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Onboarding

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Onboarding

Onboarding im Personalwesen bezeichnet den Vorgang, mit dem neue Mitarbeiter alle benötigten Informationen erhalten, um möglichst schnell produktiv im Unternehmen mitwirken zu können. Im Vordergrund steht dabei die Integration in das Unternehmen und seine Kultur. Das Onboarding wird meist von der Personalabteilung durchgeführt und geht über die sogenannte Orientierung, wie sie in vielen Unternehmen angeboten wird, hinaus. Onboarding-Programme werden speziell nach den Anforderungen eines bestimmten Unternehmens entwickelt und können sich von Unternehmen zu Unternehmen stark unterscheiden. Einfache Programme vermitteln grundlegende Informationen über Arbeitsplatzanforderungen, das Arbeitsumfeld, die Unternehmenskultur und eventuell die Wettbewerbsposition des Unternehmens auf dem Markt.

Erfolgreiches Onboarding – ein vielschichtiger Ansatz

Erfolgreiches Onboarding beginnt bereits während des Einstellungsprozesses. In dieser Phase sollen möglichst die zukünftigen Mitarbeiter angesprochen werden, die am besten für die Gesamtziele des Unternehmens geeignet sind. Dies geschieht beispielsweise dadurch, dass relevante Informationen über das Unternehmen und die Unternehmenskultur auf dem Karriereportal der Homepage zur Verfügung gestellt werden. Wurde ein neuer Mitarbeiter eingestellt, kann es sinnvoll sein, ihm ein Mitarbeiterhandbuch bereits vor dem tatsächlichen Arbeitsbeginn zu senden. Das Onboarding endet auch nicht nach dem ersten Arbeitstag, sondern kann bis zu einem Jahr dauern. Regelmäßige Meetings mit der Personalabteilung ermöglichen es neuen Mitarbeitern über Herausforderungen, denen sie im Unternehmen gegenüberstehen, zu sprechen und Fragen zu stellen.

Outsourcing

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Outsourcing

Outsourcing beschreibt die organisatorische und rechtliche Auslagerung von Funktionen auf spezialisierte externe Leistungsanbieter, sogenannte Insourcer. Diese können auch Tochtergesellschaften oder Beteiligungsunternehmen sein. Im Bereich der Banken können dieses auch andere Banken sein. Outsourcing findet auch bei der Frage nach Fremdbezug oder Eigenfertigung Beachtung. So stellen sich Industriebetrieb die Frage nach Made-or-Buy. So können Prozesse teilweise oder vollständig ausgelagert werden. Das Unternehmen nutzt so Ressourcen außerhalb des Unternehmens.

Man unterscheidet zwischen internen umd externem Outsourcing. Das interne Outsourcing beschreibt eine Verlagerung von Tätigkeiten von einem Bereich auf einem anderen innerhalb des Unternehmens oder an eine Tochtergesellschaft. Das externe Outsourcing beschreibt eine Auslagerung an kapital- und rechtlich unabhängige Unternehmen. Durch Outsourcing lassen sich durch die Senkung von Kosten Vorteile im Wettbewerb schaffen. Man kann im eigenen Unternehmen Fixkosten senken. Liegt die Leistung eng am Kerngeschäft so wird ein Outsourcing schwieriger. Bereiche die typisch für Outsourcing sind sind Facility-Management wie Hausmeister, Instandhaltung, Sicherheit, Empfang, Boten, Logistik, Datenverarbeitung etc. Man kann durch das Outsourcing eine Konzentration auf das eigentliche Kerngeschäft erreichen. Mit eigenen Kapazitäten kann man auch ein Insourcing in Betracht ziehen. Es droht jedoch durch Outsourcing der dauerhaft Abfluss von Know-How.

Auch gilt es Führungspersonal zu finden, das bereit ist in das Ausland oder andere Standorte zu gehen. Ebenso kann der Umgang mit fremden Mentalitäten zu Problemen führen, neben sprachlichen Barrieren. Am Standort kann durch die zunehmende Arbeit auch mehr Wohlstand und Kaufkraft auftreten, was wiederum den Kostenvorteil zu Nichte macht.

Ordoliberalismus

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Ordoliberalismus

Der Ordoliberalismus wird als Synonym für den Neoliberalismus in der Wirtschaftsoziologie verwendet.

