Zum Inhalt springen

CR

  • von

CR

CR steht für Change Request. Es handelt sich beim CR um eine Änderungsanforderung des Auftraggebers im Projektmanagement.

So kann sich der Zeitaufwand in der Feinkonzeption und Entwicklung erhöhen. Der Auftraggeber sieht einen CR häufig als Bestandteil des Lastenheftes und nicht als ein neues Angebot.

In IT-Projekten kommt es häufig zu Anforderungsänderungen. Gerade bei komplexen System sind Änderungen sehr wahrscheinlich.

So können CR schon beim Vertrag mit einem gewissen Kontigent mit aufgenommen werden oder sollen dem Auftraggeber in prozentual zu erwartendem Maße mitgeteilt werden.

Bei einer transparenten Projektkultur kommt es zu einer Neubewertung des Projektaufwandes. So zeigt man dem Kunden genau die Zielsetzung, die Abgrenzungen, und den Aufwand die sich ändern. Hier können sich jedoch negative Debatten über den Preis und Aufwand ergeben.

Bei der stark formalisierten Projektkultur nach der klassischen Wasserfall-Methode über Lastenheft des Auftraggebers und den Pflichtenheft des Auftragnehmers können im Pflichtenheft die einzelnen Komponenten der Zielsetzungen dargestellt werden. Man trennt jedoch fachliche und technische Seien voneinander ab.

Wichtig ist es dem Auftraggeber stets aktuelle und realistische Rückmeldungen über die Änderungen geben, in wie weit sie aufwandsmindernd oder aufwandsneutral sind.

Kommt es durch die Änderungswünsche der vertraglich vereinbarten Leistungen so ist dieser Mehraufwand entsprechend in Rechnung zu stellen.

Computerbasiertes Projektmanagement

Computerbasiertes Projektmanagement

Durch computerbasiertes Projektmanagement können die durchzuführenden Vorgänge schnell eingegeben, verwaltet und gegliedert werden. Man kann mehrer Projekte parallel verwalten. Die Informationen zu den Entwicklungszuständen von einzelnen Vorgängen und des Gesamtprojekts können zwischen den Projektmitarbeitern ausgetauscht werden.

So ist es möglich Kosten und Termine zu berechnen. Auch ein Vergleichen und Aufdecken von Planungswidersprüchen kann durch die Software geleistet werden.

Einzelne Projektaktivitäten lassen sich zusammenfassen und ordnen. Eine Dokumentation in grafischer und tabellarischer Form ist möglich. Ebenso lassen sich Informationen zu den Projektfortschritten filtern und sortieren.

Insgesamt kann das Projekt optimiert geplant, durchgeführt, überwacht und ausgewertet werden.

CPM

CPM

CPM ist die Critical Path Method. Es handelt sich um ein mathematisches Modell welches die Gesamtdauer eines Projekts auf der Grundlage von Abhängigkeiten und Dauer der einzelnen Vorgänge berechnet.

Man ermittelt so welche Vorgänge im Terminziel als kritisch zu bezeichnen sind und keinen zeitlichen Puffer besitzen.

Die Abfolge der kritischen Vorgänge im Projekt bezeichnet man als den kritischen Weg. Kommt es zu einer Verzögerung der kritischen Vorgänge, so verzögert sich automatisch das Projekt.

Das CPM-Modell wird heute als fundamentales Verfahren in der Projektmanagement-Software genutzt.

Compliance

Compliance

Mit Compliance bezeichnet man das Einhalten von Normen, Regeln und Gesetzen. Der Begriff stammt aus der Bankwirtschaft und dem Gesundheitsmanagmenet und wird heute auch in anderen Bereichen verwendet. Wie zum beispiel der Tax Compliance, Datenschutz Compliance, Customs Compliance, Global Compliance, IT-Compliance etc.

So beschreibte man mit dem Begriff in der Finanzbranche Bereiche mit einem hohen Risiko von Interessenkonflikten und Insidergeschäften. In Deutschland wurde er seit 1990 durch gesetzlich vorgeschriebene Vorlagen auf Versicherungen und Banken angewandt.

