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Shrinkflation

Shrinkflation: Wenn die Verpackung kleiner wird, aber der Preis bleibt

In der Welt des Konsums und des Einzelhandels gibt es ein Phänomen, das als „Shrinkflation“ bekannt ist. Bei Shrinkflation handelt es sich um eine Strategie, bei der die Hersteller die Größe oder das Gewicht eines Produkts verringern, während der Preis gleich bleibt oder nur geringfügig erhöht wird. Dies kann für Verbraucher unbemerkt bleiben, aber im Laufe der Zeit können die Auswirkungen auf den Geldbeutel spürbar werden. In diesem Beitrag werden wir uns näher mit Shrinkflation befassen, wie sie funktioniert und welche Auswirkungen sie haben kann.

Wie funktioniert Shrinkflation?

Shrinkflation ist eine clevere Art für Hersteller, Kosten zu senken, ohne den Anschein zu erwecken, dass sie die Preise erhöhen. Hier ist, wie es in der Regel funktioniert:

  1. Reduzierung der Produktgröße: Der Hersteller verringert die Größe oder das Gewicht eines Produkts, beispielsweise eine Packung Chips, eine Schachtel Frühstücksflocken oder eine Flasche Limonade. Dies geschieht oft schrittweise, sodass die Veränderungen kaum bemerkt werden.
  2. Beibehaltung des Preises: Obwohl das Produkt kleiner wird, wird der Preis in der Regel beibehalten oder nur minimal erhöht. Dies kann dazu führen, dass die Kosten pro Einheit (z.B. pro Gramm oder pro Unze) steigen.
  3. Verbraucher bemerken möglicherweise nicht: Da die Veränderungen in der Produktgröße oft subtil sind, bemerken viele Verbraucher sie nicht sofort. Sie kaufen weiterhin das Produkt, ohne zu realisieren, dass sie weniger erhalten.

Warum verwenden Hersteller Shrinkflation?

Es gibt mehrere Gründe, warum Hersteller Shrinkflation als Strategie einsetzen:

  1. Kosteneinsparungen: Durch die Verringerung der Produktgröße können Hersteller die Produktionskosten senken, da weniger Rohstoffe benötigt werden.
  2. Preiserhöhungen vermeiden: Wenn Hersteller die Preise ihrer Produkte in Zeiten steigender Kosten nicht erhöhen möchten, können sie Shrinkflation verwenden, um die Rentabilität aufrechtzuerhalten.
  3. Verbraucherloyalität aufrechterhalten: Hersteller möchten oft vermeiden, dass Verbraucher zu anderen Marken wechseln, die möglicherweise günstigere Preise anbieten. Indem sie die Preise stabil halten und die Produktgröße verringern, hoffen sie, die Loyalität der Kunden zu bewahren.

Die Auswirkungen auf Verbraucher

Die Auswirkungen von Shrinkflation auf Verbraucher können subtil sein, aber sie summieren sich im Laufe der Zeit. Verbraucher zahlen denselben Preis oder sogar mehr für ein kleineres Produkt. Dies kann zu einer schleichenden Inflation führen, bei der die Einkäufe im Laufe der Zeit teurer werden, ohne dass dies offensichtlich ist. Verbraucher sollten aufmerksam sein und die Preise pro Einheit vergleichen, um sicherzustellen, dass sie ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis erhalten.

Insgesamt ist Shrinkflation ein cleverer Trick der Hersteller, um Kosten zu senken und Preiserhöhungen zu vermeiden. Verbraucher sollten jedoch wachsam sein und sich der Veränderungen in der Produktgröße bewusst sein, um sicherzustellen, dass sie faire Preise für ihre Einkäufe zahlen.

Slogan

Slogan

Ein Slogan, auch Werbespruch genannt, ist ein kurzer, prägnanter Satz oder eine Phrase, die dazu dient, eine Botschaft, ein Produkt oder eine Marke in der Öffentlichkeit zu bewerben und zu etablieren. Slogans sind ein wichtiger Bestandteil der Werbung und sollen die Aufmerksamkeit der Zielgruppe erregen und die gewünschte Botschaft vermitteln.

Hier sind einige Beispiele für bekannte Slogans:

Marke/Produkt Slogan
Nike „Just Do It“
Apple „Think Different“
McDonald’s „I’m Lovin‘ It“
BMW „The Ultimate Driving Machine“
Coca-Cola „Taste the Feeling“

Ein guter Slogan sollte kurz, leicht zu merken und prägnant sein. Er sollte die Identität oder den Wert eines Produkts oder einer Marke auf den Punkt bringen und beim Publikum einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Die Verwendung eines starken Slogans kann dazu beitragen, das Markenimage zu stärken, die Bekanntheit zu steigern und die Verbindung zwischen Kunden und Marke zu vertiefen. Daher ist die Wahl eines passenden Slogans von großer Bedeutung für das Marketing einer Marke oder eines Produkts.

Streik

Streiks: Ein mächtiges Instrument der Arbeitskraft

Streiks sind ein bedeutendes Instrument im Arsenal der Arbeitskraft, das von Arbeitnehmern und Gewerkschaften genutzt wird, um auf Arbeitsbedingungen, Löhne und andere arbeitsbezogene Fragen aufmerksam zu machen. In diesem Beitrag werden wir einen Einblick in die Welt der Streiks geben, wie sie funktionieren und welche Auswirkungen sie haben können.

Was ist ein Streik?

Ein Streik ist eine kollektive Arbeitsniederlegung, bei der eine Gruppe von Arbeitnehmern gemeinsam beschließt, die Arbeit vorübergehend einzustellen, um bestimmte Forderungen an ihren Arbeitgeber oder die Regierung zu stellen. Dies geschieht oft im Rahmen von Tarifverhandlungen oder zur Durchsetzung von Arbeitsrechten.

Arten von Streiks

Es gibt verschiedene Arten von Streiks, darunter:

  1. Warnstreik: Ein kurzer, oft eintägiger Streik, der dazu dient, den Druck auf die Arbeitgeber während laufender Verhandlungen zu erhöhen.
  2. Generalstreik: Ein Streik, bei dem Arbeitnehmer aus verschiedenen Branchen oder Gewerkschaften sich zusammenschließen und ihre Arbeit gleichzeitig niederlegen, um politische oder soziale Forderungen durchzusetzen.
  3. Solidaritätsstreik: Ein Streik, bei dem eine Gruppe von Arbeitnehmern in Solidarität mit einer anderen Gruppe streikt, die sich in einem Arbeitskampf befindet.
  4. Wildstreik: Ein nicht genehmigter Streik, bei dem Arbeitnehmer ohne Zustimmung ihrer Gewerkschaft oder ohne Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften streiken.

Wie funktioniert ein Streik?