Man beschreibt mit ihm eine Richtung des Neoliberalismus die die Ordnungsidee zentral setzt. Der Ordoliberalismus gent nicht von der natürlichen Ordnung des klassischen Liberalismus aus, sondern vielmehr von einer sozial geschaffenen oder auch ökonomischen Ordnung welche die Voraussetzung für den Fortschritt und die Freiheit zur Selbstverwirklichung ist.

Es handelt sich um ein Konzept, dass der Freiburger Schule nach Eucken, Böhm entspringt für eine Wirtschaftsordnung welche auf revidierten Vorstellungen des Liberalismus und auf dem Neoliberalismus beruht.

Die Rollenzuweisung an den Staat spielt hier eine große Rolle. Durch ihn werden die rechtlichen Rahmenbedingungen gestellt und die Einhaltung der Wettbewerbsordnung gesichert. Dabei achtet man das Privateigentum der Produktionsmittel und die individuelle Freiheit.

Man geht davon aus dass eine vollständige Konkurrenz zu einem Höchstmaß an ökonomischer Wohlfahrt für die gesamte Volkswirtschaft führt nach der Wohlfahrtsökonomie.

Auch sollen deshalb interventionistische Eingriffe (Interventionen) des Staates in den Wirtschaftsverlauf unterbleiben.

Organisationsstruktur

Organisationsstruktur

Unter dem Begriff der Organisationsstruktur versteht man Kompetenzen welche horizontal als auch vertikal strukturiert sind, man beschreibt damit ein System von Regelungen in Organisationen.

Vertikal unterscheidet man die Organisation nach dem Grad der Delegation, horizontal betrachtet stehen Bereichsbildung und von einander abgegrenzte Kompetenzinhalte im Vordergrund als Kompetenzabgrenzung.

So bestimmt die Vertikale Entscheidungskompetenzen von oben nach unten wieder.

Horizontal teilt sich die Kompetenz auf, abhängig von der Hierarchieebene kann man eine eindimensionale Organisationsstruktur mit nur einem Gliederungskriterium oder eine mehrdimensionale Organisationsstruktur mit mehreren Gliederungskriterien unterscheiden. Eingesetzte Ressourcen, verfolgte Ziele etc. als Komponenten einer Handlung oder die Dimensionen bestimmen die genaue Abgrenzung der jeweiligen Kompetenzen.

In der zweiten obersten Ebene steht die Hierarchie als globales Organisationsmodell des Unternehmens, darunter stehen in den Hierarchiestufen die entsprechenden Organisationsstrukturen der organischen Teilbereiche als Teilbereichsorganisation.

Offener Immobilienfonds

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Offener Immobilienfonds

Kennzeichnend für offene Immobilienfonds ist, dass der Kreis der Zertifikatsinhaber nicht begrenzt ist und die Anteilscheine zu jeder Zeit zu den in den Wirtschaftsteilen der Zeitungen angegebenen Rücknahmepreisen zurückgegeben werden können.

Anders als die geschlossenen Immobilienfonds unterliegen sie dem Gesetz für Kapitalanlagegesellschaften, welches die Vorschriften der Anlagepolitik, die Überwachung und Prüfung von offenen Immobilienfonds regelt.

Opportunitätskosten

Opportunitätskosten

Im Englischen spricht man von den „Opportunitycosts“.

Es handelt sich um Alternativkosten, also Kosten welche die Realisierung der nächstbesten Aktivität (Alternative) hervorruft und der Nutzen, der entgeht, weil eine andere alternative Aktion realisiert wird.

Optionsgeschäft

Optionsgeschäft

Unter einem Optionsgeschäft versteht man eine besondere Form des Termingeschäftes. Der Begriff leitet sich vom lateinischen optio für „freie „Wahl“ ab. Somit erwirbt der Käufer das Recht vom Verkäufer innerhalb einer gesetzten Frist entweder die Lieferung einer bestimmten Leistung als Kaufoption oder aber auch die Abnahme als Verkaufsoption verlangen zu können und zwar zu einem schon im voraus festgelegten Preis, dem Basispreis.

Um eine Option erwerben zu können muss der Käufer eine Prämie, den Optionspreis, bezahlen.

Weiterhin muss der Verkäufer innerhalb der vereinbarten Optionsfrist warten, ob der Käufer von seinem Recht für den Kauf oder Verkauf Gebrauch macht. Daher bezeichnet man ihn auch als „Stillhalter“.

Abhängig von der Preisentwicklung der Leistung wie beispielsweise eines Wertpapieres innerhalb der Optionsfrist kann das Optionsgeschäft für den Käufer vorteilhaft werden.

