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Insolvenz

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Insolvenz

Unter einer Insolvenz versteht man den Zustand finanzieller Existenzbedrohung eines Schuldners, der eingetreten ist bei Zahlungsunfähigkeit oder bei einer Überschuldung von Kapitalgesellschaften. Bevor die Insolvenz eintritt wird häufig eine außergerichtliche Sanierung des Unternehmens versucht. Durch eine Insolvenz kommt es zu rechtlichen Konsequenzen, nämlich der Eröffnung eines Vergleichs- oder eines Konkursverfahrens die auf die Fortführung oder die Zerschlagung des Unternehmens ausgerichtet sind.

Die Insolvenz beschreibt auch die Zahlungseinstellung von privaten Wirtschaftssubjekten aufgrund von Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung, die zur Einführung eines Vergleichverfahrens führt, wenn die Erfüllung einer Mindestquote für die Gläubiger von mindestens 35% innerhalb eines Jahres und die Erhaltung des Unternehmens/Betriebs zu erwarten sind. Kann kein Vergleich zu Stande kommen so wird der Konkurs eröffnet.

Inferiores Gut

Inferiores Gut

Unter inferiorem Gut versteht man nach der Haushaltstheorie ein Gut das bei einer mengemässigen Nachfrage mit steigendem Einkommen nur im geringerem Maße zu- oder gar abnimmt. Hierbei handelt es sich meist um geringwertige Güter die mit steigendem Einkommen durch höherwertige ersetzt werden.

So erhöht sich bei relativ inferioren Gütern die nachgefragte Menge bei einer Einkommenselastizität der Nachfrage kleiner 1 nur unterproportional zum Einkommen während bei absolut inferioren Gütern der Konsum absolut gesehen sinkt.

Investmentfonds

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Investmentfonds

Investmentfonds ist ein Fonds welcher das Investmentvermögen oder Sondervermögen verwaltet, das eine Investmentgesellschaft nach ihren Vertragsbedingungen für Anleger investiert.

Als Anleger hat man die Wahl Aktien oder Anleihen direkt über Kreditinstitute oder Broker zu kaufen oder auch Investmentzertifikate von einer Investmentgesellschaft zu kaufen, welche wiederum für ihr Investment- oder Sondervermögen eine Mischung verschiedener Aktien, Anleihen oder sonstiger Finanzinstrumente zusammenstellt. Der Vorteil des Investmentfonds besteht in seiner Risikodiversifizierung. Dabei sind Mischfonds am besten, da bei ihnen in sämtliche Finanzinstrumente investiert werden kann, bei Aktienfonds hingegen beschränkt sich die Risikostreuung nur auf Aktien.

Internationaler Währungsfonds

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Internationaler Währungsfonds

Der Internationale Währungsfonds kurz IMF für International Monetary Fund ist ein superanationale Finanzinstitution, dessen Mitglieder die Verpflichtung eingegangen sind in Fragen der internationalen Währunspolitik und des zwischenstaatlichen Zahlungsverkehrs eng zusammenabzuarbeiten

Das Abkommen wurde 1944 im Bretton Woods-Abkommen beschlossen und trat 1945 in Kraft als Sonderorganisation der Vereinten Nationen mit dem Sitz in Washington, 1944 gehörten 179 Staaten an. Er fördert die wirtschaftliche Zusammenarbeit und den internationalen Handel und stabilisiert Wechselkurse. Auch können befristete Kredite zur Überbrückungen von Zahlungsbilanzstörungen gewährt werden. Die Gold-Dollar-Parität war Grundmaßstab des Internationalen Währungsfonds was in den 60 er und 70 er Jahren zu Währungskrisen führte. 1973 im März brach das System zusammen, seither können die Mitgliedsstaaten wählen welche Wechselkurspolitik sie betreiben, wie eine Bindung an den US-Dollar etc.

Zu Schuldner des IWF gehören verschuldete Länder wie Mexiko, Venezuela und osteuropäische Länder wie Polen und Ungarn sowie die ärmsten Länder die Welt wie Ghana, Nepal, Madagaskar und Togo.

