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Innenfinanzierung

Innenfinanzierung

Die Innenfinanzierung, auf Englisch „internal financing“ beschreibt in einem Unternehmen die Beschaffung von Finanzmitteln aus dem Umsatzprozess bzw. aus der Betriebstätigkeit.

Dabei kann die Innenfinanzierung auf verschiedene Arten erfolgen wie durch Vermögensumschichtungen, die Bildung von Pensionsrückstellungen, der Einbehaltung von Gewinnen oder Abschreibungsgegenwerten.

Im Gegensatz dazu beschreibt die Außenfinanzierung eine Beschaffung von Finanzmitteln von außerhalb des Absatz- und Leistungsprozesses. Bei der Innenfinanzierung können Zahlungsüberschüsse intern erzielt werden welche als „Cash Flow“ der Finanzierung von weiteren betrieblichen Aktivitäten dienen.

Um eine Innenfinanzierung zu ermöglichen muss es laufende Einzahlungen aus der Umsatztätigkeit geben welche die Auszahlungen wie Gehälter, Löhne, Mieten, Zinsen, Werkstoffe und Steuern über schreiten.

Es handelt sich nicht um eine Instrument des Finanzmanagements, da die finanziellen Mittel vor allem aus dem Absatz- und Leistungsbereich und Entscheidungen in den Bereichen stammen.

Man kann jedoch die zeitlichen Abfolgen dieser Zahlungsströme durch ein „Cash-Flow-Management“ zu steuern versuchen.

Die Kennzahlen des Cash-Flow können von außen das Innenfinanzierungsvolumen eines Unternehmens in einer unternehmensexternen Jahresabschlussanalyse beschreiben.

Man geht von dem Jahresüberschuss aus, den man um bestimmte Korrekturgrössen bereinigt.

Hier werden Schwerpunkte auf gebildete Rückstellungen bei der Finanzierung aus Rückstellungen und auf Abschreibungen bei der Finanzierung aus Abschreibungen gelegt.

Mögliche Quellen aus denen die Überschüsse in einem Unternehmen bei der Innenfinanzierung gewonnen werden können sind somit:

  • Zurückbehaltene erwirtschaftete Abschreibungen
  • Einbehaltene Rückstellungen
  • Eingehaltene Gewinne der Selbstfinanzierung
  • Mögliche Rationalisierungsmaßnahmen durch die der Kapitaleinsatz verringert wird ohne das Produktionsvolumen zu ändern und man so Kapital freisetzen kann
  • Vermögensumschichtungen wie beispielsweise durch den Verkauf von nicht mehr betriebsnotwendigen Anlagegütern, dem Anlagevermögen

Innovation

Innovation

Unter dem Begriff „Innovation“ versteht man in der Wirtschaftssoziologie eine Neuerung, Übernahme, Durchsetzung , Anwendung und Hervorbringung von neuen Ideen und Techniken von bisher unbekannten Produkten und Rollen in einem sozialen System bzw. Subsystem.

Dabei kann die Innovation zur Norm und Routine werden, wenn die Umwelt eine gesteigerte Innovationsbereitschaft aufweist. Die Innovationsinitativen gehen meist von kreativen Einzelnen, den sogenannten Innovatoren aus.

Innovationen können betriebswirtschaftlich gesehen Produkte am Markt als Produkt-Innovation oder auch als Prozess in Form von Prozess-Innovationen für ein Unternehmen sein.

Durch Produkt-Innovationen können Unternehmen ihre Wettbewerbsposition verteidigen bzw. ausbauen.

Verfahrens-Innovationen dienen der Steigerung der Produktivität.

Dabei kann die Innovation auch nur subjektiv neu sein, also für den Betroffenen etwas Neues darstellen.

Die Innovation aus der Sicht des Marketings kann eine Produkt- und Verfahrensinnovation sein bei dem man formal Ergebnisse als Produkte und Prozesse als Verfahren trennen kann. Die Trennung ist in der Realität jedoch nicht immer strikt gegeben, so könnte eine Produktinnovation beim Herstellter zu einer Verfahrensinnovation beim Konsumenten/Verbraucher werden.

Beim Marketing handelt es sich meistens um eine Produkt-Innovation bzw. um Innovationsmanagement.

Das Innovationsmanagement und die Innovationsorganisation sind nötig, da es Innovationen nicht nur mit Chancen, sondern auch mit Risiken verbunden sind.

Dienstleistungsangebote können zeitgleich Produkt und Verfahren sein.

Die Prozess-Innovationen können auch in Form von verändertem menschlichem Verhalten vorliegen, wie ein umweltorientiertes Konsumentenverhalten, organisatorischen Regeln etc. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von Sozial-Innovationen.

Für den Markteintritt, die Entwicklung und den Test kann es auch zu spezifischen Innovationsproblemen kommen. Diese sind nicht abhängig davon inwieweit die Zielgruppe bzw. Unternehmen damit schon vertraut sind.

