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Konzernbilanzpolitik

Konzernbilanzpolitik

Unter einer Konzernbilanzpolitik versteht man eine bewusste sowie im Hinblick auf die Konzernziele zweckroientiere Beeinflussung des Konzernabschlusses im Rahmen von rechtlich zulässigen Maßnahmen.

Es ergeben sich viele Möglichkeiten einer eigenständigen Konzernbilanzpolitik aufgrund von vielen Wahlrechten und Spielräumen. Man spricht auch von einer Konzernabschlusspolitik.

Kaufkraft

Kaufkraft

Die Kaufkraft des Geldes beschreibt die Gütermenge die man mit einer Geldeinheit kaufen kann.

Wird die Gütermenge die man mit einer Geldeinheit kaufen kann kleiner, durch Preissteigerungen so spricht man von sinkender Kaufkraft (Inflation) und umgekehrt.

Die Kaufkraft bit bei der erwerbbare Gütermenge einer bestimmten Geldmenge an. Man bezeichnet sich auch als inneren Geldwert.

Für die Bestimmung der Kaufkraft des Geldes, wie der des Verbrauchers wird in der Regel der Preisindex für die Lebenshaltung verwendet.

Interessiert die Kaufkraft-Entwicklung für Nachfrage bestimmter Branchen oder sozialer Schichten so muss man einen entsprechend geeigneten Preisindex nutzen.

Kreditsicherheit

Kreditsicherheit

Die Kreditsicherheit beschreibt im Allgemeinen eine Sicherheit von vergebenen oder auch zu vergebenen Krediten bezüglich Kreditrisiken.

Insbesondere die Bonität des Kreditnehmers wird durch die Kreditsicherheit beschrieben. Ein Kredit kann besichert werden durch Realsicherheiten, Personalsicherheiten etc.

Kapitalwert

Kapitalwert

Unter dem Kapitalwert versteht man den Barwert von allen Einzahlungen und Auszahlungen welche durch ein Investitionsprojekt geniert wurden.

Der Kapitalwert für die periodischen Einzahlungsüberschüsse errechnen sich als Differenz der mit dem Investitionsprojekt verbundenen Einzahlungen und Auszahlungen.

Die Ermittlung des Kapitalwertes KW0 erfolgt durch eine Abzinsung der für die geplante Nutzungsdauer n prognostizierten Einzahlungsüberschüsse C) mit dem Kalkulationszinssatz i auf den Bewertungsstichtag (dem Bezugszeitpunkt).

Für das letzte Jahr der geplanten Nutzungsdauer kann ein möglicherweise vorhandener Restwert Rn berücksichtigt werden den man ebenfalls auf den Bewertungsstichtag abzinst.

Dabei wird der Kalkulationszinssatz abgeleitet nach dem Opportunitätskostenprinzip aus der für den Investor besten alternativen Kapitalverwendungsmöglichkeit. Häufig wird in der Praxis eine risikoäquivalente Kapitalmarktanlage zur Ableitung des Kalkulationszinssatzes verwendet.

Für die Vorteilhaftigkeitsbeurteilung von Investitionen in der Investitionsrechnung ist der Kapitalwert von großer Bedeutung. So kommt es bei Investitionsprojekten mit einem positiven Kapitalwert zu einer erwirtschafteten Rendite die oberhalb von der erwateten Mindestverzinsung der Investoren liegt. So können diese Projekte das Vermögen der Investoren erhöhen und sollten aus rein finanzwirtschaftlicher Sicht realisiert werden. Liegt hingegen ein negativer Kapitalwert vor so sind die Projekte bei der Entscheidungsregel nicht vorteilhaft da man die geforderter Mindestverzinsung nicht erreichen kann.

In der Investitionsrechnung gilt die Kapitalwertmethode auf der Basis des Kapitalwertes als Stat-of-the-Art. Bei diesem Verfahren kommt es einer Zukunfts- und Zahlungsorientierung und der Berücksichtigung des Opportunitätskostenprinzips .

Man kann so die Investoren über den Beitrag informieren den ein Investitionsprojekt zur Erfüllung von finanzwirtschaftlichen Zielen beisteuert.

Allerdings hat die Kapitalwertmethode auch Grenze die sich aus der für die Ermittlung Zahlungsreihe erforderlichen Prognoseaufwand sowie Planungsaufwand ergeben und der aufwändigen Herleitung des Kalkulationszinssatzes.

