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Rationalisierungsinvestition

Rationalisierungsinvestition

Bei der Rationalisierungsinvestition handelt es sich um eine spezielle Investition, deren Zweck die Modernisierung oder Verbesserung von Anlagen eines Betriebes ist.

So ist das primäre Ziel eine effiziente Leistungserstellung und eine damit verbundene Senkung der Kosten.

Es geht hier weniger um qualitative oder quantitative Erweiterung der Leistungserstellung wie bei einer Erweiterungsinvestition.

In der Regel ist jedoch eine Rationalisierungsinvestition  auch mit einer Steigerung der der Leistung verbunden. Daher lässt sich meist eine klar Grenze zwischen einer Rationalisierungsinvestition und einer Erweiterungsinvestition nicht ziehen.

Rüstzeit

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Rüstzeit

Die Rüstzeit (t) in der Produktion ist ein Teil der Auftragszeit (T), neben der Ausführungszeit (ta).

So versteht man unter der Rüstzeit die Zeit die benötigt wird um ein Arbeitssystem darauf vorzubereiten einen Auftrag durchzuführen. Gegebenenfalls zählt man auch die Zeiten hinzu die nach der Ausführung des Auftrages dafür benötigt werden das System wieder in den ursprünglichen Ausgangszustand zurückzusetzen.

Nach dem Arbeitsstudium handelt es sich also um Sollzeiten die durch die Rüstzeiten beschrieben werden.

Dabei können die Rüstzeiten durch Prozessoptimierungsmethoden und durch verbesserte Techniken gesenkt werden. So werden Abläufe optimiert und besser auf einander abgestimmt (Just-in-Time-Produktion, Kaizen etc.).

Auch die Digitalisierung ermöglicht deutlich geringere Rüstzeiten.

Rüstzeiten im Arbeitsrecht

Im Arbeitsrecht versteht man unter der Rüstzeit Zeiträume welche der Arbeitnehmer im Vorfeld seiner eigentlichen Tätigkeit benötigt. Die Zeiten also die der Arbeitsvorbereitung dienen wie das Hochfahren des Rechners, das Umkleiden, Waschen etc. Auch hier können die Zeiten erfasst werden die benötigt werden, um den ursprünglichen Zustand wieder her zustellen. Wie das Herunterfahren des Rechners, Umkleiden etc.

Im Einzelfall kann die Rüstzeit so auch vergütungspflichtig sein. So gibt es hierzu Entscheidungen des Bundesarbeitsgericht, BAG, Urteil vom 11.10.2000 – 5 AZR 122/99 sowie BAG Urteil vom 19. 9. 2012 – 5 AZR 678/11.

Reputation

Reputation

Unter Reputation von lateinisch „reputatio“ für Betrachtung, Erwägung von reputo, betrachten, berechnen, erwägen versteht man heute das Ansehen einer Person, Organisation oder Gruppe. So wird die Reputation als Indiz für ein zukünftiges Verhalten betrachtet und kann so eine zu treffende Entscheidung erleichtern.

Die Reputation basiert auf der Glaubwürdigkeit und Vertrauen oder auch auf Glaube. Das Ansehen durch die Reputation stützt sich auf Erfahrungswerten.

Man kann Reputation heute als Äquivalent zu traditionellen Begriffen wie Tugend oder Ehre betrachten.

In der Terminologie Pierre Bordieus, einem einflussreichen Soziologen des 20. Jahrhunderts, kann sie als symbolisches Kapital verstanden werden, als eine Ressource die auf einer kollektiven Anerkennung des ökonomischen, sozialen und kulturellen Kapitals des Reputationsträgers basiert und so diesen mit einem gesellschaftlichen Ansehen und diskursiver Definitionsmacht ausstattet.

In Unternehmen wird die Reputation zum immateriellen Vermögen gerechnet und ist so ein Bestandteil des Firmenwertes wie zum Beispiel Markenrechte oder Patente.

Dieses immaterielle Vermögen hat Einfluss auf die individuelle Kooperationsfähigkeit, so ist das Management von Reputation häufig das Ziel und Bestandteil von CSR-Strategien.

Rechnungswesen

Rechnungswesen

Das Rechnungswesen beschreibt Verfahren zu einer systematischen Auswertung und Erfassung von quantifizierbaren Vorgängen und Beziehungen in einem Unternehmen zum Zweck von Steuerung, Kontrolle und Planung der Geschehen im Betrieb.