Inventionen sind punktuelle Ereignisse anders als Innovationen laufen sie mit der Zeit ab, man spricht hier auch von einem Phasenverlauf.

Die Phasen können weiter unterteilt und nach ihren Problemen, Zielen und Lösungsmöglichkeiten hin untersucht werden.

In Industrienationen sind Innovationen eine wichtige Grundlage des Wohlstandes die an sozialpsychologische, wirtschaftspolitische (Grad des Wettbewerbes) sowie institutionelle (Patentsystem) Dinge gebunden sind.

Unterscheidung von Innovationen

Innovationen können unterschieden werden nach dem Grad ihrer Neuheit.

Zu den Basis-Innovationen gehören grundlegend neue wie die Entwicklung von Mikroprozessoren oder dem Düsenantrieb.

Folge-Innovationen sind beispielsweise Modellwechsel wie bei der Produktion von Autos oder auch Steigerung der Leistung bei Computern

Es kommt auch zu zahlreichen Zwischen-Formen die abhängig von den Innovationszyklen und Innovationswiderständen wie der S-Kurve geprägt sind.

Ist eine Innovation mit eine großen Umstellung verbunden so spricht man von einer radikalen Innovation. Beispielsweise wenn sich das neue Produkt von dem bisherigen angebotenem Programm unterscheidet, also einer Diversifikation. Es wird im Unternehmen eine neue unvertraute Technologie verwendet, um einen neuen Markt bedienen zu können.

Die Inkremental-Innovationen sind hingegen Routineerneuerungen bei der die Innovationshöhe eher gering ist. Eine derartig eher geringe Veränderung kann eine Änderung am Design sein, der Verpackung etc.

Internationalisierung

Internationalisierung

Die Definition von Internationalisierung kann unterschiedlich ausfallen. Der Begriff der Globalisierung wird mitunter hierfür synonym verwendet.

Bei der Internationalisierung wird bei der Entwicklung und dem Design eines Produktes, einer Anwendung oder eines Dokumentes darauf geachtet, dass die Lokalisierung für andere Regionen, Sprachen, Zielgruppen, Kulturen leicht ermöglicht werden kann.

Man verwendet das Kürzel „i18n“ hierfür, hierbei steht die Ziffer 18 für die Anzahl der Buchstaben zwischen dem „i“ und dem „n“ in dem englischen Wort „internationalization„.

Für eine Lokalisierung müssen bei der Entwicklung und dem Design mögliche Barrieren der Lokalisierung bzw. für einen internationalen Einsatz beseitigt werden.

So kann beispielsweise ein Unicode verwendet werden und es wird auf die korrekte Handhabung von alten Zeichenkodierungen geachtet.

Auch Abhängigkeiten im Code von Zeichenwerten in den Benutzeroberflächen etc. werden vermieden.

Es wird eine Unterstützung für Funktionen geboten, welche bis zum Einsatz von Lokalisierung nicht verwendet werden dürfen, wie beispielsweise das Hinzufügen von Markup in einer DTD, damit bidirektionale Texte unterstützt bzw. Sprache zu identifizieren. Aber auch um CSS durch eine Unterstützung von vertikalem Text und anderen typographischen und nicht-lateinischen Merkmalen zu ergänzen.

Der Code muss so gestaltet sein, dass er sprachlich, regional, lokal und kulturelle in Beziehung stehende Präferenzen unterstützt, so werden vordefinierte Lokalisierungsmerkmale und Lokalisierungsdaten einbezogen die aus Nutzereinstellungen oder Programmbibliotheken entspringen.

Beispielsweise Zeitformate, Datenformate, örtliche Kalender, numerische Systeme, Zahlenformate, Darstellung von Listen, Sortierung von Listen, die Handhabung von Adressformen, persönlichen Namen etc.

Hierbei sind lokalisierbare Elemente aus dem Inhalt bzw. Quelltext zu trennen damit eine lokalisierte Alternative auf Grundlage der internationalen Einstellungen eines Benutzers entsprechend ausgewählt bzw. wie gefordert geladen werden können.

In erster Linie geht es darum eine Migration zu erleichtern. Die Lokalisierung soll in der Zukunft leicht realisiert werden können, auch wenn sie zunächst nicht erfolgt.

Es geht also nicht zwangsläufig um die Lokalisierung des Inhaltes, des Produktes oder der Anwendung bei der Internationalisierung direkt in eine andere Sprache. Vielmehr handelt es sich um Entwicklungspraktiken und Designpraktiken die eine spätere tatsächliche Lokalisierung erleichtern.

Incoterms

Incoterms

Die Incoterms stehen als Abkürzung für „International Commerical Terms“.

Unter Incoterms versteht man internationale Regeln für die Auslegung von handesüblichen Vertragsformeln bei Außenhandelsverträgen.

In den einzelnen Vertragsformeln sind 10 Verpflichtungen der Verkäufer und Käufer aufgeführt. Wie beispielsweise die Beschaffung von Einfuhr- und Ausfuhrdokumenten, Versicherungsverträgen, Ort der Lieferung, Beförderungsverträge etc.

