Zum Inhalt springen

Unterschied zwischen Gage, Honorar und Lohn

  • von

Unterschied zwischen Gage, Honorar und Lohn:

Kriterium Gage Honorar Lohn
Definition Eine Vergütung für künstlerische Leistungen Eine Vergütung für freiberufliche Tätigkeiten Eine Vergütung für abhängige Beschäftigung
Art der Üblicherweise einmalige Zahlung Kann einmalig oder regelmäßig gezahlt werden In der Regel regelmäßige Zahlung
Zahlung
Zahlungs- Vorwiegend im künstlerischen Bereich wie Abhängig von der Art des freiberuflichen In der Regel monatliche oder wöchentliche
zeitpunkt Schauspiel, Musik, Sport usw. Auftrags, Projekts oder der vereinbarten Zeit Zahlungen durch den Arbeitgeber
dauer
Arbeits- Basierend auf Verhandlungen und individuellen Basierend auf Verträgen oder Vereinbarungen Basierend auf Tarifverträgen oder gesetzlichen
vereinbarung Faktoren wie Bekanntheit, Erfahrung usw. mit dem Auftraggeber Bestimmungen
Steuerliche Kann als Einkommen oder Entgelt für Kann als Einkommen oder Betriebseinnahmen Unterliegt der Einkommenssteuer und
Auswirkungen selbständige Künstler betrachtet werden betrachtet werden Sozialversicherungsbeiträgen

Es ist wichtig anzumerken, dass diese Unterscheidungen je nach Land und Rechtsordnung variieren können. Es gibt auch bestimmte Berufe, in denen die Begriffe anders verwendet werden können. Diese Tabelle bietet jedoch eine allgemeine Übersicht über die Unterschiede zwischen Gage, Honorar und Lohn.

Lastschriftverfahren

Das Lastschriftverfahren ist ein Zahlungssystem, bei dem ein Zahlungsempfänger (Gläubiger) autorisiert ist, Geld von einem Zahlungspflichtigen (Schuldner) auf dessen Bankkonto einzuziehen. Es wird häufig für wiederkehrende Zahlungen wie Mietzahlungen, Stromrechnungen, Mitgliedschaften oder Abonnements verwendet.

Der Ablauf des Lastschriftverfahrens umfasst normalerweise die folgenden Schritte:

  1. Vereinbarung und Autorisierung: Der Zahlungsempfänger und der Zahlungspflichtige müssen eine Vereinbarung treffen und der Lastschriftzahlung zustimmen. Dies kann beispielsweise durch das Ausfüllen eines Formulars oder das elektronische Einreichen einer Einzugsermächtigung erfolgen.
  2. Vorankündigung: Vor der Durchführung einer Lastschrift muss der Zahlungsempfänger dem Zahlungspflichtigen eine Vorankündigung senden. In dieser Mitteilung wird der Betrag und das Datum der Abbuchung angegeben, um dem Zahlungspflichtigen die Möglichkeit zu geben, ausreichend Geld auf seinem Konto bereitzustellen.
  3. Einreichung des Lastschriftauftrags: Zu dem in der Vorankündigung angegebenen Datum reicht der Zahlungsempfänger den Lastschriftauftrag bei seiner Bank ein. Dieser enthält die erforderlichen Informationen wie die Bankverbindung des Zahlungspflichtigen und den Abbuchungsbetrag.
  4. Abbuchung des Betrags: Am festgelegten Datum bucht die Bank des Zahlungsempfängers den vereinbarten Betrag vom Konto des Zahlungspflichtigen ab und überweist ihn auf das Konto des Zahlungsempfängers.

Das Lastschriftverfahren kann in zwei Arten unterteilt werden:

  1. Einzugsermächtigung: Hierbei erteilt der Zahlungspflichtige dem Zahlungsempfänger eine allgemeine Erlaubnis, bestimmte Beträge von seinem Konto abzubuchen. Diese Methode wird oft für regelmäßige Zahlungen verwendet.
  2. Abbuchungsauftrag: Bei einem Abbuchungsauftrag gibt der Zahlungspflichtige der Bank des Zahlungsempfängers die Anweisung, bestimmte Beträge von seinem Konto abzubuchen. Diese Methode wird eher für einmalige oder sporadische Zahlungen genutzt.

Es ist zu beachten, dass der Zahlungspflichtige das Recht hat, eine Lastschrift innerhalb einer bestimmten Frist zu widerrufen oder bei unberechtigten Abbuchungen eine Rückerstattung zu verlangen. Die genauen Regelungen und Fristen können je nach Land und den geltenden rechtlichen Bestimmungen variieren.

Local Commerce

Local Commerce

Local Commerce bezieht sich auf Geschäftsaktivitäten, die auf lokaler Ebene stattfinden und sich an lokale Kunden und Märkte richten. Es bezeichnet den Austausch von Waren und Dienstleistungen innerhalb einer bestimmten geografischen Region, wie einer Stadt oder einer Nachbarschaft.