Man unterscheidet interne und externe Aufgaben.

Interne Aufgaben

Zu den betriebsinternen Aufgaben die Planung und Steuerung. Die Unternehmensleistung hat durch Wirtschaftlichkeits- und Renatbilitätsrechnungen Grundlagen für die Planung. Die Daten für diese Rechnungen stammen aus dem betriebswirtschaftlichen Rechnungswesen.

Ebenfalls zu den internen Aufgaben gehören Aufgaben der Kontrolle, so werden betriebliche Prozesse von der Menge her und vom Wert erfasst.  So können Bestände erfasst werden, Kosten für Stücke berechnet werden etc.

Externe Aufgaben

Zu den externen Aufgaben im betriebswirtschaftlichen Rechnungswesen gehört die Information, welche zum Teil freiwillig oder aufgrund von gesetzlichen Bestimmungen offen gelegt werden. Man informiert so über Vermögenswerte, Finanzlage, Planungsrechnung, Vergleichsrechnung, Betriebsstatistik Stellen wie Gesellschafter, Gläubiger, Arbeitnehmer, Finanzbehörden und die interessierte Öffentlichkeit.

Unternehmen sind nach §§ 238 ff. HGB dazu verpflichtet Rechenschaft über ihre betrieblichen Abläufe zu geben. Hierzu wird ein funktionierendes Rechnungswesen benötigt.

Das Rechnungswesen kann traditionell mit der Buchführung sowie Betriebsstatistik, Kostenrechnung, Leistungsrechnung, Bilanzrechnung, Planungsrechnung und Vergleichsrechnung erfolgen.

Die Gliederung kann nach verschiedenen Merkmalen erfolgen wie Abrechnungsinhalten mit Gewinn- und Verlustrechnung, Bilanzen usw. oder auch nach Kategorien der betriebswirtschaftlichen Rechnung durch Vermögen/Kapital, Kosten/Leistungen, Aufwand/Ertrag, Auszahlungen/Einzahlungen sowie Betriebsvergleich und Statistik oder einer Aufteilung nach Nominalrechnungen wie Liquiditätsrechnungen, realgüterlichen Rechnungen mit Substanzerhaltungsrechnungen, Lagerbuchführung.

Rumpfwirtschaftsjahr

Rumpfwirtschaftsjahr

Das Rumpfwirtschaftsjahr ist ein Zeitraum welcher im Steuerrecht Anwendung findet, wenn ein übliches Wirtschaftsjahr mit der Länge von 12 Monaten unterschritten wird.

So ist das Rumpfwirtschaftsjahr der Gewinnermittlungszeitraum, gerade bei der Einstellung, Gründung oder Umstellung eines Betriebes, wenn das Wirtschaftsjahr vom Kalenderjahr abweicht.

Dabei darf das Rumpfwirtschaftsjahr gebildet werden wenn der zukünftige Bilanzstichtag dadurch auf das Ende des Kalenderjahres fällt.

In anderen fällen darf ein Rumpfwirtschaftsjahr nur bei der Zustimmung der Finanzbehörde eingeführt werden, insbesondere wenn die Einführung aus anderen wirtschaftlichen Gründen als dem Erreichen von steuerlichen Vorteilen.

Release-Abbrechnung

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Release-Abbrechnung

Für die Abrechnung eines Releases stehen verschiedene Modelle zur Verfügung.

