Nicht tarifäre Handelshemmnisse

Nicht tarifäre Handelshemmnisse

Unter den tarifären Handelshemnissen versteht man Handelshemnisse welche nicht die Form von tarifären Handelshemnissen haben. Beispiele hierfür sind das Lebensmittelrecht, technische Vorschriften, das Arzneinmittelrecht, industrielles Sicherheitsrecht, Zulassungsbedingungen für KFZ.

Die nicht tarifären Handelshemnissen führen zu einer Verzerrung im Handel für bestimmte Dienstleistungen und Güter auf internationaler Sicht.

Es kommt zu Verzerrungen von Weltmarktpreisen, Terms of Trade, gegenüber den Güterpreisen auf dem heimischen Mark.

Weitere Hemnisse nicht tarifärer Art können durch Anmeldeformalitäten für Importe enstehen, Importquten, Beschränkungen von Mengen, Export- sowie Importverbote, Subventionen bei Ausfuhren, Abgaben für Exporte, staatliche Absicherungen für Exporte wie Hermes-Kredite in Deutschland etc.

Aber auch andere Einschränkungen wirken sich auf die Warenströme aus, wenn sie nicht handelspolitische Motive haben wie zum Beispiel Verpackungsvorschriften, Vorschriften zur Sicherheit, Abgasvorgaben etc.

Weitere Vorschriften wie Öffnungszeiten oder Vorschriften zur Verwaltung, Bevorzugung von staatlichen Auftragsvergabe etc. haben Einfluss auf die Handelshemnisse.

Steuereinnahmen werden durch tarifäre Handelshemnisse beeinflusst.

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