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EFT

EFT

EFT steht für das Englische „exchange-traded fund“, also einem börsengehandelten Fonds der als Investmentfonds an der Börse gehandelt wird.

Dabei wird der EFT meist nicht über die emittierende Investmentgesellschaft, sondern über die Börse am Sekundärmarkt erworben und veräußert.

Bei den meisten börsengehandelten Fonds handelt es sich um passiv verwaltete Indexfonds.

Erbfolge

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Erbfolge

Die Erbfolge beschreibt die Gesamtrechtsnachfolge für Erben bezüglich des Vermögens und der Verbindlichkeiten von Verstorbenen. Dabei geht die Erbfolge auch ohne ein Handeln des Erbens und ohne die Kenntnis über den Tod des Erblassers von statten.

Dabei kommt die Erbfolge durch die gesetzliche Erbfolge zur Geltung. Auch kann sie auf dem Willen des Erblassers basieren. Man unterscheidet so 2 Arten der Erbfolge

  1. Die gesetzliche Erbfolge
  2. und die gewillkürte Erbfolge (durch ein Testament)

Dabei tritt die gesetzliche Erbfolge ein, wenn keine wirksame Verfügung des Toten vorliegt oder nichtig ist und auch bei der Ausschlagung oder Erbunwürdigkeit.

Man unterscheidet bei der Erbfolge nach dem BGB bei den Verwandten nach der Stufe der Verwandschaft. Hier werden Verwandte einer näheren Ordnung der entfernteren vorgezogen. Nach dem überlebenden Ehegatten bzw. Lebenspartner kommen Blutverwandte des Verstorbenen für das Erbe in Frage.

Nicht in Betracht gezogen werden Stiefkinder, Stiefeltern, Schwiegertocher, Schwiegersohn, Schwiegereltern oder Schwager.

Ist kein Erbe vorhanden in der Erbfolge so tritt der Fiskus für das Erbe ein.

EPS

EPS

EPS steht als Abkürzung für Earnings per Share (EPS) und beschreibt den Gewinn pro Aktie. Der EPC bildet sich als Quotient aus dem Jahresergebnis aus der Gewinn- und Verlustrechnung eines Konzerns sowie der Anzahl der residualanspruchsberechtigten ausstehenden Aktien des Unternehmens.

Typisch für die EPS ist die Kernkennzahl von externen Finanzanalyse und so der Möglichkeit von einem unmittelbaren Unternehmensvergleich. Man multipliziert hierzu die künftig erwarteten EPS mit einem branchentypischen voraussehbaren durchschnittlichen Kurs-Gewinn-Verhältnis und kann so eine Aktienkursprognose geben. Auf Basis dieser werden Verkauf- und Kaufempfehlungen ausgesprochen. Die genaue Ermittlung des EPS wird in der IAS/IFRS-Rechnungslegung in IAS 33 unter „Ergebnis je Aktie“ genau festgelegt.

EPC

EPC

Mit EPC bezeichnet man den European Payments Council. Seit 2002 kam es zur Bildung einer Führungs- und Verwaltungsstruktur im Zahlungsverkehr im europäischen Banksektor. So wurde die SEPA (Single Euro Payments Area) geschaffen. So kann der Massenzahlungsverkehr sowohl national als auch grenzüberschreitend mit Euro-Zahlungen vollzogen werden.

Die EPC dient hier als Koordinierungs- und Entscheidungsgremium. Der EPC gehört auch die Euro Banking Association (EBA) an sowie nationale und europäische Bankvereinigungen.

Die EPC folgt belgischem Recht und ist eine Non-Profit Organisation. Sie hat 70 Delegierte die den Vorstand (EPC Board) wählen. Dieser wird vom Scheme Management Board und Arbeitsgruppen aus den Bereichen Barzahlungen, Recht, Sicherheit und Karten unterstützt, welche das SEPA-Verfahren weiterentwickeln.

Dabei ist das europäische System der Zentralbanken (ESZB) zu den Sitzungen des EPC und der Arbeitsgruppen als Beobachter eingeladen.

EPC als elektronischer Produktcode

Mit EPC beschreibt man auch den elektronischen Produktcode der durch RFID, also die Radiofrequenztechnologie ohne einen Sichtkontakt und Berührung durchgeführt wird. Durch die Verbindung von EPC und RFID kann der herkömmliche Barcode mit Nummernidents wie EAN abgelöst werden. Auch kann der EPC anders als die bisherigen Systeme ein Endprodukt eindeutig zuordnen.