Image

Image

Der Begriff Image stammt vom englischen Wort für Bild, Vorstellungsbild ab und beschreibt in der Wirtschaftsoziologie die Gesamtheit von Einstellungen, Vorstellungen, Gefühlen etc, die eine Person oder Gruppe bezüglich etwas Speziellem besitzt wie gegenüber einem Markenartikel, einer Person, Gruppe, Partei etc. Verwandt mit dem Begriff ist auch der Stereotyp sowie Ruf und Vorurteil. Gerade in der Absatz- und Marktforschung spielt er eine große Rolle und wurde 1955 von Gardner und Levy eingeführt. Man spricht nach E. Goffmann (1967) beim Image auch von Verhaltensstrategien in der Interaktion bezüglich eines ausgebauten Selbstbildes, welches von den anderen Interaktionspartner anerkannt und im Verlauf der Interaktion gestützt wird.

Industrie- und Handelskammer (IHK)

Industrie- und Handelskammer (IHK)

Bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) handelt es sich um eine Körperschaft des öffentlichen Rechts welche die Interessen aller gewerblicher Unternehmen eines jeweiligen Kammerbezirks, mit der Ausnahme des Handwerkes, vertritt. Es gibt bei der IHK eine Pflicht zur Mitgliedschaft. Es werden deutschlandweit 81 Industrie- und Handelskammern im Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) zusammen gefasst. Sie können Einrichtungen, Anlagen welche der Förderung der gewerblichen Wirtschaft dienen unterhalten, fördern, begründen und gewerbliche sowie kaufmännische Berufsausbildung treffen.

Investitionsgüter-Marketing

Investitionsgüter-Marketing

Das Investitionsgüter-Marketing bezieht sich auf Investitionsgüter, also Güter die beschafft werden für die Erstellung von eigenen Produkten, anders als Konsumgüter die vom Kunden, dem Endabnehmer nachgefragt werden. Beim Investitionsgüter-Marketing sind es Verbände, öffentliche Verwaltungen oder Industrieunternehmen die die Abnehmer darstellen.

Man unterscheidet bei Konsumgütern und Investitionsgütern verschiedene Marktstufen bei der Nachfrage, das Beschaffungsverhalten und interaktive langfristige Geschäftsbeziehungen.

Für die Nachfrage ist die Nachfrage der nachgelagerten Marktstufen von Bedeutung. Die Investionsgüter müssen sich auf dem eignen Markt behaupten und die eigene Wettbewerbssituation verbessern können.

So ist für sie die Fähigkeit die Wettbewerbsfähigkeit des Kundes zu verbessern und bei zu behalten von zentraler Bedeutung.

Für das organisationale Beschaffungsverhalten gilt, dass es zu verschiedenen Phasen im formalisierten Kaufprozess kommt mit der Bedarfserkennung, Angebotserstellung bis zum Kaufabschluss.

Bei diesem Buying Center Prozess sind mehrere Personen involviert. Fachpromotoren sind aufgrund des Fachwissens an der Beschaffungsentscheidung beteiligt, Machtpromotoren verfügen über Entscheidungsmacht und an der Wirkung der Beschaffung für das gesamte Unternehmen interessiert und nicht an den Details der Beschaffung.

Fachpromotoren des Buying Center sind als an technischer Leistungsfähigkeit des Produktes interessiert und Machtpromotoren an der betriebswirtschaftliche Perspektive.

Der Investionsgüterhersteller stellt dem Buying Center ein Selling Center bei größeren Projekten gegenüber mit ähnlichen Hierachien wie beim Buying Center.

Abhängig von der Zusammensetzung der Mitglieder im Buying Center wird der Kaufprozess beeinflusst.

Die Investitionsgüterunternehmen sind häufig eng mit ihren Kunden verknüpft in der Zusammenarbeit, so gibt es genau abgestimmte Lieferbeziehungen mit Just-in-time und auch die kooperative Neuentwicklung von Produkten.

Man kann bei den Investitionsgütergeschäften System-, Produkt- und Anlagengeschäfte unterscheiden, man betrachtet also kaufproblemspezifisch und nicht nach Gütern.