  • Entwickelt man zum Festpreis, kann man durch eine „change for free“ – Klausel vereinbaren, dass neue Anforderungen die nicht Bestandteil des Vertrages sind mit aufgenommen werden, wenn im Gegenzug ähnlich umfangreiche Funktionen gestrichen werden. Auch können diese nachträglich noch zusätzlich in Auftrag gegeben werden. Man bleibt so eng im Kontakt mit dem Auftraggeber über den aktuellen Entwicklungsstatus, entwickelt nicht unnötige Funktionen, kann Zeit und Geld sparen auf beiden Seiten, die Kundenbedürfnisse werden besser gedeckt und man kann den gesteckten Kostenrahmen einfacher einhalten.
  • Bei einem Werksvertrag wird ein Gewerk geschuldet für das man eine Gewährleistung übernimmt. Es gibt Gewerke ohne Festpreis als auch Festpreise ohne Gewerk. Der Festpreis verschiebt das Risiko zu Lasten des Dienstleisters. Da dieser sich aber einen Puffer einrechnet, zahlt im Endeffekt meist der Auftraggeber drauf.
  • Auch eine Bezahlung nach Aufwand, also Time & Material ist möglich.
  • Bei einem garantierten Maximalpreis (GMP) wird vom Dienstleister garantiert einen festen maximalen Preis für die Umsetzung der Features nicht zu überschreiten.
  • Pay per Use wird die Software kostenlos zur Verfügung gestellt und nur die tatsächliche Nutzung berechnet. Der Dienstleister ist hier bemüht Funktionen zu schaffen die häufig genutzt werden.
  • Ein Festpreis für jeden Sprint ist auch möglich und hält den Umfang überschaubar.
  • Zahlt der Auftraggeber einen geringen Tagessatz nach Aufwand und eine Prämie beim Erreichen von Projektzielen spricht man von Proviant & Prämie. So wird das Projekt möglichst schnell fertig gestellt.
  • Zahlt man den Aufwand nach dem erfolgreichen Sprint spricht man von einer Nacher-Zahlung, so gibt es ein nutzbares Inkrement und der Auftraggeber kann entscheiden, ob eine weitere Entwicklung für ihn sinnvoll ist. Hier wird der Dienstleister eine möglichst hohe Wertschöpfung kreieren, damit der Auftraggeber Interesse an einen nächsten Sprint hat.

Releaseplanung

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Releaseplanung

Die Releaseplanung wird  von 3 Steuerungsgrößen bestimmt, so unterscheidet man bei der Softwareentwicklung:

  1. Funktionsumfang
  2. Ressourcen
  3. und Zeit

Diese 3 Faktoren beeinflussen sich gegenseitig und bestimmte die Planung eines Releases.

Auch die Qualität kann als weitere, 4 Größe mit aufgenommen werden.

So müssen verschiedene Aktivitäten aufeinander abgestimmt werden, man spricht auch von einer Rendevouz-Planung. Vertrieb, Marketing, Schulungen etc. müssen auf den Termin und Veröffentlichung der Features des neuen Software-Releases abgestimmt werden.

Das Investitionsmanagement stellt das Budget für das Projekt bereit. Durch eine Releaseplanung kann ermittelt werden wie hoch dieses Budget ausfallen muss.

Zunächst kostet das Projekt, bis man die maximale Investition erreicht hat, von da an hat man den Selbstfinanzierungspunkt erreicht und das Projekt beginnt sich zu rechnen, sobald es den Breakeven-Punkt erreicht hat und so mehr abwirft, als es gekostet hat.

So wird der ROI, der Return of Investment kontinuierlich beobachtet.

Release-Container

Die Releaseplanung kann:

  1. Scopebasiert sein und sich am Funktionsumfang orientieren
  2. Zeitbasiert sein und sich nach einem Liefertermin orientieren und Timeboxen für die Planung nutzen
  3. Abhängig von den verfügbaren Ressourcen sein

Dabei spielt die Entwicklungsgeschwindigkeit, velocity des Teams eine große Rolle. Diese kann man schätzen basierend auf Erfahrungswerten und ersten Sprints.

Nutzt man feste Release-Container so kann man die Risiken der Investionen begrenzen, die Planung vereinfachen, der Product Owner bringt die Aufgaben in die jeweiligen Release-Container unter, die bestimmte zeitliche Längen haben von einigen Monaten (3 oder 6 beispielsweise).

Release-Controlling

Release-Controlling hilft dabei den Fortschritt von geplanten Releases zu überwachen.

Ein Release Burndown Bar Chart zeigt grafisch wie groß der Restaufwand in Story Points nach jedem Sprint ist.

Die Trendlinie zeigt so den ungefähren Termin für das Release an. Bei Bedarf kann man so den Umfang aus dem Product Backlog kürzen, den Termin verschieben oder effektiver arbeiten.

Aufgrund von schwankenden Leistungen ist der Releasetermin hier nur ungefähr schätzbar. Auch ein Todesmarsch, death march, kann so rechtzeitig erkannt werden, wenn die Entwicklung stagniert bzw. immer mehr neu abgearbeitet werden soll, als abgearbeitet wird.

Ein Release Burnup Chart zeigt über den zeitliche Verlauf an in Story Points wie viele Features schon umgesetzt wurden und vermittelt so die gleichen Informationen wir der Release Burndown Bar Chart.

