Zum Inhalt springen

Agency-Kosten

Agency-Kosten

Unter den Agency-Kosten versteht man alle Kosten welche dadurch enstehen, dass eine Aufgabe nicht durch den ursprünglichen Auftraggeber (Prinzipal) ausgeführt werden, sondern durch einen Vertreter, den Agenten.

Dieser vertritt seine eigenen Interessen.Im Allgemeinen ist es nicht möglich die Interessen von Auftraggeber und Auftragnehmer durch einen Vertrag vollständig anzugleichen.

Man benötigt Ressourcen in Form von Zeit, Kapital und Material für die Problemlösung. Häufig kommt es auch zu Abweichungen von den Wünschen des Auftraggebers und dem Verhalten des Agenten.

Die Agency-Kosten sind somit die Summe der Bindungskosten und Überwachungskosten zuzüglich eines Residualverlustes, dem Residual Loss.

Mit den Überwachungskosten meint man den Wert der Ressourcen die zur Überwachung des Agenten benötigt werden.

Die Bindungskosten sind vom Wert her die Ressourcen die ein Agent benötigt um den Wünschen des Auftraggebers gerecht zu werden.

So enstehen Kosten für die Umsetzung der Verträge und Ziele und deren Überwachung.

Als Residualverlust bezeichnet man die Unmöglichkeit der Umsetzung eines vollkommenen Vertrages, Kosten die dem Auftraggeber enstehen, dadurch, dass der Agent das Ziel nicht vollständig erreicht.

Damit die Agency-Kosten enstehen muss der Prinzipal auf einen Agenten nicht verzichten können, auch muss der Agent über bessere Informationen verfügen als der Prinzipal.

Nur unter Kosten ist eine vollständige Überwachung des Agenten möglich und die Interessen von Agent und Prinzipal sind nicht deckungsgleich.

Die Agency-kosten enstehen zu Anfang der Vertragsbeziehung, ex ante aufgrund des umfangreichen Interessenausgleiches zwischen vollständig rational handelnden Akteuren.

Bei einem Transaktionskostenansatz geht man von eingeschränkt rational handelnden Akteuren aus mit unvollständigen Verträgen aus denen sich Lücken ergeben, so kommt im Erfüllungsstadium, ex post der Beziehung eine zusätzlicher Handlungsbedarf der Vertragspartner auf. So müssen hier auch Kosten für Ressourcen nachträglich für die Anpassung an unvorhersehbare Ereignisse berücksichtigt werden.

Absatzlogistik

Absatzlogistik

Unter der Absatzlogistik versteht man die Gestaltung, Steuerung und Kontrolle von Prozessen in der Distributionspolitik, welche benötigt werden um Güter (Handelswaren und Fertigprodukte) von einem Handels- oder Industrieunternehmen zu seinen Kunden zu überführen. Hierzu gehören auch Warenverteilung, Vertriebslogistik, physische Distribution etc.

Eine der zentralen Stellgrößen ist der Lieferservice.

Somit ist die Absatzpolitik ein Bindeglied zwischen der eigentlichen Produktion und der nachgelagerten Wirtschaftsstufe, den nachfragenden Kunden. Sie zielt auf eine externe Marktversorgung ab.

Man spricht auch von einer absatzseitigen Marketing-Logistik, da der Schwerpunkt auf der Verbindung zum Absatzmarkt liegt bei der Absatzlogistik.

Im Falle, dass es sich bei den Kunden um Unternehmen handelt so hat die Beschaffungsseite der Beschaffungslogistik eine ähnliche verknüpfende Funktion, man spricht hier daher auch von einem Teilbereich der Logistik der Marketing-Logistik.

Abhängig von der Arbeitsteilung innerhalb des Distributionskanales können die einzelnen logistischen Aktivitäten dem Bereich der Distributionspolitik oder der Beschaffungspolitik zugeordnet werden.

Arbeitsmarkt

Arbeitsmarkt

Der Arbeitsmarkt beschreibt eine Markt auf welchen das Arbeitsangebot von privaten Haushalten auf die Arbeitsnachfrage von Unternehmen und des Staates aufeinander treffen.

Ähnlich wie auf traditionellen Märkten kommt es hier zu Angebot und Nachfrage, in diesem Fall von Arbeitsangebot und Arbeitsnachfrage abhängig vom Reallohn.

Dabei steigt das Arbeitsangebot mit steigendem Reallohn (Grenznutzentheorem) und die Arbeitsnachfrage (Grenzproduktivitätstheorem) sinkt bei steigendem Reallohn.

Der Preismechanismus kann auch Ungleichgewichte ausgleichen wie durch Überbeschäftigung und Arbeitslosigkeit.

Im Gleichgewicht findet der Arbeitnehmer Arbeit zum geltenden Reallohn. Aus der neoklassischen Sicht ist Arbeitslosigkeit freiwillig da man mehr Freizeit will und der Vollbeschäftigungsreallohn als zu niedrig empfunden wird um zu arbeiten.

