Preisen. Sie dient als Instrument der differenzierten Marktbearbeitung und ermöglicht totale oder teilweise Abschöpfung von Gewinnpotentialen (Preismanagement).

Die Preisdifferenzierung kann über die Preispolitik direkt oder indirekt über Konditionenpolitik.

Man unterscheidet bei den Formen die räumliche Preisdifferenzierung mit der Veräußerung der Waren auf regional abgegrenzten Märkten zu verschieden hohen Preisen wie bei der Preisdifferenzierung in In- und Ausland sowie der zeitlichen Preisdifferenzierung bei der man verschieden hohe Preise für gleichartige Waren fordert abhängig von der zeitlichen Nachfragen wie bei einem Peak, Off-Peak-Pricing als Abschöpfung von Konsumentenrenten.

Aber auch zielgruppenorientiert kann die Preisdifferenzierung erfolgen, abhängig von der marketingpolitischen Bedeutung wie A- oder C- Kunden oder auch mit Absatzfunktionen wie z.B. der Zielgruppe mit einem Studententarif.

Weiterhin gibt es auch eine sachliche Preisdifferenzierung bei der die Preishöhe abhängig vom Verwendungszweck der Produkte ist wie beispielsweise bei verschiedenartigen Abnehmern von Branntwein, verschiedenen Strom- oder Gastarifen für den Haushaltsgebrauch oder Industrieverbrauch.

Fragmentierende Entwicklung

Fragmentierende Entwicklung

Unter Fragmentierende Entwicklung versteht eine ökonomische Entwicklung bei der am globalen Wettbewerb (Globalisierung) und den Wohlfahrtseffekten nie Länder und ihre Bevölkerungen als Ganzes, sondern nur bestimmte Orte oder Exportenklaven der Länder der Dritten Welt oder Global Cities der Industrieländer profitieren. So schwindet die Grenze zwischen reichem Norden und armen Süden. Denn auch in den Industrieländern bildet sich eine verarmte Bevölkerungsschicht heraus.

Es werden aufgrund der globalen Konkurrenz gezwungenermaßen neue Standorte gesucht und alte aufgegeben auf der Suche nach günstigen Produktionsbedingungen. Andersrum bilden sich auch in den Entwicklungsländern Eliten heraus was zu einer Pluralisierung führt und Aufgabe von bekannten entwicklungsökonomischen Raumentitäten.

 

Automatisierung: Erleichterung im Personalwesen

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Automatisierung: Erleichterung im Personalwesen

Was sind automatisierte Arbeitsprozesse?

Bereits seit Jahren hält die Automatisierung im Alltag Einzug – von automatisch öffnenden Türen über Bewegungsmelder bis hin zur automatisch regelnden Heizung. Selbstverständlich kommt auch die Arbeitswelt schon lange nicht mehr ohne Automatisierungsprozesse aus. Computer und Roboter übernehmen zahlreiche Arbeitsprozesse wie das Wühlen durch Prozessakten oder automatisierte Fragen und Antworten durch Chat Bots.

Vor allem im Personalmanagement bringt die Automatisierung viele Vorteile mit sich. Neue Technologien und Softwares prägen das Personalwesen 4.0. Welcher Bewerber die Stelle letztendlich bekommt, entscheidet selbstverständlich weiterhin der Personaler – allerdings erhält er auf dem Weg dorthin praktische Hilfe durch automatisierte Arbeitsprozesse.

Technische Fortschritte & Entwicklung

-Sourcing & Robot Recruiting

Als Personaler muss man häufig selbst aktiv werden und auf geeignete Kandidaten zugehen – das kostet jedoch sehr viel Zeit. Damit Personaler dennoch zufriedenstellende Sourcing-Ergebnisse erzielen können, empfiehlt sich „Robot Recruiting“. Diese Software zeigt direkt den passenden Bewerbungskandidaten an, ohne vorher eine langwierige Suche durchführen zu müssen. Wer auf diese automatisierte Vorgehensweise setzt, steigert die Produktivität und spart extrem viel Zeit. Das Beste daran: Man muss kein IT-Profi sein, um von dieser Automatisierung zu profitieren.