Ein Streik erfordert eine sorgfältige Planung und Koordination. Hier sind einige Schritte, die typischerweise in einem Streikprozess vorkommen:

  1. Forderungen festlegen: Die Gewerkschaft oder die streikende Gruppe legt klare Forderungen fest, die sie erreichen möchte, sei es eine Lohnerhöhung, bessere Arbeitsbedingungen oder andere Anliegen.
  2. Abstimmung: Die Mitglieder der Gewerkschaft oder der betroffenen Gruppe stimmen über den Streik ab, um sicherzustellen, dass die Mehrheit für die Arbeitsniederlegung ist.
  3. Streikankündigung: Die Absicht, zu streiken, wird dem Arbeitgeber und oft den Medien mitgeteilt, wobei ein Streikdatum festgelegt wird.
  4. Durchführung des Streiks: Die Streikenden legen ihre Arbeit nieder und können Streikposten vor den Arbeitsstätten aufstellen, um sicherzustellen, dass niemand die Arbeit aufnimmt.
  5. Verhandlungen: Während des Streiks können Verhandlungen zwischen den Parteien stattfinden, um eine Einigung zu erzielen.
  6. Beendigung des Streiks: Ein Streik kann beendet werden, wenn eine Einigung erzielt wird oder wenn die Streikenden beschließen, die Arbeit wieder aufzunehmen.

Auswirkungen von Streiks

Streiks können erhebliche Auswirkungen haben, sowohl auf die Arbeitgeber als auch auf die Gesellschaft. Sie können die Wirtschaft beeinträchtigen, die beteiligten Parteien unter Druck setzen und Veränderungen in Arbeitsbedingungen und Löhnen bewirken. Allerdings können sie auch zu Einkommensverlusten für die Streikenden führen und das Verhältnis zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern belasten.

Insgesamt sind Streiks ein wichtiger Mechanismus, um soziale Gerechtigkeit und bessere Arbeitsbedingungen zu fördern, aber sie sollten sorgfältig geplant und ausgeführt werden, um ihre Ziele effektiv zu erreichen.

sonstige betriebliche Aufwendungen

„Optimierung der Sonstigen Betrieblichen Aufwendungen für Mehr Effizienz“

Die Sonstigen Betrieblichen Aufwendungen sind ein wichtiger Bestandteil der Unternehmensausgaben, der oft weniger Beachtung findet als beispielsweise die Personalkosten oder die Materialkosten. Dennoch können sie einen erheblichen Einfluss auf die Gesamtkosten und die Rentabilität eines Unternehmens haben. In diesem Beitrag werden wir uns genauer mit den Sonstigen Betrieblichen Aufwendungen befassen und Möglichkeiten zur Optimierung dieser Ausgaben aufzeigen.

Was sind Sonstige Betriebliche Aufwendungen?

Bevor wir uns mit der Optimierung beschäftigen, lassen Sie uns kurz klären, was genau unter Sonstigen Betrieblichen Aufwendungen zu verstehen ist. Diese Kategorie umfasst alle Ausgaben, die nicht direkt den Hauptgeschäftsaktivitäten zugeordnet werden können. Dazu gehören beispielsweise:

  • Mietkosten für Büroräume
  • Energie- und Wasserkosten
  • Versicherungsprämien
  • Reisekosten
  • Werbekosten
  • Büromaterial
  • Telekommunikationskosten

Diese Aufwendungen sind notwendig, um das Geschäft am Laufen zu halten, können jedoch oft übersehen werden, wenn es darum geht, Kosten zu senken.

Warum Sonstige Betriebliche Aufwendungen optimieren?

Die Optimierung der Sonstigen Betrieblichen Aufwendungen ist aus mehreren Gründen wichtig:

  1. Kosteneinsparungen: Durch die Senkung dieser Ausgaben können Sie Ihre Gewinnmargen erhöhen und finanzielle Ressourcen für wichtigere Investitionen freisetzen.
  2. Wettbewerbsfähigkeit: Unternehmen, die ihre Betriebskosten im Griff haben, sind in der Regel wettbewerbsfähiger und flexibler.
  3. Nachhaltigkeit: Eine effiziente Ressourcennutzung ist auch aus ökologischer Sicht von Vorteil, da sie den ökologischen Fußabdruck Ihres Unternehmens reduzieren kann.

Tipps zur Optimierung der Sonstigen Betrieblichen Aufwendungen

Hier sind einige praktische Tipps, um die Sonstigen Betrieblichen Aufwendungen zu optimieren:

Tipp Beschreibung
1. Energieeffizienz steigern Investieren Sie in energieeffiziente Beleuchtung und Geräte, um die Energiekosten zu senken.
2. Verhandeln Sie Versicherungsprämien Vergleichen Sie verschiedene Versicherungsanbieter und verhandeln Sie die Prämien, um bessere Tarife zu erhalten.
3. Kostenbewusstes Reisemanagement Fördern Sie kosteneffiziente Reisepolitiken und nutzen Sie virtuelle Meetings, um Reisekosten zu reduzieren.
4. Werbekosten optimieren Analysieren Sie die Effektivität Ihrer Marketingkampagnen und konzentrieren Sie sich auf diejenigen, die den besten ROI bieten.
5. Büromaterialien rationalisieren Überprüfen Sie Ihren Büromaterialverbrauch und reduzieren Sie Verschwendung.
6. Telekommunikationskosten überprüfen Verhandeln Sie mit Telekommunikationsanbietern und wählen Sie Tarife, die zu Ihrem tatsächlichen Bedarf passen.

Die Optimierung der Sonstigen Betrieblichen Aufwendungen erfordert eine sorgfältige Analyse und Planung. Es ist ratsam, regelmäßig zu überprüfen, ob die getroffenen Maßnahmen die gewünschten Ergebnisse erzielen, und gegebenenfalls Anpassungen vorzunehmen.

Fazit: Die Sonstigen Betrieblichen Aufwendungen sind ein Bereich, der oft übersehen wird, wenn es um Kosteneinsparungen geht. Durch gezielte Maßnahmen zur Optimierung dieser Ausgaben können Unternehmen ihre finanzielle Stabilität verbessern und gleichzeitig nachhaltiger wirtschaften.

Selbstfinanzierung

Selbstfinanzierung: Die Kunst, dein eigenes Unternehmen zu finanzieren

Die Finanzierung eines Unternehmens kann eine der größten Herausforderungen für angehende Unternehmer darstellen. Eine Option, die oft übersehen wird, ist die Selbstfinanzierung. In diesem Beitrag werden wir genauer untersuchen, was Selbstfinanzierung ist, wie sie funktioniert und welche Vor- und Nachteile sie mit sich bringt.

Was ist Selbstfinanzierung?

Selbstfinanzierung, auch als Eigenfinanzierung bekannt, bezieht sich auf die Praxis, Unternehmensprojekte oder -ausgaben aus eigenen finanziellen Ressourcen zu decken, anstatt Fremdkapital aufzunehmen oder Investoren anzuziehen. Dies bedeutet, dass der Unternehmer sein eigenes Geld verwendet, um das Geschäft zu finanzieren.

