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Gütekriterien

Gütekriterien

Gütekriterien dienten als Kriterien zur Beurteilung von Qualität der Daten, welche bei einem Messvorgang erhoben wurden.

Auf diese Weise lässt sich die Qualität von Analyseergebnissen beurteilen nach Objektivität, Reliabilität und nach Validität.

So können aus einer Untersuchung nur dann verlässliche Schlussfolgerungen gezogen werden wenn alle 3 Gütekriterien innerhalb von bestimmten Bandbreiten beachtet werden.

Internes Marketing

Internes Marketing

Internes Marketing dient dazu das Marketing als interne Denkhaltung durchzusetzen damit die marktorientieren Unternehmensziele besser erreicht werden können.

Die Zufriedenheit der Mitarbeiter, insbesondere der Mitarbeiter mit direktem Kundenkontakt hat einen direkten Einfluss auf den Erfolg eines Unternehmens durch den Einfluss auf die Kundenzufriedenheit.

Man benötigt eine systematische Vorgehensweise für das interne Marketing, vor allem bei der Planung in Kombination abgestimmt mit dem abnehmergerichtetem, externen Marketing.

Agrobusiness

Agrobusiness

Bei dem Agrobusiness handelt es sich um eine agrarindustrielle Organisations- und Produktionsform welche schon in Ansätzen in der kolonialzeitlichen Planwirtschaft (Plantage) bekannt war.

Das moderne Agrobusiness stammt aus den USA und beschreibt ein verzweigtes, komplexes landwirtschaftliches Produktionssystem welches die Gesamtheit alle an einem vertikalen Nahrungsmittelsystem Beteiligten (vom Rohstofflieferanten bis zum Endverbraucher) einschließt und somit von der Inputbeschaffung über die Produktion bis zur Verarbeitung und Vermarktung reicht.

Cyber-physische Systeme

Cyber-physische Systeme

Cyber-physische Systeme beschreiben Systeme bei welchen softwaretechnische und informationstechnische mit mechanischen Komponenten verbunden sind.

Es kommt dabei zu einem Datenaustausch- und transfer und der Steuerung sowie Kontrolle mittels einer Infrastruktur wie dem Internet in Echtzeit zu Stande.

Als wesentliche Bestandteile zählen hierzu bewegliche und mobile Geräte, Einrichtungen und Maschinen wie Roboter sowie eingebettete Systeme und vernetzte Gegenstände als Internet der Dinge.

So haben cyber-physische Systeme in der Industrie 4.0 eine große Rolle inne.

Umsatzerlös

Umsatzerlös

Umsatzerlös beschreibt nach dem § 275 HGB für Kapitalgesellschaften den ersten Ertragsposten der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV). Man versteht hierunter Erlöse aus Verkauf, Vermietung oder Verpachtung von typischen Produkten, Waren und Dienstleistungen im Rahmen des gewöhnlichen Geschäftsverkehrs nach Abzug von Erlösschmälerungen und Umsatzsteuer.

So versteht man beispielsweise bei einem Handelsunternehmen unter den Umsatzerlösen die Erlöse aus Verkauf der Waren des Sortimentes, die Erlöse aus der Vermietung eines Lagerraumes hingegen sind sonstige betriebliche Erträge.

Local Content

Local Content

Local Content ist ein regionaler Wertschöpfungsanteil der Produkterstellung welcher durch eine Erbringung von nationalen oder lokalen Zulieferteilen oder am Montageort erbrachter aufaddierter Arbeitsleistungen.

So sollen nationale Wirtschaftspolitiken eingehalten werden bei der Marktbearbeitung von Freihandelszonen an Unternehmen aus Drittstaaten.

Es sind somit handelsbezogene Investitionsauflagen die zum Teil gegen geltendes Welthandelsrecht verstoßen (WTO = World Trade Organization).

