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Monarchie

Monarchie

Monarchie ist eine Regierungsform, bei der ein Monarch oder König das Oberhaupt des Staates ist und die Macht vererbt wird. In einer Monarchie kann die Position des Monarchen entweder rein zeremoniell sein, wie in einer konstitutionellen Monarchie, oder sie kann erhebliche politische Befugnisse und Autorität umfassen, wie in einer absoluten Monarchie.

Es gibt verschiedene Arten von Monarchien:

  1. Absolute Monarchie: In einer absoluten Monarchie hat der Monarch nahezu uneingeschränkte politische Macht und Kontrolle über den Staat. Die Entscheidungen des Monarchen sind bindend und es gibt oft nur begrenzte oder keine Kontrollmechanismen oder Gewaltenteilung. Historisch gesehen hatten viele Monarchien absoluten Charakter, doch in der heutigen Zeit sind absolute Monarchien seltener geworden.
  2. Konstitutionelle Monarchie: In einer konstitutionellen Monarchie hat der Monarch eine überwiegend zeremonielle Rolle und die politische Macht liegt bei einer gewählten Regierung oder einem Parlament. Der Monarch fungiert als Staatsoberhaupt, repräsentiert das Land nach außen und hat repräsentative Aufgaben wie die Unterzeichnung von Gesetzen oder die Ernennung von Regierungsvertretern. Die tatsächliche Regierungsführung liegt jedoch in den Händen der gewählten politischen Institutionen.

Monarchien können sowohl Erbmonarchien sein, bei denen die Macht von einem Monarchen auf den nächsten innerhalb der königlichen Familie übergeht, als auch Wahlmonarchien, bei denen der Monarch durch eine Wahl bestimmt wird.

Die Vor- und Nachteile einer Monarchie hängen von den spezifischen Umständen ab. Einige Argumente für die Monarchie sind:

  • Kontinuität und Stabilität: Eine Monarchie kann Kontinuität und Stabilität bieten, da die Position des Monarchen oft über Generationen hinweg bestehen bleibt und soziale und politische Veränderungen ausgleichen kann.
  • Repräsentative Funktion: Der Monarch kann eine repräsentative Rolle spielen und das Land nach außen vertreten, ohne in den politischen Entscheidungsprozess eingreifen zu müssen.
  • Kulturelle Identität: In einigen Fällen verkörpert der Monarch die kulturelle Identität und Traditionen des Landes und kann eine symbolische Verbindung zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft darstellen.

Kritiker der Monarchie argumentieren unter anderem:

  • Demokratische Legitimität: Monarchen erlangen ihre Position oft durch Abstammung und nicht durch demokratische Wahlen, was Zweifel an ihrer demokratischen Legitimität aufwerfen kann.
  • Machtmissbrauch: In absoluten Monarchien kann die uneingeschränkte Macht des Monarchen zu Missbrauch führen, da es keine effektiven Kontrollmechanismen gibt.
  • Kosten: Die Aufrechterhaltung einer königlichen Familie und eines königlichen Hofes kann teuer sein und Ressourcen vom öffentlichen Wohl abziehen.

Es ist wichtig anzumerken, dass es verschiedene Variationen und Ausprägungen von Monarchien gibt, und jede Monarchie kann in Bezug auf ihre politische Struktur und Machtverteilung unterschiedlich sein.

Marktwirtschaft

Marktwirtschaft

Die Marktwirtschaft ist ein wirtschaftliches System, das auf dem Prinzip des freien Marktes basiert. In einer Marktwirtschaft spielen Angebot und Nachfrage eine zentrale Rolle bei der Bestimmung von Preisen und der Allokation von Gütern und Dienstleistungen. Im Gegensatz zu einer zentralisierten Planwirtschaft, in der die Regierung die wirtschaftlichen Entscheidungen trifft, ermöglicht die Marktwirtschaft den Akteuren auf dem Markt, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen und frei miteinander zu handeln.