Beim Produktgeschäft achtet man auf Produkte die aus einer Massen- oder Serienfertigung stammen und von Kunden für einzelne Einsätze nachgefragt werden als Einzelaggregate, in Form von Verbrauchsgütern oder Komponenten

Beim Systemgeschäft gibt es Beziehungen zu schon anderen Technologien die sofort oder zu einem späteren Zeitpunkt genutzt werden, der Kunde kann so nicht ohne großen Aufwand oder kurzfristig das ganze System tauschen und muss immer weitere Komponenten des Systems erwerben, so werden Folgegeschäfte ermöglicht und eine hohe Kundenbindung erreicht. Kommt es zum Wandel zu offenen Systemen so entscheidet meist der Leistungsvorteil für den Kunden die Folgegeschäfte.

Das Anlagengeschäft bietet geschlossene Leistungspakete an und zielt auf längere Zeiten ab, allerdings ist mit der Realisierung der Anlage das Geschäft beendet, anders als beim Systemgeschäft. Die Leistungen werden individuell auf den Kunden abgestimmt. Die Anlage kann nicht vor dem Kauf beurteilt werden, und so muss man durch Kompetenznachweise das wahrgenommen Risiko beim Kunden senken.

Internalisierung externer Effekte

Internalisierung externer Effekte

Ordnet man externe Kosten oder Vergütungen von externen Erträgen dem Verursacher des externen Effekts zu so spricht man von einer Internalisierung externer Effekte.

Durch dieses Vorgehen werden volkswirtschaftlich relevante Fehlallokationen, Marktversagen bereinigt. Es kommt zu einer Übereinstimmung von privater und gesamtwirtschaftlicher Rentabilitätsrechnung und so zu einem Pareto-Optimum.

Innerhalb der Umweltpolitik ist eine völlige Internationalisierung von externen Effekten nicht möglich aufgrund der Probleme von ökonomischer Bewertung von Umweltschäden und Verursacher.

Man kann allerdings das Verursacherprinzip als Leitbild in der Umweltpolitik nutzen und dieses um das Vorsorgeprinzip und Gemeinlastprinzip erweitern.

Die Internalisierung von externen Effekten kann unterschiedlich erfolgen, so kann man bei einer geringen Zahl von Beteiligten und einem guten Informationsstand der Beteiligten Verhandlungsmöglichkeiten nutzen nach dem Coase-Theorem. Sind nur wenige Beteiligte vorhanden so können eine Ökosteuer oder Zertifikate eine Möglichkeit der Lösung sein.

Intrinsische Motivation

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Intrinsische Motivation

Unter der intrinsischen Motivation versteht man einen Bezug zu einem Zustand bei dem der innere Anreiz in der Tätigkeit selbst liegt und nach dem gehandelt wird. Wie beispielsweise beim Empfinden es Flow-Erlebens.

Kreative Leistung setzt meist eine hohe intrinsische Motivation voraus. Man ging früher davon aus, dass die intrinsische Motivation durch Anreize von außen wie Belohnungen und Geld gesenkt wird. Eine derart negative Wirkung auf die intrinsische Motivation kann nur unter bestimmten Gegebenheiten auftreten, welche gemieden werden können.

Es gilt nämlich, dass sich die intrinsische Motivation nur dann durch gegebene Belohnungen reduziert, wenn diese nur für die Ausführung der Tätigkeit gegeben werden und nicht bezogen zu einem Leistungskriterium.

Erhöht man das Motivationspotential oder die Motivatoren so kann man die intrinsische Motivation sogar steigern.

Das Gegenteil zur intrinsischen Motivation ist die extrinsische Motivation.

Insider

Insider

Unter einem Insider werden Personen verstanden welche einen Informationsvorsprung haben aufgrund ihrer Position in einem Unternehmen.

Nutzen diese ihr Wissen aus, vor allem beim Wertpapierhandel, so spricht man von einem Insider-Handel.

Dieser ist untersagt nach den Insider-Regeln nach der Empfehlung der Börsensachverständigenkommission der Spitzenverbänden der Kreditwirtschaft sowie der Arbeitsgemeinschaft der deutschen Wertpapierbörsen.

Innerbetriebliche Leistungen

Innerbetriebliche Leistungen

Unter den innerbetriebliche Leistungen versteht man die in einem Betrieb erbrachten Leistungen welche nicht für den Absatz am Markt bestimmt sind. Vielmehr werden sie im Rahmen des betrieblichen Leistungserstellungsprozesses wieder verbraucht wie beispielsweise eine eigene Energieerzeugung, Werkstätten, Wartung, innerbetriebliche Logistik, Arbeitsvorbereitung, Qualitätssicherung etc.