EP

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EP

Das europäische Parlament EP ist das parlamentarische Organ der EU und hat seine Sitz in Straßburg. Fraktionen und Ausschüsse tagen in Brüssel. Die Bürger der Mitgliedsstaaten wählen die Abgeordneten des europäischen Parlamentes direkt für eine Dauer von 5 Jahren.

Innerhalb des europäischen Parlamentes werden politische Fraktionen gebildet auf Unionsebene und keine nationalen Gruppen. Ein Schlüssel bestimmt wie viel Mandate ein Mitgliedsland im Parlament erhält, dieser richtet sich nach der Bevölkerungszahl des Entsendungslandes.

Die erste direkte Wahl erfolgte 1979, das Mitentscheidungsverfahren wurde durch den Vertrag von Lissabon zum Regelverfahren gemacht.

Das Parlament kann finanzielle Spielräume auf verschiedenen politischen Ebenen festlegen. Es kann auch den EU-Haushalt, also den gesamten Haushaltsplan ablehnen. Auch kann es die Höhe von Etats für nicht-obligatorische Ausgaben wie Umweltpolitik, Verkehr, Forschungsprogramme, Strukturfonds etc. festlegen.

Weiterhin kann das EP die Europäische Kommission zur einer Rechtsetzungsinitative auffordern. Es stimmt außerdem der Ernennung von Kommissaren zu und kann diese durch ein Misstrauensvotum zum Rücktritt bewegen nach Art. 247 AEUV. Ebenso wird der Präsident der Kommission vom EP gewählt.

Im europäischen Parlament sind 750 Vertreter der Nationen, dabei kann kein Mitgliedsstaat mehr als 96 Sitze erhalten. Die meisten Sitze hat Deutschland mit 96, gefolgt von Frankreich, Italien, Großbritannien mit je 78 im Jahr 2018. Ab 29.3.2019 ändert sich die Sitzverteilung durch den Brexit, dem Ausscheiden Großbritanniens aus der EU.

Es gibt 20 parlamentarische Ausschüsse die öffentliche Sitzungen 1 bis 2 Mal im Monat abhalten.

Externes Rechnungswesen

Externes Rechnungswesen

Unter dem externen Rechnungswesen oder auch Rechnungslegung versteht man wie bei dem internen Rechnungswesen (Kalkulation), der betrieblichen Statistik oder der Planungsrechnung einen Teil des betrieblichen Rechnungswesens und somit einen Teil der Betriebswirtschaftslehre (BWL).

Das externe Rechnungswesen bildet die finanzielle Situation eines Unternehmens nach außen hin ab. Es richtet sich an die Kaptialgeber, Kunden, Lieferanten, Gläubiger, Finanzamt und die interessierte Öffentlichkeit.

Die Rechnungslegung erfolgt im Sinne einer Rechenschaftslegung durch einen Jahresabschluss. Dieser umfasst bei Personenhandelsgesellschaften mit einer natürlichen Person als Vollhafter und Einzelhandelskaufleuten durch die Bilanz mit einer Gewinn- und Verlustrechnung.

Bei Kapitalgesellschaften und Personenhandelsgesellschaften ohne natürliche Person als Vollhafter erfolgt der Jahresabschluss unabhängig von deren Größe aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und einem Anhang. Abhängig von der Größenklasse der Gesellschaft ein Lagebericht aufzustellen.

Als Rechtsgrundlage des externen Rechnungswesens dient das Handelsgesetzbuch für alle Unternehmensrechtsformen. Für Unternehmen bestimmter Rechtsformen gilt das AktG bzw. das GmbHG sowie abhängig von der Größe des Unternehmens das PublG.

Das Bilanzrechtsreformgesetz hat für Konzernabschlüsse kapitalmarktorientierter Unternehmen Bedeutung. Mit der bilanzrechtliche EU-Rechtsakte wurde die verpflichtende Anwendung der International Financial Reporting Standards (IFRS) angewendet.

Eurobonds

Eurobonds

Mit dem englischen Begriff Bond bezeichnet man ein langfristige festverzinsliches Wertpapier. Eurobonds sind somit Anleihen die auf europäischen Märkten ausgegeben werden.

Eurobonds sind also große und regelmäßige Emissionen die in in mehreren Ländern ausgegeben werden.

E-Logistik

E-Logistik

Warenbewegungen im elektronischen Handel werden durch E-Logistik abgewickelt.