Ein wesentliches Merkmal der Marktwirtschaft ist der private Besitz von Produktionsmitteln. Unternehmen und Einzelpersonen haben das Recht, Eigentum zu besitzen, zu produzieren und zu handeln. Dies schafft Anreize für individuelle Initiative und unternehmerisches Handeln. Unternehmen werden dazu motiviert, Güter und Dienstleistungen zu produzieren, um Gewinne zu erzielen, während Konsumenten ihre individuellen Bedürfnisse und Präferenzen durch den Erwerb von Waren und Dienstleistungen befriedigen können.

In einer Marktwirtschaft gibt es eine Vielzahl von Marktteilnehmern, darunter Unternehmen, Haushalte und Regierungen. Jeder Teilnehmer hat das Recht, seine eigenen Entscheidungen zu treffen und seine Ressourcen nach eigenem Ermessen einzusetzen. Die Preise von Gütern und Dienstleistungen werden durch das Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage auf den Märkten bestimmt. Wenn die Nachfrage nach einem Gut steigt und das Angebot konstant bleibt, steigt in der Regel der Preis. Sinkt die Nachfrage oder steigt das Angebot, sinkt der Preis entsprechend.

Der Wettbewerb spielt eine wichtige Rolle in der Marktwirtschaft. Durch den Wettbewerb zwischen den Unternehmen entsteht ein Anreiz zur Effizienzsteigerung und Innovation. Unternehmen konkurrieren um Kunden, indem sie bessere Produkte, niedrigere Preise oder verbesserten Service anbieten. Der Wettbewerb trägt dazu bei, die Qualität der Produkte und Dienstleistungen zu verbessern und den Verbrauchern eine größere Auswahl zu bieten.

Ein weiteres Merkmal der Marktwirtschaft ist die begrenzte Rolle der Regierung. Während die Regierung in einer Marktwirtschaft eine wichtige Rolle bei der Festlegung von Rahmenbedingungen spielt, wie beispielsweise der Durchsetzung von Eigentumsrechten und der Gewährleistung eines fairen Wettbewerbs, greift sie normalerweise nicht direkt in wirtschaftliche Entscheidungen ein. Die Regierung kann jedoch bei Bedarf eingreifen, um Marktversagen zu korrigieren oder soziale Ziele zu erreichen, beispielsweise durch Regulierungen, Steuern oder soziale Sicherheitsnetze.

Die Marktwirtschaft hat sowohl Vor- als auch Nachteile. Zu den Vorteilen zählen die Effizienz, Flexibilität und Innovationsfähigkeit, die sie ermöglicht. Durch den Anreiz, Gewinne zu erzielen, werden Ressourcen effizienter eingesetzt, da Unternehmen bestrebt sind, kostengünstig zu produzieren. Die Marktwirtschaft ermöglicht auch eine größere Vielfalt an Produkten und Dienstleistungen sowie individuelle Freiheit und Wahlfreiheit für die Verbraucher.

Allerdings ist die Marktwirtschaft auch mit Herausforderungen verbunden. Sie kann zu Einkommensungleichheit führen, da nicht alle Marktteilnehmer über die gleichen Ressourcen und Fähigkeiten verfügen. Außerdem können externe Effekte auftreten, bei denen die Kosten oder Nutzen einer wirtschaftlichen Aktivität nicht vollständig von den Marktteilnehmern berücksichtigt werden. In solchen Fällen kann es zu Marktversagen kommen, was eine Rolle für staatliche Interventionen und Regulierungen spielen kann.

Insgesamt gesehen ist die Marktwirtschaft ein flexibles und dynamisches wirtschaftliches System, das auf dem Prinzip des freien Marktes basiert. Sie bietet Chancen zur individuellen Entfaltung, Innovation und Wohlstandsgewinn, erfordert jedoch auch eine ausgewogene Regulierung, um soziale und ökologische Belange zu berücksichtigen.