Indexierung

Indexierung

Unter der Indexierung versteht man die Bindung von gesamtwirtschaftlichen Größen wie Mieten, Zinsen, Löhne etc. an die Entwicklung bestimmter Indizes.

Eine Forderung wird gebunden an die Preisentwicklung von bestimmten Gütern. Auf dieses Weise soll vor eine Vermögensverlust geschützt werden.

Im Sinne einer sozialen Gerechtigkeit, gerechter Einkommensverteilung wird immer wieder die Bindung der Währung an einen Index, als Indexwährung diskutiert. Allerdings ist bisher ungeklärt ob durch die Indexierung die Inflation nach der Inflationstheorie angefeuert wird.

Imparitätsprinzip

Imparitätsprinzip

Beim Imparitätsprinzip gilt, dass Gewinne erst nach dem Abschluss der Leistungserstellung und des Gefahrenüberganges ausgewiesen werden.

Für die Verluste gilt, dass sie hingegen schon bei Abschluss dar gestellt werden, nach dem Vorsichtsprinzip.

Man spricht im Englischen beim Imparitätsprinzip auch vom „principle of prudence“.

Es handelt sich um eine nach dem GoB geltende Bewertungsvorschrift für den Jahresabschluss, bei dem nur die realisierten Gewinne ausgewiesen werden, die noch nicht realisierten Verlusten, werden aber schon berücksichtigt.

Dabei müssen antizipationspflichtige Verluste sich aus spezifischen Aktivposten beziehungsweise Passivposten oder konkreten schwebenden Geschäften ergeben.

In § 252 (1), 4. HGB ist das Imparitätsprinzip enthalten. Man entspricht dem Imparitätsprinzip für Vermögensgegenstände durch ein Herabsetzen des Wertansatzes.

Informationssystem

Informationssystem

Unter Informationssystemen versteht man arrangierte Elemente von organisatorischer, technischer oder personeller Art die dafür verwendet werden um Handlungsträgern zweckorientiertes Wissen für bestimmte Aufgabenerfüllungen zur Verfügung zu stellen.

Die Informationssysteme basieren auf Informationstechnologie und ermöglichen auch mit plattformunabhängiger Software die Steuerung von Unternehmen mit allen Unternehmensbereichen und standardisierten Schnittstellen für einen externen Datenaustausch.

So kann ein Unternehmen international Informationen austauschen über bestimmte Marktengagements und auswerten.

Bei der Auswertung werden mit Hilfe von Werkzeugen bestimmte Daten aus der Menge der zur Verfügung stehen Daten ausgefiltert. So können intelligente Informationssysteme die DAten schnell abfragen und kombinieren.

Ein Data Warehouse, also ein Warenwirtschaftsystem umfasst Werkzeuge mit denen aus einer bestimmten Datenbank Abfragen flexibel und wahlfrei gestellt werden können.

Derartige Systeme erleichtern die operative und strategische Steuerung von internationalen Unternehmen.

Typisch für ein Informationssystem ist, dass die Kommunikation nur das Mittel zum Zweck ist und der Informationszweck im Mittelpunkt steht.

Internet

Internet

Internet steht als Abkürzung für „Interconnected Networks“ und beschreibt so ein weltweites Netz von Computer-Netzwerken mit dem Informationen in einem einheitlichem Standard dem TCP/IP (mission Control Protocol/Internet Protocol) ausgetauscht werden.

Die einzelnen Netzwerke werden wieder in weitere Subnetzwerke aufgeteilt. So ist die kleinste Einheit des Internets ein einzelner Server bzw. Personal Computer (PC).

Der Begriff leite sich ab von „inter“ für Lateinisch „zwischen“ und „net“ für Netz.

Das Internet dient als das größte weltweite Computernetzwerk dem E-Business und E-Commerce als kosteneffiziente und globale Möglichkeit Transaktionen durch zu führen. Allerdings ist das Internet nicht kommerziell und hat keine zentrale Verwaltung, Struktur oder Koordination. Vielmehr besteht es aus sich selbst verwaltenden dezentralen Strukturen von Rechnern die online miteinander verbunden sind.

