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Ratgeber über Photovoltaik-Anlagen

Optimale Leistung und Langlebigkeit: So holen Sie das Beste aus Ihrer PV-Anlage heraus

Photovoltaik (PV) ist eine nachhaltige und effiziente Möglichkeit, saubere Energie zu gewinnen. Der Einsatz von PV-Anlagen auf dem eigenen Grundstück ermöglicht nicht nur die Unabhängigkeit von herkömmlichen Energiequellen, sondern trägt auch zur Reduzierung der CO2-Emissionen bei. Damit Sie das Beste aus Ihrer PV-Anlage herausholen und sie langfristig nutzen können, geben wir Ihnen hier wertvolle Tipps.

1. Standortwahl: Maximale Sonneneinstrahlung nutzen

Der Erfolg Ihrer PV-Anlage steht und fällt mit der richtigen Standortwahl. Platzieren Sie die Module an einem Ort, der eine maximale Sonneneinstrahlung ermöglicht. Berücksichtigen Sie dabei mögliche Schattenwürfe von Bäumen, Gebäuden oder anderen Hindernissen. Ein optimaler Neigungswinkel der Module verbessert die Ertragsleistung erheblich.

2. Qualitätsmodule wählen: Langlebigkeit zahlt sich aus

Investieren Sie in hochwertige Solarmodule. Diese mögen zwar anfangs teurer sein, zahlen sich jedoch durch ihre Langlebigkeit und höhere Effizienz im Laufe der Zeit aus. Achten Sie auf renommierte Hersteller und prüfen Sie die Garantiebedingungen. Qualität zahlt sich hier definitiv aus.

3. Regelmäßige Reinigung: Klare Sicht für höhere Erträge

Staub, Schmutz und andere Ablagerungen auf den Solarmodulen können die Leistung erheblich beeinträchtigen. Führen Sie daher regelmäßige Reinigungen durch, um eine klare Sicht auf die Sonne zu gewährleisten. Beachten Sie dabei die Anweisungen des Herstellers, um Beschädigungen zu vermeiden.

4. Effiziente Wechselrichter: Herzstück der Anlage optimieren

Die Wechselrichter sind das Herzstück Ihrer PV-Anlage, da sie den erzeugten Gleichstrom in nutzbaren Wechselstrom umwandeln. Investieren Sie in effiziente Wechselrichter, um Verluste zu minimieren und die Gesamtleistung zu steigern.

5. Überwachungssystem nutzen: Frühzeitig Probleme erkennen

Ein professionelles Überwachungssystem ermöglicht es Ihnen, die Leistung Ihrer PV-Anlage in Echtzeit zu verfolgen. Dadurch können Sie frühzeitig Probleme erkennen und beheben, um Ausfallzeiten zu minimieren.

Fazit

Mit der richtigen Planung, hochwertigen Komponenten und regelmäßiger Wartung können Sie die Leistung und Langlebigkeit Ihrer PV-Anlage maximieren. Nutzen Sie die nachhaltige Energiegewinnung optimal aus und leisten Sie einen Beitrag zum Umweltschutz.

Wertschöpfungskette

Wertschöpfungskette

Die Wertschöpfungskette ist ein entscheidendes Konzept, das den gesamten Prozess beschreibt, durch den ein Produkt oder eine Dienstleistung entsteht, vom Anfang bis zum Endverbraucher. Sie umfasst alle Aktivitäten, die dazu beitragen, den Wert eines Produkts zu steigern, angefangen bei der Beschaffung der Rohstoffe bis hin zur Lieferung an den Kunden. Dabei wird der Wert in jeder Phase durch bestimmte Aktivitäten wie Design, Produktion, Marketing und Vertrieb kontinuierlich gesteigert.

Die Wertschöpfungskette besteht aus verschiedenen aufeinanderfolgenden Stufen, die miteinander verbunden sind und sich gegenseitig beeinflussen. Zu den Hauptphasen gehören die Beschaffung von Rohstoffen, die Herstellung oder Verarbeitung, die Lagerung, der Vertrieb und letztendlich der Verkauf an den Endverbraucher. Jede Stufe trägt zum Endprodukt bei und beeinflusst seinen Wert sowie die Zufriedenheit der Kunden.