Marxismus-Leninismus

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Marxismus-Leninismus

Marxismus-Leninismus ist die offizielle Staatsphilosophie der ehemaligen Sowjetunion und in den ehemaligen RGW-Staaten bis Mitte/Ende der 1980er Jahre.
Dabei basiert sie auf dem Marxismus, der allerdings zunächst von Lenin und später von Stalin den praktischen Erfordernissen der russischen Revolution und dem Aufbau sowie der Stabilisierung angepasst wurde.

So gibt es die Denkrichtung nach Lenin auf die These vom Sozialismus als einer eigenständigen Entwicklungsphase zwischen Kapitalismus und Kommunismus als historischer Materialismus.

Kennzeichnend ist die Diktatur des Proletariats unter Führung der kommunistischen Partei sowie der Verstaatlichung der Produktionsmittel und zentrale Planung und Lenkung der Wirtschaftsprozesse sowie der Verteilung nach dem Leistungsprinzip, im Kommunismus nach dem Bedarfsprinzip.

Die Phase des Sozialismus wurde auch weiter unterteilt in eine Etappe des Übergangs vom Kapitalismus zum Sozialismus (UdSSR bis Ende der 1930er-Jahre), der Etappe der Vollendung des Aufbaus des Sozialismus (bis Ende der 1960er-Jahre) und der Etappe des entwickelten Sozialismus. Wann und unter welchen Bedingungen die Vollendung erreicht ist nicht eindeutig geklärt.

Marketingorganisation

Marketingorganisation

Marketingorganisation beschreibt die organisatorische Regelung der absatzspezifischen Aufgaben, im weiteren Sinne werden marktorientierte Führungskonzeption sowie Strukturierungsprobleme der Gesamtorganisation darunter verstanden. So müssen Fragen für eine optimale Strukturierung geklärt werden wie:

Der Aufbau der Gliederung des Marketingbereiches, die Priorität und Stellung der Unternehmensorganisation des Marketings im Unternehmen, wie soll die interne Gliederung des Marketingbereiches gestaltet sein, wie sollen sich einmalige oder sporadisch wiederkehrende Marketingaufgaben organisatorisch geregelt werden?

Marktstruktur

Marktstruktur

Die Marktstruktur beschreibt das Gefüge eines Marktes, welches durch morphologische Elemente (Marktformen), durch Entwicklungsphasen des Marktes und Marktverhaltensweisen bestimmt wird. Die Marktstruktur ist bedeutend für die Klärung der Preisbildung und als Bestimmungsgröße für den Wettbewerbsgrad eines Marktes. Sie ist also eine wettbewerbstheoretische und wettbewerbspolitische Größe.

Marktsegmentierung

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Marktsegmentierung

Marktsegmentierung beschreibt die Aufteilung des Gesamtmarktes nach bestimmten Kriterien in Käufergruppen bzw. Käufersegmente welche bezüglich ihres Kaufverhaltens oder kaufverhaltensrelevanter Merkmale in sich möglichst ähnlich (homogen) und untereinander unähnlich (heterogen) sein sollten.

Der Hauptzweck der Marktsegmentierung ist die Unterschiede zwischen Käufern aufzudecken und hieraus mögliche Schlussfolgerungen für segmentspezifische Marketingprogramme (Marketing) zu ziehen in Form eine Kundenstrukturanalyse.

So gibt es Markterfassungsstrategien mit deren Hilfe kaufverhaltensrelevante Segementierungskriterien ermittelt werden wie Religion, Geschlecht, Haushaltsgröße, Alter oder sozio-ökonomische Größen wie Bildung, Beruf und Einkommen sowie psychographische Kriterien wie Lebensstiel oder Merkmale der Persönlichkeit.