So kann jeder private sowie kommerzielle Rechner ins Internet eingebunden werden und es können Daten der einzelnen Rechner in verschiedenen Formaten den Nutzern/Usern zugänglich gemacht werden.

Inventar

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Inventar

Von Inventar, im englischen auch „stock, inventory“ spricht man als ein Bestandsverzeichnis von Vermögen und auch Schulden zu einem jeweiligen Stichtag.

Der Begriff Inventar leitet sich vom lateinischen „Inventarium“ ab als Gesamtheit des Gefundenen. Im Rechnungswesen gibt es ein Bestandsverzeichnis wieder über alle Vermögensgegenstände und Schulen eines Unternehmens zu einem bestimmten Stichtag.

So ist ein Inventar eine detailliertes Verzeichnis mit allen Vermögensgegenständen und Schulden, welches bei der Eröffnung eines Geschäftsbetriebes und beim Ende des Geschäftsjahres mit Hilfe einer Inventur ermittelt wird.

Der Begriff Inventar beschreibt auch alle beweglichen Gegenstände eines Grundstückes.

Weiterhin beschreibt man mit dem Begriff Inventar auch im Erbfall ein Verzeichnis mit allen Nachlaßgegenständen sowie -verbindlichkeiten.

Investitionsprozess

Investitionsprozess

Eine Investition wird als betriebswirtschaftliche Entscheidung betrachte die als Prozess in mehrer Phasen unterteilt werden kann.

Wird die Investition als Entscheidungsproblem betrachtet so gibt es 4 Handlungsbereiche:

  1. In der Anregungsphase wird das Problem erkannt und klar gestellt
  2. In der Suchphase legt man Kriterien fest für die Suche nach Alternativen und beschreibt und bewertet Konsequenzen
  3. Bei der Optimierung sucht man nach der günstigsten Alternative
  4. In der Durchsetzungs- und Kontrollphase kommt es zur Verwirklichung und Ausführung

Diese Gliederung ist bei einer linearen Planbarkeit der Investition möglich. Dazu müssen alle Attribute der Investitionstätigkeit bekannt sein, in Bereichen in denen man nicht auf operative Erfahrungen zurück greifen kann werden die 4 Phasen mehrfach durchlaufen.

Nach dem Wasserfallmodell fließt das Ergebnis jeder Phase als Input in die Folgephase bis der Prozess abgeschlossen ist.

Aus der operativen Festlegung des Betriebsgeschehens ergibt sich der endogene Handlungsraum der Investionsplaner. Es werden 3 Planungsbereiche unterschieden:

  1. die erfolgswirtschaftliche Planung
  2. die leistungswirtschaftliche Planung
  3. die finanzwirtschaftliche Planung

Man geht vom leistungswirtschafltichen Bereich aus aus der in einer Sukzessivplanung Absatz-, Lager- und Produktionspläne erstellt werden aus denen sich im erfolgswirtschaftlichen Bereich der Kosten-, Erfolgs-, und Ertragsplan ergeben.

Es ergibt sich ein Regelkreis aus 6 Planungselmenten für die Stellgrößenbestimmung den man solange durchläuft bis das Ergebnisniveau der Ertragsplanung dem Anspruchsniveau Entscheidungsträger entspricht.

Der Produktionsplan ergibt die Beschaffungs-, Personal-, und Investitionsplanungen. Der Investionsplan ist ein Hybrid der dem leistungswirtschaftlichen als auch dem finanzwirtschaftlichen Bereich zugeordnet werden kann. Aus den 3 Plänen ergibt sich der Ausgabenplan, die Absatzplanung bestimmt den Einnahmeplan aus dem sicher Finanzplan ergibt.

Investionsentscheidungen können auf Grundlage der Investitionsrechnung durchgeführt werden.

Für Investitionen die ein Unternehmen in neue Handlungsfehler einführen gilt, dass diese iterative Prozesse sind und nicht linear verlaufen.

Aktivitäten der Informationsgewinnung, Erarbeitung von Alternativen und ihre Bewertung laufen in einer Simultanplanung ab.