Vor allem werden Fragen des Gefahrenüberganges zwischen Verkäufer und Käufer definiert und entsprechende Zölle für Einfuhr, Ausfuhr, Versicherungsprämien und deren Kostenteilung zwischen beiden Parteien.

So helfen die Incoterms dabei landesunterschiedliche Handeslklauseln zu vermeiden und Klarheit bei der Lieferung zu schaffen.

Die Incoterms sind kein Ersatz für einen Kaufvertrag, sie ergänzen vielmehr Punkte des Kostenüberganges beim Transport und beim Gefahrenübergang.

Die erster Veröffentlichung der Incoterms erfolgte 1936 durch die internationale Handelskammer ICC, International Chamber of Commerce.

Das Kürzel FOB steht für free on board nimmt Bezug auf die ICC, alternativ wird auch Incoterms® verwendet mit der Jahreszahl auf die sie sich bezieht wie Incoterms®2010.

Die Struktur der 10 Vertragsformeln

Die einzelnen Vertragsformen haben eine identische Struktur. Man unterscheidet bei den Verpflichtungen zwischen dem Verkäufer (A) und dem Käufer (B) und kürzt entsprechend A 1-10 bis B 1-10 ab.

  1. Allgemeine Verpflichtungen des Verkäufers/ Käufers für die Bereitstellung/Bezahlung der Ware
  2. Lizenzen, Genehmigungen, Sicherheitsfreigaben sowie andere Formalitäten, die Abfertigung des Importe
  3. Beförderungs- und Versicherungsverträge und mögliche Verpflichtungen
  4. Lieferung/Übernahme, wann und wo wird die Ware geliefert?
  5. Gefahrenübergang, wer trägt das Risiko bei Verlust oder Beschädigung der Ware?
  6. Kostenverteilung zwischen Verkäufer und Käufer
  7. Benachrichtigungen an den Käufer/Verkäufer bezüglich Versand und Empfang
  8. Transportdokument un Liefernachweis
  9. Prüfung, Verpackung, Kennzeichnung der Ware
  10. Unterstützung bei Informationen und mögliche hiermit verbundene Kosten

Im Laufe der Zeit wurden Anpassungen der Incoterms vorgenommen und neue Klausen eingeführt (DAT, DAP) und alte gestrichen (DES, DAF, DEQ, DDU).

Beide Parteien können auch Modifikationen vornehmen und so Klausen abändern oder im Einzelfall präzisieren. Jedoch sollten diese idealerweise handelsüblich sein um spätere Probleme zu vermeiden.

Im Auftrag (i.A.)

Im Auftrag (i.A.)

Im Auftrag (i.A.) ist eine Abkürzung für eine Zeichnung, in erster Linie von Geschäftsbriefen durch nicht dauerhaft vertretungsberechtigte Angestellte wie Artbevollmächtigte.

Integrierte Kommunikation

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Integrierte Kommunikation

Die integrierte Kommunikation beschreibt eine Abstimmung von allen Kommunikationsmaßnahmen in einem Unternehmen sowohl formal als auch inhaltlich.

Abhängig von der Definition bezieht sie sich auf interne und externe Kommunikation und  kann personale und organisatorische Teile umfassen.

So sollen die erzeugten Eindrücke der Kommunikation durch die integrierte Kommunikation vereinheitlicht und verstärkt werden.

Man unterscheidet 2 Dimensionen. Zum einen die Integration der Kommunikationsmittel und zum anderen die zeitliche Integration aller Maßnahmen kommunikativer Art der Marke.

Inhaltliche und formale Integration

Weiterhin wird bei der integrierten Kommunikation unterschieden zwischen einer inhaltlichen und einer formalen Integration.

Die inhaltliche Integration umfasst wiederkehrende verbale Aussagen wie Slogans und Programmformeln in geschriebener, gesprochener oder gesungener Form. Die Aussagen können identischen Wortlaut haben oder sind sinngemäß gleich. Auch nutzt man Bilder die man als Schlüsselbilder nutzt oder auch mit verschiedenen Motiven aber dem gleichen bildlichen Inhalt. So kann die inhaltliche Kommunikation das Angebot widerspiegeln und positionieren.

Die formale Integration verwendet Farben, Marken in Bild-Form oder Wort-Bildmarke um das Corporate-Design umzusetzen. Es werden hier keine speziellen Positionierungsinhalte vermittelt, sondern vor allem wird das Angebot im Gedanken des Konsumenten verankert und kann so gut aktualisiert werden.

Man beschreibt mit der integrierten Kommunikation ein Lernkonzept bei dem sowohl erstmalig Informationen vermittelt werden die zum Angebot gespeichert werden als auch eine Aktualisierung von Informationen die im Zusammenhang mit dem Angebot gespeichert wurden. Hier nutzt man insbesondere die Wiederholung als Stilmittel zum Zweck. Je weniger der Konsument involviert ist umso mehr muss wiederholt werden damit sich Gedächtnisstrukturen angebotsspezifisch bilden. Bei wenig Involvement sollte man bildliche den sprachlichen Integrationsmitteln vorziehen.

