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Annuität

8. April 20191 Minute Lesezeit0 KommentareA

Die Annuität beschreibt den Betrag welcher für die Verzinsung und Tilgung eines Darlehens jährlich von dem Schuldner zu zahlen ist.

Dabei unterscheidet man eine konstante und eine variable Annuität.

Bei der konstanten bleibt sie im zeitlichen Verlauf gleich, da durch die fortlaufende Tilgung auch die Zinslast sinkt, sie ist mit sinkendem Zins- und wachsenden Tilgungsanteil verbunden.

Bei der variablen bleibt bei jeder Zahlung der Tilgungsbetrag gleich, daher verändert sich im zeitlichen Verlauf die Zinslast und sinkt.

In der dynamischen Investitionsrechnung ist die Annuität eines der klassischen Partialmodelle.

Ist die Annuität größer Null so ist eine Einzelinvestition vorteilhaft. Die Annuität a ist eine Folge von gleich hohen Zahlungen und ergibt sich durch die Transformation des Kapitalwertes Co mit Hilfe des Annuitätenfaktors ANF(i,T) zu a = Co * ANF(i,T). Dabei ist ANF(i,T) = (i*(1+i)^T) / ( (1+i)^T) – 1)

Diesen Artikel zitieren

„Annuität“. Wirtschaftslexikon.de, 08.04.2019. https://wirtschaftslexikon.de/annuitaet/

BibTeX für LaTeX, RIS für Literaturverwaltungsprogramme. Die Angaben verweisen auf die aktuelle Artikelseite, nicht auf eine archivierte Fassung.

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