Der Keynesianismus sieht die Höhe der Beschäftigung als festgelegt durch die die Gütermärkte. So ist die Nachfrage nach Arbeit eine abgeleitete Größe und richtet sich nach der effektiven Güternachfrage.

Eine konjunkturelle Arbeitslosigkeit liegt vor wenn die effektive Nachfrage geringer ist als das Vollbeschäftigungseinkommen. Konjukturpolitik kann ihre Ursachen angebracht beheben.

Außenfinanzierung

Außenfinanzierung

Mit dem Begriff „Außenfinanzierung“ beschreibt man eine Beschaffung von Finanzmitteln, welche außerhalb von schon laufenden Absatz- und Leistungsprozessen liegen.

Im Gegensatz dazu beschreibt man mit einer „Innenfinanzierung“ Möglichkeiten innerhalb der vorhandenen Prozesses Zahlungen zu erhalten und durch diese weitere Aktivitäten des Betriebes zu finanzieren.

Somit versteht man unter der Außenfinanzierung eine Deckung von Kapitalbedarf durch außerhalb des Unternehmen liegenden Quellen.

Mögliche Außenfinanzierungen sind:

  • Fremdkapital in Form von kurz- und mittelfristigen Krediten wie Kontokorrentkredit, Diskontkredit, Lieferantenkredit, Kundenanzahlungen sowie langfristige Kredite in Form von Schuldverschreibungen, Schuldscheindarlehen, Industrieobligationen etc.
  • In Form von Zuschüssen und Subventionen.
  • Durch Eigenkapital aus Beteiligungen als Beteiligungsfinanzierung in Form von Gewinnung neuer Gesellschafter in einem nicht-emissionsfähigem Unternehmen oder auch durch die Begebung von Aktien emissionsfähiger Unternehmen.

Aktienarten

Aktienarten

Aktien können nach verschiedenen Faktoren unterschieden werden:

  • Nach formalen Kriterien sowie einer wertpapierrechtlichen Übertragbarkeit zwischen Namensaktien, Inhaberaktien und vinkulierten Namensaktien
  • Abhängig von der Aufteilung des Grundkapitals in Stückaktien und Nennbetragsaktien
  • Nach ihrer Urkundenart in Globalaktien und Einzelaktien
  • Nach dem Inhalt und der Ausgestaltung der verbrieften Mitgliedschaftsrechte unterscheidet man Vorzugsaktien und Stammaktien, Aktien vom gleichen Typs können zu Gattungen zusammen gefasst werden

Aus der Satzung muss hervorgehen um welche Aktienarten bestehen, außerdem gibt es noch eigene Aktien, Belegschaftsaktien und die Aktie zu unterscheiden.

Arbeitgeber

Arbeitgeber

Als Arbeitgeber bezeichnet man denjenigen der Arbeitnehmer beschäftigt. Zu den Hauptpflichten des Arbeitgebers gehören die Vergütungspflicht, die Pflicht zur Gleichbehandlung, der Abführung von Lohnsteuer, Sozialversicherungsabgaben, Fürsorgepflicht etc.

Der Arbeitgeber bestimmt mit wem ein Arbeitsvertrag geschlossen wird. Der Arbeitgeber kann auch eine juristische Person sein.

Man versteht unter einem besonderen arbeitsvertragliches Verhältnis ein solches bei dem die Arbeit von einer anderen Person zu leisten ist als dem Vertragspartner wie bei mittelbaren Arbeitsverhältnis, Leiharbeitsverhältnis. So kann eine Aufspaltung der Arbeitgeberstellung möglich sein.

In Konzernen kann die Konzernobergesellschaft oder auch eine Tochtergesellschaft der Arbeitgeber sein.

Für einen (Aueßen-) Gesellschaft des bürgerlichen Rechts (GbR) gilt, dass die Gesellschaft der Arbeitgeber ist, ähnlich wie bei übrigen Personengesellschaften wie OHG, KG wo die Gesellschaft auch als Arbeitgeber auftaucht.

Man unterscheidet den Arbeitgeber in arbeitsrechtlicher Sicht und wirtschaftlicher Sicht als Unternehmer mit wirtschaftsrechtlicher und wirtschaftlicher Bedeutung.

Der Arbeitgeber ist in seiner Hauptpflicht nach § 611 BGB zur Zahlung von Entgelt verpflichtet, nach § 612 BGB ist die Vergütung stillschweigend vereinbart wenn die Dienstleistung den Umständen nach nur gegen eine Vergütung zu erwarten ist.

Zu den Nebenpflichten gehört die Wahrung der schutzwürdigen Interessen des Arbeitnehmers, die Fürsorgepflicht des Arbeitgebers und die Gleichbehandlung der Arbeitnehmer.