Mit Hilfe der E-Logistik wird die elektronische Geschäftsabwicklung strategisch geplant und entwickelt. Sie umfasst Logistiksysteme sowie Logistikprozesse. Es werden operative und administrative Ausführungen für die physische Abwicklung durchgeführt.

Die E-Logistik bildet logistische Prozesse in einem Unternehmen ab. Die Verfolgung von Lieferungen und des Warenflusses im Internet zählen zu einem bekannten Anwendungsgebiet der E-Logistik.

Ecktermin

Ecktermin

Ein Ecktermin bezeichnet bei Fertigungsaufträgen den Starttermin und Endtermin innerhalb der Durchlaufterminierung.

Emission

Emission

Die Emission bildet das Gegenteil zu Immission man bezeichnet mit der Emission die Ausgabe von Wertpapieren.

So werden sie im Publikum untergebracht und dem Verkehr zugeführt. Dabei kann die Emission auf direktem Wege oder über eine Vermittlung durch Kreditinstitute erfolgen.

Dabei führt das Kreditinstitut den Verkauf kommissionsweise für Rechnung des Emittenten durch oder übernimmt die Wertpapiere zu einem festen Kurs, dem Übernahmekurs und bietet sie dann zu einem höheren Kurs dem Emissionskurs dem Publikum an, man spricht hier auch von der Placierung.

Mit einer staatlichen Genehmigung nach §§ 795 und 808 a BGB ist auch die Emission von Schuldverschreibungen möglich.

Emissions-Arten

Bei der Effekten-Emission beschreibt man das Angebot und den Vorgang der Erstausgabe von Effekten und die Gesamtheit der aus der Ausgabe stammenden Effektenart.

Die Selbst-Emission beschreibt den Ausgeber, Emittenten, der die Effekte selbst im Publikum unterbringt. Ohne ein entsprechendes Absatzsystem wie bei Banken ist die Selbst-Emission jedoch meist nicht möglich.

Die Fremd-Emission beschreibt Banken, Makler und Konsortium die Effekte übernehmen und an der Börse einführen. Auch ein Absatz über andere Märkte ist möglich.

Neben der wirtschaftlichen Bedeutung hat die Emission auch eine Bedeutung bei ausgestoßenen Schadstoffen, Lärm, Strahlung, Gasen, Erschütterung etc. ähnlich wie die Immission. Bei Umwelteinflüssen spielen jedoch Immissionen eine größere Rolle. So werden Grenzwerte für Emissionen festgelegt wie bei der Großfeuerungsanlagenverordnung, um Wälder durch ausgestoßenen Schwefeldioxid von Kohlekraftwerken zu schützen.

Der EAN-Code

Der EAN-Code

Der EAN-Code ist eine europäische Artikel-Nummer. Mit dieser werden Waren im Handel gekennzeichnet.

Der EAN ist 13 stellig. Mit den ersten beiden Stellen kann man das Herstellerland ermitteln. die nächsten 5 Stellen bezeichnen den Hersteller, die weiteren 5 die Artikelnummer und die letzte Zahl ist eine Prüfziffer.

Mit dem System EAN 128 können zusätzlich noch Farbe, Verpackungsgröße, Haltbarkeitsdatum etc. erfasst werden.

Die Centrale für Coorganisation (CCG) hat die Richtlinien für die EAN erstellt. So kann man das Etikett mit in die Packungsgestaltung integrieren (internal marking) und so die Ware leichter auf Preislisten, Belgen, Handel und Regal identifizieren.

Auch am Point of Sale (POS) kann dieser EAN gescannt werden und so leichter abgerechnet werden. Dabei ist er sowohl mit dem Auge, als auch mit einem Datenerfassungsgerät wie einem Scanner per OCR-Code lesbar. Balkencodes werden von Maschinen gelesen und auf vielen Nahrungsmitteln und Genußmitteln genutzt.

Effektenkredit

Effektenkredit

Der Effektenkredit ist ein Kredit den man zum Kauf von Wertpapieren gegen Verpfändung der zu erwerbenden oder schon im Depot befindlichen Wertpapiere ( Lombardkredit) nutzt.

Der Kredit ermöglicht so den Kauf von Effekten, anders als bei einem Wertpapierkredit.

Man spricht von einem Effektenkredit wenn die Bank für den Ankauf von Effekten (Wertpapieren) einen Kredit einräumt und diesen besichert. Auch bei einer Verpfändung von schon vorhandenen Wertpapieren spricht man von einen Effektenkredit.