Wie funktioniert Selbstfinanzierung?

Die Selbstfinanzierung kann auf verschiedene Arten umgesetzt werden:

  1. Ersparnisse nutzen: Viele Unternehmer beginnen mit ihren eigenen Ersparnissen. Dies erfordert diszipliniertes Sparen und die Bereitschaft, persönliche finanzielle Opfer zu bringen.
  2. Gewinne reinvestieren: Wenn das Unternehmen Gewinne erzielt, können diese zurück in das Unternehmen investiert werden, anstatt sie als Einkommen zu entnehmen.
  3. Verkauf von Vermögenswerten: Ein Unternehmer kann Vermögenswerte wie Immobilien oder Wertpapiere verkaufen, um Kapital für das Geschäft zu generieren.
  4. Familie und Freunde: In einigen Fällen erhalten Unternehmer finanzielle Unterstützung von Familienmitgliedern oder Freunden, ohne dabei Fremdkapital aufnehmen zu müssen.

Vor- und Nachteile der Selbstfinanzierung

Vorteile:

  • Unabhängigkeit: Selbstfinanzierung bedeutet, dass das Unternehmen keine Schulden bei Banken oder Investoren hat und somit vollständige Kontrolle über sein Schicksal behält.
  • Keine Zinsen oder Beteiligung: Im Gegensatz zur Fremdfinanzierung fallen bei der Selbstfinanzierung keine Zinszahlungen oder Anteilsabgaben an Dritte an.
  • Schnelle Entscheidungsfindung: Da es keine externen Investoren gibt, können Entscheidungen schneller getroffen werden.

Nachteile:

  • Begrenzte Ressourcen: Die Menge an Kapital, die durch Selbstfinanzierung verfügbar ist, kann begrenzt sein und das Wachstum des Unternehmens einschränken.
  • Persönliches Risiko: Der Unternehmer trägt das gesamte finanzielle Risiko, was zu erheblichem Druck führen kann.
  • Verzicht auf externe Expertise: Selbstfinanzierte Unternehmen verzichten möglicherweise auf die wertvollen Einblicke und Erfahrungen externer Investoren.

Fazit

Die Selbstfinanzierung ist eine legitime und oft übersehene Methode, ein Unternehmen zu finanzieren. Sie bietet Unabhängigkeit und finanzielle Kontrolle, birgt jedoch auch Risiken und begrenzte Ressourcen. Bevor du dich für die Selbstfinanzierung entscheidest, ist es wichtig, sorgfältig abzuwägen, ob sie die richtige Wahl für dein Unternehmen ist. In jedem Fall solltest du immer eine solide Finanzplanung und -führung sicherstellen, um die besten Ergebnisse zu erzielen.

Scrum

Agiles Projektmanagement für effektive Teamarbeit und Innovation

In einer Welt, die von raschem Wandel und kontinuierlicher Innovation geprägt ist, haben traditionelle Projektmanagementmethoden oft Schwierigkeiten, Schritt zu halten. Hier kommt Scrum ins Spiel. Scrum ist eine agile Methodik, die darauf abzielt, Teams zu befähigen, flexibel auf Veränderungen zu reagieren, kollaborativ zu arbeiten und Innovationen schneller auf den Markt zu bringen. In diesem Artikel tauchen wir tiefer in die Welt von Scrum ein, beleuchten seine Prinzipien und Vorteile und betrachten, wie es Teams in verschiedensten Bereichen unterstützt.

Was ist Scrum?

Scrum ist ein Framework für agiles Projektmanagement, das ursprünglich für die Softwareentwicklung entwickelt wurde, aber mittlerweile in vielen anderen Bereichen erfolgreich angewendet wird. Im Mittelpunkt von Scrum stehen Selbstorganisation, Kollaboration und kontinuierliche Verbesserung.

Kernprinzipien von Scrum

  1. Iterative Entwicklung: Projekte werden in sogenannten Sprints durchgeführt, die kurze, festgelegte Zeiträume von etwa zwei bis vier Wochen haben. Während eines Sprints wird ein funktionsfähiges Produktinkrement entwickelt.
  2. Selbstorganisierende Teams: Teams sind eigenverantwortlich und organisieren ihre Arbeit selbst. Sie planen, setzen Prioritäten, teilen Aufgaben auf und reflektieren, um kontinuierliche Verbesserungen vorzunehmen.
  3. Inkrementelle Lieferungen: Am Ende jedes Sprints wird ein inkrementelles Produktstück erstellt. Dies ermöglicht es, frühzeitig Feedback zu erhalten und schnell auf sich ändernde Anforderungen zu reagieren.

Die Rollen in Scrum

  1. Product Owner: Der Product Owner ist für die Definition der Produktanforderungen verantwortlich und priorisiert die Aufgabenliste (Product Backlog).
  2. Scrum Master: Der Scrum Master sorgt dafür, dass das Scrum-Framework korrekt angewendet wird, beseitigt Hindernisse und unterstützt das Team.
  3. Entwicklungsteam: Das Entwicklungsteam ist für die Umsetzung der Aufgaben verantwortlich und arbeitet gemeinsam an der Erstellung des Produktinkrements.

Vorteile von Scrum

  1. Flexibilität: Scrum ermöglicht es Teams, sich schnell an Änderungen anzupassen und auf neue Anforderungen zu reagieren.
  2. Kollaboration: Durch regelmäßige Meetings wie Daily Standups und Sprint Reviews wird die Kommunikation im Team gefördert.
  3. Kontinuierliche Verbesserung: Durch den regelmäßigen Feedback- und Anpassungszyklus kann das Team ständig besser werden.
  4. Schnellere Ergebnisse: Inkrementelle Lieferungen führen zu schnelleren Markteinführungen und früherem Kundenfeedback.

Anwendungsbereiche von Scrum

Während Scrum ursprünglich für die Softwareentwicklung konzipiert wurde, hat es sich in verschiedenen Bereichen als äußerst effektiv erwiesen:

  1. Produktentwicklung: Scrum ermöglicht es, Produkte in schnellen Iterationen zu entwickeln und kontinuierlich zu verbessern.
  2. Marketing: Kampagnen und Marketingprojekte können agil verwaltet werden, um schnell auf Veränderungen im Marktumfeld zu reagieren.
  3. Bildung: Scrum wird auch in Bildungseinrichtungen eingesetzt, um Studenten auf projektbasiertes Lernen vorzubereiten.

Zusammenfassung

Scrum ist eine agile Methodik, die Teamarbeit, Flexibilität und Innovation in den Mittelpunkt stellt. Durch iterative Entwicklung, Selbstorganisation und inkrementelle Lieferungen ermöglicht Scrum es Teams, effektiv auf Veränderungen zu reagieren und Ergebnisse schneller zu erzielen. Unabhängig von der Branche bietet Scrum einen Rahmen für erfolgreiches Projektmanagement und fördert eine Kultur der Zusammenarbeit und kontinuierlichen Verbesserung.