Kapitalmarkt

Kapitalmarkt

Als Kapitalmarkt verseht man im engeren Sinne den Sammelbegriff für das Angebot und die Nachfrage von Wertpapieren.

Im weiteren Sinne ist der Kapitalmarkt jede Art von mittelfristig und langfristig zur Verfügung stehenden Geldmitteln.

So ist der Kapitalmarkt der Teilmarkt des Finanzmarktes auf dem eine langfristige Anlage von Kapital erfolgt, sowie der Handel mit Wertpapieren und ein Aufeinandertreffen von Angebot und Nachfrage. So wird unterschieden zwischen dem organisierten Kapitalmarkt der Banken und Börsen und dem nichtorganisierten Kapitalmarkt der ohne eine Mitwirkung von Banken und Börsen abläuft wie beispielsweise durch private Vermittler, Geldverleiher etc.

Dabei ist der organisierte Kapitalmarkt ein Teil des Kapitalmarktes, insbesondere des Aktien- und Rentenmarktes, die Emissionsmärkte für börsengängige Wertpapiere und in kleinem Umfang der Markt für Schuldscheindarlehen.

Somit bildet der Kapitalmarkt das Gegenstück zum Geldmarkt auf dem Finanzmittel nur kurzfristig gehandelt werden.

Es gibt langfristige Kredite (Anleihen) und Beteiligungen wie Aktien und Anteile auf dem Kapitalmarkt. Die Emittenten der Emission von Wertpapieren erhalten langfristig Finanzierungsmittel auf dem Kapitalmarkt und den Kapitalgebern wird ein jederzeitiger Verkauf der Papiere ermöglicht.

Die Bundesbank betreibt seit 1967 Offenmarktpolitik auf dem Kapitalmarkt, jedoch nur mit Effekten der öffentlichen Hand, um die Geldversorgung des Bankensystems und der Volkswirtschaft zu steuern. Sie betreibt auch im Auftrag der öffentlichen Haushalte Kurspflege.

Durch den Zentralen Kapitalmarktausschuß erfolgt eine Koordination der Emissionen.

Die Zinsentwicklung auf dem Geldmarkt beeinflusst die Effektivverzinsung, den effektiven Zins der Kaptialmarktpapiere.

Der Kapitalmarkt ist gegliedert in den Primärmarkt, der Erstausgabe der Kapitalmarktpapiere und den Sekundärmarkt auf welchem die Effekten über die Börse gehandelt werden.

Der institutionalisierte Markt umfasst Teilmärkte mit amtlichem Handel, geregelten Markt und Freiverkehr.

Außerdem gibt es den Handel mit Investmentzertifikaten. Dabei unterteilt man den Effektenmarkt in den Rentenmarkt mit festverzinslichen Effekten und den Aktienmarkt und den Hypothekenmarkt.

Kreativität

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Kreativität

Mit Kreativität wird die Fähigkeit eines Individuums oder einer Gruppe bezeichnet in einer gestaltenden und phantasievollen Weise zu handeln und zu denken.

Dabei werden bestimmte Bedingungen für die Kreativität gesetzt, die auch mit den vier Ps bezeichnet werden:

  1. person als Person
  2. process als Prozess
  3. product als Produkt
  4. und press als Umwelt

Dabei wird die Kreativität einer Person durch Eigenschaften gefördert wie Offenheit für Erfahrung, hohe kognitive Fähigkeiten und Verantwortunsgefühl.

Der eigentliche Kreativitätsprozess folgt in der Regeln einer typischen Abfolge von dem Erkennen von Problemen als Problemidentifikation, gefolgt von der Vorbereitungsphase in der die benötigten Informationen gesammelt werden. In der Generierungsphase werden die möglichen Lösungen für die gestellten Probleme gefunden. Die Beurteilungsphase analysiert die gefundenen Lösungen.

Für die Lösung der gestellten Aufgaben werden verschiedene Techniken eingesetzt, wie beispielsweise ein Brainwriting in der Vorbereitungsphase.

Besonders kennzeichnend für kreative Produkte ist, dass sie sowohl neu und angemessen sind bzw. wertvoll oder nützlich für die Lösung eines Problemes.

Die kreativitsfördernden Umweltaspekte können das Teamklima sein oder auch eine gute Beziehung zwischen der Führungskraft und den Geführten.

Kundendienst

Kundendienst

Bei Kundendienst handelt es sich um produktbegleitende Dienstleistungen.

Der Kundendienst lässt sich weit gefasst in 2 Dimensionen aufteilen. Zum einen nah dem kaufmännischen Service wie Rentabilitätsrechnung, Kostenvoranschlag etc. und den technischen Service wie Installation, Massanfertigung usw.