Im Local Commerce stehen in der Regel lokale Einzelhändler, Dienstleister und Unternehmen im Mittelpunkt. Sie verkaufen ihre Produkte oder bieten ihre Dienstleistungen an lokale Kunden an. Beispiele für Local Commerce sind der Kauf von Lebensmitteln im örtlichen Supermarkt, der Besuch eines Restaurants, die Inanspruchnahme von Friseur- oder Handwerksleistungen vor Ort.

Local Commerce hat einige spezifische Merkmale und Vorteile:

  1. Nähe zur Zielgruppe: Durch die Ausrichtung auf lokale Kunden können Unternehmen eine enge Beziehung zu ihren Kunden aufbauen. Sie verstehen die Bedürfnisse und Vorlieben ihrer Zielgruppe besser und können ihren Service entsprechend anpassen.
  2. Lokale Wirtschaftsförderung: Durch den Kauf bei lokalen Unternehmen und Dienstleistern wird die lokale Wirtschaft gestärkt. Das Geld bleibt in der Region und trägt zur Schaffung von Arbeitsplätzen und zum wirtschaftlichen Wachstum vor Ort bei.
  3. Persönlicher Kundenservice: Local Commerce ermöglicht in der Regel einen persönlicheren Kundenservice. Kunden haben die Möglichkeit, direkt mit den Unternehmern und Mitarbeitern zu interagieren und erhalten oft eine individuellere Betreuung.
  4. Gemeinschaftsbindung: Local Commerce kann zur Stärkung der Gemeinschaft beitragen. Durch den Kauf bei lokalen Unternehmen und die Teilnahme an lokalen Veranstaltungen werden soziale Bindungen gefördert und das Gefühl der Zugehörigkeit gestärkt.

Mit dem Aufkommen des E-Commerce und der globalen Vernetzung stehen lokale Unternehmen jedoch auch vor Herausforderungen. Sie müssen sich an die sich verändernden Konsumgewohnheiten und den Wettbewerb durch Online-Handel anpassen. Viele lokale Unternehmen nutzen daher Online-Kanäle, um ihre Reichweite zu erweitern und sowohl lokal als auch digital präsent zu sein.

Insgesamt spielt Local Commerce eine wichtige Rolle für lokale Wirtschaften und Gemeinschaften. Es bietet eine persönlichere und lokal verankerte Alternative zum Online-Handel und trägt zur Stärkung der lokalen Wirtschaft und des sozialen Zusammenhalts bei.

Lines of Code (LOC)

Lines of Code (LOC)

Lines of Code (LOC) bezieht sich auf eine Metrik, die verwendet wird, um die Größe und den Umfang von Softwareprojekten zu messen. Sie gibt die Anzahl der geschriebenen Programmzeilen in einem Quellcode an. Die Anzahl der Codezeilen wird oft als Maß für den Aufwand und die Komplexität eines Softwareprojekts verwendet.

Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die Verwendung von LOC als alleinige Metrik zur Bewertung eines Softwareprojekts umstritten ist. Die Größe des Quellcodes allein gibt keinen Aufschluss über die Qualität, Effizienz oder Funktionalität der Software. Ein umfangreicher Code kann viele wiederholte oder ineffiziente Zeilen enthalten, während ein effizienter Code in weniger Zeilen ausgedrückt werden kann.

Die Anzahl der Codezeilen kann auch durch verschiedene Faktoren beeinflusst werden, wie zum Beispiel die verwendete Programmiersprache, Coding-Standards, Kommentare oder Leerzeilen. Daher ist die Vergleichbarkeit der LOC-Zahlen zwischen verschiedenen Projekten oft begrenzt.

Trotz dieser Einschränkungen können LOC als grober Indikator für den Umfang und die Komplexität eines Softwareprojekts dienen. Es kann bei der Schätzung des Aufwands, der Ressourcenplanung und der Leistungsbewertung helfen. Darüber hinaus kann LOC verwendet werden, um den Fortschritt und die Produktivität eines Entwicklungsteams im Laufe der Zeit zu verfolgen.

Es ist jedoch ratsam, LOC in Kombination mit anderen Metriken und Bewertungsmethoden zu verwenden, um ein umfassendes Bild von Softwareprojekten zu erhalten. Weitere Metriken könnten beispielsweise die Funktionalität, Testabdeckung, Code-Qualität oder Benutzerzufriedenheit umfassen. Eine holistische Betrachtung dieser Faktoren ermöglicht eine umfassendere Bewertung der Software und ihres Entwicklungsaufwands.

Lobbying

Lobbying

Lobbying bezieht sich auf den Prozess, bei dem Einzelpersonen, Organisationen oder Interessengruppen versuchen, politischen Einfluss auf politische Entscheidungsträger, Regierungen oder andere öffentliche Institutionen auszuüben. Lobbying zielt darauf ab, politische Entscheidungen und Gesetze zu beeinflussen, um die Interessen und Standpunkte der Lobbyisten zu fördern.