Im Lohnsteuerrecht ergeben sich ebenfalls Pflichten. Inländische Arbeitgeber und solche mit inländischen Wohnsitz oder ähnliche müssen nach § 38 EstG ebenso wie ausländische Verleiher von Arbeitskräften wie ausländische Zeitarbeitsfirmen, nach dem Einkommensteuergesetz die Lohnsteuer ordnungsgemäß zahlen.

So muss auch die Lohnsteuerkarte aufbewahrt werden und am Ende des Jahres oder bei Beschäftigungsende zurück gegeben werden, die Lohnsteuer korrekt berechnet werden, die Anmeldung und Abführung der Lohnsteuer erfolgen, eine Lohnsteuerbescheinigung ausgestellt werden, eine Kontoführung erfolgen als Nachweis für die ordnungsgemäße Berechnung und Abführung von einbehaltener Steuer- und Versicherungsbeträgen.

Seit 2005 wurde die Pflicht zur elektronischen Abwicklung der Lohnsteuer ergänzt oder ersetzt, seit 2011 wurde das System der Ausgabe der Lohnsteuerkarte fast vollständig durch ein elektronisches Verfahren ersetzt nach § 39e IX EStG. Im Jahr 2010 wurde die Lohnsteuerkarte das letzte Mal von den Gemeinden ausgestellt und übermittelt.

Ausschreibung

  • von

Ausschreibung

Die Ausschreibung beschreibt eine Aufforderung an Anbieter die Angebote für eine nachgefragte Leistung einreichen sollen. Dabei müssen die Anbiete das vorgeschriebene Verfahren beachten.

Es handelt sich bei dem Verfahren um das der organisierten Konkurrenz. Ihr liegen bestimmte Spielregeln zu Grunde als Submission.

So müssen die Angebote bis zum Ende der Angebotsfrist geheim gehalten werden und Nachverhandlungen sind ausgeschlossen.

Allgemein sind öffentliche Ausschreibungen zu veranstalten, bei denen eine begrenzte Anzahl an Anbietern aufgefordert wird ein Angebot für die nachgefragte Leistung abzugeben.

Für die Ausnahmefälle der beschränkten Ausschreibung ist nur eine bestimmte Anzahl an Anbietern aufgefordert für eine ein direktes Angebot.

So können Bauarbeiten oder Beschaffungen ausgeschrieben werden. Für viele öffentliche Aufträge ist die Ausschreibung zwingend vorgeschrieben, dadurch soll ein günstiges Angebot gesichert werden und auch der Wettbewerb der Anbieter gefördert werden.

Avalkredit

Avalkredit

Der Avalkredit ist ein Oberbegriff für Garantieerklärungen und Bürgschaftserklärungen welche von Kreditinstituten zugunsten von Kunden gegeben werden.

So übernehmen die Kreditinstitute, die Avalkreditgeber eine Haftung für und im Auftrag des Kunden, des Avalkreditnehmers gegenüber Dritten im Inland und Ausland, den Begünstigten.

Es werden keine liquiden Mittel von der Bank bereit gestellt, sondern nur die Kreditwürdigkeit als Kreditleihe. Im Normalfall bei keinem Leistungsausfall des Kreditnehmers ist kein Liquiditätseinsatz des Avalkreditgebers nötig, somit sind Avalkredite vor allem Eventualverbindlichkeiten welche nach dem HGB in der Bilanzierung unter dem Strich in der Position Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen ausgewiesen werden.

Die Kreditinstitute stellen dem Avalkreidtnehmer die Avalprovision als einen Prozensatz der Garantiesumme bzw. Bürgschaftssumme in Rechnung. Sie hängt auch von der Laufzeit ab, der Bonität des Kreditnehmers und die Höhe der Risiken sowie den gestellten Sicherheiten. Sie variiert meist zwischen 0,5 und 10 % p.a.

Es sind Rückstellungen zu bilden, falls das Kreditinstitut befürchtet, dass der Avalkredit in Anspruch genommen wird.

Zwischen dem Avalkreditgeber und dem Avalkreditnehmer liegt nach § 675 BGB eine Geschäftsbesorgung vor.

Zwischen dem Avalkreditgeber und dem Begünstigten bestimmt die Aval-Art die Rechtsbeziehung wie beispielsweise eine Bürgschaft nach §§ 765 ff. BGB oder Kreditauftrag nach § 778 BGB oder wie häufig in der Praxis eine Garantie für Auslandsgeschäfte.

Der Verwendungszweck und die dadurch festgelegte Haftung bestimmen die Form des Avalkredites.

Die Laufzeit von Avalkrediten kann kurz-, mittel-, oder langfristig sein.

Ein unbefristeter Avalkredit ist im Auslandsgeschäft üblich, er erlischt erst wenn der Begünstigte keinerlei Ansprüche mehr geltend machen kann, es kommt zur Rückgabe der Avalurkunde oder auch zum Verzicht auf Pflichte und Rechte des Avals.