Internationale Akquisition

Internationale Akquisition

Bei der Internationale Akquisition handelt es sich um eine Form der Direktinvestition bei der man durch den Erwerb von Beteiligungen an im Ausland ansässigen Firmen oder Teilen von ihnen interessiert ist.

Motiviert können diese Erwerbe sein als Finanzinvestition oder auch um Zugang zu Rohstoffen und Ressourcen zu erhalten oder für einen schnelleren Markteintritt, Know-How-Erwerb oder um Local-Content-Vorschriften zu erfüllen oder zu umgehen, die Marktanteile oder Marktpräsenz zu verbessern oder Economies of Scale oder Economies of Scope zu erreichen.

Akquisition

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Akquisition

Akquisition beschreibt im strategischen Management den Kauf eines Unternehmens oder einen Teilerwerb von ihm, wodurch man in den Besitz von Leistungselementen kommt oder die Kontrolle über ihn und seinen Ressourceneinsatz gelangt.

In der amerikanischen Managementliteratur beschreibt die Akquisition auch, dass das Management des zu übernehmenden Unternehmens mit der Übernahme einverstanden ist.

Das Gegengeil hierzu ist der Takeover.

Auch kann das Suchen nach geeigneten Aquistionskandidaten bei der Suche nach neuen Geschäften und Marketingstrategien helfen.

Finanzierung aus Abschreibungen

Finanzierung aus Abschreibungen

Finanzierung aus Abschreibungen beschreiben die Gestaltung der Innenfinanzierung. So beschreibt man in der Jahresabschlussanalyse hiermit den Versuch das Volumen der Innenfinanzierung als Cash Flow auf indirektem Weg aus den Jahresabschlussgrößen zu bestimmten.

Die Abschreibungen sind hierbei Kostengrößen. Auch nutzt man Abschreibungen als ein Instrument innerhalb des Cash-Flow-Managements, so versucht man hier über die Höhe der steuerlichen Abschreibung die Steuerbemessungsgrundlage in einer betrachteten Periode zu ändern und somit auch die Stuerzahlungen.

Atypische Beschäftigung

Atypische Beschäftigung

Atypische Beschäftigung beschreibt den Bedeutungsverlust von Normalarbeitsverhältnissen und Flexibilisierungsvorteile für Unternehmen sowie zusätzliche Erwerbschancen für bestimmte Arbeitnehmer. Jedoch wird ohne kontinuierliche und ausreichende Entlohnung von Vollzeiterwerbstätigen das soziale Sicherungssystem gefährdet mit ihrer Finanzierungsbasis. Atypische Beschäftigung kann so das Alterssicherungssystem gefährden.

Gewerbeertrag

Gewerbeertrag

Der Gewerbeertrag ist die Besteuerungsgrundlage für die Gewerbesteuer. Für die Ermittlung des Gewerbeertrages nach § 7 GewStG wird durch Hinzurechnen (§ 8 GewStG) und Kürzungen (§ 9 GewStG) vom gewerblichen Gewinn, welcher sich bei der Einkommensermittlung für den Erhebungszeitraum entsprechenden Veranlagungszeitraum (Kalenderjahr) nach den Vorschriften des Einkommens- und Körperschaftssteuergesetz ergibt.

Humanisierung der Arbeit

Humanisierung der Arbeit

Unter der Humanisierung der Arbeit versteht man alle Verbesserungen der Arbeitsinhalte sowie Arbeitsbedingungen welche die Arbeitswelt möglichst menschengerecht gestalten. Hierzu gehören Arbeitsschutzgesetz-ArbSchG oder auch die Gefährdungsbeurteilung.

Die Forderung nach einer humaneren Arbeitswelt begann in Deutschland Ende der 1960er Jahre im Zuge der grundlegenden Neugestaltung der Sozialpolitik.

So kommt es zu mehr Mitbestimmung in den Betrieben und so zu Demokratisierung und Individualisierung. Auch der Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz sowie Ergonomie der Arbeitsplatzgestaltung stehen im Vordergrund, um körperliche Belastungen und gesundheitliche Risiken zu reduzieren.