Lobbying kann auf verschiedene Weisen betrieben werden und umfasst eine Reihe von Aktivitäten, wie zum Beispiel:

  1. Informationsbereitstellung: Lobbyisten sammeln Informationen und Daten, um ihre Argumente zu untermauern und den Entscheidungsträgern relevante Fakten und Analysen zur Verfügung zu stellen. Dies kann durch Forschung, Datenanalyse, Expertenberichte oder Fallstudien erfolgen.
  2. Öffentlichkeitsarbeit: Lobbyisten nutzen Medien und Kommunikationskanäle, um die öffentliche Meinung zu beeinflussen und Unterstützung für ihre Anliegen zu gewinnen. Dies kann durch Pressemitteilungen, Medienauftritte, Social-Media-Kampagnen oder die Organisation von Veranstaltungen geschehen.
  3. Netzwerken: Lobbyisten bauen Beziehungen zu politischen Entscheidungsträgern, Beamten oder Mitarbeitern von Regierungsbehörden auf, um Zugang zu ihnen zu erhalten und ihre Anliegen persönlich zu präsentieren. Dies kann durch informelle Treffen, Lobbyveranstaltungen, Konferenzen oder Arbeitsgruppen geschehen.
  4. Politische Spenden: Lobbyisten können Geld an politische Parteien oder Kandidaten spenden, um ihre Unterstützung zu gewinnen und ihren Einfluss zu stärken. Dies ist in einigen Ländern gesetzlich geregelt und unterliegt Transparenzregeln.

Lobbying ist ein wichtiger Bestandteil der Demokratie, da es ermöglicht, dass verschiedene Interessengruppen ihre Standpunkte vertreten können. Es ermöglicht den politischen Entscheidungsträgern, verschiedene Perspektiven zu hören und bei der Formulierung von Gesetzen und politischen Maßnahmen berücksichtigen zu können. Allerdings besteht die Gefahr von Interessenkonflikten, ungleicher Machtverteilung und mangelnder Transparenz.

Um diese Gefahren zu minimieren, haben viele Länder Gesetze und Vorschriften für Lobbying eingeführt. Diese können die Offenlegung von Lobbyaktivitäten, die Begrenzung politischer Spenden, die Verhinderung von Korruption und Interessenkonflikten sowie die Transparenz der Entscheidungsfindung umfassen.

Es ist wichtig anzumerken, dass Lobbying an sich nicht illegal oder unethisch ist. Es ist jedoch entscheidend, dass Lobbying-Aktivitäten transparent und im Einklang mit den geltenden Gesetzen und ethischen Standards durchgeführt werden, um die Integrität des politischen Prozesses zu wahren.

Lobby

Lobby

Der Begriff „Lobby“ bezieht sich auf eine Gruppe von Personen oder Organisationen, die versuchen, Einfluss auf politische Entscheidungsträger, Regierungen oder andere öffentliche Institutionen auszuüben. Die Lobbyarbeit hat zum Ziel, die Interessen und Standpunkte der Lobbyisten zu fördern und politische Entscheidungen zu beeinflussen.

Lobbyarbeit kann von verschiedenen Akteuren betrieben werden, darunter Unternehmen, Verbände, Interessengruppen, Gewerkschaften, Nichtregierungsorganisationen (NGOs) und Berufsverbände. Die Lobbyisten setzen verschiedene Strategien ein, um ihre Ziele zu erreichen, wie zum Beispiel:

  1. Informationsbereitstellung: Lobbyisten sammeln und liefern den Entscheidungsträgern relevante Informationen und Daten, um ihre Positionen zu unterstützen. Sie können Expertenwissen, Forschungsergebnisse, Fallstudien oder Meinungsumfragen präsentieren.
  2. Netzwerken: Lobbyisten bauen Beziehungen zu politischen Entscheidungsträgern auf, um Zugang zu ihnen zu erhalten und ihre Anliegen persönlich zu präsentieren. Dies kann durch informelle Treffen, Lobbyveranstaltungen, Konferenzen oder Arbeitsgruppen geschehen.
  3. Öffentlichkeitsarbeit: Lobbyisten nutzen Medien und Kommunikationskanäle, um die öffentliche Meinung zu beeinflussen und Unterstützung für ihre Anliegen zu gewinnen. Dies kann durch Pressemitteilungen, Medienauftritte, Social-Media-Kampagnen oder die Organisation von Veranstaltungen geschehen.
  4. Politische Spenden: Lobbyisten können Geld an politische Parteien oder Kandidaten spenden, um ihre Unterstützung zu gewinnen und ihren Einfluss zu stärken. Dies ist in einigen Ländern gesetzlich geregelt und unterliegt Transparenzregeln.