7-S-System

Das 7-S-System ist ein Modell, das von McKinsey & Company entwickelt wurde und zur Analyse und Gestaltung von Organisationsstrukturen und -prozessen verwendet wird. Es besteht aus sieben Elementen, die als „S“ bezeichnet werden und verschiedene Aspekte einer Organisation repräsentieren. Die sieben Elemente des 7-S-Systems sind:

  1. Strategy (Strategie): Dieses Element bezieht sich auf die langfristigen Ziele und Pläne einer Organisation. Es umfasst die strategische Ausrichtung, die Wettbewerbspositionierung, die Geschäftsziele und die Vision der Organisation.
  2. Structure (Struktur): Die Struktur bezieht sich auf die formale Aufbauorganisation einer Organisation, einschließlich der Hierarchie, der Abteilungen, der Verantwortlichkeiten und der Entscheidungswege. Eine gut definierte und effektive Organisationsstruktur ist entscheidend für die klare Aufgabenverteilung und die Zusammenarbeit innerhalb des Unternehmens.
  3. Systems (Systeme): Dieses Element betrifft die unterstützenden Systeme und Prozesse in einer Organisation, einschließlich Informations- und Kommunikationssysteme, Arbeitsabläufe, Richtlinien und Verfahren. Effiziente und gut integrierte Systeme sind entscheidend für eine reibungslose Geschäftstätigkeit und die Unterstützung der organisatorischen Ziele.
  4. Skills (Fähigkeiten): Die Fähigkeiten beziehen sich auf die Kompetenzen, das Fachwissen und die Fertigkeiten der Mitarbeiter einer Organisation. Dies umfasst sowohl fachliche Fähigkeiten als auch Soft Skills. Die richtigen Fähigkeiten und das richtige Know-how sind entscheidend für den Erfolg einer Organisation und ihre Fähigkeit, ihre Ziele zu erreichen.
  5. Staff (Personal): Dieses Element betrifft die Mitarbeiter einer Organisation, einschließlich ihrer Anzahl, Qualifikationen, Motivation und Zusammensetzung. Die richtige Personalbesetzung und eine motivierte Belegschaft sind wesentliche Voraussetzungen für die Leistungsfähigkeit einer Organisation.
  6. Style (Stil): Der Stil bezieht sich auf die Führungs- und Managementpraktiken einer Organisation sowie auf die Unternehmenskultur und -werte. Der Führungsstil prägt das Verhalten der Mitarbeiter und beeinflusst die Art und Weise, wie Entscheidungen getroffen und umgesetzt werden.
  7. Shared Values (Geteilte Werte): Die geteilten Werte repräsentieren die grundlegenden Überzeugungen und Prinzipien einer Organisation. Sie bilden die Basis für das Verhalten der Mitarbeiter und die Ausrichtung der Organisation. Geteilte Werte sollten mit der Strategie und den Zielen der Organisation übereinstimmen und das Verhalten und die Entscheidungen der Mitarbeiter beeinflussen.

Das 7-S-System betont die gegenseitige Abhängigkeit und Wechselwirkung zwischen den sieben Elementen. Eine Veränderung in einem Element kann Auswirkungen auf andere Elemente haben, weshalb eine umfassende Betrachtung und Koordination erforderlich ist, um eine effektive Organisationsgestaltung zu erreichen.

Das 7-S-System bietet eine strukturierte Herangehensweise an die Analyse und Gestaltung von Organisationen. Es hilft Unternehmen dabei, ihre Stärken und Schwächen zu identifizieren, ihre strategischen Ziele zu definieren und die erforderlichen Anpassungen vorzunehmen, um ihre Leistungsfähigkeit und Effektivität zu verbessern.

Stammaktie

Stammaktie

Eine Stammaktie ist eine Form von Eigenkapitalinstrument, das von Unternehmen ausgegeben wird, um Kapital von Investoren zu beschaffen. Als Inhaber von Stammaktien erwirbt man ein Stimmrecht und das Recht auf Dividendenzahlungen des Unternehmens. Im Gegensatz zu Vorzugsaktien haben Stammaktien in der Regel keine speziellen Vorrechte oder bevorzugte Dividendenzahlungen.

Hier sind einige wichtige Merkmale von Stammaktien:

  1. Stimmrecht: Inhaber von Stammaktien haben das Recht, an Hauptversammlungen des Unternehmens teilzunehmen und dort über wichtige Angelegenheiten abzustimmen. Jede Aktie gewährt in der Regel eine Stimme, aber es können auch Aktien mit unterschiedlichen Stimmrechten existieren.
  2. Dividenden: Stammaktionäre können Dividenden erhalten, wenn das Unternehmen beschließt, Gewinne auszuschütten. Die Höhe der Dividende wird normalerweise prozentual auf die Anzahl der gehaltenen Stammaktien verteilt. Allerdings ist das Unternehmen nicht verpflichtet, Dividenden auszuzahlen, und die Höhe der Dividende kann von Jahr zu Jahr variieren.
  3. Recht auf Vermögensanteil: Im Falle einer Unternehmensliquidation haben Stammaktionäre das Recht auf einen Anteil am verbleibenden Vermögen des Unternehmens, nachdem alle Schulden und Vorzugsaktien bedient wurden. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass im Falle einer Insolvenz die Ansprüche von Schuldnern und Vorzugsaktionären Vorrang vor den Ansprüchen der Stammaktionäre haben.
  4. Informationsrecht: Stammaktionäre haben das Recht, Informationen über das Unternehmen zu erhalten, einschließlich der Finanzberichte, Mitteilungen und Geschäftspläne.
  5. Risiko und Rendite: Stammaktien sind in der Regel mit einem höheren Risiko verbunden als Anleihen oder Vorzugsaktien. Die Rendite für Stammaktionäre kann aus Dividendenzahlungen und Kurssteigerungen resultieren, aber es besteht auch das Risiko, dass der Aktienkurs sinkt und Verluste entstehen.

Stammaktien sind an Börsen handelbar, was den Aktieninhabern die Möglichkeit gibt, ihre Aktien zu kaufen oder zu verkaufen, um von Kursbewegungen zu profitieren. Die Aktienkurse können von verschiedenen Faktoren beeinflusst werden, darunter die finanzielle Leistung des Unternehmens, allgemeine Markttrends, wirtschaftliche Bedingungen und andere externe Faktoren.

Es ist wichtig zu beachten, dass diese Erklärung eine allgemeine Übersicht über Stammaktien liefert. Die spezifischen Rechte und Bedingungen von Stammaktien können je nach Land, Rechtsordnung und Unternehmenssatzung variieren. Bei Fragen oder spezifischen Investitionsentscheidungen ist es ratsam, professionellen Rat einzuholen.