Jobrotation kann Monotonie reduzieren, Jobenrichment die Verantwortung erweitern und Jobenlargement das Tätigkeitsspektrum erhöhen.

Ebenso steht die Life Balance im Vordergrund durch Erhöhung von freizeit- und familienfördernden Maßnahmen.

Mitbestimmung am Arbeitsplatz fördert die psychologische Arbeitsplatzgestaltung.

Stellenbeschreibung

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Stellenbeschreibung

Eine Stellenbeschreibung ist eine schriftlich abgefasste verbindliche Fixierung der organisatorischen Eingliederung einer Stelle in einem Betrieb hinsichtlich der Aufgaben, Kompetenz, Ziele und Pflichten.

Im Englischen spricht man auch von einer „job description“ oder „position guide“. Zu den Bestandteilen gehören die Bezeichnung der Stelle, ihr organisatorischer Rang in der Hierarchie, Tätigkeitsgebiete, Kompetenzen, spezielle Aufgaben sowie aktive und passive Stellvertretung.

Der Zweck ist die Schaffung einer transparenten, überschneidungsfreien und umfassenden Ordnung der Zuständigkeiten sowie die Eingliederung einer Stelle im Unternehmen als Hilfsmittel der Karriereplanung, Personalführung, Arbeitsbewertung und Ermittlung des Personalbedarfs.

Nachteilig ist durch die fixierte Arbeitsbeschreibung eine organisatorische Inflexibilität sowie Stellenegoismus die bestehen aus Unterstellung, Rang, Stelleneinordnung, Ziele der Stelle, Anforderungen, Stellenbefugnisse, Stellenbezeichnung und Aufgaben.

Marxismus-Leninismus

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Marxismus-Leninismus

Marxismus-Leninismus ist die offizielle Staatsphilosophie der ehemaligen Sowjetunion und in den ehemaligen RGW-Staaten bis Mitte/Ende der 1980er Jahre.
Dabei basiert sie auf dem Marxismus, der allerdings zunächst von Lenin und später von Stalin den praktischen Erfordernissen der russischen Revolution und dem Aufbau sowie der Stabilisierung angepasst wurde.

So gibt es die Denkrichtung nach Lenin auf die These vom Sozialismus als einer eigenständigen Entwicklungsphase zwischen Kapitalismus und Kommunismus als historischer Materialismus.

Kennzeichnend ist die Diktatur des Proletariats unter Führung der kommunistischen Partei sowie der Verstaatlichung der Produktionsmittel und zentrale Planung und Lenkung der Wirtschaftsprozesse sowie der Verteilung nach dem Leistungsprinzip, im Kommunismus nach dem Bedarfsprinzip.

Die Phase des Sozialismus wurde auch weiter unterteilt in eine Etappe des Übergangs vom Kapitalismus zum Sozialismus (UdSSR bis Ende der 1930er-Jahre), der Etappe der Vollendung des Aufbaus des Sozialismus (bis Ende der 1960er-Jahre) und der Etappe des entwickelten Sozialismus. Wann und unter welchen Bedingungen die Vollendung erreicht ist nicht eindeutig geklärt.

Schätzverfahren

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Schätzverfahren

Schätzverfahren dienen der Gewinnung von Aussagen über unbekannte als auch numerisch ausdruckbare Aspekte von Zufallsvariablen. Man nutzt Stichproben in Form von Zufallsvariablen die in zufälliges Ergebnis liefern und so das Verfahren als solches beurteilbar macht. Man unterteilt Schätzverfahren nach dem zu schätzendem Sachverhalt, dem methodischen Ansatz, den verwendeten Informationen und den stochastischen Eigenschaften.

Mann kann zukünftige Relationen der Zufallsvariablen als Prognose schätzen, den Umfang und die Merkmalssumme einer endlichen Gesamtheit als Hochrechnung.