Auch die Zeit nach dem im Verhältnis zum Kauf in Form von Pre-Sales-Service wie Anproberäume, Inzahlungnahme, Schaufensterauslagen etc. zählen hier zu, sowie der At-Sales-Service wie Kreditierung, Restaurant, kostenloses Parken und After-Sales-Service in Form von Aufstellung, Änderung, Verpackung und Nachnahmelieferung.

Dabei werden dieses Kundendienste in verschiedenen Kombination erbracht.

Kaufkraft

Kaufkraft

Die Kaufkraft des Geldes bezeichnet man die Menge an Gütern die man mit einer Geldeinheit kaufen kann.

So spricht man von einer sinkenden Kaufkraft wenn die Gütermenge, die man mit einer Geldeinheit kaufen kann kleiner wird und andersherum.

Man spricht auch von dem inneren Geldwert.

Für die Bestimmung der Kaufkraft wie der des Verbrauchers nutzt man den Preisindex für die Lebenshaltung.

Die Kaufkraft wird an einem Preisindex gemessen der bei der Untersuchung für Nachfrager einer bestimmten Branche oder sozialen Schicht geeignet gewählt werden muss.

Kommissionär

Kommissionär

In der Handelsbetriebslehre versteht man unter einem Kommissionär einen selbständig Gewerbetreibenden der in seinem Namen für die Rechnung seines Auftraggebers den Verkauf oder Kauf von Waren nach §§ 383 ff. HGB durchführt.

Dabei muss der Kommissionär die Risiken tragen welche sich aus dem Kommissionärsvertrag mit dem Kunden ergeben in Form eines Außenverhältnisses.

Allerdings hat der Auftraggeber durch das Innenverhältnis die Risiken zu tragen die durch den Absatz, Gewährleistung, Garantie und Kreditierung entstehen.

Der Kommissionär ist Handelsvertretern, Handelsmaklern und Kommissionären gegenüber weisungsbefugt. Vor allem was die Einhaltung und Gestaltung des Verkaufspreises angeht. Nach der handelsrechtlichen Definition ist jemand der gewerbsmäßig im eigenen Namen für Rechnung eines anderen, des Kommittenten Wertpapiere oder Waren verkauft oder kauft ein Kaufmann (§ 383 Abs. 1 HGB).

So kann beispielsweise ein Kunsthändler welcher im Auftrag eines Kunden, der unbekannt bleiben möchte, im eigenen Namen Gemälde für diesen auf einer Kunstauktion ersteigern.

Man spricht im Außenhandel von einem Absatzvermittler wenn im eigenen Namen, aber auf die Rechnung des Exporteurs Waren übernommen und im Verkaufsfall eine Provision genommen wird. Kommt es zu keinem Verkauf so fällt die Ware an den Exporteur zurück welcher somit das Absatzrisiko trägt.

Kalkulatorischer Unternehmerlohn

Kalkulatorischer Unternehmerlohn

Unter dem kalkulatorischen Unternehmerlohn versteht man das Entgelt welches aus dem Jahresgewinn entnommen wird bei Einzelunternehmen und Personengesellschaften, welche für ihre Mitarbeit im Unternehmen kein Gehalt/Aufwand bezahlt wird.

Bei einer offenen Handelsgesellschaft wird so beispielsweise im Gesellschaftervertrag die Gewinnverteilung festgelegt.

Aus der Kostenrechnungssicht erachtet man man die Tätigkeit des Unternehmers als betriebsnotwenidg. Daher müssen die Kosten für die Arbeitsleistung angesetzt werden.

Für die genau Ermittlung des kalkulatorischen Unternehmerlohnes als Zusatzkosten, setzt man vergleichbare Tätigkeiten an, für welches sonst regulär Gehälter gezahlt werden.

Handelt es sich um Kapitalgesellschaften so wird den Mitglieder der Unternehmensführung ein reguläres Gehalt gezahlt.
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Konsortium

Konsortium

Ein Konsortium ist eine zeitlich begrenztes Zusammenwirken von mehreren Unternehmen. Häufig in der Rechtsform einer Gesellschaft fes bürgerlichen Rechts. Man spricht auch von Schicksalsgemeinschaften.

Häufig findet man Konsortien auf dem Bereich des Finanzsektors und des Bankensektors.

Ziel des Konsortium ist eine gemeinsame Durchführung von bestimmten Geschäften.