-Chat Bots

Im Human Resources-Management gelten Chat Bots als die technologische Innovation. Schließlich wird dem Personaler durch automatisierte Fragen und Antworten jede Menge Arbeit abgenommen. Chat Bots helfen sowohl beim Recruiting als auch bei Krankmeldungen von Mitarbeitern.

-Stammdaten ändern

Die Stammdaten der Mitarbeiter haben sich geändert? Auch dieser Arbeitsprozess ist häufig mit viel Aufwand verbunden. In diesem Bereich sind Automatisierungsvorgänge deshalb ebenfalls hilfreich.

-Onboarding

Die persönliche Betreuung eines neuen Mitarbeiters ist wohl das Herzstück der Arbeit eines jeden Personalers. Das persönliche Onboarding spielt also eine zentrale Rolle. Allerdings lassen sich dennoch einige Aspekte dieses Arbeitsprozesses automatisieren wie beispielsweise die Zusendung von Unterlagen und Informationen, der Einarbeitungsplan oder das technische Einrichten des Arbeitsplatzes.

-Offboarding

Selbstverständlich kann Automatisierung auch beim Offboarding genutzt werden. Bei der Löschung von personenbezogenen Mitarbeiterdaten und der Dokumentation der Aufgabenbereiche haben sich Automatisierungsprozesse bereits als sehr hilfreich erwiesen.

-Controlling

Mit Hilfe einer speziellen Software können Personaler ganz einfach und unkompliziert Fehlzeiten, Krankmeldungen und Überstunden der Mitarbeiter erfassen und automatisch auswerten lassen.

-Online-Assesement-Center

Selbstverständlich kann man sich erst durch das persönliche Gespräch ein umfassendes Bild über den potentiellen Kandidaten machen. Eine erste Vorauswahl der Bewerber ist jedoch auch mit einem automatisierten Online-Assement-Center möglich.

-Arbeitszeugnis

Jeder ehemalige Mitarbeiter hat das Recht auf ein Arbeitszeugnis – auch wenn vielen Personalern vor der Erstellung des Arbeitszeugnisses graut. Damit auch diese Tätigkeit leichter fällt, gibt es inzwischen automatisierte Zeugnisgeneratoren.

Auf der Website von Haufe sind zu diesem Thema mehr Informationen zu finden.

Automatisierung und effektives Arbeiten

Zahlreiche Automatisierungsprozesse im Personalwesen 4.0. ermöglichen ein besonders effizientes und schnelles Arbeiten. Gerade HR-Abteilungen werden heutzutage mit vielen neuen Herausforderungen konfrontiert: Ob Fachkräftemangel, Budgetkürzungen oder demografischer Wandel. Wenn Geschäftsführer ihr Personalmanagement mit der geeigneten HR-Software ausstatten, führt das zu einer Optimierung und gleichzeitigen Vereinfachung der Arbeitsschritte.

Arbeitsalltag und Personalmanagement

Der Arbeitsalltag eines Personalmanagers ist äußerst vielfältig: Von der Vorauswahl geeigneter Kandidaten über die Bearbeitung von Krankmeldungen bis hin zum persönlichen Gespräch. Damit Zeit für die wirklich wichtigen Dinge wie das Gespräch mit einem aussichtsreichen Kandidaten oder das Assessment Center bleibt, erledigen inzwischen intelligente Softwares und Roboter Aufgaben von Personalern, die sonst nur viel Zeit kosten würden!

Daten

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Daten

In der Wirtschaftsinformatik versteht man unter Daten gespeicherte Ergebnisse von wertschöpfenden Aktivitäten während der Informationsgewinnung. Im engeren Sinne sind Daten alphanumerische Zeichen die eine Repräsentationsform von Informationen darstellen, neben Bild, Tond und Algorithmen. Im weiteren Sinne umfassen Daten Repräsenationsformen von Informationen.