Parking-Lot-Diagramme zeigen nach Themenbereichen, Teilsystemen bei großen Projekten übersichtlich wie weit der Zustand voran geschritten ist. Durch Färbungen zeigt man welche Bereiche noch nicht angefangen sind und prozentuale Balken zeigen den aktuellen Fortschritt des Themengebietes an. Dabei umfasst jeder Themenbereich User Stories und Epics. Auch ein Termin der Fertigstellung kann mit angegeben werden als Datum.

Ein funktionierendes Release kann auf verschiedene Arten abgerechnet werden.

Ressourcenfokussierung

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Ressourcenfokussierung

Die Ressourcenfokussierung beschreibt die Fokussierung eines Mitarbeiters auf seine eigenen Stärken bzw. Ressourcen.

Je mehr diese beachtet werden umso handlungssicherer fühlt sich die Person.

So wird der Mitarbeiter auf Dauer sicherer in der eigenen Problemlösung (Askese).

Der Mitarbeiter kann sich so selbst fragen, wann er ein vergleichbares Problem hatte in der Vergangenheit, was genau vorlag und wie er es damals angegangen ist.

Auch ist es wichtig das Team im agilen Projektmanagement im Auge zu behalten, so muss der Eindruck enstehen, dass man es gemeinsam schafft anstehende Probleme zu lösen.

Die Ressourcenfokussierung kann sich so auch auf das ganze Team richten und nicht nur auf den Einzelnen.

Lösungsorientierung statt Problemorientierung

Im Coaching steht hier auch eine Lösungsorientierung im Vordergrund. Durch das Vermitteln von neuen Perspektiven auf das Problem werden so Hilfestellungen zur Lösung des Problems hergeleitet.

Anders als bei der Problemorientierung fragt man nicht wieso etwas nicht geht, „nein, weil…“ , sondern überlegt wie es realisierbar wäre, also „ja, wenn…“.

Ebenso wichtig ist es bekannte Denkmuster zu unterbrechen im Sinne einer Musterunterbrechung und lösungsorientiert und nicht problemorientiert zu denken.

Hier kann man auch die Körperhaltung des Mitarbeiters beobachten, bringt man ihn durch kurze Ablenkungen, wie Fragen in einem positiven privaten Bereich aus dem alten Denkkonzept kann es ihm leichter fallen lösungsorientiert und offen an das Problem heranzugehen.

Auch Metaphern können hier helfen, wenn man also mit Sprachbildern arbeitet, wie „an einem Strang ziehen“, „in einem Boot sitzen“, „ganz Ohr sein“, „das Schiff durch raue See in ruhige Fahrfahrwasser steuern“, „an Fahrt verlieren“, „vom Kurs abweichen“, „die Segel neu setzen“ etc kann dabei helfen assoziative Gedankenstrukturen zu bilden und alte Denkmuster und Verhaltensweisen aufzubrechen.

Im Team können solche Metaphern auch genutzt werden oder aufkommende aufgegriffen werden wie „im Team natürlich wachsen“. Durch solche Gedankenbilder und Visionen erhält man zu dem auch einen besseren Zugang zu den Mitarbeitern.

Rent Seeking

Rent Seeking

Der Begriff Rent Seeking beschreibt die Verbesserung, Erschließung oder Verteidigung von Einkommenserzielungschancen von Unternehmen, Interessengruppen etc. unter der zur Hilfenahme von politisch erwirkten Privilegien.

Man strebt so ein leistungsloses Einkommen im Marktbereich an.

Zur Verstetigung von Makrtrenten ist eine Abschottung der jeweiligen Märkte gegen die Konkurrenz von Nöten. So werden Wettbewerbsfunktionen außer Kraft gesetzt. In Folge kommt es zu fehlenden Anreizen die Produktion an veränderte Marktbedingungen anzupassen und Innovationen durchzusetzen, was die Wettbewerbsfähigkeit reduziert.

Die für das Rent Seeking beanspruchten Ressourcen stehen nicht mehr für eine produktive Verwendung zur Verfügung.

Man versucht ein Einkommen zu erzielen bei dem keine entsprechende produktive Leistungsabgabe gegenübersteht und das zu Last der Allgemeinheit. Der Begriff der Verteilungstheorie bzw. -politik leitet sich von der Grundrente auf den Besitz von Boden bzw. eines Produktionsfaktors ab den man nicht nach Belieben vermehren kann.

