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Offset-Account

Offset-Account

Ein Offset-Account bezeichnet ein Konto das zur Verrechnung zwischen 2 Ländern in einer Drittwährung, meist USD, dient.

Ein Verrechnungskonto wurde häufig auch nach dem 2. Weltkrieg im bilateralen internationalen Handels- und Zahlungsabkommen genutzt.

Offenbarungseid

Offenbarungseid

An Stelle des Offenbarungseid ist eine eidesstattliche Versicherung getreten, sie ist im bürgerlichen Recht ein Zwangsmittel um eine Pflicht wenn eine Rechnungslegung besteht nach §§ 259, 260, 2006, 2028, 2057 BGB.

Sie dient im Prozessrecht als Hilfsmittel zur Zwangsvollstreckung.

Das Vermögensverzeichnis muss hierzu eidesstattlich bekräftigt werden, sofern eine Zwangsvollstreckung aufgrund einer Geldforderung für das bewegliche Vermögen nach § 807 ZPO erfolglos bleibt oder die Herausgabe von bestimmten beweglichen Sachen nach § 883 II ZPO erzwungen werden soll.

Partiekalkulation

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Partiekalkulation

Bei der Partiekalkulation erfolgt eine Sortierung der Rohstoffe, so dass nur ein Prozentteil der erhaltenen und bezahlten Menge für die Produktion tatsächlich genutzt werden kann.

Die Restmenge muss bei der Kalkulation mit den Kosten der Schwundmenge zurechnet werden.

So kommt es beim Einkauf von 100 kg Rohstoff zu 10 € das kg und 60% Schwundmenge nur zu einer nutzbaren Menge von 40 kg. Dadurch wird der Einstandpreis zu 25 € pro kg des Rohstoffes.

Man rechnet von hier an mit einer Divisions-, Zuschlags- oder Aquivalenzziffernkalkulation weiter.

Die Partiekalkulation die zur Partie gehörenden Mengeneinheit durch eine Divisionskalkulation.

So ergeben sich die Gesamtkosten der Ausbringungseinheit als Ergebnis der gesamten Kosten für die Partie geteilt durch die Stückzahl der Ausbringungseinheiten der Partie.

Die variablen Kosten der Ausbringungseinheit ergeben sich aus der Division der variablen Kosten der Partie durch die Stückzahl der Ausbringungseinheiten der Partie.

Order-Depot

Order-Depot

Unter einem Order-Depot versteht man ein Depot welches mehreren Personen gehört, die auch getrennt darüber verfügen können.

Objektfaktor

Objektfaktor

Unter einem Objektfaktor versteht man Produktionsfaktoren die für die Produktion nötig sind. Ohne sie kann die Produktion nicht statt finden, sie können auch die Produktion verändern.

Sie können auch selbst das Objekt der Leistungserstellung sein wie die Fracht im Verkehrsbetrieb. Für Dienstleistungsbetriebe ist eine Produktion ohne Objektfaktor nicht möglich.

Die Objektfaktoren bleiben bei Dienstleistungs- und Sachleistungsbetrieben im Eigentum von Dritten.

Obligation

Obligation

Mit Obligation bezeichnet man die Haftung aus einem Schuldverhältnis bzw. als Ausdruck für Schuldverschreibung.

Beim Wertpapierrecht versteht man unter Obligation eine Schuldverschreibung (Inhaberschuldverschreibung).

Objektkredit

Objektkredit

Der Objektkredit ist ein langfristiger Kredit. Seine Verzinsung und Tilgung erfolgt aus dem Beleihungsobjekt.

Unter einem Objektkredit versteht man einen Kredit, welcher zur Finanzierung eines Objektes wie einer Immobilie gewährt wird.

Die Zins- und Tilgungsraten können aus dem Ertrag des Objektes erbracht werden.

Ombudsmann

Ombudsmann

Unter einem Ombudsmann versteht man in der Versicherungswirtschaft unabhängige private Streitschlichter der von einzelnen Versicherungsgesellschaften für die auf Zeit bestellt werden. Bis zu einem bestimmten Streitwert können diese Entscheidungen treffen.

Es ist ein aus der schwedischen Verfas­sungsentwicklung hervorgegangenes Amt, dessen Inhaber als Vertrauensperson die Position einzelner Mitglieder einer Institution oder Gesellschaft gegenüber Behörden stär­ken und so die parlamentarische Kontrolle der öffentlichen Verwaltung gewährleisten soll. Jedoch direkte Eingriffsmöglichkeiten zu haben.

Die Wirksamkeit ist sehr umstritten, da direkte Eingriffsmöglichkeiten fehlen. Innerhalb der Bundesrepublik Deutschland ist zum Beispiel die Institution des Wehrbeauftragten der Bundesregierung ein derartiges Amt.