Strategieberatung

Strategieberatung

Strategieberatung ist ein Prozess, bei dem ein Unternehmen externe Experten hinzuzieht, um bei der Entwicklung und Umsetzung strategischer Entscheidungen zu unterstützen. Diese Beratungsdienstleistungen werden in der Regel von spezialisierten Beratungsunternehmen angeboten, die über Fachwissen und Erfahrung in verschiedenen Branchen und Geschäftsbereichen verfügen.

Der Zweck der Strategieberatung besteht darin, Unternehmen dabei zu helfen, ihre strategische Ausrichtung zu verbessern, Wettbewerbsvorteile zu erzielen und langfristiges Wachstum zu fördern. Die Berater arbeiten eng mit dem Management- und Führungsteam zusammen, um die aktuelle Situation des Unternehmens zu analysieren, Ziele zu definieren und geeignete Strategien zu entwickeln.

Der Prozess der Strategieberatung umfasst in der Regel mehrere Schritte:

  1. Diagnose und Analyse: In diesem Schritt wird die aktuelle Situation des Unternehmens umfassend analysiert. Das beinhaltet die Bewertung von internen Stärken und Schwächen sowie externen Chancen und Bedrohungen. Es können verschiedene Analysetechniken wie Marktforschung, Wettbewerbsanalyse, SWOT-Analyse (Stärken, Schwächen, Chancen, Bedrohungen) und Branchenstudien eingesetzt werden.
  2. Strategieentwicklung: Auf der Grundlage der Diagnoseergebnisse werden geeignete strategische Optionen entwickelt. Die Berater helfen dabei, realistische und machbare Ziele zu setzen und entsprechende Strategien zu formulieren. Dabei werden Faktoren wie Marktpositionierung, Wettbewerbsstrategie, Produkt- und Serviceentwicklung, Kundensegmentierung, Vertriebskanäle und Innovation berücksichtigt.
  3. Umsetzung und Aktionsplanung: Die entwickelte Strategie wird in einen konkreten Aktionsplan umgesetzt. Dies umfasst die Festlegung von Maßnahmen, Verantwortlichkeiten, Zeitplänen und Ressourcenanforderungen. Die Berater unterstützen das Unternehmen bei der Identifizierung von Umsetzungsproblemen und bei der Entwicklung von Lösungsstrategien.
  4. Überwachung und Kontrolle: Nach der Umsetzung der Strategie ist es wichtig, den Fortschritt zu überwachen und die Wirksamkeit der Maßnahmen zu bewerten. Die Berater helfen dabei, geeignete Leistungskennzahlen festzulegen und ein Monitoring-System einzurichten, um den Erfolg der Strategie zu messen. Bei Bedarf können Anpassungen vorgenommen und weitere Empfehlungen zur Verbesserung der Strategie und Leistung des Unternehmens gegeben werden.

Sachanlagen

Sachanlagen

Sachanlagen sind langfristige Vermögenswerte, die von einem Unternehmen für den betrieblichen Gebrauch erworben oder hergestellt wurden. Sie umfassen materielle Vermögenswerte wie Grundstücke, Gebäude, Maschinen, Fahrzeuge und Ausrüstungen. Sachanlagen werden auch als „Anlagevermögen“ oder „Anlagegüter“ bezeichnet.

Hier sind einige wichtige Punkte zur Erläuterung von Sachanlagen:

  1. Zweck der Sachanlagen: Sachanlagen dienen dazu, die betrieblichen Aktivitäten eines Unternehmens zu unterstützen. Sie werden langfristig genutzt und tragen zur Erzeugung von Waren oder Dienstleistungen bei. Sachanlagen können beispielsweise zur Produktion, Lagerung, Beförderung oder Verwaltung eingesetzt werden.
  2. Arten von Sachanlagen: Sachanlagen umfassen eine Vielzahl von Vermögenswerten, die für den betrieblichen Einsatz bestimmt sind. Dazu gehören Gebäude, Grundstücke, Maschinen, Fahrzeuge, Büroausstattung, Computer und andere technische Geräte. Die spezifischen Arten von Sachanlagen variieren je nach Branche und Art des Unternehmens.
  3. Bewertung der Sachanlagen: Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten oder Herstellungskosten in die Bilanz aufgenommen. Die Anschaffungskosten umfassen den Kaufpreis des Vermögenswerts sowie alle direkten Kosten, die erforderlich sind, um den Vermögenswert in betriebsbereiten Zustand zu versetzen, wie z. B. Transportkosten oder Installationskosten. Die Herstellungskosten umfassen die Kosten für Materialien, Arbeitskosten und andere Ausgaben, die während des Herstellungsprozesses angefallen sind.
  4. Abschreibung der Sachanlagen: Da Sachanlagen im Laufe der Zeit an Wert verlieren oder sich abnutzen, werden sie abgeschrieben. Die Abschreibung erfolgt in der Regel über die Nutzungsdauer des Vermögenswerts und wird in den Abschlüssen des Unternehmens berücksichtigt. Die Abschreibung ermöglicht es, den Wertverlust der Sachanlagen im Laufe der Zeit zu erfassen und die Kosten angemessen auf die betreffenden Perioden zu verteilen.
  5. Wiederbeschaffungswert und Buchwert: Der Wiederbeschaffungswert bezieht sich auf den Betrag, der erforderlich wäre, um eine ähnliche Sachanlage zum aktuellen Marktpreis zu erwerben. Der Buchwert hingegen ist der Wert, zu dem die Sachanlage in der Bilanz ausgewiesen wird und entspricht den Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich der bislang angesammelten Abschreibungen.
  6. Verkauf und Ausmusterung: Wenn Sachanlagen nicht mehr benötigt werden oder veraltet sind, können sie verkauft oder ausgemustert werden. Der Verkaufserlös oder der Wert der ausgemusterten Sachanlage wird in der Regel als Gewinn oder Verlust verbucht.

Sachanlagen sind wichtige Vermögenswerte für ein Unternehmen und haben einen erheblichen Einfluss auf die finanzielle Leistungsfähigkeit und Rentabilität. Eine sorgfältige Verwaltung und Bewertung von Sachanlagen ist entscheidend, um die Nutzungsdauer zu maximieren, Wertverluste zu minimieren und die finanzielle Stabilität des Unternehmens zu gewährleisten.

Schuldenbremse

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Schuldenbremse

Die Schuldenbremse ist ein finanzpolitisches Instrument, das darauf abzielt, die Verschuldung von Regierungen zu begrenzen. Sie wurde entwickelt, um langfristige Haushaltsdisziplin sicherzustellen und die finanzielle Stabilität eines Landes zu gewährleisten. Die Schuldenbremse legt fest, dass die Regierung in einem bestimmten Zeitraum nur begrenzte Neuverschuldung oder sogar einen ausgeglichenen Haushalt aufweisen darf.

