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Akkordlohn

28. März 20191 Minute Lesezeit0 KommentareA

Unter einem Akkordlohn versteht man eine leistungsorientierte Entgeltform. Dabei kann der Akkordlohn unter bestimmten Voraussetzungen eingesetzt werden wie die Akkordreife und die Akkordfähigkeit.

Beim Akkordlohn besteht ein direkter Zusammenhang zwischen der erzielten Ausbringungsmenge pro Zeiteinheit und der Arbeitsintensität aus der sich eine proportionale Beziehung ergibt zwischen dem Entgelt und der mengemässigen Ausbringung.

Der Akkordlohn wird für eine festgelegte zu erreichende Leistungseinheit gezahlt, die nach voller Einarbeitung auf Dauer ohne Gesundheitsschäden erreicht werden kann.

Dadurch ist der Lohn unabhängig von der Zeit und abhängig vom Arbeitsergebnis im Gegensatz zum Zeitlohn.

Verwendet wird der Akkordlohn bei regelmäßig wiederkehrenden und vom Ergebnis und Dauer eindeutig definierten Tätigkeiten als Leistungslohn.

Die Gefahr des Akkordlohns liegt in der Neigung zur Leistungssteigerung und einer sinkenden Arbeitsqualität sowie auch einer gesundheitlichen Schädigung aufgrund von Überanstrengung.

Diesen Artikel zitieren

„Akkordlohn“. Wirtschaftslexikon.de, 28.03.2019. https://wirtschaftslexikon.de/akkordlohn/

BibTeX für LaTeX, RIS für Literaturverwaltungsprogramme. Die Angaben verweisen auf die aktuelle Artikelseite, nicht auf eine archivierte Fassung.

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