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Handelsmarken

4. September 20182 Minuten Lesezeit0 KommentareH

Als Handelsmarken bezeichnet man Firmen- und Warenkennzeichen mit denen Waren von Handelsbetrieben versehen werden. Auf diese Weise treten sie als Dispositionsträger oder Eigner der Marke auf.

Im Englischen spricht man bei Handelsmarken auch von Private Label, Private Brand oder Distributor Brand.

Der Dispostionsträger hat so Disposition über die Gestaltung der Marke. Die Handelsmarken verfügen über einen Distributionsgrad der auf die Handelsgruppe bzw. Handelsunternehmen begrenzt ist.

Es wird auch häufig von einer Hausmarke oder Eigenmarke gesprochen. Diese häufig synonym verwenden Begriffe werden jedoch im Regelfall zu einem einzelnen Unternehmen gezählt. Die Handelsmarken sind in der Regel jedoch weiter gefasst und entspringen häufig großen Handelsgruppen.

Dabei werden Handelsmarken vor allem Als eine preislich günstige Alternative zu Markenartikeln eingeführt. Aber auch wenn Markenartikelhersteller den Discounter oder das Handelsunternehmen nicht beliefern möchten.

Mittlerweile stellen Handelsmarken einen Bestandteil des Handelsmarketings dar um sich im einen Absatzmarkt zu profilieren. Auch kann durch sie das Sortiment bereinigt werden und die Nachfrageposition zu Lieferanten gefestigt werden.

Preislich können Hausmarken unterschiedlich angesiedelt sein:

  1. Im oberen Preissegment von Premium-Handelsmarken
  2. Im mittleren Preissegment von Imitationsmarken
  3. und im unteren Preissegment von Gattunsmarken

Bekannte Beispiele von Handelsmarken sind Tip von Real, Ja! von Rewe, Tandil von Aldi, Mibell von Edeka oder Aro von Metro Cash & Carry.

Heute sind Handelsmarken Ausdruck eines aktiven Handelsmarketing zur Profilierung im Absatzmarkt, Sortimentsbereinigung und somit Festigung der Nachfrageposition gegenüber den Lieferanten. Grundsätzlich reichen die Preislagen der Handelsmarken von der Premium-Handelsmarke (= oberes Preissegment) über die Imitationsmarke (= mittleres Preissegment) bis zur Gattungsmarke (= unteres Preissegment).

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