Von Banken werden häufig Konsortien gebildet zur Emission von Wertpapieren oder bei der Begebung von Großkrediten.

Übernimmt das Konsortium die Rolle eines Mittlers spricht man von einem Begebungskonsortium.

Übernimmt das Konsortium den gesamten Anleihebetrag so spricht man von einem Übernahmekonsortium.

Arten von Konsortien

Die Zusammenarbeit der Banken kann auch durch die Gründung einer Konsortialbank, eines Tocherinstituts realisiert werden.

Der vorübergehende Zusammenschluss von Kaptialgebern ermöglicht die Verteilung des Risikos und die Bewältigung von größeren Finanzierungsaufgaben.

Charakterisierend für ein Konsortium ist, dass mindestens 2 Personen sich vorübergehend auf einen Einzelfall bezogen zusammen schließen um die Streuung und Verteilung von Risiken und Pflichten von geplanten Vorhaben zu gewährleisten.

Schließen sich Geldinstitute zu einem Kreditkonsortium zusammen so können sie einem gemeinsamen Schuldner ein Grosskredit ermöglichen, der sonst von keinem allein hätte getragen werden können oder wozu keiner allein bereit gewesen wäre. Beispielsweise für Projekt von Bauunternehmen.

Bei Emissionskonsortien kann das Risiko zwischen der AG (Aktiengesellschaft) und dem Aktionär durch zwischengeschaltete Banken im Zuge der Platzierung von Wertpapieren auf dem Kapitalmarkt verkleinert werden.

Kostenträgerrechnung

Kostenträgerrechnung

Die Kostenträgerrechnung ist die 3. Stufe eines internen Rechnungswesens bzw. der Erlös- und Kostenrechnung der Bank.

Hierbei werden Bankleistungen ihre Kosten zu die durch ihr Anbieten und Erstellen entstanden sind.

Durch die Kostenträgerrechnung kann für den gesamten Betrieb oder einer betrieblichen Teileinheit das Periodenergebnis ermittelt werden. Sie wird auch als kurzfristige Erfolgsrechnung bezeichnet und grenzt sich so von der Gewinn- und Verlustrechnung ab die Bestandteil des Jahresabschlusses ist. Man verwendet für die Kostenträgerrechnung meist unterjährige Zeiträume. Sie ist so eine Alternative zum Umsatzkosten- und Gesamtkostenverfahren.

In der betrieblichen Kostenrechnung ist sie die letzte Stufe und verrechnet die Kosten der Kostenstellen auf Kostenträger. Man erfährt so welche Kosten wofür in welcher Höhe innerhalb einer Abrechnungsperiode entstanden sind.

Als Kalkulationsobjekt kommen auch Geschäftsstellen, Kunden, Konten etc. in Frage und nicht nur die einzelnen Bankleistungen. Durch die Schichtenbilanz oder die Poolmethode werden die Erfolgsbestandteile in der Bankkalkulation ermittelt. Ebenso kann die Standardinzekostenrechnung und Marktzinsmethode zur Berechnung in Frage kommen.

Sie wird auch als Kostenträgerzeitrechnung oder Kostenträgerstückrechnung bezeichnet, da sie an die Kostenstellenrechnung als Teilbereich anschließt welche zur Berechnung der Kosten je Einheit eines Kostenträgers wie einer Dienstleistung oder einem Produkt bzw. pro Abrechnungsperiode ermittelt wird.

Durch die Kostenträgerstückrechnung können die Selbstkosten kalkuliert werden. So werden noch nicht abgesetzte schon fertige und unfertige Produkte bezüglich der Herstellungskosten und abgesetzten Kosten betrachtet. In der Programmplanung können so die Stückergebnisse genau benannt werden.

Kybernetik

Kybernetik

In der Wirtschaftssoziologie beschreibt die Kybernetik selbstregulierende Systeme. So können diese Systeme durch Rückkopplungsvorgänge in Gleichgewichtszuständen gegenüber äußeren Einflüssen bleiben.

Sie können auch durch Selbstorganisation ihre Anpassungsfähigkeit und Struktur entwickeln und erweitern sowie sich selbst reproduzieren.

Dabei übergreift die Kybernetik verschiedene Disziplinen wie die Medizin, Biologie, Ökonomie, Soziologie, Pädagogik etc.

Die Eigenschaften kybernetischer Systeme werden durch abstrakte mathematische Modelle in Computersimulationen analysiert.