Die Ziele der Lobbyarbeit können vielfältig sein. Es kann darum gehen, bestimmte Gesetze oder Vorschriften zu beeinflussen, politische Entscheidungen zu unterstützen oder zu verhindern, die Interessen einer bestimmten Branche oder Berufsgruppe zu vertreten, den Zugang zu staatlichen Ressourcen zu erhalten oder eine bestimmte politische Agenda voranzutreiben.

Es ist wichtig anzumerken, dass Lobbyarbeit an sich nicht illegal oder unethisch ist. Sie ist ein integraler Bestandteil der Demokratie und ermöglicht es verschiedenen Interessengruppen, ihre Standpunkte zu vertreten. Allerdings besteht die Gefahr von Interessenkonflikten, ungleicher Machtverteilung und mangelnder Transparenz. Aus diesem Grund gibt es in vielen Ländern rechtliche Rahmenbedingungen und Regelungen, um die Transparenz der Lobbyarbeit sicherzustellen und mögliche Missbräuche einzudämmen.

Leistungsgerechtigkeit

Leistungsgerechtigkeit

Leistungsgerechtigkeit bezieht sich auf das Prinzip, dass die Belohnungen, Vergütungen oder Ressourcen in einer Gesellschaft oder Organisation entsprechend der individuellen Leistung und dem Beitrag einer Person verteilt werden sollten. Es ist ein ethisches Konzept, das auf der Vorstellung beruht, dass Menschen, die mehr Anstrengungen unternehmen, qualitativ hochwertige Arbeit leisten oder einen größeren Beitrag leisten, eine gerechte Belohnung oder Anerkennung verdienen.

Das Konzept der Leistungsgerechtigkeit basiert auf der Idee, dass individuelle Anstrengungen und Verdienste berücksichtigt werden sollten, um Ungleichheiten in der Verteilung von Ressourcen oder Belohnungen zu rechtfertigen. Es geht darum, Menschen für ihre Bemühungen zu belohnen und ihnen Anreize zu geben, ihr Bestes zu geben und zur Gesellschaft oder Organisation beizutragen.

Leistungsgerechtigkeit kann in verschiedenen Bereichen und Kontexten angewendet werden, einschließlich der Arbeitswelt, der Bildung, der Entlohnung, der sozialen Sicherheit und der Verteilung von gesellschaftlichen Ressourcen. Hier sind einige Beispiele:

  1. Arbeitsplatz: In einem Unternehmen sollte die Bezahlung, Beförderung und Anerkennung der Mitarbeiter aufgrund ihrer individuellen Leistung, Kompetenz und des Mehrwerts, den sie für das Unternehmen schaffen, erfolgen.
  2. Bildungssystem: In der Bildung sollte die Anerkennung und Belohnung von Schülern und Studenten auf ihren akademischen Leistungen, ihrem Einsatz und ihrer Fähigkeit beruhen.
  3. Soziale Sicherheit: In einem Sozialsystem könnten Leistungen und Unterstützung aufgrund der individuellen Beiträge einer Person zum System verteilt werden, wie beispielsweise Rentenleistungen basierend auf den geleisteten Beiträgen.

Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die Umsetzung von Leistungsgerechtigkeit auch Herausforderungen mit sich bringen kann. Die objektive Messung von Leistung, die Vermeidung von Vorurteilen oder Diskriminierung bei der Bewertung von Leistung und die Berücksichtigung von Faktoren außerhalb der individuellen Kontrolle sind nur einige der Komplexitäten, die berücksichtigt werden müssen.

Leistungsgerechtigkeit ist ein Prinzip, das in der Diskussion über die gerechte Verteilung von Ressourcen und Belohnungen eine wichtige Rolle spielt. Es soll sicherstellen, dass Menschen für ihre Anstrengungen und Leistungen angemessen anerkannt und belohnt werden und somit zu einer motivierten Gesellschaft oder Organisation beitragen können.

Liberalismus

Liberalismus

Der Liberalismus ist eine politische und philosophische Ideologie, die auf dem Prinzip der individuellen Freiheit und der Begrenzung staatlicher Macht basiert. Er legt großen Wert auf die Wahrung der Rechte und Freiheiten des Individuums und betont die Bedeutung von Marktwirtschaft, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit.

Der Liberalismus basiert auf der Überzeugung, dass jeder Mensch mit natürlichen Rechten geboren ist, die unveräußerlich und universell sind. Zu diesen Rechten gehören unter anderem die Freiheit der Meinungsäußerung, der Religionsfreiheit, das Recht auf Eigentum und das Recht auf individuelle Selbstbestimmung. Der Liberalismus betont die individuelle Autonomie und die Fähigkeit des Einzelnen, seine eigenen Entscheidungen zu treffen und sein Leben nach seinen eigenen Vorstellungen zu gestalten.