Die grundlegende Idee hinter der Schuldenbremse besteht darin, die öffentlichen Ausgaben und die Einnahmen der Regierung in Einklang zu bringen, um die Staatsverschuldung auf einem nachhaltigen Niveau zu halten. Dies wird als wichtig erachtet, um die wirtschaftliche Stabilität und langfristige Wachstumsmöglichkeiten eines Landes zu sichern. Eine übermäßige Staatsverschuldung kann zu einer finanziellen Belastung führen, da hohe Zinszahlungen die öffentlichen Finanzen erdrücken können.

Die genauen Regeln und Mechanismen der Schuldenbremse können von Land zu Land unterschiedlich sein. In einigen Ländern wird beispielsweise ein fester Grenzwert für die Neuverschuldung in Relation zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) festgelegt. Andere Länder legen ein jährliches Haushaltsdefizit-Limit fest, das nicht überschritten werden darf. Es gibt auch Länder, die einen ausgeglichenen Haushalt anstreben, bei dem die Ausgaben die Einnahmen nicht übersteigen.

Die Einführung einer Schuldenbremse hat sowohl Befürworter als auch Kritiker. Befürworter argumentieren, dass sie eine disziplinierte Haushaltsführung fördert, die langfristige Stabilität gewährleistet und das Vertrauen der Märkte stärkt. Sie kann auch dazu beitragen, die Inflation zu kontrollieren und den Spielraum für wachstumsfördernde Maßnahmen zu schaffen. Kritiker argumentieren hingegen, dass eine starre Schuldenbremse während wirtschaftlicher Abschwünge die Handlungsfähigkeit der Regierung einschränken kann, um auf unvorhergesehene Ereignisse oder Krisen zu reagieren.

Es ist wichtig anzumerken, dass die Schuldenbremse nicht als alleiniges Instrument zur Haushaltsdisziplin betrachtet werden sollte. Sie sollte mit anderen politischen Maßnahmen wie einer effizienten Ausgabenkontrolle, einer nachhaltigen Steuerpolitik und einer wirtschaftlichen Reformagenda kombiniert werden, um eine solide finanzielle Grundlage zu schaffen.

Insgesamt zielt die Schuldenbremse darauf ab, die langfristige finanzielle Stabilität eines Landes sicherzustellen, indem sie die öffentliche Verschuldung begrenzt und eine nachhaltige Haushaltsführung fördert. Sie ist ein Instrument, das von Regierungen eingesetzt wird, um die Verschuldung im Rahmen zu halten und die wirtschaftliche Stabilität zu gewährleisten.

Stagflation

Stagflation

Stagflation ist ein wirtschaftliches Phänomen, bei dem eine Volkswirtschaft gleichzeitig mit einer Stagnation des Wirtschaftswachstums und einer hohen Inflation konfrontiert ist. Es ist eine ungewöhnliche und herausfordernde Situation, da sowohl die Arbeitslosigkeit als auch die Preise steigen, was normalerweise im Widerspruch zueinander steht.

Die Hauptmerkmale der Stagflation sind:

  1. Stagnation: Es liegt eine geringe oder negative Wachstumsrate des Bruttoinlandsprodukts (BIP) vor, was bedeutet, dass die Wirtschaft stagniert oder schrumpft. Dies kann auf verschiedene Faktoren wie eine rückläufige Investitionstätigkeit, eine geringe Nachfrage, ein Rückgang der Produktivität oder strukturelle Probleme zurückzuführen sein.
  2. Arbeitslosigkeit: In Zeiten der Stagflation steigt die Arbeitslosigkeit an. Unternehmen stellen weniger Mitarbeiter ein oder entlassen Mitarbeiter, da die wirtschaftliche Aktivität abnimmt. Dies führt zu einer Verschlechterung der Arbeitsmarktlage und einer höheren Zahl von Arbeitslosen.
  3. Inflation: Gleichzeitig steigt die Inflation deutlich an. Die Preise für Güter und Dienstleistungen steigen schneller als das Einkommen der Menschen. Dies kann durch verschiedene Faktoren wie steigende Kosten für Produktionsfaktoren, Nachfrageüberhitzung oder externe Einflüsse wie steigende Energiepreise verursacht werden.

Stagflation kann eine schwierige Situation für eine Volkswirtschaft darstellen, da sie die üblichen wirtschaftspolitischen Maßnahmen zur Bekämpfung von Inflation und Arbeitslosigkeit erschwert. Wenn die Zentralbank die Zinssätze erhöht, um die Inflation einzudämmen, kann dies das Wirtschaftswachstum weiter hemmen und die Arbeitslosigkeit erhöhen. Umgekehrt kann eine expansive Geldpolitik zur Stimulierung des Wachstums die Inflation weiter anheizen.

Die Ursachen für Stagflation können vielfältig sein. Sie können struktureller Natur sein, wie beispielsweise ein Mangel an Investitionen in Produktivitätssteigerungen oder ein Ungleichgewicht in der Wirtschaft. Externe Schocks wie steigende Rohstoffpreise, Ölknappheit oder geopolitische Ereignisse können ebenfalls zu Stagflation beitragen.

Die Bewältigung der Stagflation erfordert oft komplexe wirtschaftspolitische Maßnahmen, um sowohl das Wachstum anzukurbeln als auch die Inflation einzudämmen. Dies kann eine Kombination aus geld- und fiskalpolitischen Maßnahmen umfassen, wie beispielsweise eine angepasste Geldpolitik, strukturelle Reformen zur Steigerung der Produktivität, Maßnahmen zur Förderung von Investitionen und die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft.

Es ist wichtig zu beachten, dass Stagflation ein relativ seltenes Phänomen ist und normalerweise herausfordernde wirtschaftliche Bedingungen und politische Entscheidungen erfordert, um es zu überwinden.

Soziale Marktwirtschaft

Soziale Marktwirtschaft

Die soziale Marktwirtschaft ist ein Wirtschaftssystem, das auf den Grundprinzipien der Marktwirtschaft basiert, jedoch durch soziale und staatliche Interventionen ergänzt wird. Sie zielt darauf ab, eine Balance zwischen wirtschaftlicher Effizienz und sozialer Gerechtigkeit herzustellen.

In der sozialen Marktwirtschaft gibt es freie Marktwirtschaft und Wettbewerb, wodurch Angebot und Nachfrage den Preis bestimmen. Unternehmen haben die Freiheit, zu produzieren und zu investieren, während Verbraucher die Freiheit haben, Güter und Dienstleistungen zu kaufen. Der Wettbewerb soll Innovation und Effizienz fördern.

Gleichzeitig erkennt die soziale Marktwirtschaft an, dass der Markt nicht immer allein für soziale Gerechtigkeit sorgen kann. Der Staat greift daher durch verschiedene Maßnahmen ein, um den Schutz der Schwachen und Benachteiligten zu gewährleisten und soziale Sicherheit zu bieten. Dazu gehören beispielsweise Mindestlöhne, Arbeitsrecht, soziale Sicherungssysteme, Bildungspolitik und Gesundheitsversorgung.