Dabei sind Funktionen die das Verteilungsgesetz der Zufallsvariablen beschrieben die Dichte welche geschätzt wird durch ein Histogramm, die Wahrscheinlichkeitsfunktion die geschätzt wird durch relative Häufigkeiten, die Verteilungsfunktion welche geschätzt wird durch kumulierte relative Häufigkeiten als Treppen- oder Polygonfunktion.

Als Funktionalparamer dienen der Erwartungswert, die Varianz s2 oder der Korrelationskoeffizient r.

Programmpolitik

Programmpolitik

Die Programmpolitik umfasst in der Produktpolitik die Gestaltung der Programmbreite. Es kommt so zu einer Programmdiversifizierung als eine Verbreiterung des Programms oder als Programmunifizierung zur Einengung des Programms.

So kann die Marktabdeckung gefördert werden bzw. die Konzentration des Angebotes und dessen bessere Abstimmung auf die Bedürfnisse des Marktes erzielt werden.

Dabei kann das Programm neben einer Veränderung in Breite oder Tiefe auch bereinigt werden durch eine Programmbereinigung. So können Produkte eliminiert werden oder durch Innovation ausgetauscht werden.

Kommen gleich viele Produkte hinzu wie wegfallen so ändert sich die Programmbreite bzw. -tiefe nicht.

Die Programmpolitik führt als Marketinginstrument und Teil des Marketing-Mixes zu Entscheidungen und Realisierungen sowie Kontrolle bezogen auf Die Veränderung und Ausgestaltung des Absatzsortiments bzw. Produktionsprogrammes.

Es können so Produkte zusammen gefasst werden die man herstellt oder anbietet am Markt und an diesem präsentiert werden.

Verfahrensablauf bei einer Zwangsversteigerung

Verfahrensablauf bei einer Zwangsversteigerung

Häufig kommt es zu langwierigen Bemühungen des Gläubigers und auch des Schuldners bevor ein Zwangsversteigerungsantrag eingeht diese noch zu verhindern.

Der Verlauf dieser ist nur schwer vorhersehbar und kann lange dauern. Durch die Versteigerung sollen Forderungen der Gläubiger bedingt werden (Verkauf von Grundstück, Wohnung, Haus).

Der Verlauf der Zwangsversteigerung ist im Zwangsversteigerungsgesetz ZVG geregelt. Der Antrag wird nach § 16 ZVG gestellt.

Dabei wird der Antrag beim Amtsgericht eingereicht. Hierzu sind die nötigen Urkunden bei zu fügen und die geschuldete Summe in Euro.

Die Kosten der Zwangsversteigerung § 109 ZVG sind die des Gerichtskostengesetzes. Die Gebühren umfassen Sachverständigergutachten, Tätigkeiten des Gerichtes, Kosten für den Antrag etc.

Beim Grundbuchamt wird der Antrag auf die Zwangsversteigerung ebenfalls vermerkt. Dadurch soll verhindert werden, dass der Erwerber benachteiligt werden könnte. Eine Gundbuchsperre erfolgt hier durch nicht, Belastungen sind weiterhin möglich. Bei Anträgen zu Finanzierungen werden auch Grundbuchblattkopien geprüft um vorherige (gelöschte) Vermerke einzusehen.

Nach Einleitung des Verfahrens erfolgt eine Zwangsversteigerung. Nach § 74a ZVG wird der Grundstückswert festgesetzt und ein Termin beim Vollstreckungsgericht festgelegt. Die Gläubiger werden 4 Wochen vor dem Termin informiert. Nach §§ 41, 43 ZVG ist die Terminladung vorgeschrieben. Auch werden Gläubiger in ihrer Grundbuchrangfolge benannt.

Die Anmeldung von Forderungen erfolgt schriftlich nach §§ 9, 10, 37 u.a. ZVG in Form der Hauptforderungen zuzüglich Zinsen, Kostenvorschüssen, Terminwahrnehmungskosten etc.