Die Wirtschaftstheorie kennt Daten als beeinflussende Faktoren des ökonomischen Verlaufs, in der quantitativen Wirtschafspolitik sind sie von Entscheidungsträgern nicht beinflussbare Größen, in der Statistik sind sie die zu untersuchenden Ausprägungen der Merkmale bzw. Realisationen der Zufallsvariablen, in der Informatik und Datenverarbeitung sind sie numerische und alphanumerische Zeichen die über Dinge und Sachverhalte informieren, die Daten auf die in einem System zurückgegriffen werden kann bezeichnet man hier auch als Datenbestand.

Definition

Definition

Definition ist die Festlegung der Bedeutung von verwendeten Begriffen in der Wissenschaft als Normaldefinition. So entsteht in logischer Hinsicht eine zusammensetzende Verknüpfung bzw. Gleichung aus 2 Gliedern. Dabei ist der zudefinierende Begriff das Definiendum, die in definierenden Worte hingegen bezeichnet man als Definiens.

Man nimmt hierbei an, dass die Bedeutung des Definiens bekannt ist und das Definiendum als Synonym festgelegt wird.

Taucht das Definiendum als Bestandteil des Definiens auf so spricht man von einer Tautologie. Für Normaldefinitionen gilt das sie mehr oder weniger zweckmäßig sind allerdings wahr oder falsch sein können. Hingegen überholt ist die Auffassung nach der man durch Definitionen grundlegende Eigenschaften bzw. das Wesen der Realität (Essentialismus) erfasst werden als Realdefinition.

Entsorgungslogistik

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Entsorgungslogistik

Die Entsorgungslogistik beschreibt die organisatorische Gestaltung und Durchführung des Transportes und der Lagerung von Abfallstoffen welche entweder zu beseitigen sind oder einer weiteren Verwertung (Recycling) zugeführt werden sollen.

Weiterhin umfasst die Entsorgungslogistik auch die Rückführung von falsch gelieferten Gütern sowie Leerguttransporten an Lieferanten.

Unternehmensergebnis

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Unternehmensergebnis

Das Unternehmensergebnis beschreibt die Differenz zwischen Aufwendungen und Erträgen in einem Unternehmen.

Dabei umfasst das Unternehmensergebnis die Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) nach § 275 HGB als Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit und das außergewöhnliche Ergebnis minus Steuern.

In der Kostenrechnung ist das Betriebsergebnis korrigiert um nicht pagatorische Erlöse und Kosten und das neutrale Ergebnis.

Man unterscheidet das positive Unternehmensergebnis als Unternehmungsgewinn, so liegt ein Gewinn vor nach HGB ein Jahresüberschuss sowie das negative Unternehmensergebnis als Unternehmensverlust, es liegt ein Verlust vor nach HGB als Jahresfehlbetrag.

Das Totalergebnis ist das Unternehmensergebnis bezogen auf die gesamte Lebenszeit einer Unternehmung.

Das Periodenergebnis ist das Unternehmensergebnis bezogen auf einen Teilabschnitt, dieses kann ein Jahresergebnis sein welches ermittelt wird durch die jährliche Gewinn- und Verlustrechnung oder auch ein kurzfristiges Ergebnis welches durch eine kurzfristige Erfolgsrechnung ermittelt wird.

Vertriebspolitik

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Vertriebspolitik

Die Vertriebspolitik oder auch Vertriebssystem beschreibt die geregelten Beziehungen zwischen Hersteller und absetzenden Wirtschaftssubjekten innerhalb eines Vertriebsweges einer bestimmten Struktur. So handelt es sich um eine auf Dauer ausgerichtete vertragliche Regelung einer Organisationsform im Vertrieb.

Es gibt verschiedene Formen der vertraglichen Regelung wie Einzelbindungen, Vertriebsbindungen, Ausschließlichkeitsbindungen und Umsatzbindungen sowie komplette Bindungssysteme.

Man kann die Bindungssysteme abhängig von der Intensität der vertraglichen Bindung zwischen Hersteller und Erstabnehmern unterscheiden wie Vertiebsbindungssysteme, Alleinvertriebssysteme, Vertragshändlerysteme, Franchisesysteme und Regalplatzssicherungssysteme.