Können langfristige Gedächtnisstrukturen beim Konsumenten gebildet werden so bildet sich ein klares Image für das Angebot aus. Dieser Markenwert muss neben dem Aufbau auch erhalten werden und als eigenständig wahrgenommen werden.

IWF

IWF

Die Abkürzung IWF steht für internatinaler Währungsfonds bzw. International Monetray Fund IMF. Es handelt sich hierbei um eine internationale Organisation zur Schaffung von geordneten Währungsbeziehungen zwischen den Mitgliedsländern. Sie hat ihren Sitz in Washington, D.C.

Er wurde am 27.12.1945 zusammen mit der Weltbank IBRD gegründet auf der Grundlage des am 22.7.1944 vereinbarten Bretton-Woods-Abkommens und ist seit 1947 eine Sonderorganisation der UNO. Aufgrund der veränderten Weltwährungsbedingungen gab es Änderungen in den Jahren 1969 und 1978.

Im Jahr 2009 hatte der IWF 186 Mitglieder.

Die Ziele des IWF sind ein ausgeglichenes Wachstum im Welthandel. Hierzu wird die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der internationalen Währungspolitik gefördert. Es werden Devisenverkehrsbeschränkungen beseitigt, eine Konvertibilität der Währung errichtet und ein multilaterales Zahlungssystem eingeführt.

Auch wird ein finanzieller Beistand für Länder gegeben zur Behebung von Zahlungsbilanzungleichgewichten. Die vom IWF gewährte finanzielle Hilfe bei Zahlungsbilanzproblemen richtet sich im Umfang nach der Quote des betreffenden Landes. Im Rahmen der Reservetrnachehat ein Land ein automatisches Ziehungsrecht. Weiterhin werden weitere Kreditansprüche im Rahmen von Bereitschaftskrediten (Stand-by Arrangement) mit wirtschaftspolitischen Auflagen (Konditionalität) vergeben. Je mehr in Anspruch genommen wird umso strenger werden diese. Die zentrale Kreditfazilität des IWF wird durch die Bereitschaftskredite dargestellt und es gibt weitere Sonderfazilitäten.

So ist der maximale Kreditrahmen bei 400 bis 500 % der Quote. Seit 1988 gehört die erweiterte Strukturanpassungsfazilität für Entwicklungsländer mit einem niedrigen Pro-Kopf-Einkommen PKF  zu den Sonderfazilitäten. Seit 1986 fördert der IWF verstärkt Entwicklungsländer mit Sonderfazilitäten (Strukturanpassungsfazilität SAF) und Strukturanpassungsfazilitäten ESAF) bei einer besonderen Konditionalität. Die ESAF wird seit 1999 unter dem Begriff Poverty Reduction and Growth Facility PRGF weitergeführt mit dem Ziel der Verringerung von Armut entsprechend dem veränderten Zielkatalog der Weltbank Für Staaten die in einem Systemübergang stehen wurde seit 1993 ein System-Transformationsfazilität STF eingeführt. Hiermit sollen Maßnahmen zur Anpassung beschleunigt werden.

Dabei wird jedem IWF-Mitglied eine Quote zugewiesen, abhängig vom Volkseinkommen, Umfang des Außenhandels und der Währungsreserve. Diese dient der Kapitalbildung des IWF und gibt auch Stimmrechte in den IWF-Organen sowie Subskriptionsverpflichtung und Zuteilung von neu geschaffenen Sonderziehungsrechten SZR.

Im Ursprung musste 1/4 der Subskription in Gold gezahlt werden und der Rest in Landeswährung. Seit der zweiten Änderung des IWF-Abkommens wird anstelle des Goldes das SZR genutzt. Im Jahr 2009 betrug SZR 217,4 Milliarden und die Quote für US 17,1 %,  Japan, 6,1 % und Deutschland 6 %.

Die Organe des IWF

Die Organe des IWF werden in 4 Positionen unterschieden:

  1. Dem Gouverneursrat Board of Governors als oberste Behörde in das jedes Mitglied Vertreter entsendet und welches sind jährlich trifft und grundlegende Fragen klärt.
  2. Das Direktorium als Board of Executive Directors mit 24 Exekutivdirektoren mit fünf von den Mitgliedern mit den größten Quoten wie USA, BRD, Japan, Frankreich und GB ernannt werden und die anderen aus Mitgliedergruppen gewählt werden. Russland, China und Saudi-Arabien sind als eigenständige Gruppe vertreten.
  3. Der geschäftsführende Direktor, der Präsident des IWF und Vorsitzender des Gouverneursrats.
  4. Die beratenden Gremien, International Monetary and Finance Committee IMFC sowie der zusammen von IBRD und IWF eingesetzte Entwicklungsauschuss Develompment Assistance Committee DAC.