Segmentiert werden kann auch nach Responsemerkmalen und Kaufverhaltensmerkmalen wie Nichtkäufer, Käufer, Verhalten bezüglich nichtpreislicher Marketingsinstrumente, Preisbereitschaft, Preissensitität, Preisresponse, Sonderangebotsresponse und Preiseinstellung.

Durch eine Segmentierung nach allgemeinen Käufermerkmalen kann man leichter die Kriterien messen, nachteilig ist eine geringe prognostische Relevanz bezüglich des tatsächlichen Kaufverhaltens.

Wird nach dem Kaufverhalten bzw. Responsemerkmalen segmentiert so kann man unmittelbar relevante Kriterien für die Marktsegmentierung erfassen, aber sie auch relativ schwer beobachten und auf ihrer Basis gebildete Segmente nicht gezielt ansprechen.

Daher versucht man von den nach Kaufverhaltensmerkmalen definierten Segmenten Beziehungen zu finden zu den allgemeinen Käufermerkmalen und auf diese Weise neue Segmente zu definieren.

Man nutzt als statistische Methoden die Clusteranalyse, die Regressionsanalyse sowie die Diskriminanzanalyse, die multidimensinonale Skalierung (MDS) und AID-Analyse.

Moral Hazard

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Moral Hazard

Moral Hazard beschreibt ein moralisches Wagnis. Kommt es zu Interessenskonflikten zwischen Vertragspartnern und Hidden Information (versteckte Information) oder auch einer Hidden Action (versteckten Action) kann Moral Hazard die Folge sein. So werden die Pay-offs (Auszahlungen) des schlechter informierten Partners durch den besser informierten beeinflusst.

Der Begriff ist von der Versicherungswirtschaft stark geprägt und stammt aus dem Zusammenhang mit Feuerversicherungen, dabei ist der Moral Hazard der Anreiz eines feuerversicherten Gebäudeeigentümers weniger Sorgfalt bei der Schadensvermeidung und Schadenbegrenzung zu betreiben als bei einem Hausbesitzer ohne Versicherung. Auch bei Krankenversicherten gibt es ein ähnliches Dilemma. So können medizinische Leistungen exzessiv in Anspruch genommen werden.

Um die Verringerung des Wagnisses zu erreichen können versicherungsvertraglich Bedingungen zur Sorgfaltspflicht fixiert werden sowie eine Kontrolle der Einhaltung von Pflichten im Schadenfall oder eine Selbstbeteiligung des Versicherten an der Schadenssumme. So kann es zu einem Interessensausgleich kommen der Vertragspartner wie auch durch Prämiensysteme, Bonussysteme, Akkordlöhne oder Gewinn- bzw. Kapitalbeteiligungen.

Man erzielt eine erfolgsabhängige Entlohnung des besser informierten Akteurs. Er soll so sein Wissen bzw. seine Informationen so einsetzen um den Gesamterfolg zu maximieren. Man erreicht so, dass ein Handeln gegen die Interessen des Vertragspartners unattraktiv wird.

Meinungsführer

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Meinungsführer

Ein Meinungsführer oder im Englischen auch opinion leader bezeichnet in der Kommunikationsforschung Personen welche eine Mittlerstelle zwischen Massenmedien und informellen Gruppen einnehmen, welchen sie angehören. Es kommt so zu einem zweistufigen Kommunikationsfluss. Der Meinsführer hat dabei nicht zwangsläufig einen höheren Rang.

Er wird vor allem durch die Massenmedien bei der Meinungsbilung beeinflusst. Man beschreibt damit Massenmedien, Verbände und Personen welche eine öffentliche Meinung zu einem Thema erstellen wollen zu dem es noch keine dezidierte Einstellungen gibt. Im Namen eines Publikums können sie Einfluss nehmen, sie besitzen in der Gruppe eine Schlüsselfunktion.

Marktanalyse

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Marktanalyse

Eine Marktanalyse oder auch Marktforschung untersucht den Marktanteil, also die mengenmäßigen/wertmäßigen Anteile des Absatzes/Umsatzes eines Unternehmens am Absatz/Umsatz in Bezug zu allen in dem Bereich tätigen Unternehmen am Markt.