In der Kybernetik gibt es eine Reihe von zum Teil eigenständigen Spezialisierungen wie Systemtheorien oder Regelungstheorien von denen die Informationstheorie die bedeutendste ist. Sie erfasst alle Regelvorgänge als Prozesse der Nachrichtenübertragung und Informationsverarbeitung.

Daher kann die Kybernetik auch mit der Entwicklung von elektronischer Datenverarbeitung und Nachrichtentechnik verbunden sein.

Die Bezeichnung Kybernetik geht auf N. Wiener (1947) zurück für die Beschreibung der formalen Theorie der Regelung und Kommunikation von komplexen sich selbst anpassenden Systemen wie dem Blutkreislauf, dem Heizungskreislauf, Unternehmungen etc.

In der Wirtschaftswissenschaft kann die Kybernetik funktionale Verknüpfungen von dynamischen Modellen beschreiben.

Kapitalrücklage

Kapitalrücklage

Mit einer Kaptialrücklage beschreibt man die zu bildende Rücklage bei Kapitalgesellschaften. Diese sind nach § 272 II HGB auszuweisen.

Man betrachtet den Betrag welcher bei der Ausgabe der Anteile einschließlich den Bezugsanteilen über dem Nennbetrag erzielt wurde. Ist kein Nennbetrag vorhanden dann wird gilt der Betrag der über den rechnerischen Wert hinaus erzielt wurde.

Die Kaptialrücklage beschreibt den Betrag von Zuzahlungen den Gesellschafter gegen die Gewährung eines Vorzuges für ihre Anteile leisten.

Durch die Kaptialrücklage wird der Betrag beschrieben der bei der Ausgabe von Schuldverschreibungen für Wandlungsrechte und Optionsrechte zum Erwerb von Anteilen erreicht wird.

Er beschreibt den Betrag von anderen Zuzahlungen die Gesellschafter in das Eigenkapital leisten.

 

Kosten-Nutzen-Analyse

Kosten-Nutzen-Analyse

Kosten-Nutzen-Analyse beschreibt eine Verfahren welches für eine vergleichende Bewertung von Handlungsalternativen und Objekten genutzt wird.

Man spricht auch von einer Benefit-Cost-Analyse, Nutzen-Kosten-Analyse oder Cost-Benefit-Analyse.

Die Kosten-Nutzen-Analyse findet häufig Anwendung in der öffentlichen Haushaltswirtschaften unter anderem bei öffentlichen Infrastruktur-Investionsvorhaben. Man stellt den Nutzen (Erträge) und Kosten für ein Projekt gegenüber. So werden abdiskontierte private, gesellschaftliche pekuniären und nicht-pekuniären Nutzen und Kosten für die Zukunft vom aktuellen Zeitpunkt ermittelt.

Man entscheidet sich dann in der Regel für die Alternative die die größte Differenz wischen Kosten und Nutzen aufweist.

In der Ressourcenökonomie und Umweltökonomie findet dieses Bewertungsverfahren ebenfalls Anwendung.

Die Wohlfahrtstheorie begründet diese Art der Entscheidungsfindung. Man betrachtet hiernach die Kosten für das Investitionsobjekt als Minderung und die Erträge als Zuwachs für die gesellschaftliche Wohlfahrt.

Problematisch bei der Nutzen-Kosten-Analyse ist, dass externe Einflüsse, die Wahl des Zeitraumes, Ermittlung des Diskontfaktors und verbundener Nebenwirkungen nicht wirklich objektiv ermittelt werden können.

Käufer- und Konsumentenverhalten

Käufer- und Konsumentenverhalten

Mit dem Käuferverhalten beschreibt das Verhalten von Nachfragern beim Kauf, Gebrauch und Verkauf von wirtschaftlichen Gütern und Leistungen.

Davon abgrenzt wird das Konsumentenverhalten. Dieses bezieht sich auf das Verhalten von Endverbrauchern beim Konsum und Kauf von wirtschaftlichen Gütern und Leistungen.

Kommissionierung

Kommissionierung

Kommissionierung beschreibt den Vorgang der Zusammenstellung von Gütern nach bestimmten vorgegebenen Aufträgen aus dem gesamten Sortiment. Wie beispielsweise bei einer Auftragsabwicklung.

Der Vorgang der Kommissionierung kann einstufig oder mehrstufig erfolgen.

Bei der einstufigen Kommissionierung unterscheidet man weiterhin nach einer Auftragsserie und Einzelaufträgen. Jeder Auftrag wird dabei komplett vom Kommissionierer ausgeführt.