Das Rent Seeking ensteht durch die Einflussnahme von Einzelnen oder Interessensgruppen (Lobbies) auf politische Entscheidungsträger. Es wird so ein spezielles Recht den Begünstigten zugewiesen durch das man den Wettbewerb einschränkt oder gar ganz verbietet. Diese Renten können auch als direkte Zahlung, Regulierung, Steuervergünstigungen, aus Lizenzeinnahmen oder als Einkommen von der Vergabe staatlicher Aufträge realisiert werden.

Es kommt so zu einer Einkommensverteilung und zu einem Nettowohlfahrtsverlust.

Ressource

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Ressource

Ressourcen sind Geldmittel, Produktionsmittel, Personal, Arbeitsmittel die für die Durchführung eines Projektes benötigt werden.

Jedem Vorgang werden die benötigten Ressourcen zugeordnet. Eine sichere Kostenplanung ist nur durch diese Zuordnung möglich.

So können Ressourcen gebildet werden durch freie und feste Mitarbeiter, Fremdfirmen, fremde Dienstleister, Arbeitsmaterial, Produktionsstätten, Arbeitsmittel, Büroräume, Büroausstattung etc.

Ressourcen in MS-Project

In MS-Project unterscheidet man bei den Ressourcen zwischen:

  • Arbeit durch Personen oder Geräte, die zur Durchführung eines Vorgangs benötigt werden
  • Material wie Verbrauchsmaterialien, Hilfsmittel und Lagerbestände die für den Vorgang benötigt werden
  • und Kosten die einmalig für den Vorgang anfallen, sie fallen unabhängig von der Dauer des Vorgangs und der angewendeten Arbeit anfallen, man nutzt hier einen festen Geldbetrag

Einheiten von Ressourcen

Bei den Einheiten der Ressourcen unterscheidet man bei:

  • Arbeitsressourcen zwischen maximalen Einheiten (die gesamte Kapazität, der Ressource die dem Projekt zur Verfügung steht) und genutzten Einheiten (prozentualer Anteil der Kapazität mit der die Ressource einem Vorgang zugewiesen ist)
  • Bei den Materialressourcen gibt man genutzte Ressourcen an, wahlweise als fest oder variable Zuordnung (10 Einheiten des Materials oder 5/T für 5 Einheiten pro Tag in der Ressourcenzuordnung). In der Spalte Materialbeschriftung gibt man die Einheiten an (Liter, Pakete, etc.).
  • Bei den Kostenressourcen lassen sich weder maximale Einheiten noch genutzte Einheiten definieren

Zeitliche Verfügbarkeit kann angeben werden mit Anfangs- und Endtermin.

Reverse-Charge-Verfahren

Reverse-Charge-Verfahren

Reverse-Charge-Verfahren ist eine umsatzsteuerliche Regelung. So ist der Kunde, also der Leistungsempfänger und nicht der leistende Unternehmer Umsatzsteuer schuldig in bestimmten Fällen.

In diesem Fall darf der Unternehmer dem Kunden eine Rechnung in netto ausstellen. Für den Kunden bedeutet dieses jedoch, dass er die Umsatzsteuerschuld an das Finanzamt entrichten muss, ähnlich der Erwerbssteuer.

Ist der Kunde jedoch vorsteuerabzugsberechtigt, so so kann er dieses Umsatzsteuer selbst wieder als Vorsteuer geltende machen.

Man spart vor allem bei grenzüberschreitenden Fällen einen Verwaltungsaufwand ein. So muss der ausländische Unternehmer sich nicht an das deutsche Finanzamt wenden und das deutsche Fiskus hat keine Probleme bei der Vollstreckung von Steueransprüchen im Ausland.

Aus der wirtschaftlichen Sicht enstehen so keine Unterschiede zwischen der normalen Umsatzsteuer und dem Reverse-Charge-Verfahren.

In der EG ist das Verfahren gestattet, wenn es als Maßnahme zu einer Verhinderung von Steuerumgehung oder Steuerhinterziehung bzw. zur Vereinfachung der Steuer genehmigt worden ist.

In Deutschland ist es wichtig, dass der Leistungsempfänger ein Unternehmen ist oder eine juristische Person des öffentlichen Rechts, andernfalls muss der leistende Unternehmer die Steuer an das deutsche Finanzamt abführen.

So können sonstige Leistungen, Werklieferungen, Lieferungen von Grundstücken, Lieferungen von Gas und Elektrizität an ein im Ausland ansässiges Unternehmen etc. erfolgen.