Exportkreditversicherung

Exportkreditversicherung

Die Exportkreditversicherung ist eine privatwirtschaftliche Kreditversicherung die in der Bundesrepublik zur Bearbeitung und für den Abschluß von Ausfuhrgarantien sowie Bürgschaften zur Absicherung von wirtschaftlichen und politischen Auslandsrisiken und Wechselkursrisiko dient. Hierzu wurde die HERMES-Kreditversicherungs AG gegründet als Exportförderung staatlicher Form.

In anderen Ländern bestehen ähnliche Einrichtungen.

Projektmanagement (PM)

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Projektmanagement (PM)

Projektmanagement (PM) ist eine Managementaufgabe welche sich aufgliedert in Projektdefinition, Projektdurchführung und Projektabschluss.

Das Ziel ist es ein Projekt richtig zu planen und steuern, um so Risiken zu senken und Chancen zu erhöhen. Auch sollen die Projekte termingerecht, qualitativ und innerhalb des Kostenrahmes durchgeführt werden können.

Man kann Projektmanagement als Management eines Großvorhabens mit mehreren Projekten und Teilprojekten mit gemeinsamer Zielsetzung, mehrjähriger Laufzeit und großem Budget abgrenzen von Multiprojektmanagement und Einzelprojektmanagement. Das Multiprojektmanagement umfasst die Planung, Steuerung sowie Überwachung von Projekten in einem Projektportfolio eines Unternehmens oder auch als Ausrichtung einer Einheit an Unternehmenszielen.

Mit der PM-Methodik beschreibt man die logische Abfolge der PM-Aufgaben im PM-Prozess. So gibt es internationale Standardverbände wie PMI, sowie IPMA (GPM) und Office Governmen Commerces, GB mit Prince2. Durch das PM soll die Projektabwicklung erreicht werden in geforderter Qualität, geplanter Zeit und mit einem optimalen Einsatz der Ressourcen Kapital und Personal.

Marketingorganisation

Marketingorganisation

Marketingorganisation beschreibt die organisatorische Regelung der absatzspezifischen Aufgaben, im weiteren Sinne werden marktorientierte Führungskonzeption sowie Strukturierungsprobleme der Gesamtorganisation darunter verstanden. So müssen Fragen für eine optimale Strukturierung geklärt werden wie:

Der Aufbau der Gliederung des Marketingbereiches, die Priorität und Stellung der Unternehmensorganisation des Marketings im Unternehmen, wie soll die interne Gliederung des Marketingbereiches gestaltet sein, wie sollen sich einmalige oder sporadisch wiederkehrende Marketingaufgaben organisatorisch geregelt werden?

Produktpolitik

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Produktpolitik

Die Produktpolitik umfasst alle Entscheidungen welche sich auf die Gestaltung eines Angebotes in einem Unternehmen beziehen. Also auf alle Produkte und Dienstleistungen und sie dient als marketingpolitisches Instrument im Marketing-Mix.

Dabei wird der Kern gebildet von dem Produkt selbst welches entwickelt, am Markt eingeführt und gepflegt wird bzw. bei Bedarf modifiziert oder gar elemeniert wird.

Auch Markenbildung, Verpackungsgestaltung etc. spielen hier eine Rolle in begleitender Form.

Man teilt die Aufgaben der Produktpolitik auf in 3 Bereiche:

  1. Die Produktentwicklung und Einführung bei der das Produkt entwickelt und am Markt eingeführt wird
  2. Die Produktpflege
  3. Sowie die Produktelemination

Man unterscheidet verschiedene Bereiche des produktpolitischen Instrumentariums:

  • Die Produktausstattung die Verpackung, Design und ästhetische Gestaltung umfasst
  • Die Produktqualität umfasst die Konzeption und Entscheidung zu funktionalen Produkteigenschaften
  • Die Markierung umfasst die Kennzeichnung und Namensgebung des Produktes
  • Der Service und die Dienstleistungen welche mit dem Produkt verbunden sind
  • Entscheidungen zum Programm und Sortiment die die Ausgestaltung der Produktlinien bestimmen

Krisenmanagement

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Krisenmanagement

Krisenmanagement entspringt dem politischem Bereich wo er erstmalig von J.F. Kennedy im Zusammenhang mit der Kuba-Krise 1962 genutzt wurde. In der Betriebswirtschaftslehre nutzt man den Begriff des Krisenmanagements seit den 1970er Jahren, anfangs mit unterschiedlichem Bedeutungsinhalt.