Kommt es zu einer mehrstufigen Kommissionierung so werden mehrere Teilaufträge erstellt die zwecks Effizienz von mehreren Kommissioniereren abgewickelt werden.

Kostenremanenz

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Kostenremanenz

Mit Kostenremanenz beschreibt man den Kostenverlauf im Fall einer rückläufigen Beschäftigung. Hierbei laufen die Gesamtkosten häufig nicht auf der gleichen Kostenkurve Ka zurück mit welcher sie zuvor bei einer steigenden Beschäftigung zugenommen hatten.

Vielmehr fallen sie nach einer darüber liegenden Kostenkurve Kr ab.

Die so höheren Kosten werden als remanente Kosten bezeichnet. Dabei kann die Kostenremanenz als remanenter Kostensprung auftreten oder auch als Remanenzschleife (Hysteresis-Schleife).

Dabei liegen die Ursachen einer Kostenremanenz in verschiedenen Stellen. Es kommt zu einer andersartigen Anpassung bei der Beschäftigungsabnahme als bei der Beschäftigungszunahme im Bereich des sozialen, wirtschaftlichen, psychologischen, betriebspolitischen und arbeitsorganisatorischen.

Die Kostenremanenz ist vielmehr ein Nachwirken von anderen Kostenbestimmungsfaktoren als ein Nachhinken von Kosten beim Beschäftigungsrückgang.

Kapazitätsausgleich

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Kapazitätsausgleich

Der Kapazitätsausgleich beschreibt den Ressourcenausgleich für jeden Vorgang, also den Bedarf der Ressourcen gegenüber der tatsächliche Kapazität

Sind Ressourcen mehreren Vorgängen gleichzeitig zugeordnet kann es zu Ressourcenüberlastung führen. Auch wenn mehr Einheiten der Ressource, als in der Ressourcentabelle (MS-Project) definiert sind zugeordnet wurden oder verbrauchtes Arbeitsmaterial vorliegt.

Ein Kapazitätsausgleich kann erfolgen durch Ressourcenzuordnung ändern, Arbeitszeiten der Ressource ändern, Vorgänge verzögern, abbrechen.

Der Ausgleich kann automatisch, manuell oder durch eine Mischung aus beidem erfolgen.

In MS-Project kann man im Teamplaner oder in der Ansicht Ressource:Zuteilung die Auslastung einsehen.

Konflikte lösen

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Konflikte lösen

Worauf man beim Konflikte lösen achten sollte.

Wird man von einem Vorgesetzten oder einem Kollegen für sein Verhalten etc. angegriffen gilt es Ruhe zu bewahren und den Konflikt nicht eskalieren zu lassen. Eventuell kann man seine Position nachvollziehen, er hat Angst, dass etwas aus ihrer Arbeit negativ auf ihn zurückfällt. Vielleicht kann man auch etwas Positives für sich selbst aus der Situation ziehen.

Man atmete also erstmal tief durch und verhindert einen Gegenangriff oder den Versuch sich zu rechtfertigen.

Fragen sie den Kollegen, Vorgesetzten worin genau das Problem besteht und wie er mögliche Lösungen vorschlagen würde.

So fragt man auch nach den Vorteilen dieser Lösungen und ermittelt welche Ziele erreicht werden sollen. Man sucht zudem nach etwas Positiven, was man nachvollziehen kann und kann so eventuell eine Lösung erarbeiten.

Konflikte lösen auf der Arbeit und im Projektmanagement erfordert also etwas Übung und Fingerspitzengefühl.

Die Fragerrolle übernehmen

Wichtig ist, dass man die Interessen beider Seiten berücksichtigt, also auch die eigenen. Man sollte also nach einem gemeinsamem Ziel suchen um den Konflikt zu lösen.

Durch die lange Einatmungspause kann man den Ärger abbauen ohne ihn zu zeigen und wirkt souveräner, wenn man Fragen stellt. Man wirkt zu dem lösungsorientiert und konstruktiv. Auch verhindert man, dass man im Drama-Dreieck gelangt und sich verteidigen muss.

Zu dem gilt „wer fragt, der führt“, durch Fragen führt man das Gespräch und kann es idealerweise zu einer Win-Win-Situation für alle bringen. Sie verteidigen ihre Ziele und kommen den Kollegen entgegen die Angst davor haben, Ärger zu bekommen mit dem Kunden, Chef, dass etwas auf sie zurückfällt, sie zuviel Arbeit mit etwas haben, nicht rechtzeitig Feierabend machen können etc.