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Mediaanalyse

Mediaanalyse

Die Mediaanalyse oder auch Werbeträgeranalyse ist ein Begriff der empirischen Datenerhebung im Umfeld von Mediaforschung der der Untersuchung der Nutzerschaft dient. So werden Höhrer, Seher, Leser von Werbeträgern (Media) erforscht, die der Entscheidungsgrundlage für den Streuplan dienen. Man verwendet die Mediaanalyse in Deutschland bereits seit 1954.

Durch die Mediaanalyse wird der Einfluss der Kommunikationskanäle auf den Werbeerfolg ermittelt.

Man beachtet hierbei das mediale Umfeld und das Image bei der Beeinflussung der medienspzifischen Kontaktqualitäten. Auch betrachtet man die Kosten und die erreichten Zielgruppen durch den Werbeträger über einen Zeitraum.

So werden verschiedene Arten unterschieden:

  1. Qualitativ (Kontaktqualität)
  2. Quantitativ (Kontaktmenge)

Besonders von Bedeutung sind die Mediaanalysen von Infratest-Mediaanalyse, Allensbacher-Werbeträger-Analyse und der Arbeitsgemeinschaft Mediaanalyse.

Marketing

Marketing

Marketing umschreibt die Ausrichtung eines Unternehmens auf die Bedürfnisse des Marktes. Gerade bei wettbewerbsintensiven Märkten müssen die Bedürfnisse des Nachfragers im Zentrum der Unternehmensstrategie stehen.

Mit Marketing wird also die Denkhaltung des Unternehmens umschrieben, man muss Marktveränderungen erkennen ebenso wie Bedürfnisverschiebungen und sich dann rechtzeitig Wettbewerbsvoteile sichern.

Das Marketingmangagement muss den Nutzen für den Kunden nachhaltig verbessern.

Gerade die Kundenorientierung steht im Vordergrund noch vor den Mitarbeitern, Staat, Anteilseigenern etc. Als operative Marketing-Instrumente stehen die 4 P zur Verfügung

Marketing-Instrumente

  1. Produkt-/Leistungs- (Product)
  2. Preis- (Price)
  3. Kommunikations- (Promotion)
  4. und Vertriebspolitik (Place)

Die Produktpolitik umfasst Entscheidungen die das Leistungsprogramm des Unternehmens umschreiben, wie Analyse, Planung und Umsetzung von Produktveränderungen, Serviceleistungen etc.

Die Preispolitik legt Konditionen fest mit denen man Leistungen und Produkte anbietet wie Rabatte, Boni, Grundpreis, Skonti etc.

Die Kommunikationspolitik umfasst die Mittel der Kommunikation zwischen Kunden und Unternehmen wie Mediawerbung, Direct Marketing, Sponsoring, Verkaufsföderung, PR (Public Relations), Events und Messen.

 

Die Vertriebspolitik erstellt das Absatzkanalsystem mit der man die zeitliche und räumliche Distanz zwischen Kunde und Unternehmen überwindet.

Interne Abteilungen wie Marktforschung, Werbung etc werden miteinander abgestimmt. Externe Stellen können als Absatzvermittler und Werbeagenturen fungieren.

Auch die Kundenbindung gewinnt an Bedeutung.

Makler

Makler

Unter dem Begriff Makler man Personen die den Abschluß  von Verträgen (gewerbsmäßig) vermitteln oder die Gelegenheit zum Abschluß von Verträgen nachweisen.

So spricht man von einem Makler oder einem Nachweis-Makler. Dabei wird der Makler öffentlich bestellt bzw. seine Aufgabe ist öffentlich, dann handelt es sich um einen amtlichen Makler.

Wird der Makler im Rahmen der Gesetze frei tätig so wird er als freier Makler bezeichnet.

Werden gewerbsmäßig Geschäfte vermittelt (Waren, Wertpapiere, Versicherungen) handelt es sich um einen Versicherungs-Makler, Börsen-Makler. Hier werden Kauf- und Verkaufsaufträge, Order, durchgeführt.

Als Sonderform des Börsen-Maklers gibt es den Kurs-Makler, dieser wird zur Feststellung des Börsenkurses als Hilfsorgan des Börsenvorstandes tätig.

Die Aufgaben des Immobilien-Maklers und Grundstücks-Makler sind erlaubnispflichtig und werden durch Makler-Verordnung und Bauträgerverordnung geregelt. Es handelt sich hierbei nicht um einen Handels-Makler.