Ein zentraler Grundsatz des Liberalismus ist die Begrenzung staatlicher Macht. Liberale sehen den Staat nicht als allmächtige Instanz, sondern als eine Einrichtung, die eingeschränkt und kontrolliert werden sollte, um die individuelle Freiheit zu schützen. Der Staat hat die Aufgabe, die Rechte und Freiheiten der Bürger zu gewährleisten, die Sicherheit zu gewährleisten und einen Rahmen für das Funktionieren der Gesellschaft bereitzustellen. Gleichzeitig sollte der Staat jedoch nicht in die persönlichen Angelegenheiten der Menschen eingreifen oder ihre individuelle Freiheit unnötig einschränken.

Ein weiteres wichtiges Element des Liberalismus ist die Betonung wirtschaftlicher Freiheit und Marktwirtschaft. Liberale glauben, dass freie Märkte und wirtschaftliche Freiheit Wohlstand und Fortschritt fördern. Sie setzen sich für eine begrenzte staatliche Intervention in die Wirtschaft ein und plädieren für die Abschaffung von Handelshemmnissen, um den freien Austausch von Waren und Dienstleistungen zu ermöglichen. Liberale sehen in der Marktwirtschaft einen Mechanismus, der auf Angebot und Nachfrage basiert und Ressourcen effizient zuweist. Gleichzeitig betonen sie jedoch auch die Bedeutung eines sozialen Sicherheitsnetzes, um die Schwächsten in der Gesellschaft zu schützen und Chancengleichheit zu fördern.

Der Liberalismus geht auch mit dem Prinzip der Demokratie einher. Liberale sehen in der Demokratie das beste politische System, das auf dem Respekt vor den individuellen Rechten und Freiheiten basiert. Sie betonen die Bedeutung von politischer Teilhabe, freien Wahlen, Meinungsfreiheit und dem Schutz von Minderheitenrechten.

Es gibt verschiedene Strömungen innerhalb des Liberalismus, wie den klassischen Liberalismus, den sozialen Liberalismus und den neoliberalen Liberalismus. Diese Strömungen haben unterschiedliche Schwerpunkte und Nuancen, teilen jedoch die Grundprinzipien der individuellen Freiheit, begrenzter staatlicher Macht und Marktwirtschaft.

Insgesamt betrachtet der Liberalismus die individuelle Freiheit und die Begrenzung staatlicher Macht als zentrale Werte. Er strebt nach einer Gesellschaft, in der Menschen ihre eigenen Entscheidungen treffen können und gleiche Möglichkeiten haben, ihr volles Potenzial auszuschöpfen. Liberalismus hat in der Geschichte einen erheblichen Einfluss auf die Entwicklung von Demokratie, Menschenrechten und Marktwirtschaft ausgeübt.

Local Content

Local Content

Local Content ist ein regionaler Wertschöpfungsanteil der Produkterstellung welcher durch eine Erbringung von nationalen oder lokalen Zulieferteilen oder am Montageort erbrachter aufaddierter Arbeitsleistungen.

So sollen nationale Wirtschaftspolitiken eingehalten werden bei der Marktbearbeitung von Freihandelszonen an Unternehmen aus Drittstaaten.

Es sind somit handelsbezogene Investitionsauflagen die zum Teil gegen geltendes Welthandelsrecht verstoßen (WTO = World Trade Organization).

Lead-Generierung

Lead-Generierung

Die Lead-Generierung beschreibt im Marketing die Erzeugung von zukünftigen Kundenachfragen sowie Nutzernachfragen nach einem bestimmten Produkt oder einer Dienstleistung.
Dabei können Leads generiert werden über die Teilnahme an einem Gewinnspiel, Anmeldung an einem Newsletter oder durch eine Neukundenregistrierung.

Dieses geschieht meist online, auch durch White Paper können Lead-Generierungen erfolgen.

Lizenzgebühren

  • von

Lizenzgebühren

Lizenzgebühren beschreiben die aus einem Lizenzvertrag zu zahlenden Entgelte für die Verwendung von Patenten und Lizenzen.

Bei der Kostenrechnung handelt es sich bei Lizenzgebühren um regelmäßig wiederkehrende meist mit der Beschäftigung steigende oder fallende Zahlungen die in der Regel als Sondereinzelkosten der Fertigung bzw. falls nach Umsatz abgerechnet wird als Sondereinzelkosten des Vertriebs erfasst werden.

Bei einmaligen Zahlungen werden diese aktiviert in der Höhe und von der Lizenzdauer abhängig so das hieraus eine Abschreibung (resultierende Abschreibungsbeträge) in der Kostenrechnung ergeben.

Im Umsatzsteuerrecht erbringt der Lizenzgeber mit der Überlassung eines Warenzeichens, Patentes etc. zur Verwertung durch den Lizenznehmer eine sonstige Leistung im Sinne des Umsatzsteuergesetzes. Sie ist somit steuerpflichtig, sofern sie im Inland erbracht wird, der Ort der sonstigen Leistung ist in der Regel dort wo der Empfänger sein Unternehmen betreibt.