Nach §§ 31 ff. WpHG müssen Wertpapierdienstleistungsunternehmen dafür Sorge tragen, dass die Börsengeschäfte ihrer Mitarbeiter bei Devisen, Wertpapieren, Derivaten oder Edelmetallen nicht gegen die Interessen der eigenen Kunden durchgeführt werden. So gibt es zu Überwachung eine Compliance-Abteilung innerhalb der Kreditinstitute.

Insidergeschäfte sollen vermieden werden und es zu vertrauensbildenden Maßnahmen für die Marktteilnehmer und die Kapitalmärkte kommen.

Heute gibt es Compliance-Abteilungen in großen Industrieunternehmen. So werden nicht nur Insidergeschäfte, sondern auch Kartellrechte, umweltrechtliche Anforderungen, Korruptionsprävention etc. beachtet.

Auch ethische Verhaltenskodizes werden hiermit eingehalten die nicht rechtlich geregelt sind. Es kann auch zu Berührungs- und Überschneidungspunkten mit Rechtsabteilungen und Investor-Realationsabteilungen kommen.

§ 911 II AktG verpflichtet den Vorstand entsprechende Überwachungssysteme einzurichten.

Health Care Management

Im Health Care Management versteht man unter der Compliance oder der Adherence die Therapiemitarbeit der Patienten. So spricht man von einer guten Compliance, wenn die Ratschläge von Ärzten zur Einnahme von Medikamenten, Veränderung des Lebensstils bezüglich Ernährung, Bewegung und Behandlungsmethoden befolgt werden.

Dabei muss der Patient nicht alle Anweisungen der Ärzte unreflektiert befolgen, vielmehr soll er ihnen nachkommen und sie mitgestalten. Gerade bei chronischen Erkrankungen ist die Zusammenarbeit zwischen Patienten und Ärzten gefragt.

Unter den Non-Compliance also der Nicht-Beachtung von Empfehlungen für die Therapie fallen die Verweigerung von bestimmten Therapiemaßnahmen, die Modifikation von einer (medikamentösen) Therapie und eine generelle Verweigerung der Therapie.

Häufig arbeiten die Patienten entsprechend besser mit wenn die Nebenwirkungen gering sind, der Leidensdruck hoch, er vom sozialen Umfeld unterstützt wird, das Therapieschema einfach ist, er besser informiert ist über die Therapieansätze, je höher die Effektivität der Behandlung ist und so die Symptome lindert und je geringer seine Mitarbeit zur Therapie ausfällt (Änderungen des Lebensstils etc.).

Cross Selling

Cross Selling

Cross Selling oder auch  „Über Kreuz verkaufen“ beschreibt den Zustand bei dem man schon vorhandene Kundenbeziehungen ausschöpft. Vor allem wird das Adresspotenzial (gegenseitig) genutzt in Form von vertriebsstrategischen Partnerschaften.

Eine hohe Cross-Selling-Quote wird so für eine Vertriebseffizienz angestrebt. Man erhält so eine hohe Vertrags- bzw. Produktzahl je Kunde bei dem entsprechendem Anbieter. Auch üblich sind Rabatte und andere Preisgestaltungen die das Cross Selling fördern.

2D-Code

2D-Code

Der 2D-Code ist ein optischer Datenträger mit dem Objekte gekennzeichnet werden. Es wird hierbei eine zweidimensionale Sequenz von hellen und dunklen Flächen innerhalb eines Rechteckes nach einer standardisierten Codevorschrift gedruckt.

Mit Hilfe von opitschen Lesegeräten kann dieser 2D-Code anschließend dekodiert werden.

Anders als bei einem eindimensionalen Strichcode können in einem 2D-Code mehr Informationen auf der gleichen Fläche gespeichert werden.

 

Deviationsklausel

Deviationsklausel

Die Deviationsklausel oder auch Deviation Clause (d/c) ist eine Klausel die in Kaufverträgen im internationalen Handelsverkehr üblich ist.