Die Versteigerung

Der eigentliche Termin besteht aus 3 Element

  1. Dem Bekanntmachungsteil mit Informationen über anwesende Beteiligte, Grundbuchinhalt, Grundstücksnachweisungen, 1. Tag der Beschlagnahme, Feststellung des geringsten Gebots, der Versteigerungsbedingungen und Hinweis auf bevorstehenden Ausschluss von weiteren Anmeldungen.
  2. Der Bietzeit von mindestens 30 Minuten, unter Vorlage von Ausweis können Bietinteressenten ihr Gebot mündlich abgeben. Gläubiger können Sicherungsleistungen verlangen. Der Rechtspfleger bestätigt das Gebot und unwirksame werden zurückgewiesen. Das Gebot des Bieters ist bindend und kann nicht mehr zurückgenommen werden. Die Gebote können sich überbieten bis keiner mehr ein Gebot abgibt.
  3. Nach dem Schluss der Bietzeit erfolgt die Feststellung des Meistbietenden. Nun erfolgt eine Anhörung der Verfahrensbeteiligten bei dem es zu einem sofortigen Zuschlag kommen kann, einer Versagung des Zuschlages bei Nichterreichen der 5/10 Grenze oder der 7/10 Grenze, Nichterteilung des Zuschlages oder einer Bestimmung eines separaten Verkündungstermins über den Zuschlag. Durch einen separaten Termin können Institutsvertreter eine Abstimmung des Zwangsversteigerungsergebnisse durchführen und Verhandlungsmöglichkeiten mit dem Meistbietenden nutzen. Auch nutzt man diesen Termin bei kurzfristigen Anträgen zum Zwangsvollstreckungsschutz nach § 765a ZPO.

Erfolgt der Zuschlag so bestimmt der Rechtspflege einen Verteilungstermin. Hier können Gläubiger Forderungen anmelden und das Gericht verteilt den Erlös und löscht Eintragungen im Grundbuch.

Der Meistbietenden ist nun Eigentümer im Grundbuch.

Es gibt zu dem Sonderformen beim einer Zwangsversteigerung auf Antrag eines Erben §§ 175 bis 179 ZVG, damit der Erbe Forderungen von Nachlassgläubigern bedienen kann.

Zwangsversteigerung nach Antrag des Insolvenzverwalters §§ 172 – 174a ZVG die den Regeln der normalen Zwangsversteigerung folgt.

Zwangsversteigerung von Eigentumsanteilen, ist ebenfalls identisch mit einem normalen Verfahren nur das hier die Verwalter als Verfahrenbeteiligte auftreten.

Zwangsversteigerung im Rang der Zwangshypothek nach § 177 ZVG neben dem Zahlungstitel wird hier eine dinglicher Vollstreckungstitel benötigt.

Zwangsversteigerungen zur Aufhebung der Gemeinschaft nach §§ 180 bis 184 ZVG, § 753 BGB als Teilungsversteigerung, wenn die Gemeinschaftsmitglieder zerstritten sind und eine einvernehmliche Einigung nicht möglich ist.

Räumung der Objekte

Stehen Objekte leer gibt es keine Räumungsprobleme und man kann sie beziehen. Bewohnen die Eigentümer das Objekt selbst so ist eine schriftliche Aufforderung zur Räumung des Objektes nötig, aber keine Kündigung. Der Zuschlagbeschluss ist eine Vollstreckungstitel so das man keine weiteren gerichtlichen Schritte benötigt. Ein Gerichtsvollzieher kann mit der zwangsweisen Räumung beauftragt werden, wenn die Eigentümer der Aufforderung zur Räumung nicht nachkommen. Dazu benötigt man eine Vollstreckungsklausel zum Zuschlagsbeschluss. Ist das Objekt vermietet so hat der Ersteher des Objektes für kurze Zeit ein Ausnahmekündigungsrecht, nach dem er bestehende Mietverträge zum nächsten zulässigen Termin unter Wahrung der gesetzlichen Frist kündigen kann, auch bei auf längere Zeit befristeten Mietverträgen, man benötigt einen Kündigungsrund wie Eigenbedarf dazu.