Roadmapping

Roadmapping

Roadmapping beschreibt ein kreatives Analyseverfahren. Man analysiert mit Roadmapping Produkte, Technologien und Dienstleistungen und kann so Prognosen erstellen und visualisieren.

Dazu wird Expertenwissen gebündelt und systematisch erfasst. Es können so guppendynamische Prozesse und Entwicklungen in Handlungsfeldern vorausgesagt werden. Hierzu werden divergierende Meinungen und Erwartungen miteinander abgestimmt.

Es ist der Delphi-Technik verwandt, jedoch ist der Prognosehorizont kürzer und man arbeitet mehr anwendungsbezogener.

Dabei unterscheidet man beim Roadmapping zwischen der Roadmap als Mittel zur Visualisierung und dem Prozess bei dem die Roadmap generiert wird.

Generierung der Roadmap

So nutzt man zur Bildung der Roadmap folgende 5 Schritte:

  1. Die Abgrenzung des Handlungsfeldes und Ermittlung von Betrachtungsobjekten
  2. Die Bedarfsanalyse sowie Prognose
  3. Die Potentialanalyse und Prognose
  4. Die Erstellung der eigentlichen Roadmap
  5. Eine Konsistenz- und Vollständigskeitsanalyse

ROSGIX – Rosinger Global Investments Index

ROSGIX – Rosinger Global Investments Index

Der Rosinger Global Investments Index (ROSGIX) ist ein ausschließlich zu Informationszwecken dienender und über Finanzprodukte nicht investierbarer und nicht zu Verwendung als Benchmark für Finanzprodukte bestimmter Performance-Index, bestehend aus Wertpapieren weltweiter Emittenten. In den ROSGIX können Aktien, Anleihen, ETFs, Optionen und Währungen aufgenommen werden. Träger des ROSGIX ist die zum Konzern Rosinger Group gehörende PRIVATE EQUITY Rosinger Anlagentechnik GmbH & Co KG, die tägliche Berechnung und Veröffentlichung erfolgt durch die Wiener Börse AG. Sämtliche Nutzungs- und Verwertungsrechte am ROSGIX und den von der Wiener Börse AG berechneten, veröffentlichten und verteilten den ROSGIX betreffenden Daten liegen exklusiv bei der PRIVATE EQUITY Rosinger Anlagentechnik GmbH & Co KG.

Zusammensetzung

Im „Rosinger Global Investments Index“ (ROSGIX) sind per 03. Januar 2018 folgende Wertpapiere (sofern nichts anderes erwähnt wird handelt es sich um Stammaktien) enthalten:

• Ballard Power Systems

• BayWa

• Cleen Energy

• Dr. Bock Industries

• European Investment Bank RC-Zero Med. Term Nts 1998 (18)

• Gurktaler AG Vz

• Immofinanz

• Massimo Zanetti Beverage Group

• New South Wales Treasury Corp. AD-Zero-Bonds 1990(20)

• Raiffeisen Bank International

• Rio Tinto PLC

• Royal Dutch Shell A

• Uniqa

• Wiener Privatbank

• World Bank 0.0 Dec25 EUR Str.

Um den ROSGIX aktuell zu halten ist ein Indexkomitee eingesetzt. Vom Indexkomitee beschlossene Änderungen der Indexzusammensetzung werden jeweils mit den Schlusskursen des letzten Handelstages jener Woche umgesetzt, in der die Änderung beschlossen wurde. Ausgenommen davon sind Erstnotierungen im Rahmen von Listings oder IPOs, derartige Ereignisse werden im Index mit dem Referenzkurs der Börse am Tag der Erstnotierung berücksichtigt, sofern an diesem Tag der Beschluss des Indexkomitees zur Aufnahme in den Index bereits vorliegt.