Ertragssteuer

Ertragssteuer

Die Ertragssteuer oder auch Realsteuer beruht auf der Zuordnung von Gegenständen des Steuerpflichtigen, wie zum Beispiel Grundsteuer, Gewerbesteuer. Die Realsteuer steht den Gemeinden in Form der Gemeindesteuer zu.

Ebenfalls zu der Ertagssteuer zählen auch Lohnsteuer, Einkommensteuer und Körperschaftssteuer.

So sind die Steuern an die Einkünfte geknüpft. Bei der Einkommenssteuer geht man von persönlichen Verhältnissen des Steuerpflichtigen aus. Bei der Ertragssteuer geht man von objektiven Einkommensquellen aus.

Als Bemessungsgrundlage für Steuern gelten der Gewinn bzw. der Überschuss und sind abhängig von der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Steuerobjektes, wie bei der Einkommens-, Gewerbe-, oder Körperschaftssteuer.

Electronic Procurement

Electronic Procurement

Electronic Procurement oder auch kurz E-Procurement versteht man die Nutzung elektronischer Medien wie das internetbasierte Informations- und Kommunikationstechnologien die bei der Beschaffung, Beschaffungslogistik bzw. dem Beschaffungsmanagement unterstützen.

Synonym nutzt man auch die Begriffe E-Purchasing, Online Purchasing oder Electronic Purchasing.

Man bildet so einen Teil des Supply Chain Managements ab. Abhängig von den zu beschaffenden Gütern wird das Electronic Procurement angewendet.

Bei der Beschaffung von direkten Gütern dem E-Sourcing werden hier Aspekte berücksichtigt die sonst beim Einkauf von C-Gütern, dem Materialmanagement vernachlässigt werden.

Das B2B Electronic Commerce, also der E-Commerce ist eng mit dem E-Procurement verbunden. Man legt hier den Schwerpunkt auf die Sicht der veräusserden Gesellschaft.

Man setzt sich zum Ziel die Transaktionskosten für die Beschaffungsprozesse zu senken. Gerade durch die Automation von administrativen Tätigkeiten beim Einkauf, Ausfüllen von Bestellformularen, Lieferanten Auswahl  kann man durch Anwendungssysteme einsparen.

Gerade durch das Verhältnis von hohen Kosten für MRO (Maintenance, Repair, Operations) bei der Beschaffung die im Gegensatz zu dem häufig geringen Wert der direkten Güter, den Produktionsgütern steht kann man durch E-Procurement Kosten einsparen.

Weiter kann man durch Bündelung der Bestellungen von mehreren Unternehmen (Pooling) Kosten einsparen.

Man unterscheidet funktional direktes und indirektes Electronic Procurement in Relation zum Wert der beschafften Waren. Auch wird auf die Integrationsfähigkeit, die Anwendungsintegration wie der von ERP (Enterprise Ressource Planning) Systems geachtet.

Wichtige funktionale Aspekte sind:

  1. Die Lieferantenauswahl
  2. Die dynamischen Preisbildungsmechanismen, Online-Auktionen und Börsen
  3. Einkaufsdienstleistungen (Pooling)
  4. Katalogmanagement
  5. Übermittlungsdienste
  6. Reporting und Bestell- sowie Bezahlrpozessunterstützung

Durch Just-in-Time Versorungskonzepte bei der Produktion ist der Bedarf an Anwendungssystemen gestiegen die sich nicht nur auf interne Geschäftsprozessautomation konzentrieren und einen elektronischen Austausch von strukturierten Geschäftsdaten der ausgewählten Lieferanten erfordern.

Mit Hilfe von Electronic Data Interchange über Punkt-zu-Punkt-Anbindungen nach EDI-VANs wurden die Daten übermittelt für das heutige E-Procurement.

Heute nutzt man für die Kommunikation internetbasierte Anwendungen, um die Kosten für solche extra Netze zu meiden.

Außerdem werden elektronische Produktkataloge genutzt wie auch Suchfunktionen des Internets (Integration in Sharing).

Durch verschiedene konkurrierende Standards enstehen hohe Kosten beim Wechsel der Systeme.

Mit der Verwendung von XML-Webservices die standardisiert sind können Kosten eingespart werden.

Angrenzende Bereiche sind auch das Qualitätsmanagement, Qualitätscontrolling, Prozessmanagement, Produktionsmanagement, Logistik, Materiallogistik, Industriemanagement, Outsourcing etc.

Ethik

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Ethik

Ethik beschreibt die Lehre und Theorie des Handels gemäß einer Unterscheidung von Gutem und Bösem.  Dabei umfasst die Ethik auch die Moral. Ursprünglich wer die griechische Ethik normativ gleich und empirisch.