Entgeltliche Nebenleistungen die mit der Lizenz verbunden sind wie sachgemäße Erteilung von Ratschlägen oder Verbesserungsvorschlägen werden wie die Hauptleistung behandelt und stehen somit dem Lizenznehmer in Höher der gezahlten Lizenzgebühr enthaltener Umsatzsteuer auch als Vorsteuerabzug zu.

Nach dem Ertagsteuerrecht gilt bei Behandlung beim Zahlenden, dass die Lizenzgebühren bei dem der sie zahlt abzugsfähige Betriebsausgaben nach § 4 IV EStG darstellen, sie werden bei der Gewerbesteuer zu einem Viertel wieder dem Gewerbeertrag hinzugerechnet und somit zu einem bestimmten Umfang mit der Gewerbesteuer belastet nach § 8 Nr. 1 Buchstabe f GewStG ab 2008.

Bei der Behandlung beim Empfänger können Lizenzgebühren als steuerpflichtige Einkünfte aus selbständiger Arbeit sein nach § 18 I EStG sofern es sich um einen Einzelerfinder handelt der seine Erfindung selbst verwertet. In der Regel handelt es sich jedoch um Betriebseinnahmen eines gewerblichen Betriebes wie den Lizenzgebühren einer Einzelunternehmung oder einer Kapitalgesellschaft oder um Einkünfte aus der Verpachtung und Vermietung von Rechgten nach § 21 EStG sofern das lizenzierte Recht wie ein Patent geerbtes privates Vermögen ist.

Lieferbedingungen

Lieferbedingungen

Der Begriff Lieferbedingungen beschreibt im Allgemeinen die im Handelsverkehr üblichen bei Kaufverträgen und Werkverträgen geschlossenen Vereinbarungen welche die näheren Einzelheiten der Vertragsabwicklung bestimmen.

So können beispielsweise Abmachungen getroffen werden über den Liefertermin, den Erfüllungsort, die Aufmachung und die Verpackung usw.

Man versteht unter den Lieferbedingungen keine Bedingungen im rechtlichen Sinne, vielmehr sind sie Bestandteile eines jeweiligen Vertrages.

Rechtlich können die Lieferbedingungen im Einzelfall vereinbart werden oder sich auch aus dem Gesetz oder nach Handelsbrauch oder auch in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen den AGB enthalten sein.

Für den Außenhandel beschreiben Lieferbedingungen Abreden darüber wo und wann die zu liefernde Exportware dem Käufer oder dem Auftraggeber übergeben wird im Sinne des Übergangs des Lieferrisikos, siehe auch Incoterms.

Häufig sind zu den Lieferbedingungen auch Zahlungsbedingungen verbunden vereinbart in Form von den Lieferungs- und Zahlungsbedingungen.

Leistung

Leistung

Mit dem Begriff der Leistung beschreibt man in der Wirtschaftssoziologie den Prozess des Leistens oder das Ergebnis einer bestimmten Tätigkeit wie beim Aufsatzschreiben, Autofahren etc. Man misst die Leistung mit Leistungstest. Im Englischen spricht man auch von performance oder achievement. Es kommt zu einem bewerteten Ergebnis des Einsatzes von Wirtschaftgütern für einen bestimmten Zweck.

Leverage-Effekt

Leverage-Effekt

Der Leverage-Effekt beschreibt die Hebelwirkung der Kapitalstruktur oder auch die Hebelwirkung des Verschuldungsgrades und Fremdkapitals. Es kommt zur Änderung der erwarteten Eigenkapitalrendite aufgrund der Substituion von Eigen- und Fremdkapital.

Dabei gilt die Formel re = rg + (rg – i) * FK/EK mit rg als erwartete Rendite bei eingesetztem Gesamtkapital, re als erwartete Rendite auf das gesamte Eigenkapital, i als Fremdkaptialzinssatz, FK als Fremdkaptial und EK als Eigenkapital.

Ist dabei die erwartete Gesamtkapitalrendite höher als der Fremdkapitalzinssatz i und sind beide unabhängig von der Kapitalstruktur und dem Verschuldungsgrad so steigt die zu erwartende Eigenkapitalrenite linear mit dem Verschuldungsgrad an. Man erhält eine zu erwartende höhere Eigenkapitalrendite je höher der Verschuldungsgrad ist. Andersherum gilt, wenn die zu erwartende Gesamtkapitalrendite unter dem Fremdkapitalzinssatz liegt so sinkt die zu erwartende Eigenkapitalrendite linear mit dem Verschuldungsgrad.