Im Ursprung wendete man fixe Wechselkurse nach Goldparität oder Dollarparität an. Erst bei grundlegenden Ungleichgewichten bei der Zahlungsbilanz wurden die Paritäten verändert. Die Bandbreite der Parität lag bei 1 % seit 1971 bei maximal 2,25 %. Nach der 2. Änderung des IWF-Abkommens vom April 1978 können die Mitglieder das Wechselkurssystem frei wählen.

Man fordert eine binnenwirtschaftliche Finanz- und Wirtschaftspolitik die auf Stabilität ausgerichtet ist und Wechselkursschwankungen dämpfen soll. Manipulationen von Wechselkursen sind verboten.

So kann die IWF zur Abschwächung von Währungskrisen beitragen. Auch kann sie zusammen mit der Weltbank das Problem der Auslandsverschuldung der Entwicklungsländer beheben. Im Ursprung war sie eingerichtet worden für die Hilfe bei einer kurzfristigen Zahlungsbilanzschwierigkeit, nimmt heute aber Aufgaben von langfristigen Finanzierungen wahr.

Bei der Finanzkrise 2008 stand die IWF wieder vermehrt im Fokus der Aufmerksamkeit.

IWF-Survey Publikationen erfolgen mit 23 Ausgaben im Jahr in Spanisch, Englisch und Französisch sowie vierteljährlich zusammen mit der Weltbank als Finance and Development in Englisch, Französisch, Deutsch, Spanisch, Portugiesisch, Chinesisch und Arabisch sowie als IWF-Staff-Papers vierteljährlich als wisschenschaftliche Publikation auf Englisch und halbjährlich als World-Economic-Outlook.

Informeller Sektor

Informeller Sektor

Eine Folge des Beschäftigungsproblems von Entwicklungsländern ist der informelle Sektor. Er umschreibt ökonomische Aktivitäten von Menschen außerhalb von formell geregelten Sektoren.

Gekennzeichnet ist der informelle Sektor durch eine arbeitsintensive Produktion, eine kleine Betriebsgröße, einfache angepasste Technologien, eine schlechte Bezahlung, niedrige Anforderungen an die Qualifikation, außerhalb des formalen Schulsystems erworben, sowie freien Wettbewerb auf unregulierten Märkten.

Es kommt zur Urbanisierung und Landflucht durch eine Vernachlässigung der Landwirtschaft. Häufig erfolgt sie im privaten Umfeld, auf Hinterhöfen etc. Es kommt durch den informellen Sektor zur kurzfristigen Beschäftigung für schlecht ausgebildete Personen welche vom modernen Sektor ausgeschlossen sind.

Auf lange Sicht wird versucht Beschäftigungsmöglichkeiten im industriellen Sektor zu schaffen.

Zu dem informellen Sektor kommt es häufig durch Eingriffe des Staates in die Wirtschaft mit Privatisierung und Deregulierung.

Der informelle Sektor schafft mit einem geringen Einsatz von Kapital einen hohen Beschäftigungseffekt.

Die vom informellen Sektor produzierten Produkte und Dienstleistungen richten sich an Haushalte mit geringem Einkommen.

Durch die Kleinbetriebe des informellen Sektors werden faktisch mehr Arbeitskräfte ausgebildet als im formalen.

Innerbetriebliche Leistungsverrechnung

Innerbetriebliche Leistungsverrechnung

Mit Hilfe der innerbetrieblichen Leistungsverrechnung werden Kosten der Hilfskostenstellen der erstellten innerbetrieblichen Leistungen den Kostenstellen zugerechnet welche ihren Anfall ausgelöst haben.

In der Sekundärkostenrechnung werden Kosten der Kostenstellenrechnung verrechnet. Man rechnet absatzbestimmte Leistungen und Hilfekostenstellen von innerbetrieblichen Leistungen den Kosten zugerechnet die sie ausgelöst haben. Man rechnet so Hilfsksotenstellen anderen Hilfskostenstellen zu wie die Stromlieferung vom unternehmseigenen Kraftwerk zum Werkschutz oder zu den Hauptkostenstellen wie Kosten für die Erstellung von Arbeitsplänen der Arbeitsvorbereitung zu den zugehörigen Fertigungsstellen nach der Vollkostenrechnung als Abrechnungslogik. So werden die Hilfskostenstellen entlastet nach dem eine innerbetriebliche Leistungsverrechnung durchgeführt wurde.

Für die vollständige Entlastung von Hilfskostenstellen können verschiedene Verfahren genutzt werden:

Das Gleichungsverfahren nutzt man lineare Gleichungen für eine simultane Berechnung der Verrechnungssätze von allen Hilfskostenstellen. Man kommt immer auf eine eindeutige Lösung, da die Anzahl der Gleichungen der Anzahl der betroffenen Kostenstellen entspricht.

Im Iterationsverfahren werden beliebt genaue Nährungslösungen erreicht. Verrechnungsfehler durch Leistungsrückflüsse werden sukzessiv bei einer neuen Berechnung verkleinert.

