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Leverage-Effekt

1. Oktober 20191 Minute Lesezeit0 KommentareL

Der Leverage-Effekt beschreibt die Hebelwirkung der Kapitalstruktur oder auch die Hebelwirkung des Verschuldungsgrades und Fremdkapitals. Es kommt zur Änderung der erwarteten Eigenkapitalrendite aufgrund der Substituion von Eigen- und Fremdkapital.

Dabei gilt die Formel re = rg + (rg – i) * FK/EK mit rg als erwartete Rendite bei eingesetztem Gesamtkapital, re als erwartete Rendite auf das gesamte Eigenkapital, i als Fremdkaptialzinssatz, FK als Fremdkaptial und EK als Eigenkapital.

Ist dabei die erwartete Gesamtkapitalrendite höher als der Fremdkapitalzinssatz i und sind beide unabhängig von der Kapitalstruktur und dem Verschuldungsgrad so steigt die zu erwartende Eigenkapitalrenite linear mit dem Verschuldungsgrad an. Man erhält eine zu erwartende höhere Eigenkapitalrendite je höher der Verschuldungsgrad ist. Andersherum gilt, wenn die zu erwartende Gesamtkapitalrendite unter dem Fremdkapitalzinssatz liegt so sinkt die zu erwartende Eigenkapitalrendite linear mit dem Verschuldungsgrad.

Diesen Artikel zitieren

„Leverage-Effekt“. Wirtschaftslexikon.de, 01.10.2019. https://wirtschaftslexikon.de/leverage-effekt/

BibTeX für LaTeX, RIS für Literaturverwaltungsprogramme. Die Angaben verweisen auf die aktuelle Artikelseite, nicht auf eine archivierte Fassung.

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