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Automatisierung

25. Januar 20192 Minuten Lesezeit0 KommentareA

Die Automatisierung beschreibt die Übertragung von Funktionen des Produktionsprozesses, vor allem Prozesssteuerungs- und regelungsaufgaben vom Menschen auf künstliche Systeme.

Kennzeichnend für die Automatisierung ist die Maschinisierung bei der Funktionen des Produktionsprozesses übernommen werden von künstlichen Systemen wie Maschinen.

Bei einer Mechanisierung wird lediglich die für den Produktionsprozesse erforderliche Energie von Maschinen übernommen.

Anders jedoch bei der Automatisierung, hier werden zusätzlich auch Prozesssteuerungs- und Prozessregelungsaufgaben durch künstliche Systeme übernommen.

Die Ziele der Automatisierung richteten sich früher vor allem darauf starre, wiederkehrende Produktionsabläufe möglichst vollständig von Maschinen übernehmen zu lassen und so Produktivitätssteigerungen zu ermöglichen. Heute achtet man vermehrt darauf, dass die Arbeitsfolgen mit verschiedenen Aufgabenstellungen durch flexible Fertigungssysteme durchgeführt werden können. So wird nicht nur die die Produktivität gesteigert, sondern eine erhöhte Wirtschaftlichkeit durch mehr Flexibilität ermöglicht werden.

Nach dem Einsatz von Automaten nach DIN IEC 60050-351 ist die Automatisierung das Ergebnis des Automatisierens. Automaten sind hier künstliche Systeme welche selbständig ein Programm befolgen und Entscheidungen aufgrund des Programmes für die Steuerung und eine mögliche Regelung von Prozessen treffen wie bei flexiblem FFS.

Dabei beruhen die Entscheidungen des Systems auf Verknüpfungen von Eingaben mit den jeweiligen Zuständen eines Systems und haben Aufgaben als Folge nach DIN IEC 60050-351.

Nach dem Regelprinzip laufen die Prozesse automatisch ab mit einer zielorientierten Prozessbeinflussung mit Hilfe der Rückkopplung von Kontrollergebnissen.

Man unterscheidet bei der Automatisierung 2 Arten, nämlich die Teil- und Vollautomatisierung abhängig vom Umfang der übernommenen Steuerungs- und Regelungsaufgaben durch Maschinen.

Der Automatisierungsgrad bzw. die Automatisierungsstufe beschreibt den Anteil welchen die automatisierten Funktionen an der Gesamtfunktion eine Produktionssystemes einnehmen. So ist der Automatisierungsgrad nach DIN IEC 60050-351 beschrieben. Kommt es zu einer schrittweisen Erhöhung des Einsatzes von Automaten im Produktionsprozess so spricht man von Automatisierungsstufen.

Einsatzbereiche der Automatisierung können Verarbeitungsvorgänge, Bearbeitungsvorgänge, Fördervorgänge, Produktionsplanungsvorgänge, Produktionssteuerungsvorgänge, Handhabungsvorgänge oder lagertechnische Vorgänge sein.

Diesen Artikel zitieren

„Automatisierung“. Wirtschaftslexikon.de, 25.01.2019. https://wirtschaftslexikon.de/automatisierung/

BibTeX für LaTeX, RIS für Literaturverwaltungsprogramme. Die Angaben verweisen auf die aktuelle Artikelseite, nicht auf eine archivierte Fassung.

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