Heute unterscheidet man eine deskriptive, empirische Ethik von einer rein normativen Ethik. Bei der heutige normativen Ethik geht man von einem Sollen aus das einen Anspruch auf eine allgemeine Verbindlichkeit hat.

Bei der Ethik gibt es 5 Sichtweisen auf die Moral

  1. So gibt der Moralkodex vor welche Regeln gelten und welche nicht.
  2. Zur Legitimation der moralischen Ethik ist die Zustimmung des Betroffenen wichtig
  3. In der Begründung geht es um allgemeine Verbindlichkeiten nach guten Gründen für die normativen Regeln
  4. Die Motivation nach den moralischen Regeln hebt sich ab von der Begründung und der Legitimation, auch wenn diese miteinander übereinstimmen können.
  5. In der Moralforschung geht es um die Entstehung und Entwicklung der moralischen Regeln. Man unterscheidet die Max-Weber-These bei der man den gesellschaftlichen, kulturellen Hintergrund betrachtet, moderne ökonomischen Ansätze die individuelles Kalküle umfassen und die rein vergleichende empirische Moralforschung.

Die Begründung von Normen kann ebenfalls nach 5 Aspekten aufgeschlüsselt werden:

  1. Einer Ordnung die der Natur des menschlichen Zusammenlebens folgt, dem Naturalimus
  2. Den christlichen Normen entsprechen dem Willen Gottes
  3. Marxistischen Normen die in der Geschichte begründet sind
  4. Der Diskursethik mit menschlichem Argumentieren und normativen Charakter
  5. Das menschlichen Wollen mit der Begründung des Nutzens, dem Utilitarismus sowie dem Konsens in der Konsensethik bei dem man einer kollektiven Selbstbindung unterliegt.

Ethik von der Antike bis in die Moderne

Bei Berücksichtigung der Folgen, griechisch to deon, also Pflicht beachtet man die Folgen der Entscheidungen. So unterscheidet man gut und böse nach den Folgen.

Aber auch eine Unterscheidung von gut und böse nach den Zielen aus konsequentialistischer und teleologischer Ethik ist möglich.

Bei der Gesinnungsethik duldet man keine Kompromisse und handelt rein der Gesinnung und Verantwortungsethik nach.

Gerade Sitten, Gebräuche und Normen zeichnen die Ethik in der Antike und Mittelalter aus. Die Kasuistik umfasste entsprechende Tugenden und Pflichten.

Moderne Ethik nach I.Kant geht nach der Prinzipehtik und weniger nach Traditionen. Der kategorische Imperativ nach Kant oder der Imperativ des Schutzes des Lebens bei H. Jonas werden nach ethischen Verfahren zu konkreten Entscheidungen herangezogen.

In der heutigen Entwicklung sind die Diskussion der Fragen zur Begründung der moralischen Normen im Vordergrund.

So besteht kein Moralsystem auf Dauer wenn es an Normen gebunden ist die sich ändern. Hier spielen Institutionsehtik und Indiviudalethik eine große Rolle.

Es spielen politische und unternehmenspolitische Regeln eine Rolle die das individuelle Handeln bedingen. So basiert das individuelle Handeln auf einer Anreizethik bei der es darum geht sich selbst besser zu stellen.eigene und zugleich allg. Besserstellung geht.

EDV

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EDV (automatisierte Datenverarbeitung genannt) umschreibt das Erfassen und Bereitstellen von Daten auf elektronischen Datenverarbeitunsanlagen (EDVA). Mit Hilfe der elektronischen Datenverarbeitsungsanlage können Daten innerhalb kürzester Zeit erfasst, sortiert, ausgewertet und in logischen Abhängigkeiten miteinander verknüpft werden.

Die verarbeiteten Daten können anschließend gespeichert und ausgegeben werden. Die so verarbeiteten Daten können auch zur Steuerung von betrieblichen Prozessen genutzt werden, wie in der Stahl- und Kraftfahrzeugindustrie, Chemieindustrie, im Strassenverkehr etc.

Grundlegend gemeinsam haben Datenverarbeitungsanlagen die folgenden Komponenten:

  • eine Zentraleinheit/Rechenwerk
  • Datenspeicher
  • Datenausgabegeräte

Datenspeicher und Ausgabegeräte können räumlich getrennt von der Zentraleinheit aufgebaut sein und stehen dann per Fernübertragung zur Verfügung.