Das Festpreisverfahren nutzt keine Istkosten, sondern Normalkosten oder Plankosten für die innerbetrieblichen Leistungen, man kann es gut für kurzperiodische Kostenauswertungen wie monatlich etc. nutzen.

Das Stufenleiterverfahren oder auch Step Ladder System reiht die Hilfskostenstellen derart auf, dass jede Hilfskostenstelle nachfolgende Kostenstellen weiter gibt, selbst aber nur vernachlässigbare Teile von dieser enthält. In der traditionellen Betriebsabrechnung wird dieses Verfahren am häufigsten genutzt.

Bein Anbauverfahren werden Leistungsstörme zwischen den Hilfskostenstellen nicht beachtet.

Einzelne Leistungen werden mit folgende Verfahren genutzt:

Kostenträgerverfahren sobald mehrere Kostenstenstellen (Haupt- und Neben-) gemeinsam eine aktivierungspflichtige innerbetriebliche Leistung erstellen.

Kostenartenverfahren verrechnet Einzelkosten von innerbetrieblichen Leistungen von einer Hauptkostenstelle auf häufig eine Hilfskostenstelle. Anteilige Gemeinkosten verbleiben bei der leistenden Stelle.

Das Kostenstellenausgleichsverfahren entspricht bezüglich der Verrechnung von Einzelkosten dem Kostenartenverfahren, jedoch werden zusätzlich anteilig Gemeinkosten verrechnet. Man kalkuliert innerbetriebliche Leistungen werden wie absatzbestimmte Leistungen zu den jeweiligen Hauptkostenstellen berechnet.

Innenfinanzierung

Innenfinanzierung

Innenfinanzierung beschreibt Maßnahmen zur Kapitalbeschaffung in einem Unternehmen.

Dabei kann eine Innenfianzierung aus dem Umsatzprozess erfolgen. So ist sie möglich durch den Einbehalt von Gewinn also Selbstfinanzierung, sowie aus Abschreibungen und aus datierten Rückstellungen.

Sie kann auch aus einer Vermögensumschichtung heraus erfolgen. So kann sie eine Folge finanzieller Form aus Rationalisierungen sein oder aus dem Sale-and-Lease-Back-Verfahren (Leasing) oder durch Desinvestition.

Internet der Dinge

Internet der Dinge

Mit der Bezeichnung Internet der Dinge wird die Vernetzung von Gegenständen mit dem Internet bezeichnet. So können verschiedene Gegenstände des alltäglichen Gebrauches selbständig mit dem Internet kommunizieren.

Sie sind so in der Lage verschiedene Aufgaben selbständig zu erledigen. So können Bestellungen durchgeführt werden oder auch Überwachungsfunktionen sowie Alarme und Handlungen in Notfällen oder die allgemeine Versorgung mit Informationen etc.

ICLEI

ICLEI

ICLEI steht als Abkürzung für „International Council for Local Environmental Initiatives“. Es handelt sich hierbei um ein 1990 gegründeten weltweiten Zusammenschluß von über 300 Vertretern von Städten, Gemeinden und Landkreisen.

Das Ziel ist es weitere Imitativen zu gründen und zu unterstützen die zur Lösung von globalen Umweltproblemen beitragen.

Internationale Rechnungslegung

Internationale Rechnungslegung

Internationale Rechnungslegung dient der internationalen Harmonisierung der Rechnungslegung. So soll eine Vergleichbarkeit und Interpretierbarkeit der Jahresabschlüsse von international agierenden Unternehmen gewährleistet werden. Da diese sonst nach länderspezifischen unterschiedlichen Rechtsnormen erstellt werden.

So wird diese Harmonisierung seit 2001 durch das privatrechtliche Internationale Accounting Board IASB durchgeführt.

Es werden die International Financial Reporting Standards IFRS angewendet.

So müssen kapitalmarktorientierte Unternehmen diese für den Konzernabschluss anwenden, nicht kapitalmarktorientiere Unternehmen haben durch den Gesetzgeber eine Wahlrecht für die internationale Rechnungslegungsstandards für den Konzernabschluss eingeräumt bekommen.

Immission

Immission

Die Immission bildet das Gegenteil zu Emission. Man bezeichnet mit einer Immission die Zuführung bzw. Einwirkung von mit der Umweltluft vermischten bzw. verdünnten Stoffe auf Pflanzen, Menschen und Tiere sowie Sachgüter.

Es kommt zur einem veränderndem Prozeß durch die abgesonderten Schadstoffe in der Luft.

Beispielsweise ist der saure Regen die Folge der Vermischung von Schwefeldixoid aus Kohlekraftwerken mit dem Regenwasser, das zur einer Bildung von schwefliger Säure führt.

Seit 1974 werden durch die erlassene technische Anleitung zur Reinhaltung der Luft, der TALuft Normwerte festgelegt für die maximale Schaftstoffkonzentrationen.