Lernkurve

Lernkurve

Der Begriff Lernkurve beschreibt in der Wirtschaftssoziologie eine graphische, anschauliche Darstellung eines Lernvorganges. So stellt man das Verhältnis von Lernbemühungen, Durchgängen und Lernerfolg und die Anzahlt der Treffer etc. dar. Dabei ist nach Culler und Girden jede Lernkurve als ein Ausschnitt einer insgesamt S-förmigen Funktion zu sehen.

Betrachtet man einen derartigen Ausschnitt so ergibt sich eine positiv beschleunigte, fast lineare oder negativ beschleunigte Lernkurve. Mit keiner dieser Lernkurven wird aber der gesamte Lernverlauf dargestellt.

Länderrisiko

  • von

Länderrisiko

Bei dem Länderrisiko handelt es sich um eine spezielle Form des Kreditrisikos bei Auslandskrediten. Dabei besteht das Risiko darin, dass ein Lan aus politischen Gründen oder Devisenmangel heraus Zahlungen an ausländische Gläubiger nicht mehr zulässt, selbst wenn das kreditnehmende Unternehmen finanziell gesund ist.

Es kommt so zu Transferschwierigkeiten durch hoheitliche Maßnahmen des ausländischen Staates der Kapitalzahlungen von Schuldnern verhindert. Somit ist das Länderrisiko ein Ausfallrisiko, das von Bedeutung ist im Kreditgeschäft von Banken und aus 3 Komponenten besteht.

Das wirtschaftliche Länderisiko birgt die Gefahr, dass ein Staat wegen außenwirtschaftlicher und binnenwirtschaftlicher Gegebenheiten nicht mehr über die zum Schuldendienst benötigten Devisenbestände verfügt und daher unfähig ist die Zahlungen an ausländische Gläubiger zu leisten.

Das politische Länderrisiko ist die Gefahr der Unwilligkeit eines Staates aus ideologischen, politischen Gründen heraus, auch bei einer vorhandenen Zahlungsfähigkeite Auslandsschulden nicht zu tilgen und zu bedienen.

Beim Ländergruppenrisiko besteht die Gefahr darin, dass mehrere Länder gleichzeitig aus einer wirtschaftlichen Notwendigkeit heraus oder aus abgestimmten politischen Entscheidungen heraus die Schuldendienstzahlungen vorübergehend oder endgültig reduzieren bzw. gar einstellen.

Es handelt sich somit beim Ländergruppenrisiko um ein kumuliertes wirtschaftliches oder auch politisches Länderrisiko. Mit Hilfe von Verfahren der Risikoschätzung kann das Länderrisiko bestimmt werden, wie durch Index-Modelle und Scoring-Verfahren.

 

Leitzins

Leitzins

Der Leitzins wird von den Zentralbanken festgelegt und ist ein Instrument der Geldpolitik. Dabei ist der Leitzins der Zinssatz zu dem sich Geschäftsbanken bei den Zentralbanken refinanzieren können. Dazu haben die Geschäftsbanken Sicherheiten, häufig in Form von Wertpapieren zu hinterlegen. Dabei gilt die Hinterlegung von Wertpapieren auch als „Repo-Geschäft“. Die Beschaffung von Liquidität über Zentralbanken kann zurückgehen, wenn sich die Geschäftsbanken untereinander Gelder leihen.

Bei der Finanzkrise kam es im August 2007 durch einen Vertrauensverlust zum fast vollständigen Erliegen dieser Finanzierungsquelle, so dass die Zentralbanken mehr Liquidität zur Verfügung stellen mussten, um das Bankensystem zu stabilisieren.

Lombardkredit

Lombardkredit

Ein Lombardkredit ist ein Kredit welcher auf Beleihungen, vor allem von Wertpapieren basiert. Die Bundesband gewährt Lombardkredite auf eine Dauer von höchstens 3 Monaten. Finanziert werden Lombardpapiere durch Kredite der Bundesbank an Banken in Form von Beleihungen von lombardfähigen Wertpapieren.

Lagertechnik

  • von

Lagertechnik

Grundbegriffe der Lagertechnik.
Grundbegriffe der Lagertechnik.

Der Begriff Lagertechnik wird definiert als der Teil der innerbetrieblichen Logistik eines Unternehmens, der sich mit der Lagerung von Gütern, deren Verwahrung sowie Kommissionierung beschäftigt, und der die technischen sowie räumlichen Voraussetzungen hierfür umfasst. Bei der Lagertechnik handelt es sich um die Schnittstelle zwischen der Beschaffungslogistik, den Produktionsanlagen, der Absatzlogistik, also dem Vertrieb der Güter und Waren sowie deren fachgerechter Entsorgung. Die Lagertechnik ist damit ein zentrales Element des Warenflusses innerhalb eines Unternehmens. Kostenfaktoren und Rationalisierungseffekten haben hier eine erhebliche Bedeutung. Die Umweltlagertechnik berücksichtigt die Aspekte des Arbeits- und Umweltschutzes, insbesondere bei der Lagerung von Gefahrstoffen.