Der relative Marktanteil ist der Anteil des Unternehmens in Relation zum Marktanteil der stärksten Konkurrenten. Man kann auch Marketingziele mengen/wertmäßig formulieren.

Über interne Daten kann die Messung am Marktanteil vorgenommen werden mit Marktvolumen sekundär- und primärstatistisch geschätzt oder in Verbandstatistiken gesammelt. Auch kann man auf Handels- und Haushaltspanels zurückgreifen für die Schätzung. Der Marktanteil hat bei den Marketingzielen als Größe Vorteile die beispielsweise die Beliebtheit von Produkten am Markt wiederspiegeln kann. Auch kann man Erfolge und Misserfolge messen sowie inflationäre Effekte.

Ebenso sind implizit Marketingeffekte in den Absatzerfolgen mit drin. So können Gain-And-Loss-Analysen den Absatzerfolg bemessen und man hieraus Wettbewerbsanalysen, Wettbewerbsstrategien und Schwäche-Stärke-Analysen bilden.

Maximumprinzip

Maximumprinzip

Das Maximumprinzip ist eine Art eines ökonomischen Prinzipes, bei dem man mit einem gegebenen Aufwand an Wirtschaftgütern (Gut) einem möglichst hohen Ertrag/Nutzen erzielen möchte. Auch möglichst sind Extremumprinzip sowie Minimumprinzip.

Modell

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Modell

Ein Modell beschreibt die Repräsentation eines Objektsystems, eines Originales zum Zweck eines Subjektes. Das Modell ist das Ergebnis der Konstruktion eines Subjektes, des Modellierers, das für eine bestimmte Adressatengruppe, die Modellnutzer, eine Repräsentation eines Originales zu einer Zeit mit der Hilfe eine relevanten Sprache definiert wird. Zu einem Modell gehören somit die Konstruktion des Modellierers, der Modellnutzer, das Original sowie Zeit und Sprache.

Mit einem Modell wird eine vereinfachte Abbildung der Wirklichkeit beschrieben. Die Wirtschaftswissenschaft unterscheidet zwischen einem Total-Modell und einem Ausschnitt, dem Partial-Modell. Weiterhin wird in beiden Fällen zwischen statischen und dynamischen Modellen unterschieden.

Ein Modell besitzt Modellparameter und Variablen welche funktional miteinander verknüpft sind. Bestimmt das Modell eine der Größen so spricht man von einer endogenen Variable, wird sie hingegen von außen vorgegeben so handelt es sich um eine exogene Variable.

Durch das Modell wird eine Finalfunktion oder Finalgleichung gebildet. Weiterhin muss das logische Geflecht, das sich aus den Beziehungen, Restriktionen und Verhaltensgleichungen ergibt logisch konsistent sein. Zu der Überprüfung können hier Konsistenztest durchgeführt werden. Man kann ein Erklärungs-Modell in ein Entscheidungs-Modell oder auch in ein wirtschaftspolitisches Modell umwandeln, wenn die exogenen Variablen mit Instrumentvariablen und die endogenen Variablen mit Zielvariablen identifiziert werden können. Auch kann man Modell bezüglich stochastischen und deterministischen Prozessen/Modellen hin unterscheiden.

Marktaustrittsbarrieren

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Marktaustrittsbarrieren

Marktaustrittsbarrieren sind exogene Faktoren welche einen Einfluss auf die Entwicklung eines Unternehmens haben. Dazu gehören neue gesetzliche Entwicklungen, konjunkturelle Entwicklung, Außenwert der Währung, Inflationswirkungen etc. Es handelt sich um (Kosten-)Nachteile die bei einem Marktaustritt auftreten.