Nach dem Bundesimmisionsschutzgesetz von 1974 werden schädliche Umwelteinwirkungen die von Industrieanlagen ausgehen verboten und fordert Umweltschutzmaßnahmen die dem jeweiligen Stand der Technik entsprechen bei einem Neubau von Anlagen vor.

Auch müssen störende Umwelteinflüsse von Behörden genehmigt werden und werden von Gewerbeaufsichtsämtern kontrolliert.

Immobilien

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Immobilien bezeichnen Grundstücke und deren Grundstücksbestandteile, es handelt sich hierbei um unbewegliche Vermögensgegenstände. Die Grundstücke und die evtl. mit ihnen fest verbundenen Bauten bilden das Gegenteil von Mobilien, also beweglichen Gegenständen jeglicher Art.

Diese unbewegliche Wirtschaftsgüter wie Grundstücke und Gebäude werden von Banken als Kreditsicherheit für die Bestellung von Grundpfandrechten (Hypotheken, Grundschulden) genutzt. Sie gelten auch als langfristige und solide Geldanlage und besonders wertbeständig.

Der deutsche Immobilienaktien-Index (DIMAX) repräsentiert börsennotierte Unternehmen, die hauptsächlich auf dem Immobilienmarkt tätig sind. Die Vorteile dieser Aktien liegen darin, dass sie die Wertbeständigkeit von Immobilien mit den Vorteilen von Aktieninvestments verbinden können.

So gelten Immobilienfonds neben Immobilienaktien als beliebte Anlegemöglichkeiten für Anleger mit steigender Tendenz.

Auch Dachfonds sind in Deutschland aufgrund ihrer großer Risikostreuung bei Anlegern sehr beliebt.

Sterilisation, Kastration, Fruchtbarkeit und In-vitro-Techniken

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Sterilisation, Kastration, Fruchtbarkeit und In-vitro-Techniken

Die Themen Sterilisation, Kastration, Fruchtbarkeit und In-vitro-Techniken sind eng miteinander verbunden und betreffen verschiedene Bereiche der Medizin, Tierhaltung und Fortpflanzungstechnologien. Hier ist eine detaillierte Betrachtung der einzelnen Aspekte:

1. Sterilisation vs. Kastration

Sterilisation

Sterilisation bezeichnet einen medizinischen Eingriff, bei dem die Fortpflanzungsfähigkeit dauerhaft unterbrochen wird. Dieser Begriff wird oft sowohl für Männer als auch für Frauen verwendet, wobei die Methoden je nach Geschlecht unterschiedlich sind.

  • Männer: Bei der Sterilisation des Mannes (Vasektomie) werden die Samenleiter durchtrennt oder blockiert, sodass Spermien nicht mehr in den Ejakulat gelangen können. Die Produktion von Spermien bleibt im Hoden weiterhin bestehen, sie gelangen jedoch nicht mehr in den Samen.

  • Frauen: Bei Frauen wird meist der Eileiter durchtrennt oder blockiert (Tubenligatur), wodurch das Ei nicht mehr mit den Spermien in Kontakt kommen kann. Die Eierstöcke bleiben aktiv und produzieren Hormone, jedoch ist eine Befruchtung nicht mehr möglich.

Vorteile der Sterilisation:

  • Permanente Unfruchtbarkeit

  • Minimaler Eingriff

  • Geringes Risiko und schnelle Genesung

  • Weniger hormonelle Nebenwirkungen als bei anderen Verhütungsmethoden

Nachteile:

  • Irreversibilität (obwohl eine chirurgische Rekonstruktion der Samenleiter oder Eileiter möglich ist, ist die Erfolgsquote gering)

  • Es wird keine hormonelle Kontrolle ausgeübt, weshalb eine mögliche Schwangerschaft durch andere Techniken wie In-vitro-Fertilisation (IVF) nicht ausgeschlossen ist.

Kastration

Kastration bezieht sich auf den chirurgischen Eingriff, bei dem die Fortpflanzungsorgane entfernt werden – bei Männern die Hoden und bei Frauen die Eierstöcke. Dieser Eingriff hat sowohl eine medizinische als auch eine hormonelle Auswirkung.

  • Männer (Orchiektomie): Entfernung beider Hoden, wodurch die Produktion von Spermien und die Ausschüttung von Testosteron gestoppt wird.

  • Frauen (Ovariektomie): Entfernung beider Eierstöcke, was zur Beendigung der Eizellenproduktion und der Hormonproduktion führt.

Vorteile der Kastration:

  • Permanente Unfruchtbarkeit und hormonelle Veränderung

  • Oft zur Behandlung von bestimmten gesundheitlichen Problemen wie Krebs oder hormonellen Störungen angewendet

  • Bei Tieren wie Haustieren (z.B. Hunde oder Katzen) zur Vermeidung von ungewollten Schwangerschaften und Verhaltensproblemen

Nachteile:

  • Kann zu hormonellen Veränderungen führen (z.B. Hitzewallungen, Osteoporose)

  • Irreversibilität des Eingriffs

  • Bei Tieren möglicherweise Nebenwirkungen auf das Verhalten (z.B. geringere Aggression)

2. Fruchtbarkeit und Indikatoren

Fruchtbarkeit bezeichnet die Fähigkeit eines Individuums, Nachwuchs zu zeugen bzw. zu empfangen. Es gibt verschiedene Indikatoren, die auf die Fruchtbarkeit hinweisen, sowohl für Männer als auch für Frauen.