Ein effizientes Management der Wertschöpfungskette ist von großer Bedeutung, um die Qualität des Endprodukts zu gewährleisten und die Kundenzufriedenheit zu steigern. Durch die Optimierung der einzelnen Prozessschritte können Unternehmen Kosten senken, Produktionszeiten verkürzen und die Produktqualität verbessern. Gleichzeitig kann eine effektive Überwachung und Analyse der Wertschöpfungskette dazu beitragen, Engpässe oder ineffiziente Prozesse frühzeitig zu erkennen und entsprechende Anpassungen vorzunehmen.

Darüber hinaus spielt die Integration von Technologie eine entscheidende Rolle bei der Optimierung der Wertschöpfungskette. Durch den Einsatz von Automatisierung, Datenanalyse und digitalen Systemen können Unternehmen ihre Prozesse weiter verbessern und die Effizienz steigern. Dies ermöglicht es ihnen, flexibler auf sich ändernde Marktbedingungen zu reagieren und Wettbewerbsvorteile zu erzielen.

Insgesamt ist die Wertschöpfungskette ein integraler Bestandteil des operativen Geschäfts eines Unternehmens und bietet eine umfassende Perspektive auf die verschiedenen Phasen der Wertschöpfung. Eine effektive Steuerung und kontinuierliche Verbesserung der Wertschöpfungskette kann zu einer nachhaltigen Wettbewerbsfähigkeit und langfristigen Unternehmenserfolg beitragen.

Jahresabschluss

Jahresabschluss

Ein Jahresabschluss ist eine wesentliche finanzielle Zusammenfassung, die Unternehmen und Organisationen am Ende ihres Geschäftsjahres erstellen. Es dient als Instrument zur Bewertung der finanziellen Leistung und Gesundheit des Unternehmens. Der Jahresabschluss setzt sich aus verschiedenen Bestandteilen zusammen, darunter die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung sowie den Anhang.

Die Bilanz stellt die finanzielle Situation des Unternehmens zu einem bestimmten Zeitpunkt dar. Sie gliedert sich in die Aktiva, zu denen Vermögenswerte wie Bargeld, Forderungen und Sachanlagen gehören, und die Passiva, die Verbindlichkeiten und Eigenkapital umfassen. Ein gesunder Jahresabschluss zeigt ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten sowie eine solide Kapitalstruktur.

Die Gewinn- und Verlustrechnung (auch Ertragsrechnung genannt) ist ein weiterer wichtiger Bestandteil des Jahresabschlusses. Sie zeigt die finanzielle Leistung des Unternehmens über einen bestimmten Zeitraum, typischerweise ein Jahr. In der Gewinn- und Verlustrechnung werden Einnahmen, Kosten und Gewinne oder Verluste detailliert dargestellt. Dies ermöglicht es den Stakeholdern, die Rentabilität und Effizienz des Unternehmens zu beurteilen.

Der Anhang des Jahresabschlusses liefert zusätzliche Informationen zu den dargestellten Zahlen und dient dazu, die finanziellen Informationen im Kontext zu erläutern. Dies beinhaltet häufig Erläuterungen zu den Buchhaltungsmethoden, zu wesentlichen Bilanzpositionen und zu eventuellen Risiken, die das Unternehmen beeinflussen könnten.

Ein aussagekräftiger Jahresabschluss ist von großer Bedeutung, um Investoren, Gläubiger, potenzielle Geschäftspartner und andere Interessengruppen über die finanzielle Leistungsfähigkeit und Stabilität eines Unternehmens zu informieren. Durch eine transparente und präzise Darstellung der finanziellen Kennzahlen im Jahresabschluss können fundierte Entscheidungen getroffen und das Vertrauen in das Unternehmen gestärkt werden.

Die richtige Erstellung und Analyse eines Jahresabschlusses erfordert nicht nur Fachwissen im Finanzbereich, sondern auch ein tiefes Verständnis der Rechnungslegungsstandards und -praktiken, um sicherzustellen, dass die berichteten Zahlen korrekt und aussagekräftig sind. Es ist ratsam, sich bei der Erstellung des Jahresabschlusses von einem qualifizierten Buchhalter oder einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft unterstützen zu lassen, um sicherzustellen, dass die gesetzlichen Anforderungen erfüllt und die Informationen zuverlässig sind.