Stammdaten

Langname: Rosinger Global Investment Index

Kurzname: ROSINGER INDEX EUR

ISIN: AT0000A1YXV6

Kürzel: ROSGIX

Reuters: .ROSGIX

Bloomberg: ROSGIX Index

Index-Typ: Performanceindex

Index-Updates Tagesende

Währungen: EUR

Medienberichte über Awards und/oder mit Bezugnahme auf den ROSGIX

• 22.10.2017 „Mehr als 60 mal an der Börse“ – Kurier

• 12.10.2017 „World Champion Austria – yearbook 2018“

• 16.02.2017 – „Number One Kapitalmarktcoach – Rosinger Group schafft den Hattrick“

• 16.02.2017 – „Number One Customized Index – 25 % informell mit Austro-Titeln im Rosinger Index“

• 26.01.2016 – „Number One Award 2015 Mittelstandsinvestor“

Weblinks

Richtpreis

Richtpreis

Der Richtpreis beschreibt einen vorläufigen Preis der später in einen Festpreis umgewandelt wird. Er beschreibt den Preis für Erzeugnisse in der betrieblichen Preispolitik, bei der für die Preisbildung die Kostengrundlagen noch nicht genau ermittelt werden können.

In der staatlichen Preispolitik beschreibt der Richtpreis den Höchst- oder Mindestpreis der nicht über- oder unterschritten werden soll, an den sich die Marktteilnehmer also richten müssen.

 

Regionale Mittelstands

Definition

„Regionale Mittelstands Sicherung“ bezeichnet die Kombination von Kapital, Know How und Kontaktnetzwerk, das einem etablierten und regional bedeutenden mittelständischen Unternehmen durch einen Investor zur Verfügung gestellt wird um den Fortbestand des Mittelständlers durch Umstrukturierung und/oder Internationalisierung zu sichern.

Der Investor kann dabei sowohl eine natürliche als auch eine juristische Person sein.

Ursprung/Geschichte

Die „Regionale Mittelstands Sicherung“ wurde im Jahre 1993 vom Finanzinvestor DI Gregor Rosinger in die Finanzwelt eingeführt, als dieser zusammen mit seiner Gattin Yvette ein ehemals Russisches Panzerwerk im nordöstlichen Ungarn übernahm und erfolgreich in einen Maschinen & Anlagenbaubetrieb mit ausschließlich zivilem Produktspektrum umstrukturierte.

Europäische Marke

Im Zusammenhang mit der Europäischen Marke wird immer wieder statt dem Begriff „Regionale Mittelstands Sicherung“ auch der Begriff „RMS Regionale Mittelstands Sicherung“ verwendet, weil sich im Markenzeichen auch die Buchstabenkombination RMS befindet. Markeninhaber der Europäischen Marke ist die PRIVATE EQUITY Rosinger Anlagentechnik GmbH & Co. KG.

Rabattstaffel

Rabattstaffel

Eine Rabattstaffel beschreibt die Änderungen des Rabattsatzes beim Mengenrabatt in der Abhängigkeit von der jeweiligen Einkaufsmenge.

Die Rabattstaffel setzt sich dabei aus verschiedenen Rabattsätzen zusammen und ermöglicht so die Berechnung eines Mengenrabattes der den entsprechenden Abnahmemengen zugeordnet wird.

Realsteuer

Realsteuer

Die Realsteuer ist eine Ertragssteuer deren Umfang und Entstehung bezüglich des Steueranspruches auf der Zuordnung von Gegenständen zum Steuerpflichtigen besteht. Wie beispielsweise die Gewerbesteuer oder Grundsteuer.

Im Gegensatz hier zu steht die Personalsteuer. Dabei steht die Realsteuer den Gemeinden zu in Form von Gemeindesteuer.

Ratingskala

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Ratingskala

Die Ratingskala beschreibt in der Marktforschung eine verwendete Methode der Skalierung. So werden Personen zu einer Frage befragt und ihre Antwort zu einer interessierenden Merkmalsdimension umgewandelt. Diese ist grafisch, numerisch oder eine Kombination aus beiden mit einer Beschränkung durch 2 gegensätzliche Pole.

Es handelt sich hierbei um ein ordinales Messniveau durch die Äquidistanz der Messpunkte bei den Ratingskalen, einer Quasi-Intervallskallierung. Es können so leistungsstarke Analysemethoden der Datenanalyse angewendet werden.

Man bezeichnet mit der Ratingmethode die subjektiven Schätzverfahren in der empirischen Sozialforschung. So werden die Befragten gebeten Verhalten oder Eigenschaften anderer Personen und Gruppen einzuordnen. Die Ergebnisse werden in eine Information umgewandelt die kontinuierliche Merkmale aufweist und so eine exakte Messmethode ermöglicht, eine direkte Skalierung.

Mit einer Ratingskala kann man direkt bestimmte Eigenschaften und Ausprägungen eines Merkmales ablesen die einer Person, einer Gruppe oder Gegenstand zugeordnet sind. Die Skala kann hier numerisch oder in Worte gefasst sein.