Heute versteht man unter Krisenmanagement die Führung (Planung, Kontrolle und Steuerung) zur Vorsorge, Vermeidung und Bewältigung von überlebenskritischen Prozessen in einem Unternehmen.

Das Krisenmanagement im engeren Sinne beschränkt sich auf die Bewältigung akuter Unternehmungskrisen. Insbesondere durch die zunehmende Internationalisierung der Unternehmungstätigkeit stellt das Krisenmanagement vor neue Herausforderungen.

So kann das Krisenmanagement durch die Betrachtungsebenen Prozess, Institution und System näher gekennzeichnet werden. Auch Verhaltensaspekte des Krisenmanagements rücken immer mehr in den Fokus und bestimmen den Erfolg maßgeblich.

Bernoulli-Prinzip

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Bernoulli-Prinzip

Das Bernoulli-Prinzip ist ein Entscheidungsprinzip bei Risiko und gleichzeitig normative Theorie des Entscheidungsverhaltens bei Risiko.

Dabei wird eine Entscheidung nach 2 Schritten getroffen, im ersten Schritt werden subjektiven Nutzenvorstellungen des Entscheiders in Form einer Nutzenfunktion ermittelt (Bernoulli-Befragung), im zweiten Schritt wird eine Alternativenwahl getroffen, dadurch, das die Alternative mit dem höchsten Erwartungswert des Nutzens gewählt wird.

Der Präferenzwert einer Alternative entspricht so nach dem Bernoulli-Prinzip dem Erwartungswert des Nutzens der Ergebnisse der Alternative.

Man bezeichnet das Bernoulli-Prinzip daher auch als Erwartungsnutzentheorie.

Das Prinzip geht auf einen Vorschlag von Daniel Bernoulli zurück zur Lösung des Petersburger Paradoxons. Später wurde es von J. von Neumann und O. Morgenstern axiomatisch begründet.

Anderkonto

Anderkonto

Ein Anderkonto ist ein Konto welches nur für die Angehörigen einer bestimmten Berufsgruppe wie Notare, Rechtsanwälte, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Patentanwälte etc., die einem besonderen Standesrecht unterliegen eröffnet wird und auf das ausschließlich Dritten zustehende Gelder eingezahlt werden.

Venture-Capital

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Venture-Capital

Venture-Capital beschreibt einen Teilbereich des Private-Equity-Geschäfts. Dabei ist das Private-Equity-Geschäft der Handel mit Eigenkapitalanteilen an nicht börsennotierten Unternehmen.

Beim Venture-Capital handelt es sich um zeitlich begrenzte Mittelüberlassungen in Form von Eigenkapital an das Spezialsegement eines jungen Wachstumsunternehmens.

Es handelt sich beim Venture-Capital also um Wachstumskapital bzw. Risikokapital welches zeitlich begrenzt an junge, innovative nicht börsennotierte Unternehmen mit überdurchschnittlichem Wachstumspotential.

Dabei ist das Engagement  von Venture-Capital-Gesellschaften auf bestimmte Entwicklungsphasen beschränkt wie Seed Stage, Early Stage und Expansion Stage.

Zuschlagskalkulation

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Zuschlagskalkulation

Die Zuschlagskalkulation beschreibt ein Verfahren der Bankkalkulation welches die Selbstkosten einer Leistungsart auf die Weise errechnet, dass die sepzif. Einzelkosten zugerechnet werden, während die Gemeinkosten mittels geeigneter Zuschlagsätze oder Verrechnungsgrössen umgelegt, also indirekt verteilt werden. Anders als bei einer Divisionskalkulation erfolgt also eine Trennung ein Einzelkosten und Gemeinkosten.

Man unterscheidet die summarische und differenzierende Zuschlagskalkulation.

Die Grundform der Zuschlagsätze lautet Zuschlagsatz Hauptkostenstelle (z) = Gemeinkosten (z) / Einzelkosten (z) * 100 %