Die soziale Marktwirtschaft zielt darauf ab, den Wohlstand in der Gesellschaft zu maximieren und gleichzeitig soziale Ungleichheiten zu minimieren. Sie strebt an, dass der wirtschaftliche Fortschritt allen Mitgliedern der Gesellschaft zugutekommt und ein Mindestmaß an sozialer Absicherung gewährleistet ist. Die Idee dahinter ist, dass Wirtschaftswachstum und soziale Gerechtigkeit Hand in Hand gehen können.

Dieses Modell der Wirtschaftsordnung wurde insbesondere in Ländern wie Deutschland und anderen europäischen Ländern während der Nachkriegszeit eingeführt. Es hat dazu beigetragen, eine stabile und wohlhabende Gesellschaft zu schaffen, in der sowohl wirtschaftlicher Erfolg als auch soziale Sicherheit gewährleistet sind.

Es ist wichtig zu beachten, dass die Umsetzung der sozialen Marktwirtschaft von Land zu Land unterschiedlich sein kann und verschiedene Schwerpunkte und Ausgestaltungen haben kann. Dennoch basiert sie allgemein auf der Überzeugung, dass der Markt und der Staat zusammenarbeiten sollten, um eine nachhaltige und gerechte Gesellschaft zu schaffen.

Stellenbeschreibung

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Stellenbeschreibung

Eine Stellenbeschreibung ist eine schriftlich abgefasste verbindliche Fixierung der organisatorischen Eingliederung einer Stelle in einem Betrieb hinsichtlich der Aufgaben, Kompetenz, Ziele und Pflichten.

Im Englischen spricht man auch von einer „job description“ oder „position guide“. Zu den Bestandteilen gehören die Bezeichnung der Stelle, ihr organisatorischer Rang in der Hierarchie, Tätigkeitsgebiete, Kompetenzen, spezielle Aufgaben sowie aktive und passive Stellvertretung.

Der Zweck ist die Schaffung einer transparenten, überschneidungsfreien und umfassenden Ordnung der Zuständigkeiten sowie die Eingliederung einer Stelle im Unternehmen als Hilfsmittel der Karriereplanung, Personalführung, Arbeitsbewertung und Ermittlung des Personalbedarfs.

Nachteilig ist durch die fixierte Arbeitsbeschreibung eine organisatorische Inflexibilität sowie Stellenegoismus die bestehen aus Unterstellung, Rang, Stelleneinordnung, Ziele der Stelle, Anforderungen, Stellenbefugnisse, Stellenbezeichnung und Aufgaben.

Schätzverfahren

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Schätzverfahren

Schätzverfahren dienen der Gewinnung von Aussagen über unbekannte als auch numerisch ausdruckbare Aspekte von Zufallsvariablen. Man nutzt Stichproben in Form von Zufallsvariablen die in zufälliges Ergebnis liefern und so das Verfahren als solches beurteilbar macht. Man unterteilt Schätzverfahren nach dem zu schätzendem Sachverhalt, dem methodischen Ansatz, den verwendeten Informationen und den stochastischen Eigenschaften.

Mann kann zukünftige Relationen der Zufallsvariablen als Prognose schätzen, den Umfang und die Merkmalssumme einer endlichen Gesamtheit als Hochrechnung.

Dabei sind Funktionen die das Verteilungsgesetz der Zufallsvariablen beschrieben die Dichte welche geschätzt wird durch ein Histogramm, die Wahrscheinlichkeitsfunktion die geschätzt wird durch relative Häufigkeiten, die Verteilungsfunktion welche geschätzt wird durch kumulierte relative Häufigkeiten als Treppen- oder Polygonfunktion.

Als Funktionalparamer dienen der Erwartungswert, die Varianz s2 oder der Korrelationskoeffizient r.

Soft Skills

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Soft Skills

Soft Skills beschreiben sogenannte weiche Fähigkeiten und ergänzen im Management die Hard Skills (harte Fähigkeiten) wie eine Methodenkompetenz oder Fachkompetenz.

Das Ziel des Einsatzes von Soft Skills ist es die Motivation zu erhöhen und Widerstandskomponenten zu senken wodurch die Kooperationsneigung um und in einer Organisation erhöht werden.

Soft Skills spielen eine große Rolle in der Personalführung, bei Durchsetzung von Change Management und Innovationsfähigkeit.

Die Soft Sills bezeichnen eine nicht abschließend definierte Vielzahl persönlicher Werte wie Verlässlichkeit, Respekt und Fairness, persönliche Eigenschaften wie Freundlichkeit, Geduld und Gelassenheit sowie individuelle Fähigkeiten wie Kritikfähigkeit, Begeisterungsfähigkeit, Zuhören sowie soziale Kompetenz in Form vom Umgang mit anderen Menschen wie Teamfähigkeit, Empathie oder Kommunikationsfähigkeit.

Die Soft Skills verbessern die Mitarbeiter und Führungskräfte bezüglich ihrer Motivation und Kooperation in Unternehmen. Es gibt Überschneidungen von Soft Skills und Sozialkompetenz, allerdings gehen Soft Skills mit den Eigenschaftsdimensionen und individuellen Fähigkeiten darüber hinaus. Außerdem unterscheiden sich Soft Skills als personenbezogene Dimensionen von weichen Faktoren welche das Ergebnis von gruppendynamischen Prozessen sind.

Gutes Management weißt neben den Hard Skills auch Soft Skills auf.

Servicepolitik

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Servicepolitik

Servicepolitik beschreibt Dienstleistungen welche unmittelbar mit den Waren verbunden sind oder ein selbständiges Angebot sind. Es werden Servicechancen für Unternehmen eröffnet aufgrund von zunehmender Bequemlichkeit und abnehmender Funktionsdurchschaubarkeit sowie zunehmender Produktkomplexität.

Auf diese Weise verlagern sich Gewinnmöglichkeiten auf den Service. Nicht nur bei Industriegütergeschäften, sondern auch bei Konsumgütergeschäften spielt die Servicepolitik eine immer größere Rolle.

Mittel der Servicepolitik sind Beratung, Warenauswahl, Warenpräsentation sowie Verpackung (wie Geschenkverpackung, Tragetaschen etc.), die Zustellung, Reklamation und Warenrücknahme, Raumgestaltung, Auswahlsendungen, Inzahlungnahme gebrauchter Waren, Zugaben, Wartung, Installation und Reparatur

Sozio-Marketing

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Sozio-Marketing

Sozio-Marketing beschreibt ein „Deepening“ des kommerziellen Marketings also Ausweitung des unternehmerischen Zielsystems über die Grenzen von rein ökonomischen Grenzen hinaus. Dabei werden spezielle Aspekte des Umweltschutzes berücksichtig. Auch kommt es zu einem „Broadering“ bei dem das Gedankengut des kommerziellen Markteings übertragen wird auf nicht erwerbswirtschaftliche Institutionen.