In der Lagertechnik werden die Bereiche Lagereinrichtung (bewegliche und unbewegliche), der Transport innerhalb des Betriebes sowie technische Einrichtungen im engeren Sinne (Wiege- und Messsystem, Verpackungsmaschinen, EDV-Systeme und Steuerungsanlagen) unterschieden. Weiter wird differenziert zwischen dem Beschaffungslager, dem Absatz- oder Verteilungslager und dem Zwischenlager.

Bewegliche und unbewegliche Lagereinrichtungen

Die Terminologie eines Lagersystems ist bei der Klassifizierung als bewegliche oder unbewegliche Lagereinrichtungen nicht einheitlich.
Einerseits werden als bewegliche oder dynamische Lagereinrichtungen solche Lagersysteme bezeichnet, die nicht ortsgebunden sind und eine flexible, variable Lagerung von Waren und Gütern erlauben. Darunter fallen alle Arten von Containern, Regalen, Stapelbehältern, Schränken, Gitterboxen und Paletten, die gemischte oder streng nach Produkt- und Warengruppen geordnete Gegenstände aufnehmen können. Um sich ein genaues Bild zu machen, reicht es sich die verschiedenen Produktekategorien von KAISER+KRAFT anzuschauen.
Andererseits wird auch die sog. chaotische Lagerung als dynamische bzw. bewegliche Lagereinrichtung beschrieben, bei der ohne vorherige Festlegung unterschiedlichste Warengruppen nach Anfall oder Bedarf in den jeweiligen Systemen eingelagert werden.

Bei der Regallagerung wird nach Anwendungsbereich zwischen verschiedenen Regal- bzw. Lagerarten unterschieden.
Fachbodenregale haben einen durchgehenden Fachboden und eignen sich vor allem zur Lagerung von kleineren Teilen.
Palettenregale mit offenen Gitterrosten als Auflagefläche nehmen Stückgutpaletten auf Breitfachregale mit großen Auflageflächen eignen sich zur Aufnahme voluminöser und leichterer Güter.
Regale mit Tragearmen (sog. Kragarmregale) wiederum sind für die Aufnahme sperriger oder schwerer Güter vorgesehen Durchlauf- oder Durchschubregale eignen sich besonders im Onlinehandel. Auf der einen Seite werden die zum Versand vorgesehenen Waren eingelegt und auf der anderen Seite wieder entnommen.

Demgegenüber werden als unbewegliche oder statische Lagereinrichtungen einerseits feste, ortsgebundene Systeme bezeichnet. Ortsfeste Tanks nehmen flüssige Waren und Druckbehälter gasförmige Stoffe auf. Schüttgut wird in Silos oder auf Halden gelagert. Der Begriff statische, unbewegliche Lagereinrichtung wird andererseits auch für solche Systeme verwendet, bei denen jede Warengruppe ihren vorgegebenen festen Platz im Lagersystem einnimmt, unabhängig von der konkreten Auslastung des Lagers.

Ein Sonderfall der Regallagerung sind Hochregallager, da sie mit hohen Investitionskosten verbunden sind und als ortsfeste Anlagen mit einer Höhe zwischen 12 Metern und bis zu 50 Metern konzipiert sind. Sie kommen in der Regel vollautomatisiert mit jeweils speziellen IT-Anlagen und EDV-Steuersystemen zum Einsatz.

Innerbetrieblicher Transport

Der Transport der Lagergüter innerhalb eines Betriebes erfolgt entweder durch sog. Stetigförderer wie bspw. Laufbänder oder Rollenbahnen, bei denen die Waren über automatisierte Systeme zwischen den einzelnen Stationen befördert werden. Oder es werden Gabelstapler, Hub- und Verladewagen auf den innerbetrieblichen Transportwegen eingesetzt.

Lohnsteuer

Lohnsteuer

Im Englischen spricht man von „wage tax“, ist eine innerhalb des Steuerabzugsverfahrens erhobene Einkommensteuer, also eine Abzugsteuer.

Der Schuldner der Lohnsteuer ist der Arbeitnehmer.

Der Arbeitgeber muss die Lohnsteuer durch Abzug vom Arbeitslohn einbehalten und dem Finanzamt melden und dieses abführen.

So erfolgt die Erhebung der Einkommensteuer als Lohnsteuer durch einen Abzug von dem laufenden Arbeitslohn nach §§ 38 ff. EStG bei lohnsteuerpflichtigen Tätigkeiten.

Bei einer Einkommensteuerfestsetzung wird die abgeführte Lohnsteuer auf die Einkommensteuerschuld angerechnet nach § 36 Abs. 2 Nr. 2 EStG.

Im Quellenabzugsverfahren wird die Lohnsteuer bei Einkünften aus nicht selbständiger Arbeit auf den Arbeitslohn veranschlagt.

Es handelt sich um eine Sonderform der Einkommensteuer und keine eigene Steuerform.