Nach ihr sind gewisse Abweichungen von Warenqualität von der festgelegten Norm erlaubt. Sie ist ein Bestandteil der Delivery Order (D/O) mit der der Versender den Lagerhalter oder Frachtführer zur Auslieferung der Ware an den namentlich gekennzeichneten Empfänger verpflichtet.

Der Begriff Deviationsklausel wird auch im internationalen Seeverkehr genutzt und berechtigt den Schiffskapitän während der Reise Häfen in einer beliebigen Reihenfolge und jedem Zweck anlaufen zu dürfen.

Carry-Over

Carry-Over

Mit Carry-Over bezeichnet man die Nachwirkrate einer Werbemaßnahme. Je nach Zielgruppe und Werbeart kann die Nachwirkung unterschiedlich ausfallen.

Man muss hierbei noch die Trägheitsrate beachten, also den Zeitraum bis eine Werbemaßnahme ihr volle Wirkung zeigt. Es kann ein zyklischer Zusammenhang zwischen Werbeaufwand und Werbewirkung nachgewiesen werden. Wichtig hierbei ist die Größe der zeitlichen Verzögerung zwischen der Werbung und der Auslösung des Kaufwunsches bei der Zielgruppe.

Die zeitliche Verzögerung ist auch bei Saisonartikel besonders von Bedeutung. So kann es in der Bekleidungsindustrie sinnvoll sein Werbeaufwendungen parallel zu Absatzkurve verlaufen zu lassen. So verblasst die Wirkung der Werbung für Sommermode bei kalten Temperaturen. Auch Saisonartikel wie der Weihnachtsgeschäftemarkt beachtet zeitliche Versätze. So fängt man schon im Oktober und November mit der Werbung an, sobald  die ersten Weihnachtseinkäufe getätigt werden. Mit Beginn des Adventes ist schon ein großer Teil des Marktumsatzes getätigt worden.

Auch bei Erfrischungsgetränken und Speiseeis gelten ähnliche Regeln. Man beginnt hier schon vor dem heißen Wetter in Form einer Vorsaison. Die Absätze steigen schon im Frühling und sind über den Sommer hin konstant.

Man kann die Nachwirkrate auch in Zahlen fassen. Eine Nachwirkrate von 0.70 pro Monat sagt aus, dass die Werbewirkung im Folgemonat um 30% nachgelassen hat im Vergleich zum aktuellen Monat, sie verblasst also allmählich.

c2b

C2B

Mit Consumer-to-Business (C2B) bezeichnet man im E-Commerce Transaktionsbereiche und Marktbereiche bei denen der Endverbraucher als Anbieter einer Leistung auftritt.

Das Unternehmen fungiert hier als Nachfrager dieser Leistung.

C-Geschäft

C-Geschäft

Bei einem C-Geschäft handelt es sich um Kreditgewährung von Teilzahlungsbanken.

In der gewerbliche Wirtschaft wird ein C-Geschäft zur Finanzierung von Ausrüstungsgegenständen auf Wechselbasis mit geringem Tilgungsausfall genutzt.

Es erfolgt ein Wechsel zwischen dem Verkäufer bzw. der Bank, welcher vom Käufer akzeptiert wird (Akzept) und von der Bank diskontiert wird.

Call

  • von

Call beschreibt eine Kaufoption, also das Recht auf die Lieferung eines Optionsgegenstandes des Verkäufers zu einem vereinbarten Basispreis innerhalb einer Laufzeit. Das Gegenteil zu einem Call ist ein put.

Mit dem Call hat der Käufer das Recht und die Option  einen Basiswert vom Stillhalter zu erwerben. Beim Call erwartet der Käufer steigende Kurse des Basiswertes und kann einen Gewinn realisieren, wenn der Kurs des Basiswertes den des Basispreise zuzuglich der Optionsprämie übersteigt. Man spricht hier auch vom „Break-Even-Point“.

Die Option wird nicht ausgeübt sofern der aktuelle Kurs des Basiswertes unterhalb des Basispreises liegt. Somit ist für den Käufer das Verlustrisikio auf die gezahlte Optionsprämie begrenzt, dahingegen trägt der Stillhalters unbegrenzt, er kann maximal einen Gewinn in Höher der Prämie erhalten.