Wichtige Formen des Avalkredites sind:

  • Kreditbürgschaft
  • Frachtstundungsbürgschaft
  • Anzahlungsgarantie
  • Mietkautionsavale im Privatekundengeschäft
  • Prozessbürgschaft
  • Bietungsgarantie
  • Lieferungs- und Leistungsgarantie einschließlich Gewährleistungsgarantie
  • Konnossementsgarantie im Auslandsgeschäft

Avalkredit

Avalkredit

Der Avalkredit oder kurz auch Aval beschreibt die Übernahme einer Bürgschaft oder die Garantie, als Garantiegeschäft einer Bank für die Verbindlichkeiten eines Kunden.

Es handelt sich um eine Sonderform im Kreditgeschäft.

Bei dieser Form der Kreditanleihe übernimmt die Bank für den Kreditnehmer, den Kunden eine Bürgschaft dafür, dass dieser seinen Verpflichtungen gegenüber Dritten nachkommt.

Es fallen für den Avalkredit Provisionen an, jedoch keine Zinsen.

Akzeptkredit

Akzeptkredit

Für einen Akzeptkredit, ein Akzept gilt, dass sich eine Bank zu einem Wechsel, welchen der Kunde als Aussteller auf sie zieht zu akzeptieren, er muss bei Fälligkeit eingelöst werden. Der Kunden hingegen verpflichtet sich den Wechselbetrag 1 bis 2 Tag vor der Fälligkeit der Bank zu Verfügung zu stellen.

Bei einem Akzeptkredit gewährt die Bank eine Kreditwürdigkeit in dem sie eine vom Kunden ausgestellten Wechsel, den Bankakzept akzeptiert, die Bank ist verpflichtet dem Wechselinhaber bei Fälligkeit den Betrag des Wechsel aus zu zahlen.

Es kommt zu einem Kreditvertrag zwischen der Bank die den Akzeptkredit gewährt und dem Kunden der sich verpflichtet spätestens einen Werktag vor der Fälligkeit des Bankakzepts den Betrag für die Deckung zu beschaffen.

Gegenüber einem Dritten geht das akzeptleistende Kreditinstitut eine wechselrechtliche Verpflichtung ein und muss dem der den Wechsel vorliegt die Zahlung leisten, auch in dem Fall, dass der Bankkunde seiner Deckungspflicht nicht nachkommen sollte.

Die Bank sagt zu bis zu einer vereinbarten Höhe, der Akzeptlinie den gezogenen Wechsel zu akzeptieren und den Gegenwert des Wechsels bei Fälligkeit bereit zu stellen.

Wird ein Akzept eingeräumt so kommt dieses der Gewährung einer Kreditwürdigkeit gleich und keinem Kredit. Der Wechsel wird durch diese Einräumung fungibel. Durch die Fungibilität kann der Kunde das Bankakzept zur Befriedigung seiner Gläubiger weiter reichen.

Man nutzt ihn häufig für Außenhandelsgeschäfte oder auch um sich bei der akzeptierenden Bank oder einer anderen flüssige Mittel zu beschaffen als Selbsdiskontierung bei der Diskontierung, dem Diskont.

Erst durch die Diskontierung kommt es zu einer Kreditleistung.

Der Bankakzept ist für den Kunden günstig, er wird bei zweifelsfreier Bonität gewährt und man zahlt nur die Akzeptprovision sowie die Wechselsteuer, aber keinerlei Kreditzinsen.

Die Bankakzepte werden von Banken ausgetauscht als Akzepttausch, so wird die Begutachtung eigener Akzepte verhindert und zum Privatdiskontsatz welcher unter dem normalen Diskontsatz liegt diskontiert auf dem Privatdiskontmarkt. Für die Wechsel die auf diesem Markt gehandelt werden gilt, dass sie auf speziellen Wechseln basieren für das Außenhandelsgeschäft und auf Bankakzepten erstrangiger (privatdiskontfähiger) Banken.

Akzept

  • von

Akzept

Der Begriff Akzept beschreibt die Annahme eines gezogenen Wechsels durch den Bezogenen.

Der Bezogene wird durch das Akzept zur Zahlung der Wechselsumme bei Fälligkeit verpflichtet.

Das Wort leitet sich aus dem Lateinischen ab und steht für eine Annahme.

Ein Akzept ist:

  • Im Allgemeinen eine Annahme eines Antrages zu einem Vertrag
  • Die Erklärung des Bezogenen auf einen Wechsel durch die Unterschrift die Wechselsumme bei Fälligkeit zu zahlen
  • Der akzeptierte Wechsel selbst

Abweichungsanalyse

Abweichungsanalyse

Die Abweichungsanalyse spaltet als eine betriebswirtschaftliche Analysemethode die Abweichung von Erfolg, Erlös und Kosten nach ihren Ursachen hin auf.

Auf diese Weise werden Fehlerquellen erkannt und man kann die Verantwortlichkeit der Bereichsleiter feststellen mit Hilfe einer Erlös- und Kostenabweichungsanalyse.