Bestimmte börsenmäßige Optionsgeschäft sind in Deutschland nach dem Börsengesetz zulässig. Erlaubt sind sie nur für bekannte Aktien oder bestimmte festverzinsliche Wertpapiere mit einem größerem Umsatz.ie größere Umsätze aufweisen.

Optimale Bestellmenge

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Optimale Bestellmenge

Die optimale Bestellmenge wird für die Bestellmengenplanung genutzt. Dabei ermittelt man für einen bekannten Materialbedarf in einem Planungszeitraum seine kostenoptimal Aufteilung auf gleich große Bestellmengen.

Dabei setzt sich die optimale Bestellmenge zusammen aus dem Minimum für die Summe der Lager- und Bestellkosten.

Bei diesem Grundmodell geht man von einem konstanten Einstandspreis aus und von kontinuierlichem Lagerabgang.

Daher wird das Modell vielfach erweitert um realistischen Bedingungen Rechnung zu tragen. So können schwankende Bedarfsmengen und veränderte Einstandspreise berücksichtigt werden wie bei der Nutzung von IT-basierten Dispositionswerkzeugen.

Die optimale Bestellmengen kann nach der Andler-Formel berechnet werden.

Organschaft

Organschaft

Die Organschaft ist ein Begriff des Steuerrechts und beschreibt eine organisatorische, finanzielle und wirtschaftliche Unterordnung in einem Unternehmen unter ein anderes. Dabei muss die Organgesellschaft/Untergesellschaft den Weisungen der Obergesellschaft folgen.

Ist ein Organ/Unternehmen rechtlich selbständig, aber in einem anderen Organträger/Unternehmen so eingegliedert, dass es keinen eigenen Willen hat, dann verliert es auch seine steuerliche Selbständigkeit bei den einzelnen Steuern in unterschiedlichem Maß.

So wird unterschieden zwischen:

  1. Körperschaftsteuerlichen Organschaften für die sich Konsequenzen erst ergeben, wenn Organ und Organträger einen 5-jährigen Gewinnabführungsvertrag abschließen nach §§ 1419, 36, 37 KStG
  2. Umsatzsteuerlichen Organschaften die seit der Einführung der Mehrwertsteuer nur noch eine verrechnungstechnische Bedeutung haben nach § 2 II UStG
  3. Gewerbesteuerliche Organschaften bei denen das Organ nicht gewerbesteuerpflichtig ist nach § 2II2 GewStG

OECD

OECD

Die OECD ist eine Abkürzung für „Organization for Economic Cooperation and Development“, also einer Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Es handelt sich bei der OECD um eine Nachfolgeorganisation der OEEC seit 1960.

Ihr Sitz ist in Paris. Sie umfasst 24 Mitgliedstaaten. Die Aufgabe der OECD ist die Fortführung der engen wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen den USA und Westeuropa sowie Koordination eines erhöhten europäischen Beitrags zur Entwicklungshilfe.

Die OECD besteht aus einem Ministerrat, ein Exekutivausschuss, ein Generalsekretariat und zahlreiche Ausschüsse.

Unter den Sonderstellen kommt dem Direktorium des Europäischen Währungsabkommens und der Europäischen Atomenergie-Agentur besondere Bedeutung zu

Offene Handelsgesellschaft (OHG)

Offene Handelsgesellschaft (OHG)

Unter einer offenen Handelsgesellschaft (OHG) versteht man eine Personengesellschaft mit mindestes 2 Gesellschaftern, natürliche oder juristische Personen, die eng die Gesellschaft bürgerlichen Rechts angelehnt und im HGB gesetzlich geregelt ist.

Dabei erfüllt die OHG den Zweck des Betriebs eines Handelsgewerbes, Personenhandelsgesellschaft mit dem persönlichen Arbeitseinsatz der Gesellschafter in Form einer gemeinschaftlichen Firma.

Bei der OHG handelt es sich um keine juristische Person, jedoch kann sie, wie die Kommanditgesellschaft nach außen hin rechtlich verselbständigt und so vor allem auch unter ihrer Firma, Grundstücke erwerben mit einer Grundbuchfähigkeit, Rechte erwerben und auch Verbindlichkeiten eingehen. Sie kann auch vor Gericht verklagt werden und selbst klagen.

Für die Gesellschafter gilt, dass sie alle zur Geschäftsführung berechtigt sind auch einzeln eine organschaftliche Vertretung der Gesellschaft nach außen hin eingehen können und verpflichtet sind in Form des Grundsatzes der Selbstorganschaft.