So können zum Beispiel gekaufte Produktionsanlagen nur mit Verlust veräußert werden, es kommt zu hohen Kosten bei der Liquidation des Unternehmens etc. Es müssen Abfindungen gezahlt werden, Vertragstrafen usw. Ebenso kann es zu Imageverlust kommen auch mit kreuzweiser Wirkung (cross-impacts) auf andere Produkte des Unternehmens.

Müssen Teile der Produktion aufgeben so verliert man an Image bei Kunden, Kaptialgebern, Lieferanten, Absatzmittlern etc.

Marketingziel

Marketingziel

Unter einem Marketingziel versteht man einen künftigen angestrebten Zustand den man durch Anwendung von Marketinginstrumenten erreichem möchte. Dabei müssen Marketingziele kompatibel sein zu den Unternehmensgrundsätzen, der Unternehmensposition und strategischen Unternehmenszielen. Ihnen fallen Funktionen der Kontrolle, Koordination und Bewertung im Marketing zu.

Sie sind ein Mittel zum Zweck und hierarchisch angeordnet. um nach Messvorschriften operationalisierbar zu sein.

Man unterscheidet 5 Zieldimensionen für die Zielpräzisierung:

  1. Der Bezug zu einem bestimmten Produkt oder eine Produktgruppe
  2. Bestimmung der Zielart und Zielgröße
  3. Ein Bezug zu einer bestimmten Planperiode
  4. Der Bestimmung des Zielausmases
  5. Dem Käufersegmentbezug

Ziele können ökonomische Art sein bezüglich Gewinn und Rentabilität oder auch von marktpsychologischer Natur, um mentale Prozesse beim Käufer zu erzielen oder die Markenbekanntheit zu steigern sowie die Kaufintensität, Käuferpenetration, Markenimage, Kundenzufriedenheit etc.

 

Matrixorganisation

Matrixorganisation

Die Matrixorganisation ist ein Begriff der Wirtschaftssoziologie. Man verbindet vertikal strukturierte funktionale bzw. Verrichtungsprinzip mit den horizontal sturkturierten divisonalen Objekt- bzw. Spartenprinzip der Organisation. So wird die Dominanz einer Dimension aufgehoben. Durch die beiden Dimensionen ensteht eine matrix-artige Verbindung.

Man wird durch die Matrixorganisation flexibler und erhält langfristige Kontinuität bezüglich der Organisationsstruktur. Man erhält Spalten als vertikale Linien und Zeilen als horizontale Linien.

Das Funktionsmanagement mit den Produkten bildet die horizontalen Linien und die vertikalen Linien werden von dem Objekt-(Produkt-)Management gebildet wie Verkauf, Werbung, physische Distribution, Sales Promotion im Marketing oder von Einkauf, Produktion oder den Finanzen die jeweils in der horizontalen mit den Produkten in einer Matrix verknüpft sind.

Monetarismus

Monetarismus

Der Monetarismus beschreibt eine Konzeption der Wirtschaftstheorie und Wirtschaftspolitik, nach der die Kontrolle des Geldvolumens durch die Notenbank von einer zentralen Bedeutung ist für die Stabilität und das Wachstum der Wirtschaft.

Make or Buy

Make or Buy

Make or Buy beschreibt ein Entscheidungsproblem in Bezug auf das Ausmaß von einer vertikalen Integration in einem Unternehmen.

Es stellt sich so die Frage zwischen einer Eigenproduktion und einem Fremdbezug bezüglich jeder Aktivität in der betrieblichen Wertschöpfungskette. So soll die Aktivität lieber selbst im Unternehmen erbracht oder kostengünstig als Marktleistung von einem anderen Unternehmen zugekauft?

Für die Berechnung der Kosten berücksichtigt man nicht nur fixe und variable aktivitätsbezogene Kosten, sondern auch mögliche anfallende Transaktionskosten die benötigt werden für die Koordinierung der Aktivität bezogen auf das eigene Unternehmen und den Markt.