Es treten hierbei Abweichungsüberschneidungen auf wenn einige der Einflussgrößen von Erlös und Kosten multiplikativ miteinander verknüpft sind wie beispielsweise Preis p und Menge m.

Die Sekundärabweichung (Ap x Am) kann nicht eindeutig den Primäarabweichungen, der Preis- und Mengenabweichung zugeordnet werden.

Man verwendet unterschiedliche Abweichungsanalysen, zu den häufigen gehört die kumulative Abweichungsanalyse bei welcher die Sekundärabeichung der Preisabweichung zuschlägt wie beispielsweise bei der Kostenabweichungsanalyse.

In der Betriebswirtschaftlehre werden unterschiedliche Analysemethoden angewendet.

Weichen die tatsächlichen Werte wie die Istkosten von den geplanten Werten ab wie den Plankosten in der Plankostenrechnung so kann man durch die Abweichungsanaylse ermitteln worin die Ursachen für diese Abweichungen liegen. So kann man die Abweichungsanaylse im Erfolgscontrolling nutzen.

Verhalten sie Einflussgrößen nicht planmäßig so kommt es zu Abweichungen. Bei der Abweichungsanalyse werden daher den Einflussgrößen Beträge zugeordnet die sie verursacht haben als Teilabweichungen.

Üblicherweise ermittelt man bei den Hauptabweichungen:

  1. Die Beschäftigungsabweichung
  2. Die Preisabweichung
  3. und die Verbrauchsabweichung

Abschreibung

Abschreibung

Die Abschreibung ist der Geldausdruck für den Verschleiß der Grundmittel. Dabei ist die Höhe der Abschreibung ein Ausdruck für den langsam auf den langsam auf das neue Produkt übertragenen Wertteil der Grundmittel.

In der Bilanzkosmetik unterstützen die Abschreibungsregeln ein Unternehmen und eine Wertsteigerung durch Steuermittel kann gefördert werden.

Man kann so abnutzbare Gegenstände des Anlagevermögens in ihrer Wertherabsetzung erfassen.

Man verteilt die Anschaffungs– oder Herstellungskosten periodengerecht auf die Nutzungsjahre der Anlagengegenstände.

Mögliche Ursachen von einer Abnutzung sind Verschleiß, Rost, Fäulnis, technischer Fortschritt, wirtschaftliche Überholung mit Modelländerungen etc. oder auch zeitlich beschränkte Reche wie Patente oder Verträge.

Es wird zwischen planmäßiger und außerplanmäßiger Abschreibung unterschieden. Wenn aufgrund eines niedrigen Stichtagswertes wegen außerordentlichen Verschleiß oder einer falschen Schätzung der Nutzungsdauer ergibt so kann es zu außerplanmäßger Abschreibung kommen.

Für abnutzbares Anlagevermögen kommen sowohl plan- als auch außerplanmäßige Abschreibung in Frage. Für nicht abnutzbares Anlagevermögen hingegen nur außerplanmäßige Abschreibung.

Weiterhin dürfen nur betriebsnotwendige Wirtschaftgüter für die Abschreibung in Betracht gezogen werden. Stillgelegte Anlagen beispielsweise nicht.

Man unterscheidet das finanzielle und das betriebliche Rechnungswesen bei der Bewertung von Abschreibungen. Für das finanzielle Rechnungswesen gelten Handelsrecht und Steuerrecht, beim betrieblichen Rechnungswesen ist für die Bewertung der Kostenbegriff, die betriebswirtschaftlichen Kosten entscheidend.

Nach dem Handels- und Steuerrecht dürfen nur die Anschaffungs- oder Herstellungskosten hergangezogen werden.

Bei allgemeiner Inflation müsste vom Wiederbeschaffungswert abgeschrieben werden wenn die betriebliche Substanz erhalten werden soll, da sie als Aufwand verrechnete Abschreibung auf die Anschaffungs- oder Herstellungskosten keine Wiederbeschaffung des Gegenstandes bei einem gestiegenen Marktpreis ermöglicht. Hat das Unternehmen zu wenig abgeschrieben so weist es einen Scheingewinn aus, daher wird von Unternehmen mit kalkulatorischer Abschreibung gerechnet.

Man verwendet in der Praxis lineare oder degressive Abschreibungen. Bei der linearen hat man konstante Periodenbeträge mit einem linear fallendem Buchwert für die Anlagengegenstände bei der degressiven fallen die ersten Perioden höher aus als spätere.

Bei einer leistungsbedingten Abschreibung verteilt man die Abschreibungsbeträge entsprechend der Inanspruchnahme der Anlagengegenstände.

Im Steuerrecht sind alle 3 Verfahren zulässig. Häufig verwendet man auch Kombinationen. Handelsrechtlich sind sie zulässig, steuerrechtlich teilweise eingeschränkt.

Buchhalterisch werden im betrieblichen Rechnungswesen die Abschreibungen in der Kontenklasse 2 und 4 des Gemeinschaftskontenrahmes der Industrie betrachtet.