Zahlung der Versteigerung

Bei Abgabe des Gebotes muss eine 10% Sicherheitsleistung vorgelegt werden. Als Meistbietender hat man etwa 4 bis 8 Wochen nach dem Versteigerungstermin Zeit den gebotenen Betrag abzüglich von in der Bietstunde hinterlegten Sicherheitsleistungen an das Gericht zu zahlen.

Dazu gibt es einen Extratermin, den Verteilungstermin der vom Gericht bestimmt wird. Von der Zeit vom Zuschlag bis zum Verteilungstermin muss man den zu zahlenden Betrag mit 4 % p.a. verzinsen, die Zinsen wirder am Verteilungstermin fällig. Auch kann man den fraglichen Betrag schon vorher bei Gericht hinterlegen dan fallen weniger Zinsen an. Das Gericht berechnet auch Kosten für Eintragung ins Grundbuch und Zuschlagsgebühr. Das Finanzamt fordert dann die Grundewerbesteuer ein.

Lead-Generierung

Lead-Generierung

Die Lead-Generierung beschreibt im Marketing die Erzeugung von zukünftigen Kundenachfragen sowie Nutzernachfragen nach einem bestimmten Produkt oder einer Dienstleistung.
Dabei können Leads generiert werden über die Teilnahme an einem Gewinnspiel, Anmeldung an einem Newsletter oder durch eine Neukundenregistrierung.

Dieses geschieht meist online, auch durch White Paper können Lead-Generierungen erfolgen.

White Paper

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White Paper

Der Begriff White Paper zu Deutsch „Weißbuch“ beschreibt eine Sammlung von Ratschlägen und Empfehlungen für bestimmte Vorgehen.

In der Politik bezeichnet das White Paper zum Beispiel auf der Ebene der EU bestimmte Bereiche und Themen die in regelmäßigen Abständen vorgestellt werden.

Innerhalb der Unternehmenskommunikation nutzt man White Paper als Instrument der Public Relations (PR), so werden hier Sachverhalten objektiv formuliert und dienen dem Leser als Entscheidungshilfe oder bieten Lösung oder Erklärung für bestimmte Themen. Mit Hilfe dieser Werbeform lässt sich auch eine Lead-Generierung erzeugen.

Obsoleszenz

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Obsoleszenz

Unter Obsoleszenz versteht man den Vorgang der Veralterung von Produkten. Dabei ist ein Produkt veraltert, weil es durch ein neues Produkt substituiert wird. Kontrovers diskutiert wird die Obsoleszenz wenn sie aus Marketinggründen eingesetzt wird als planed obsolescence um Produkt absichtlich vorzeitig zu altern, zu einem geplantem Defekt zu führen der auch zur Ressourcenverschwedung führt.

Die Obsoleszenz-Strategie zielt auf bewusste zeitliche Verzögerung und technische Innovation ab, in dem der Verbraucher schrittweise mit Neuerungen konfrontiert wird, auch wenn schon zum Zeitpunkt des Angebotes ein vollständig neues Produkt mit allen Neuerungen angeboten werden könnte.

Auch Veränderung von ästhetischen Produkteigenschaften ohne Verbesserung der Funktion ist möglich, so werden Produkte aus Modegründen aufgrund von psychischer Obsoleszenz durchgeführt.

Ebenso können suboptimale Materialien genutzt werden, um die Produktnutzungsdauer gezielt zu verkürzen. Eingebaute Sollbruchstellen (built-in-obsolescence) kann den natürlichen Verschleiß fördern.

Der Nachweis ist in der Praxis mitunter schwer. Anbieter argumentieren mit Kostenvorteilen bei kurzlebigen Produkten, Umweltschützer sehen hier jedoch eine Ressourcenverschwedung.