Weiterhin haben die Gesellschafter eine besondere Treuepflicht aus der sich das gesetzliche Wettbewerbsverbot der Gesellschafter ableitet.

Alle Gesellschafter haften gegenüber Gesellschaftsgläubigern gesamtschuldernerisch unbeschränkt mit ihrem gesamten privaten Vermögen neben dem Gesellschaftsvermögen.

Die OHG ist selbst kein Steuersubjekt, allerdings wird ihr Gewinn nur einheitlich festgestellt in dem Umfang den die Gesellschafter als Mitunternehmer versteuern.

Optionsanleihe

Optionsanleihe

Bei der Optionsanleihe handelt es sich um eine Anleihe mit gewissen Zusatzrechten. So hat der Inhaber der Anleihe in einer festgesetzten Frist ein Recht, eine Option auf den Bezug von Aktien oder festverzinslichen Wertpapieren und zwar in einem bestimmten, vor der Ausgabe der Optionsanleihe festgelegten Verhältnis zum Nennwert der Schuldverschreibung.

Dabei werden die Anleihebedingungen um den Basispreis, das Optionsverhältnis und die Optionsfrist erweitert.

Man unterscheidet bei der Optionsanleihe 2 Teile, zum einen das Anleihepapier und zum anderen einen Optionsschein, die Option. Dabei kann der Optionsschein von der Anleihe getrennt werden und so selbst zum Handelsobjekt werden. Er gewährt das Rech ein oder mehrere Wertpapiere, häufig Aktien oder Investmentzertifikate zu erwerben. Bei europäischen Optionsscheinen ist der Zeitpunkt hierfür bereits bestimmt. Nicht abhängig von einer zeitlichen Beschränkung ist auf jeden Fall der Preis der mit ihm zu erwerbenden Papiere schon fixiert.

Die Optionsanleihe gewährt neben üblichen Gläubigerrechten in Form von Rückzahlung und Zinszahlung das Recht eine bestimmte Anzahl von Aktien, als „Stock Warrant Bond“ oder auch Anleihen als „Bond Warrant“ zu einem schon bei der Emission fixierten Kurs und Zeitpunkt zu erwerben.

Anders als bei einer Wandelanleihe geht bei dieser Anleihe das verbriefte Gläubigerrecht bei der Ausübung des Optionsrechtes nicht unter, es bleibt sogar bestehen.

Weiterhin bleibt das durch die Emission der Anleihe eingeworbene Fremdkapital dem Unternehmen nach der Ausübung der Option erhalten.

Darüber hinaus erhält das Unternehmen weiteres Fremdkapital „Bond Warrant“ oder zusätzliches Eigenkapital „Stock Warrant Bond“.

Es wird eine Genehmigung durch die Hauptversammlung nötig für die bedingte Kapitalerhöhung bei der Ausgabe der Optionsanleihe.

Den Aktionären werden Bezugsrechte eingeräumt welche verkauft werden können oder mit denen sie abhängig von ihrer Beteiligungsquote Aktien erwerben können.

Organisation ad personam

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Organisation ad personam

Der Begriff „organisation ad personam“ beschreibt eine personelle Betriebsorganisation.

So kommt es häufig durch das Ausscheiden von wichtigen Handlungsträgern in einem Unternehmen zu Folgeproblemen bzw. Kosten in der Reorganisation.

Es handelt sich um eine Abgrenzung der Kompetenzen als Kompetenzabgrenzung innerhalb der Organisationsgestaltung. Diese erfolgt nach Präferenzen, Eignungen oder den Vorstellungen von Handlungsträgern die eine Machtstellung oder auch eine ausgeprägte Persönlichkeit im Unternehmen haben, wie beispielsweise Eigentümer-Unternehmer.

Öffentlichkeitsarbeit

Öffentlichkeitsarbeit

Unter Öffentlichkeitsarbeit versteht man die deutsche Übersetzung des englischen Begriffs „Public Relations“ PR. Die Öffentlichkeitsarbeit hat zum Ziel den Aufbau von Bekanntheit, um die Basis für Vertrauen und Reputation zu schaffen.

Als erfolgskrititsche Größe gelten als Vertrauen und Bekanntheit, den weichen Faktoren welche die Erreichung von Erfolgszielen anstreben wie beispielsweise bei Vertagsabschlüssen.