Man spricht in der englischen Literatur auch von „Social Marketing“ man unterscheidet hier jedoch anders als in der deutschen Literatur nicht weiter ob sich bei dem Träger des nicht kommerziellen Marketing um ein Unternehmen bzw. eine Verwaltungseinrichtung der öffentlichen Hand oder eine sonstige Einzelwirtschaft mit überwiegend sozialwirtschaftlicher Funktion handelt. Man unterscheidet im deutschsprachigem Raum das nicht kommerzielle Marketing in ein Marketing der öffentlichen Hand und das Sozio-Marketing.

So sind die Träger des Sozio-Marketing nicht erwerbswirtschaftliche gemeinnützige, kulturelle, politische oder religiöse Institutionen oder Aktionen welche auf einen sozialen Wandel hinarbeiten wie beispielsweise die Aktion „Gib AIDS keine Chance“ oder wie beim Roten Kreuz ein einstufiger Problemlösungsansatz der konkrete soziale Problem lösen soll. Weitere eigene Aktionen die Veränderungen hervorrufen wollen sind Aktion Sorgenkind, WWF, Greenpeace etc.

Zum Sozio-Marketing gehört ein integrierter Planungs- und Implementierungsprozeß der nicht nur auf kommunikative Aktivitäten beschränkt bleibt. So werden im Rahmen der Produktpolitik Leistungen materieller und immaterieller Art entwickelt die als Ausgangspunkt für weitere Aktivitäten des Sozio-Marketings genutzt werden wie zum Beispiel Ideen, Manifeste, Visionen, Zielkataloge etc.

Soziale Marktwirtschaft

Soziale Marktwirtschaft

Bei der Sozialen Marktwirtschaft handelt es sich um ein von Müller-Armack und Ludwig Erhard konzipiertes wirtschaftspolitisches Leitbild, welches ab 1948 in der Bundesrepublik Deutschland verwirklicht wurde.

Es greift die Forderung des Ordoliberalismus nach der Freiburger Schule auf für eine staatliche Gewährleistung einer funktionsfähigen Wettbewerbsordnung. Ergänzt wird jedoch wirtschaftspolitische Staatsaufgaben mit sozialpolitischen Zielen.

So versucht man die Lösungsvorschläge und Ziele des Liberalismus, des freiheitlichen Sozialismus und der christlichen Soziallehre zu vereinen.

Es handelt sich um kein streng geschlossenes Konzept, dadurch ist der Gestaltungsauftrag der Träger der Wirtschaftspolitik elastischer und umfassender als beim Ordoliberalismus. So ist man offen für soziale und ökologische Erweiterungen in dieser Ordnungsidee.

Die Wirtschaftspolitik ist nicht nur auf einen freiheitlichen Wettbewerb ausgelegt, sondern auch sozial ausgerichtet. Man nutzt hierzu eine sozialpolitisch motivierte Verteilung von Einkommenszuwächsen anstelle einer staatlichen Umverteilung von Einkommenschancen oder Vermögen.

Man korrigiert unerwünschte soziale Marktergebnisse durch eine indirekte Beeinflussung der privatwirtschaftlichen Initiative oder durch Beschränkung.

Es wird mit einer maßvollen staatlichen Konjunkturpolitik gearbeitet. Der Staat greift unterstützend ein bei sozialen Versicherungssystemen sowie aktiv in der Vermögens-, Wohnungsbau-, Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik.

Es wird auch eine materielle und immaterielle Infrastruktur zur Verfügung gestellt, um eine soziale Gestaltung der Unternehmensverfassung zu gewährleisten.

Von 1948 bis 1966/67 in der 1. Phase der Sozialen Marktwirtschaft ist diese geprägt von der Dominanz der Ordoliberalen, so gibt es hier das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen, das Bundesbankgesetz sowie das Tarifvertragsgesetz.

Von 1966/67 bis zu Beginn der 1980er Jahre kommt es zu einer Dominanz des freiheitlichen Sozialismus mit antizyklischer Fiskalpolitik und Mitbestimmungsgesetzen.

Man strebte nach einem konjukturneutralen Haushalt und die Geldpolitik wurde potenzialorientiert.

Nach der Wiedervereinigung in Deutschland war man auf eine Finanzierbarkeit und Nachhaltigkeit der Fortentwicklung der Sozialen Marktwirtschaft bedacht.

Dabei gilt die Soziale Marktwirtschaft aus wirtschaftsethischer Sicht zu dem bisher besten bekannten Mittel zur Realisierung von gesellschaftlicher Solidarität als moralische Qualität der Marktwirtschaft.

Dabei ist das Soziale keine ergänzende oder korrigierende Maßnahme, sondern eine Voraussetzung von Märkten, so arbeitet die Sozialpolitik nicht gegen, sondern für den Markt als eine Versicherung.

Die moralische Qualität gewinnt hier wegen der Koordinationsleistung der Märkte, die allen Mitgliedern der Gesellschaft zum Vorteil reichen und nicht aufgrund von Umverteilungsmaßnahmen.

Strategisches Geschäftsfeld

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Strategisches Geschäftsfeld

Mit dem Begriff des strategischen Geschäftsfeld beschreibt man einen möglichst isolierten Teil des gesamten Betätigungsfelds eines Unternehmens.

Man spricht auch von einer strategischen Geschäftsfeldeinheit (SGE). Im Allgemeinen ensteht das strategische Geschäftsfeld durch die Zusammenfassung von untereinander möglichst homogenen Produkt/Markt-Kombinationen.

Dabei soll die Anzahl der  strategischen Geschäftsfelder übersichtlich und handhabbar sein, also unter 10, zweckmäßigerweise erfolgt daher eine Segmentierung in beispielsweise die Zielgruppen.

Man versteht hierunter einer organisatorische Abgrenzung des strategischen Geschäftsfeldes, dass nicht historisch gewachsenen Grenzen der organisatorischen Verantwortungsbereiche des Unternehmens entsprechen muss, im Sinne einer dualen Organisation. Es werden Kataloge von Kriterien erstellt wie gemeinsame Kapazitäten, gemeinsame Kundengruppen etc. mit denen eine Aufteilung der Unternehmensaktivitäten in Teileinheiten erzielt wird die für eine strategische Planung sinnvoll und möglich erscheint.

Bei der Abgrenzung sollten die Potenziale der einzelnen strategischen Geschäftsfelder möglichst autonom gesteuert werden.

Zweck des strategischen Geschäftsfeldes ist das eine eigenverantwortliche und effiziente Durchführung des strategischen Programms ermöglicht wird, welches relativ unabhängig geplant und sichergestellt werden kann als Strategiefächer. Auch wird eine Erweiterung der Abgrenzungsproblematik erreicht.