Management by Objectives

Management by Objectives

Es handelt sich bei Management by Objectives um ein mehrdimensionales Führungskonzept welches auf Peter Drucker (1954) zurückgeht. Man achtet hier besonders auf Zielvereinbarungen von Mitarbeitern. Kurz MbO ist so eine Form der transaktionalen Führung.

Die Mitarbeiter nehmen am Zielfindungsprozess teil und ermöglichen eine Verbesserung der Informationsbeschaffung.

Entscheidungsbefugnisse werden bei MbO an die Mitarbeiter so weit wie möglich delegiert und man achtet auf eine regelmäßige Rückkopplung für die Zielerreichung. Auch sind Belohnung üblich für den Grad der Zielerreichung.

Marktformen

Marktformen

Marktformen beschreiben in der Wirtschaftssoziologie Bedingungen für die Tauschbeziehungen von Anbietern und den Nachfragern der Waren.

Besonders kennzeichnend sind hier die Anzahl und das Verhältnis von Nachfragern und Anbietern, aus ihnen bilden Marktformen.

So gibt es die Marktformen:

  1. Teilmonopol
  2. Teiloli-gopol
  3. Teilmonopson
  4. Teiloligop-son

Man beachtet ob es neben einem oder wenigen großen Nachfragern oder Anbietern noch weitere kleine gibt.

Auch unterscheidet man unvollkommene und vollkommene Märkte.

Der vollkommene Markt besteht sobald die Waren homogen sind und gut vergleichbar nach Gewicht, Anzahl etc., es gibt keine persönlichen Präferenzen zwischen Verkäufer und Käufer, es besteht Markttransparenz und und Verkäufer und Käufer sind nicht räumlich differenziert.

So sind beim vollkommenem Markt alle beteiligten vollständig über diesen informiert.

Man kann die Unterscheidung auch mit den Marktformen kombinieren.

Es ergeben sich daraus Typen wie die monopolistischen Konkurrenz als Polypol mit unvollkommenem Markt.

Weiterhin kann man das Fehlen oder Bestehen von Zugangsbeschränkungen für die Nachfrager und Anbieter am Markt betrachten.

Menschenbilder

Menschenbilder

Der Begriff Menschenbilder beschreibt die Vorstellungen welche man über wichtige Wesensmerkmale eines Menschen hat.

Man unterscheidet bei dem Begriff unter anderem:

  • Ein realwissenschaftliches Menschenbild, dass auf Erkenntnissen von Sozialwissenschaften und Naturwissenschaften beruht und das biologische sowie psychologische Faktoren mit einschließt.
  • Nach der Theorie X als Gegentheorie zur Theorie Y nach D. McGregor, dabei hat der Mensch eine angeborene Abneigung gegenüber Arbeit ist ohne eigenen Antrieb und Ehrgeiz, er wird nur durch Androhung von Strafe zur Arbeit bewogen.
  • Nach der Theorie Y als Gegentheorie zur Theorie X nach D. MCGreogor bei der der Mensch Freude an einer anspruchsvollen Arbeit hat, ihn prägen Selbstdisziplin und Verantwortung sowie Verstandeskraft
  • Das soziologische Menschenbild des Homo sociologicus welches den Menschen in seiner sozialen Rolle und seiner Verhaltensprägung betrachtet
  • Als Menschenbild in der Transaktionskostentheorie, dem Opportunismus
  • Den Social Man aus der Sicht seiner sozialen Einbettung und seiner Bedürfnisse, insbesondere in der Phase der Human Relations

Markterschließung

Markterschließung

Die Markterschließung beschreibt die Eröffnung von Absatzmöglichkeiten, beispielsweise die Einführung eines Produktes am Absatzmarkt, durch Überwindung des Marktwiderstandes.

Eine Markterschließung gehört zu den Aufgaben des Marketings, häufig mit Hilfe einer intensiven Einführungswerbung.