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Absatzlogistik

21. Mai 201921.05.20191 Minute LesezeitLesezeit: 1 Min.0 Kommentare0 KommentareA

Unter der Absatzlogistik versteht man die Gestaltung, Steuerung und Kontrolle von Prozessen in der Distributionspolitik, welche benötigt werden um Güter (Handelswaren und Fertigprodukte) von einem Handels- oder Industrieunternehmen zu seinen Kunden zu überführen. Hierzu gehören auch Warenverteilung, Vertriebslogistik, physische Distribution etc.

Eine der zentralen Stellgrößen ist der Lieferservice.

Somit ist die Absatzpolitik ein Bindeglied zwischen der eigentlichen Produktion und der nachgelagerten Wirtschaftsstufe, den nachfragenden Kunden. Sie zielt auf eine externe Marktversorgung ab.

Man spricht auch von einer absatzseitigen Marketing-Logistik, da der Schwerpunkt auf der Verbindung zum Absatzmarkt liegt bei der Absatzlogistik.

Im Falle, dass es sich bei den Kunden um Unternehmen handelt so hat die Beschaffungsseite der Beschaffungslogistik eine ähnliche verknüpfende Funktion, man spricht hier daher auch von einem Teilbereich der Logistik der Marketing-Logistik.

Abhängig von der Arbeitsteilung innerhalb des Distributionskanales können die einzelnen logistischen Aktivitäten dem Bereich der Distributionspolitik oder der Beschaffungspolitik zugeordnet werden.

Diesen Artikel zitieren

„Absatzlogistik“. Wirtschaftslexikon.de, 21.05.2019. https://wirtschaftslexikon.de/absatzlogistik/

BibTeX für LaTeX, RIS für Literaturverwaltungsprogramme. Die Angaben verweisen auf die aktuelle Artikelseite, nicht auf eine archivierte Fassung.

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