Die Öffentlichkeitsarbeit steht für den instrumentell-operativen und strategischen Bereich und auch als Beziehung aus struktureller Basis.

So enstehen öffentliche Beziehungen für Organisationen durch handlungsrelevante Beobachtungen von Teilöffentlichkeiten. PR wird als Reputationsmanagement aus der Kombination von 3 Öffentlichkeitsarbeitbegriffen charakterisiert.

In den 1950er und 1960er Jahren wurde der Begriff der Öffentlichkeitsarbeit als Synonym für den englischen Begriff „Public Relations“ populär. PR hat heute Managementfunktionen, man nutzt sie als operatives Kommunikationsinstrument bei Sponsoring, Pressearbeit, Eventkommunikation als Marketing-Mix und auch als strategische Führungsaufgabe damit man Positionsstrategien entwickeln und umsetzen kann.

Man kann Öffentlichkeitsarbeit unterscheidet in einen weiteren Bereich und engeren Sinn.

Die Öffentlichkeitsarbeit kann in einen weiteren Bereich als Unternehmenskommunikation beschrieben werden, im engeren Sinne beschreibt man die operative Ebene mit Medienarbeit und Pressearbeit.

Operatives Ergebnis

Operatives Ergebnis

Das operative Ergebnis beschreibt das Ergebnis einer gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Gemäß § 275 II Nr. 14 HGB bei dem Gesamtkostenverfahren bzw. § 275 III Nr 13 beim Umsatzkostenverfahren.

Dabei umfasst das operative Ergebnis neben dem Finanzergebnis und dem Beteiligungsergebnis auch das sogenannte betriebliche Ergebnis. Also ohne außerordentliches Ergebnis und ohne Steuern.

Dabei entspricht das betriebliche Ergebnis jedoch nicht dem Betriebsergebnis der Kostenrechnung und Erlösrechnung, da es auch hier außergewöhnliche, periodenfremde und betriebsfremde Element gibt.

Osmotische Kommunikation

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Osmotische Kommunikation

Osmotische Kommunikation soll alle Teammitglieder beim agilen Projektmanagement auf den gleichen Informationsstand bringen.

Man sollte also Strukturen schaffen in denen man sich leicht miteinander austauschen kann. Beispielsweise vor per E-Mail, Chat, wenn eine räumliche Distanz zwischen den Teammitglieder liegt. So kann eine Frage im Chat gestellt werden und ein Mitglied, welches sich auskennt kann kurz antworten.

Es muss eine Atmosphäre geschaffen werden in der Platz für kurze Zwischen-Gespräche besteht.

Menschen nehmen Informationen und Gesprächsinhalte besser auf, wenn sie im gleichen Raum, gleicher Pausenraum, gleiche Aktivitäten etc. anwesend sind. Ähnlich wie bei der Osmose durch Teilchenaustausch im Gleichgewicht diesseits und jenseits einer halbdurchlässigen Membran.

Organisation

Organisation

Bei einem arbeitsteiligen System spricht man in der BWL von der Organisation, wenn man das formale Regelwerk umschreibt. So arbeiten mehrere Personen mit Kontinuität in einem arbeitsteiligen Prozess an einer gemeinschaftlichen Aufgabe und diese wird durch die Organisation geregelt.

Wichtig ist hierbei, dass die verteilten Arbeitshandlungen der Personen aufeinander abgestimmt sind und das Ziel haben die Aufgabe gemeinsam zu bewältigen.

So sind Unternehmen, Verbände, Vereine etc. als Organisation formiert und genau strukturiert.

Im Unternehmen werden durch die Organisation die Aufgaben funktional verteilt. Man spricht hier auch von einer inneren Organisation.

In der deutschen Betriebswirtschaftslehre unterscheidet zwischen einer Aufbauorganisation und einer Ablauforganisation. Durch Netzwerkorganisation, Prozessorganisation und Business Process Reengineering lösen sich die harte Grenzen jedoch zwischen diesen beiden Begriffen auf.

Omni-Channel-Management

Omni-Channel-Management

Das Omni-Channel-Management beschreibt die Optimierung verschiedene Vertriebskanäle bei denen der Unternehmenserfolg und das Kundenerlebnis im Mittelpunkt stehen.

Man spricht auch vom All-Kanal-Vertrieb oder Omni-Channel-Retailing bei dem man die verschiedenen Vertriebskanäle und Kundenkontaktpunkte (Customer-Touchpoints) kontrolliert, steuert und plant.

