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Herstellkonto

28. Februar 201828.02.20181 Minute LesezeitLesezeit: 1 Min.0 Kommentare0 KommentareH

Herstellkonto oder auch Fabrikationskonto bezeichnet ein eher unübersichtliches Konto in Produktionsbetrieben in einer einfachen Form für die industrielle Abrechnung. Dabei werden Dinge des Einkaufs, der Herstellung und auch des Verkaufs erfasst. So ergibt sich der Saldo aus unterschiedlichen Wertinhalten wie Rohstoff, Halbfabrikate, Erfolg und Fertigfarbikatebestand.

Mit dem Herstellkonto bezeichnet man auch eine summarische Abrechnung die keinen Überblick über Einzelheiten ermöglicht. Man unterteilt daher in der Praxis das Konto in Unterkonten wie die Vorschaltung eines Rohstoffkontos, einer Nachschaltung eines Verkaufskontos in Form eines gemischten Kontos mit Bestand von Fertigerzeugnissen und Bruttogewinn als Saldo sowie einer Nachschaltung eines Ferigerzeugniskontos und eines Verkaufskontos als reine Bestands- bzw. Erfolgskonten. Durch das Vorschalten und Nachschalten von Konten kann man die Herstellkosten über eine Periode als Buchsaldo in der reinen Kontoführung erscheinen lassen.

Diesen Artikel zitieren

„Herstellkonto“. Wirtschaftslexikon.de, 28.02.2018. https://wirtschaftslexikon.de/herstellkonto/

BibTeX für LaTeX, RIS für Literaturverwaltungsprogramme. Die Angaben verweisen auf die aktuelle Artikelseite, nicht auf eine archivierte Fassung.

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