Die Abschreibungen sind nicht nur Kosten oder Aufwand, vielmehr auch ein Geldmittelrückfluss für eine vorangegangene Periode und die finanzierten Vermögenswerte, somit sind sie auch ein Finanzierungsinstrument für Investitionen in der Zukunft.

Das Gegenteil der Abschreibung ist die Zuschreibung, also die Wertheraufsetzung des Anlage- sowie Umlaufvermögens und steuerrechtlich verboten. Im Steuerrecht ist die Abschreibung der Oberbegriff für die Absetzung für Abnutzung kurz AfA, Absetzung für Substanzverringerung AfS wie bei Berbbauunterhmen etc. , Sonder-Abschreibungen beispielsweise wie eine erhöhte Absetzung für Einfamilienhäuser nach § 7b EStG und Teilwert-Abschreibung bei der der niedrige Teilwert angesetzt wird.

Aufwertung

  • von

Aufwertung

Die Aufwertung beschreibt eine Heraufsetzung des Außenwertes einer Währung durch eine Änderung des Wechselkurses. man spricht auch von einer Revalvation.

Dabei erfolgt in einem System von festem Wechselkursen die Aufwertung durch den Beschluss der zuständigen Behörde. In Deutschland von der Bundesregierung.

Gibt es freie Wechselkurse so ergibt sich ein Aufwertungseffekt sobald die Währung eines Landes stärker nachgefragt wird als sie angeboten wird.

Die Aufwertung hat zur Folge, dass Einfuhren billiger werden und Ausfuhren teurer.

Bei Systemen von freien Wechselkursen ergibt sich eine Aufwertung durch das Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage auf dem Devisenmarkt.

Man kann daher eine Aufwertung als ein Mittel verwenden um Zahlungsbilanzüberschüsse zu beseitigen. Das Gegenteil der Aufwertung ist die Abwertung.

Die Aufwertung beschreibt somit eine hoheitliche oder marktmässige Heraufsetzung des Wechselkurse, des Außenwertes der inländischen Währung in Relation zu einer oder mehreren ausländischen Währungen.

Durch eine Aufwertung wird eine Verringerung des Exportüberschusses in der aktiven Handelsbilanz oder auch die Minderung des Zuflusses von ausländischen Kapital erreicht, da es durch die Aufwertung zu einer Verbilligung von Auslandswährungen komm bei unveränderten Auslandspreisen und somit zu einer Preissenkung von ausländischen Gütern.

Wird die Marshall-Lerner-Bedingung erfüllt so tritt diese Reaktion der Handelsbilanz ein.

Die Aufwertung kann auch die Dämpfung eines Konjunkturbooms (Außenwirtschaftspolitik, Theorie der Wirtschaftspolitik, Konjunkturtheorie) oder die Inflation in der Geldpolitik bezwecken.

Man unterscheidet nominelle und reale Aufwertung. Die realen Aufwertung ist um die jeweilige Rate der Geldwertentwicklung, also die Inflationsrate der beteiligten Länder und Währungen bereinigt.

Es kommt zu einer Revalvation der Währung, wenn sich der Wechselkurs erhöht oder der Devisenkurs der Währung senkt.

So kam es am 27.10.1969 zu einer Aufwertung des EUR gegenüber dem US-Dollar um 0,2500 $& EUR auf 0,2732 $/EUR.

Automation

  • von

Automation

Die Automation beschreibt in der Wirtschaftssoziologie eine Automatisierung. Dabei werden Produktionsvorgänge durch zusammenhängende sich regulierende Maschinensysteme und Kontrollsysteme ermöglicht bei denen die menschliche Arbeit überflüssig wird, sie reduziert sich vor allem auf die wissenschaftlich-technische Vorbereitung und die Überprüfung der Fertigung.

Dabei kann die Automation als eine Fortsetzung der Mechanisierung gesehen werden oder aber auch als eine neue Stufe der Produktionskräfte.

Die Automation hat die innerbetrieblichen Arbeitsabläufe verändert und ermöglicht seit den 1950er Jahren eine beschleunigte Fertigung. So wird die Produktion industriell rationalisiert und rechnergesteuert und rechnerkontrolliert. Die Tätigkeit von Menschen wird dabei zunehmend ersetzt.

Fertigungsabläufe werden durch verkettete Betriebsmittel miteinander verknüpft. Auch der Fertigungsprozess muss hoch anpassbar sein.

Ziel ist eine höhere Wirtschaftlichkeit. Man verlagert den Einsatz der Mitarbeiter von der direkten Fertigung hin zur Steuerung, Planung, Überprüfung und Instandhaltung.

Man ersetzt nicht nur Muskelkraft, sondern es erfolgt eine Transformation von und Nachvollziehung von geistigen Prozessen.

Problematisch ist jedoch die Sozialverträglichkeit gekoppelt mit einem verbundenem Stellenabbau sowie einer Monotonie der Arbeit bei Kontrolle etc. Zu dem wird der Mensch einer totalen Kontrolle unterworfen.

