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Weltbank

13. März 201913.03.20192 Minuten LesezeitLesezeit: 2 Min.0 Kommentare0 KommentareW

Die Weltbank wird offiziell bezeichnet als International Bank for Reconstruction and Development, also eine Internationale Bank für Wiederaufbau und Entwicklung. Ihr Kürzel lautet IBRD.

Im Ursprung wurde die Weltbank nach dem Bretton-Woods-Abkommen gegründet und hat ihren Sitz in den USA, in Washington D.C.

Dabei war ihre ursprüngliche Aufgabe die Bereitstellung von langfristigen Kapital für den Wiederaufbau von im 2. Weltkrieg zerstörten Gebieten.

Ihre Aufgaben haben sich heute verschoben. So finanziert man heute in erster Linie Entwicklungsländer.

Die Refinanzierung der Weltbank erfolgt durch internationale und nationale Kapitalmärkte. Die Bundesrepublik trat 1952 als Mitglied bei.

Es um 150 Mitgliedsstaaten welche das Kapital der Weltbank gezeichnet haben.

Zur eigentlichen Weltbankgruppe gehören neben der Weltbank selbst noch 2 weitere Schwesterinstitute:

  1. Die International Development Association (IDA), welche sich in erster Linie auf Arbeiten in Entwicklungsländern konzentriert und ihnen günstige Kredite gewährt.
  2. Die International Finance Corporation (IFC), welche in Entwicklungsländern privatwirtschaftliche Initiativen fördert, sie vergibt Darlehen und geht Beteiligungen ein.

In Bretton Woods, in den USA wurde die Gründung der Weltbank 1944 in beschlossen. Sie begann ihre Tätigkeit 1946.

Man setzte bis 1948 die Mittel in erster Linie für den Wiederaufbau von Europa ein, nach dem ERP-Programm begannt die Unterstützung von Entwicklungsländern.

Diesen Artikel zitieren

„Weltbank“. Wirtschaftslexikon.de, 13.03.2019. https://wirtschaftslexikon.de/weltbank-2/

BibTeX für LaTeX, RIS für Literaturverwaltungsprogramme. Die Angaben verweisen auf die aktuelle Artikelseite, nicht auf eine archivierte Fassung.

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