Der Rater, der Beurteiler, beobachtet und beurteilt den Ausprägungsgrad eines Merkmals und ordnet ihn der Skala zu. Er erfüllt so 2 Aufgaben, die der Beobachtung und der Wertung.

Auch in der Personalbewertung nutzt man Ratingskalen bei der man einen Mitarbeiter anhand von mehrstufigen Skalen, meist 5 oder 7, bewertet. So werden bestimmte Beurteilungsmerkmale untersucht.

Die Rating-Skala kann auch ein Produkte oder eine Marke in einer eindimensionalen Einstellungsmessung bewerten. So fragt man eine Testperson wie man ein Produkte oder eine Marke einschätzt auf einer Skala von sehr gut bis sehr schlecht.

Rentabilität

Rentabilität

Rentabilität beschreibt das Verhältnis einer Erfolgsgröße zum eingesetzten Kapital innherhalb einer Rechnungsperiode.

Dabei können beide Größen können zahlungs- und bilanzorientiert gemessen werden.

Man unterscheidet

  1. Zahlungsorientierte Betrachtung
  2. Bilanzorientierte Betrachtung

Zahlungsorientierte Betrachtung

Bei der zahlungsorientierte Betrachtung ist die Gesamtkapitalrentabilität der Einzahlungsüberschuss des Unternehmens in Relation zum gesamten eingesetzten Kapital.

Die Eigenkapitalrentabilität ist der Einzahlungsüberschuss des Unternehmens abzüglich der an Fremdkapitalgeber abzuführenden Zinszahlungen im Verhältnis zum eingesetzten Eigenkapital.

Bilanzorientiere Betrachtung

Bei der bilanzorientierte Betrachtung spricht man von der Gesamtkapitalrentabilität als dem Periodenerfolg (inklusive der Fremdkapitalzinsen) in Beziehung zum gesamten zur Verfügung stehenden Kapital der Unternehmung (inklusive Eigen- und Fremdkapital). Für die genau Analyse kann die Gesamtkapitalrentabilität als Produkt aus Umsatzrentabilität und Kapitalumschlag dargestellt werden.

So kann man die  Gesamtkapitalrentabilität vor Steuern berechnen aus: (Erfolg vor Zinsen und Steuern)/Gesamtkapital

und die Gesamtkapitalrentabilität nach Steuern aus: (Erfolg vor Zinsen und nach Steuern)/Gesamtkapital

Durch die Ausnutzung bilanzieller Bewertungsspielräume bei der Gewinnermittlung sowie durch Nichtabgrenzung periodenfremder Aufwendungen und Erträge ist der Gesamtkapitalrentabilität möglich.

So unterscheidet man die Eigenkapitalrentabilität als relative Größe welche angibt, mit welcher Rate das während einer Periode eingesetzte Eigenkapital verzinst wird.

Man berechnet die Eigenkapitalrentabilität vor Steuern durch: (Erfolg nach Zinsen und vor Steuern)/Eigenkapital und die Eigenkapitalrentabilität nach Steuern durch: (Erfolg nach Zinsen und nach Steuern)/Eigenkapital.

Handelt es sich um Kapitalgesellschaften so besteht das Eigenkapital aus Grund- bzw. Stammkapital, Gewinn- und Kapitalrücklagen, Gewinnvortrag und ähnlichem.

Für Rentabilität des Betriebs gilt die Betriebsrentabilität ist Betriebsgewinn/betriebsnotwendiges Kapital.

Das betriebsnotwendige Kapital ist das Kapital des Unternehmens welches benötigt wird um den Betriebszweck zu erfüllen. Der Betriebsgewinn wird hier nach Zinsen und Steuern ermittelt nach dem man außerordentliche und neutrale Aufwendung abgezogen hat.

Bei Umsatzrentabilität wird die Brutto-Umsatzrentabilität berechnet aus: (Erfolg vor Zinsen und Steuern)/Nettoumsätze und die Netto-Umsatzrentabilität durch: (Erfolg nach Zinsen und Steuern)/Nettoumsätze.

Die Eigenkapital-, Umsatz-, Gesamtkaptitalrentabilität kann als Größe für den Erfolg in einer bilanziellen Periode herangezogen werden, genauso wie der ordentliche Betriebserfolg, welcher um den außerordentlichen Betriebserfolg und Finanzerfolg bereinigt wurde.