Auswahlverfahren

  • von

Auswahlverfahren

In der Wirtschaftssoziologie versteht man unter einem Auswahlverfahren ein Stichprobenverfahren. So wird aus einer Grundeinheit eine Auswahl an Elementen vorgenommen.

Beispielsweise wählt man aus allen Einwohnern eines Landes, allen Mitarbeitern in einem Betrieb etc. eine Gruppe aus die Rückschlüsse auf die Grundeinheit ermöglichen soll in möglichst genauen Maß.

In der Marktforschung können durch Auswahlverfahren Aussagen über die Gesamtheit gemacht werden. Auswahlverfahren beschreiben auch praktische Verfahren mit denen man Elemente für eine Stichprobe bestimmt.

Dabei kann man Zufallsauswahlen treffen in reiner oder uneingeschränkter Form, oder auch mehrstufige Auswahlen, Klumpenstichproben oder geschichtete Auswahlen.

Es können Stichprobenfehler und die Auswahl berechnet werden und angegeben werden mit welcher Wahrscheinlichkeit ein Stichprobenwert der Grundgesamtheit in welchem Rahmen entspricht, wählt man willkürlich oder bei Quoten-Stichproben ist dieses nicht möglich.

Die Aussagekraft genau je mehr Element der Grundheinheit betrachtet werden.

Man strebt daher eine Vollerhebung im Sinne der statistischen Ergebniskorrektheit an. In der Praxis wird jedoch auf Grund der Kosten und dem finanziellen Aufwand nur eine Teilerhebung vorgenommen.

Dazu muss man geeignete Stichproben finden. Für dern Auswahl man 2 Gruppen von geeigneten Verfahren betrachtet die bewusste Auswahl oder die Zufallsauswahl.

Außenhandel

  • von

Außenhandel

Der Außenhandel beschreibt Handelsbeziehungen die staatliche Grenzen überschreiten.

Für die internationale Arbeitsteilung bildet der Außenhandel die Grundlage.

Abhängig von den Rahmenbedingungen bei einem nationalen oder internationalen Geschäft spricht man von Außenhandel oder Binnenhandel.

Bei fremdartigeren Rahmenbedingungen wachsen auch die Anforderungen für die Geschäftsanbahnungen, die Gestaltung und Abwicklung der Außenhandelsbeziehungen.

Handelt es sich um ähnliche Rahmenbedingungen so entfällt bei internationalen Handelsbeziehungen der Charakter des Außenhandels und man nähert sich dem Binnenhandel an.

Der Binnenhandel liegt vor bei geschäftlichen Handelsbeziehungen innerhalb von staatlichen Grenzen.

Im Außenhandel betrachtet man intraregionalen Handel und interregionalen Handel. Der intraregionale Handel umfasst Außenhandelsbeziehungen zwischen den Mitgliedsstaaten eine wirtschaftlichen Integrationsraumes wie beispielsweise der Europäischen Union, der interregionale Handel versteht den Handel zwischen wirtschaftlichen Integrationsräumen also aus Sich der europäischen Union den Handel von Mitgliedsstaaten der EU mit Nichtmitgliedsstaaten.

Man unterscheidet im stark konzentrierten Welthandel die Triade des Welthandels mit Europa, Nordamerika und Süd-Ostasien als den 3 stärksten Wirtschaftsregionen der Welt.

Man zählt zu den Grundformen des Außenhandels den Import, den Export und den Transithandel. Der Export beschreibt die Ausfuhr von Wirtschaftsleistungen über die Grenzen an ausländischen Abnehmer, also Gebietsfremde. Beim Import beschreibt man den Bezug von Waren über die Grenzen hinweg ins Inland. Der Transithandel kombiniert Export und Import zwischen 3 Ländern. So importiert der Transithändler mit Sitz im Transitland Waren aus einem Ursprungsland und exportiert sie an Kunden in einem Bestimmungsland.

Es kann zu einem direktem und indirektem Außenhandel kommen. Der direkte Außenhandel beschreibt den direkten Vertragsabschluss zwischen inländischen und ausländischen Unternehmern. Beim indirekten gibt es dazwischen noch einen rechtlich selbständig Zwischenhändler mit Sitz im Inland.

Das Außenwirtschaftsgesetz AWG spricht anstelle von Export und Import von Ausfuhr für den Ausfuhrhandel und Einfuhr für den Einfuhrhandel. Es gilt für das Wirtschaftsgebiet das als Hoheitsgebiet definiert ist, also die Bundesrepublik Deutschland.

In der Volkswirtschaftslehre ist der Außenhandel definiert als grenzüberschreitende Handelsbeziehungen aus einer gesamtwirtschaftlichen Sicht. So fasst man alle Außenhandelsaktivitäten zusammen zum Außenbeitrag, welcher ein Teil der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage.