Fruchtbarkeit bei Frauen:

  • Menstruationszyklus: Ein regelmäßiger Zyklus ist oft ein Indikator für Fruchtbarkeit. Veränderungen oder Ausbleiben der Menstruation können auf Fruchtbarkeitsprobleme hinweisen.

  • Ovulation: Der Zeitpunkt des Eisprungs ist entscheidend für die Empfängnisfähigkeit. Bei der Frau findet der Eisprung in der Mitte des Zyklus statt und ist die Zeit, in der sie am fruchtbarsten ist.

  • Follikelultraschall: Dies ist ein diagnostisches Mittel zur Bestimmung der Fruchtbarkeit, bei dem die Entwicklung von Eizellen überwacht wird.

Fruchtbarkeit bei Männern:

  • Spermienzahl: Ein Indikator für die männliche Fruchtbarkeit ist die Anzahl der Spermien im Ejakulat. Eine zu geringe Spermienzahl kann die Fruchtbarkeit beeinträchtigen.

  • Spermienqualität: Hierbei spielen Beweglichkeit und Form der Spermien eine Rolle. Anomalien in der Morphologie oder geringe Beweglichkeit können die Fruchtbarkeit beeinträchtigen.

  • Hormonspiegel: Ein niedriger Testosteronspiegel oder Probleme mit der Hormonproduktion können ebenfalls die Fruchtbarkeit beeinflussen.

3. In-vitro-Fertilisation (IVF) und moderne Fortpflanzungstechniken

In-vitro-Fertilisation (IVF) ist eine künstliche Befruchtung, bei der die Eizelle und die Spermien außerhalb des Körpers in einem Labor kombiniert werden, um ein Embryo zu erzeugen. Der Embryo wird dann in die Gebärmutter der Frau eingesetzt.

IVF wird häufig angewendet bei:

  • Unfruchtbarkeit aufgrund von Problemen mit der Eizellen- oder Spermienqualität

  • Tubenverschluss oder andere anatomische Probleme

  • Ungeklärter Unfruchtbarkeit, wenn andere Behandlungen fehlschlagen

  • Same-Sex-Paaren oder alleinstehenden Frauen, die eine Schwangerschaft wünschen

IVF-Verfahren:

  1. Ovarielle Stimulation: Die Frau erhält Hormonbehandlungen, um mehrere Eizellen gleichzeitig zu produzieren.

  2. Eizellenentnahme (Punktion): Die reifen Eizellen werden entnommen.

  3. Befruchtung: Im Labor werden die Eizellen mit Spermien kombiniert. Bei schweren männlichen Fruchtbarkeitsproblemen kann auch ICSI (Intrazytoplasmatische Spermieninjektion) angewendet werden, bei der ein einzelnes Spermium direkt in die Eizelle injiziert wird.

  4. Kultivierung: Die befruchteten Eizellen entwickeln sich zu Embryonen.

  5. Embryotransfer: Ein oder mehrere Embryonen werden in die Gebärmutter der Frau eingesetzt.

Erfolgsquote: Die Erfolgsraten hängen von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich des Alters der Frau, der Spermienqualität und der Ursache der Unfruchtbarkeit.

4. Alternativen zur IVF

Neben der klassischen IVF gibt es auch noch andere Techniken der künstlichen Befruchtung, wie:

  • IUI (Intrauterine Insemination): Hierbei werden die Spermien direkt in die Gebärmutter eingesetzt, oft bei leichtem Fruchtbarkeitsproblem oder bei Spender-Samen.

  • Eizellspende: Wenn die Frau keine eigenen Eizellen mehr hat oder diese nicht von guter Qualität sind, können Eizellen einer Spenderin verwendet werden.

  • Leihmutterschaft: Wenn die Frau das Kind nicht selbst austragen kann, wird eine andere Frau (Leihmutter) damit beauftragt, das Kind zu tragen.

Fazit

Die Themen Sterilisation und Kastration betreffen sowohl die medizinischen Eingriffe zur Verhinderung der Fortpflanzung als auch die damit verbundenen hormonellen und physischen Veränderungen. Fruchtbarkeit wird durch verschiedene Faktoren wie hormonelle Balance, Spermien- oder Eizellenqualität und den Gesundheitszustand der Fortpflanzungsorgane beeinflusst. Moderne Fortpflanzungstechniken wie In-vitro-Fertilisation (IVF) bieten Paaren, die Schwierigkeiten mit der natürlichen Fortpflanzung haben, eine Lösung, obwohl sie komplex und nicht immer erfolgreich ist.