Zum Inhalt springen

Wirtschaftslexikon.de

Verständlich Praxisnah Schnell suchbar
  • A
    • Beitrag fehlt
    • Beitrag erstellen
  • B
  • C
  • D
  • E
  • F
  • G
  • H
  • I
  • J
  • K
  • L
  • M
  • N
  • O
  • P
  • Q
  • R
  • S
  • T
  • U
  • V
  • W
    • W
    • X
    • Y
    • Z
    • Impressum

Gewinn

16. April 20202 Minuten Lesezeit0 KommentareG

Mit Gewinn beschreibt man die Differenz zwischen den bewerteten Leistungen, den Erlösen und den Kosten, innerhalb des Marketingkontext ist dieses meist gleichbedeutend mit Deckungsbeitrag.

So versteht man in der Volkswirtschaftslehre unter dem Gewinn in die Differenz zwischen den Erlösen aus verkaufter Produktion und den vollständigen Opportunitätskosten (Kosten) der für diese Produktion eingesetzten Produktionsfaktoren. Nach dieser Definition enthält der Gewinn den Unternehmerlohn, die Risikoprämie für Vermögensverlust bei Mißerfolg und Eigenkapitalverzinsung.

Auch kann man unter dem Gewinn den Unternehmerlohn verstehen als Einkommen für dispositive Arbeit wie bei Einkommen der freien Berufe.

Bei der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung ist der Gewinn Einkommen aus Unternehmertätigkeit (Einkommen) und Vermögen sowie auch in anderen Abgrenzungen wie Verteilung des Volkseinkommens.

Der ökonomische Gewinn ist der Perioden-Gewinn der aus gegenwärtigen und künftigen Ein- und Auszahlungen des Unternehmens abgeleitet wird. So wird eine verursachergerechte Periodenerfolgsermittlung ermöglicht und es gibt so den Kapitalwert für ein Investionsprojekt, eine Investition schon für das Jahr der Durchführung an. Problematisch ist bei der Ermittlung des ökonomischen Gewinns die Bewertung des Vermögens.

Der kalkulatorische Gewinn ist der Gewinn aus Sicht der Kostenrechnung, so zum Beispiel in der Teilkostenrechnung der Überschuß der Deckungsbeträge nach der Deckungsbeitragsrechnung über den Fixkostenblock.

Der Gewinn ist das Unternehmereinkommen vermindert um Unternehmerentlohnung und Eigenkapitalverzinsung, oft als Nicht-Faktoreinkommen oder auch als Residualeinkommen bezeichnet. So wrid in der Theorie die Differenz gebildet zwischen den Erlösen und den kosten einer bestimmten Periode und in Modellen der preisbildung in der Analyse des kurzfristigen oder langfristigen Gleichgewichts ermittelt.

Community

0 Kommentare

Praxisbeispiele, Rückfragen und Ergänzungen können anderen Lesern helfen, Begriffe und Zusammenhänge schneller einzuordnen.

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Sachliche, hilfreiche und gut lesbare Kommentare verbessern die Einordnung und machen den Beitrag für andere nützlicher.

Dranbleiben

Weitere hilfreiche Einstiege

Nächster Beitrag Inferiores Gut
GPT: Bedeutung, Funktionsweise und verwandte Begriffe einfach erklärt GPT ist eine Abkürzung für Generative Pre-trained Transformer. Damit wird eine bestimmte Art von künstlicher Intelligenz... Geschäftsverhandlung – Definition, Ablauf und Tipps Geschäftsverhandlung – Definition, Ablauf und Tipps Eine Geschäftsverhandlung ist ein strukturierter Austausch zwischen Unternehmen oder Geschäftspartnern,... Gehalt – Mehr als nur der monatliche Verdienst Gehalt – Mehr als nur der monatliche Verdienst Für die meisten Arbeitnehmer ist das Gehalt die...

Beitragsnavigation

← Vorheriger BeitragDivisionskalkulation
Nächster Beitrag →Inferiores Gut

Neueste Beiträge

  • GPT: Bedeutung, Funktionsweise und verwandte Begriffe einfach erklärt
  • Zukunftsfähigkeit
  • KI-Slop
  • Unfertige und fertige Erzeugnisse in der Rechnungslegung
  • Durchsetzungskraft wird oft mit Dominanz verwechselt
  1. Bruder Johannes XY zu Lithium, Silber und Gold26. Januar 2026

    Preis-Vergleich Gold und Lithium - Jänner 2026 Der aktuelle Lithiumpreis pro kg liegt bei etwa 17.100 USD pro kg. (171.000…

  2. Rico zu Drei-Schichten-Modell9. Januar 2026

    Wo finde ich die wissenschaftliche Fachquelle zu dieser Aussage?

  3. Ralph zu Cap-Darlehen2. Mai 2024

    Grüße von boersenwissen.info

  4. Ralph zu Bilanz2. Mai 2024

    Viele Grüße, Schaut auch mal bei uns rein

  5. Compliance - Wirtschaftslexikon.de zu Corporate Governance19. Oktober 2023

    […] hat in den letzten Jahren aufgrund strengerer Vorschriften und einer verstärkten Betonung der Corporate Governance erheblich zugenommen. Unternehmen müssen…

Kategorien

  • A
  • Allgemein
  • B
  • C
  • D
  • E
  • F
  • G
  • H
  • I
  • J
  • K
  • L
  • M
  • N
  • O
  • P
  • Q
  • R
  • S
  • T
  • U
  • V
  • W
  • X
  • Y
  • Z

Seiten

  • Beitrag erstellen
  • Beitrag fehlt
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Ohne Anmeldung einen Beitrag erstellen
  • Wirtschaftslexikon
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Datenschutz & Nutzungsbedingungen

Wirtschaftslexikon.de

Wirtschaftsbegriffe, Kennzahlen und Praxiswissen verständlich erklärt.

  • Impressum
  • Datenschutz
  • Datenschutz & Nutzungsbedingungen