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Intrapreneur

1. Oktober 20233 Minuten Lesezeit0 KommentareI

In der heutigen Geschäftswelt spielen nicht nur Start-ups eine wichtige Rolle bei der Innovation und Entwicklung neuer Ideen. Auch in etablierten Unternehmen gibt es eine Gruppe von Mitarbeitern, die als „Intrapreneure“ bezeichnet werden. Doch was genau verbirgt sich hinter diesem Begriff und wie können Unternehmen von intrapreneurialen Aktivitäten profitieren?

Was ist ein Intrapreneur?

Ein Intrapreneur ist ein Mitarbeiter, der in einem bestehenden Unternehmen unternehmerische Qualitäten zeigt. Anders als ein klassischer Angestellter denkt ein Intrapreneur wie ein Unternehmer und handelt dementsprechend. Er oder sie ist bereit, Risiken einzugehen, neue Ideen zu entwickeln und diese innerhalb des Unternehmens umzusetzen, um positive Veränderungen herbeizuführen.

Die Eigenschaften eines Intrapreneurs

Intrapreneure zeichnen sich durch bestimmte Eigenschaften aus, die sie von anderen Mitarbeitern unterscheiden. Hier sind einige wichtige Merkmale:

  1. Innovationsfreude: Intrapreneure sind ständig auf der Suche nach neuen Ideen und Ansätzen, um Prozesse zu verbessern und das Unternehmen voranzubringen.
  2. Risikobereitschaft: Sie sind bereit, Risiken einzugehen, auch wenn dies bedeutet, dass nicht alle Projekte erfolgreich sein werden.
  3. Selbstmotivation: Intrapreneure sind intrinsisch motiviert und setzen sich aktiv für ihre Projekte ein.
  4. Durchsetzungsvermögen: Sie können ihre Ideen überzeugend präsentieren und andere davon überzeugen, sich ihnen anzuschließen.

Warum sind Intrapreneure wichtig?

Intrapreneure spielen eine entscheidende Rolle bei der Förderung von Innovation und Wachstum in Unternehmen. Sie bringen frische Ideen und neue Perspektiven ein, die zur Weiterentwicklung des Unternehmens beitragen können. Darüber hinaus tragen sie dazu bei, die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens auf dem Markt zu erhalten und auszubauen.

Wie können Unternehmen Intrapreneure fördern?

Unternehmen können Intrapreneure fördern, indem sie eine Unternehmenskultur schaffen, die kreatives Denken und unternehmerisches Handeln unterstützt. Dazu gehören:

  1. Freiräume für Kreativität: Geben Sie Mitarbeitern die Möglichkeit, Zeit für die Entwicklung neuer Ideen und Projekte zu verwenden.
  2. Belohnungssysteme: Belohnen Sie intrapreneuriales Verhalten, sei es durch finanzielle Anreize oder Anerkennung.
  3. Fehlerakzeptanz: Schaffen Sie eine Umgebung, in der Mitarbeiter ohne Angst vor negativen Konsequenzen Risiken eingehen können.
  4. Ressourcen zur Verfügung stellen: Stellen Sie die notwendigen Ressourcen und Unterstützung für intrapreneuriale Projekte bereit.

Fazit

Intrapreneure sind wertvolle Akteure in Unternehmen, die dazu beitragen können, Innovation und Wachstum voranzutreiben. Unternehmen, die diese intrapreneuriale Energie fördern und unterstützen, sind besser gerüstet, um den Herausforderungen der sich ständig verändernden Geschäftswelt zu begegnen. Es lohnt sich daher, in die Identifizierung und Förderung von Intrapreneuren zu investieren.

Diesen Artikel zitieren

„Intrapreneur“. Wirtschaftslexikon.de, 01.10.2023. https://wirtschaftslexikon.de/intrapreneur/

BibTeX für LaTeX, RIS für Literaturverwaltungsprogramme. Die Angaben verweisen auf die aktuelle Artikelseite, nicht auf eine archivierte Fassung.

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