In der Betriebswirtschaftslehre nutzt man den Begriff Außenhandel für Unternehmen die den Wertschöpfungsschwerpunkt bei der Außenabwicklung haben also dem institutionellen Außenhandel.

In Deutschland sind Außenhandelsgeschäfte meldepflichtig. Diese Meldepflicht dient statistischen Zwecken wie zum Beispiel für die Erstellung der Zahlungsbilanz und der Außenhandelsstatistik.

Annuität

Annuität

Die Annuität beschreibt den Betrag welcher für die Verzinsung und Tilgung eines Darlehens jährlich von dem Schuldner zu zahlen ist.

Dabei unterscheidet man eine konstante und eine variable Annuität.

Bei der konstanten bleibt sie im zeitlichen Verlauf gleich, da durch die fortlaufende Tilgung auch die Zinslast sinkt, sie ist mit sinkendem Zins- und wachsenden Tilgungsanteil verbunden.

Bei der variablen bleibt bei jeder Zahlung der Tilgungsbetrag gleich, daher verändert sich im zeitlichen Verlauf die Zinslast und sinkt.

In der dynamischen Investitionsrechnung ist die Annuität eines der klassischen Partialmodelle.

Ist die Annuität größer Null so ist eine Einzelinvestition vorteilhaft. Die Annuität a ist eine Folge von gleich hohen Zahlungen und ergibt sich durch die Transformation des Kapitalwertes Co mit Hilfe des Annuitätenfaktors ANF(i,T) zu a = Co * ANF(i,T). Dabei ist ANF(i,T) = (i*(1+i)^T) / ( (1+i)^T) – 1)

Akkordlohn

  • von

Akkordlohn

Unter einem Akkordlohn versteht man eine leistungsorientierte Entgeltform. Dabei kann der Akkordlohn unter bestimmten Voraussetzungen eingesetzt werden wie die Akkordreife und die Akkordfähigkeit.

Beim Akkordlohn besteht ein direkter Zusammenhang zwischen der erzielten Ausbringungsmenge pro Zeiteinheit und der Arbeitsintensität aus der sich eine proportionale Beziehung ergibt zwischen dem Entgelt und der mengemässigen Ausbringung.

Der Akkordlohn wird für eine festgelegte zu erreichende Leistungseinheit gezahlt, die nach voller Einarbeitung auf Dauer ohne Gesundheitsschäden erreicht werden kann.

Dadurch ist der Lohn unabhängig von der Zeit und abhängig vom Arbeitsergebnis im Gegensatz zum Zeitlohn.

Verwendet wird der Akkordlohn bei regelmäßig wiederkehrenden und vom Ergebnis und Dauer eindeutig definierten Tätigkeiten als Leistungslohn.

Die Gefahr des Akkordlohns liegt in der Neigung zur Leistungssteigerung und einer sinkenden Arbeitsqualität sowie auch einer gesundheitlichen Schädigung aufgrund von Überanstrengung.

Arbeitslose

Arbeitslose

Arbeitslose sind Personen, welche vorübergehend nicht in einem Beschäftigungsverhältnis stehen, eine versicherungspflichtige Beschäftigung suchen und sich den Vermittlungsbemühungen der Agentur für Arbeit zu Verfügung stehen weiterhin haben sie sich bei der Agentur für Arbeit arbeitslos gemeldet nach § 16 SGB III.

Die Personen müssen eine Beschäftigung von mindestens sieben Kalendertagen im In- oder Ausland suchen und die angestrebte Tätigkeit ausüben können und dürfen.

Als beschäftigungslos zählen Personen, die keine Beschäftigung oder eine weniger als 15 Stunden pro Woche umfassende Beschäftigung ausüben und eine versicherungspflichtige, mindestens 15 Wochenstunden umfassende Beschäftigung suchen.

Personen die teilnehmen an Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik zählen hierbei nicht als arbeitslos.

Zusätzlich kann deshalb die Unterbeschäftigung betrachtet werden, die auch über diejenigen Menschen Auskunft gibt, denen ein regulärer Arbeitsplatz fehlt, welche aber aus verschiedenen Gründen nicht als Arbeitslose erfasst werden.

Die gesamte Zahl der Arbeitslosen basiert auf den Meldungen bei einer Agentur für Arbeit oder einem Träger der Grundsicherung und wird monatlich als Stichtagswert von der Bundesagentur für Arbeit veröffentlicht.

Man erfasst neben den Arbeitslosen auch die Erwerbslosen (nach dem Labor-Force-Konzept) erfasst.

Arbeitslose und Erwerbslose weisen hierbei ähnliche Merkmale auf, sie sind ohne Arbeitsplatz, suchen Arbeit und stehen dem Arbeitsmarkt zur Verfügung.

Die Erwerbslosigkeit fällt jedoch deutlich niedriger aus als die Arbeitslosigkeit, was auf Unterschiede bei der Erhebung und der Konkretisierung der Merkmale zurückgeht.