Die einzelnen Prozesse werden in iterativen Schleifen durchlaufen und kommen so mehrfach in die Investitionsrechnungen. In der IT, Informationstechnologie ergibt sich hier für Softwareinvestionen ein anderes Ablaufmodell, der Unified Prozess. Hier stehen die spezifischen Handlungsphasen als Kerndisziplinen für eine Dimension, die Prozessphasen als zweite Dimension in einer Matrix. Abhängig vom Investitionsfortschritt werden in den iterativen Schleifen die Kerndisziplinen auf unterschiedlichem Niveau gefordert. man sprich auch von Metaphasen mit Vorbereitung, Ausarbeitung, Konstruktion und Übergang.

Für allgemeine Investitionsprozesse betrachtet man den Zustand der betrieblichen Innovation und die Zeit in der danach die Innovation in die betriebliche Routine übergeht, akzeptiert wird von der Gesellschaft und seine gewünschte Leistung erbringt.

Ein neues System ist so lange eine betriebliche Innovation bis es zum Einsatz in der Produktion kommt. Danach wird sie zur Routine des Betriebes.

Im Rechnungswesen erfolgt bis zum Wandlungspunkt eine Aktivierung der Ausgaben auf einen spezifischen transitorischen Konto und wird dann auf einem nach der Investition benannten Anlagepunkt als Aktivseitentausch umgebucht, hier beginnt die Abschreibungsperiode.

Der Zeitraum der Investionserrichtung kann unterglieder werden durch den „Point of no return“, also den Punkt ohne Wiederkehr bis zu dem die Investition vor einem ein Handlungsentwurf ist, auch wenn viele Aktivitäten schon physisch umgesetzt wurden. Die Phase der Entwurfsumsetzung kann beliebt lang sein.

Im Investionsprozess unterscheidet man 3 Metaphasen:

  1. die Investitionsplanung und -entscheidung, hier erfolgt die Abgrenzung von betrieblichen Handlungsmustern für die eine eigendynamische Umsetzung angestrebt wird
  2. die Investionsumsetzung, hier werden die intendierten Handlungsmuster realisiert um das betriebliche Leistungsangebot zu ändern
  3. und die Investionsevaluation für eine Referenz für zukünftig geplante Veränderungen

In der 2. Phase kann man den Anfang und das Ende zeitlich definieren und die Instrumente des Projektmanagements und des Investionscontrollings anwenden.

Industrie

Industrie

Als Industrie bezeichnet man einen Wirtschaftszweig dessen Unternehmen die gewerbliche Verarbeitung und Bearbeitung von Rohstoffen sowie Halbfabrikaten mit Hilfe von physikalischen, chemischen und biologischen Verfahren zu Konsum- oder Produktionsgütern behandeln unter der Verwendung von Produktionsfaktoren als Industrieunternehmen.

Zu den größten Industriebranchen gehören, nach dem Umsatz und der Anzahl der Beschäftigten, der Maschinenbau, Anlagenbau, Elektrotechnik, Elektronik, Fahrzeugbau, Ernährungsgewerbe, Chemie und Baugwerbe.

Informationstechnologie

Informationstechnologie

Die Informationstechnologie ermöglicht die Wissenspeicherung und -verarbeitung mittels Mikroelektronik (Computern) und eine universelle Verwendung.

Anders als bei traditionellen Methoden wird bei einem dezentralen Einsatz das Potential der Steuerung, Zentralisierung und Kontrolle erhöht.

Indikator

Indikator

Unter einem Indikator versteht man in der Wirtschaftssoziologie einen Anzeiger bei untersuchten Sachverhalten sowie für Eigenschaften von Prozessen und sozialen Sachverhalten.

Als Teil des Ganzen (pars pro toto) ist der Beruf ein Indikator des Sozialprestiges oder die formale Ausbildung als ein Indikator für den Bildungsgrad sowie der IQ (Intelligenzquotient) als ein Indikator für Intelligenz.

Häufig müssen mehrer Indikatoren eine Eigenschaft eine Untersuchungsobjektes darstellen. Dabei ermöglicht der Indikator nur das Schließen mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit auf das vorausgesetzte Indikatum wie Eigenschaften oder Merkmale.