So gibt es Kanäle wie stationär, online, mobil, Kataloge, Callcenter, soziale Medien etc. zwischen denen der Kunden zu jedem Zeitpunkt wechslen kann.

Man spricht auch vom Cross-Channel-Management, bei dem es zu wechselseitigen Wirkungen von Marken und Kanälen kommt.

So steht der Vertrieb im Multi-Channel im Gegensatz zu den Einzelhandelsvertriebskanälen.

In der Omni-Channel-Forschung betrachtet man die Auswirkungen von Markenerfolgen und den Unternehmenserfolgen und das Verhalten der Konsumenten über alle Kanäle hinweg.

Das Research-Shopping beschäftigt sich mit der Art wie Kunden in einem Kanal suchen und in einem anderen kaufen.

Das Showrooming beschreibt wie Kunden stationär suchen und in einem anderen wie beispielsweise online kaufen bzw. gleichzeitig online die Preise vergleichen auf der Suche nach besseren Angeboten.

Beim Webrooming kommt es zum Gegenteil vom Showrooming. Die Kunden informieren sich online und kaufen anschließend offline im stationären Handel ein.

Dabei kann das Unternehmen mit der Bereitstellung von mobilen Geräten und WLAN sogar dabei helfen das die Kunden alle Kanäle einfach nutzen können.

Durch den richtigen Marketing-Mix kann man die Auswirkungen von der verschiedenen Kanäle und Kundenberührungspunkte auswerten und beobachten.

Objektiver Wert

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Objektiver Wert

Der objektive Wert wird allein durch die Arbeitskosten für die Herstellung eines Gutes bestimmt. So handelt es sich nach Ricardo um einen Maßstab und nach Marx um den Ursprung des Wertes.

In der modernen Mirkoöknomik wertet man auch den subjektiven, am eigenen Nutzen orientierten Wert.

Der objektive Wert ist nach der Betriebswirtschaftslehre und im Sinne der Steuern ein Wert der allgemeingültig ist und somit im Gegensatz zum subjektiven Wert steht

Option

Option

Mit Option bezeichnet man ein Recht bzw. Anwartschaft auf eine Finanzposition wie Wertpapier, Devisen, Terminkontrakt oder Finanzierungen wie Fazilitäten, Swaps zu einem vorab festgelegten Kurs, Preis oder anderen Konditionen.

Diese kann in einer bestimmten Zeitspanne oder bis zu einem Termin (Optionsfrist) wahrgenommen werden, durch eine einseitige Erklärung zu verkaufen oder kaufen. Eine Verpflichtung besteht jedoch nicht sie wahrzunehmen.

Als Erwerber zahlt man hierfür einen Preis, die Optionsprämie, wird die Option nicht wahrgenommen entfällt diese ebenfalls.

Man nutzt Sie neben Futureskontrakten als festen Terminkontrakt (Finanzoptionen) auch als bedingte Terminkontrakte. So können Absicherungen gegen Preisänderungen erfolgen.

Der Verkäufer der Option geht die Verpflichtung als Schreiber, Writer, Aussteller, Stillhalter ein die Ausübung der Option durch den Käufer die Gegenseite des Geschäftes zu übernehmen, hierfür erhält er bei Geschäftsabschluss eine Optionsprämie.

Man kann die Vereinbarungen als börsengängige Option oder als individuell getroffene OTC (Over-the-Counter) – Optionsvereinbarung treffen.

So werden Call- und Putoptionen (Kauf- und Verkaufsoptionen) unterschieden, abhängig davon, ob der Käufer das Recht erwirbt ein bestimmtes Aktivum (Underlying, Basiswert) vom Käufer der Option in Zukunft zu einem vorab festgelegten Preis (Strikeprice, Basispreis zu erwerben oder das Recht erhält das Aktivum zu verkaufen.

Man spricht von einer Europeanstyle-Option (europäischen Option), wenn der Käufer das Recht hat die Option auszuüben oder verfallen zu lassen die auf ein bestimmtes Datum begrenzt ist.

Die Americanstyle-Option (amerikanische Option) sieht vor, dass über eine bestimmte Laufzeit der Option besteht.

Optionen können auch auf Welthandelswaren und -produkte sowie Finanzkontrakte wie Futures abzielen.

Durch eine Teilnahme an Zinssatz-, Aktien- und Wechselkursveränderungen können sie spekulativ sien.

Sie werden auch bei Arbitragegeschäften oder zur Risikoabsicherung (Hedging) angewendet.