Alles, was Sie über Geschwindigkeitsbegrenzungen und Bußgelder in Deutschland wissen müssen

Geschwindigkeitsbegrenzungen

Deutschland legt großen Wert auf die Sicherheit im Straßenverkehr und hat daher klare Vorschriften bezüglich Geschwindigkeitsbegrenzungen und Bußgeldern für Verstöße. Diese Regelungen sind entscheidend, um Unfälle zu verhindern und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten. Zusätzlich zu den Bußgeldern können bei schweren Verstößen auch Fahrverbote verhängt werden. Hier ist eine übersichtliche Tabelle, die die wichtigsten Geschwindigkeitsbegrenzungen und Bußgelder in Deutschland zusammenfasst:

Straßentyp Geschwindigkeitsbegrenzung Bußgeld bei Übertretung Mögliche Fahrverbote
Innerorts 50 km/h Ab 15 km/h: 15 Euro
Ab 21 km/h: 80 Euro
Ab 31 km/h: 120 Euro
Außerorts 100 km/h Ab 16 km/h: 20 Euro
Ab 26 km/h: 70 Euro
Ab 41 km/h: 120 Euro
Autobahnen (ohne Keine generelle Begrenzung Ab 21 km/h: 30 Euro
Geschwindigkeitsbegrenzung) Ab 26 km/h: 80 Euro
Ab 41 km/h: 120 Euro Ab 26 km/h: 1 Monat

Es ist von größter Bedeutung, diese Geschwindigkeitsbegrenzungen zu beachten, um nicht nur Strafzahlungen zu vermeiden, sondern auch das Risiko von Unfällen zu reduzieren. Die Straßenverkehrsordnung dient dem Schutz aller Verkehrsteilnehmer und trägt dazu bei, die Sicherheit auf deutschen Straßen zu gewährleisten. Denken Sie stets daran, dass sicheres Fahren nicht nur für Sie, sondern auch für andere von entscheidender Bedeutung ist.

Denken Sie daran, dass diese Informationen sich auf den Stand von 2022 beziehen und Änderungen oder Aktualisierungen möglich sind.

Master

Der Master-Abschluss: Ein Schritt zur Vertiefung und Spezialisierung

Nach dem erfolgreichen Abschluss eines Bachelor-Studiengangs stehen viele Absolventen vor der Entscheidung, ob sie sich für ein weiterführendes Studium einschreiben oder in das Berufsleben einsteigen sollten. Der Master-Abschluss bietet die Möglichkeit, das Wissen zu vertiefen und sich in einem bestimmten Fachgebiet weiter zu spezialisieren.

In Deutschland gibt es eine Vielzahl von Master-Studiengängen, die eine breite Palette von Disziplinen und Fachrichtungen abdecken. Diese reichen von den traditionellen Bereichen wie Maschinenbau, Wirtschaftswissenschaften und Psychologie bis hin zu innovativeren Feldern wie Data Science, Nachhaltigkeitsmanagement und Entrepreneurship.

Um Ihnen einen Einblick in die Vielfalt der Master-Studiengänge zu geben, habe ich eine Tabelle zusammengestellt, die einige populäre Studienrichtungen und deren Merkmale auflistet:

Studienrichtung Merkmale
Maschinenbau Vertieftes Studium von Mechanik, Konstruktion, Produktionstechnik und modernen Fertigungsverfahren.
Wirtschaftswissenschaften Fokussiert sich auf fortgeschrittene wirtschaftliche Theorien, Analysemethoden und Unternehmensstrategien.
Psychologie Spezialisiert sich auf die Untersuchung des menschlichen Verhaltens, der kognitiven Prozesse und der psychischen Gesundheit.
Data Science Konzentriert sich auf die Verarbeitung, Analyse und Interpretation großer Datensätze zur Generierung von Einblicken und Erkenntnissen.
Nachhaltigkeitsmanagement Berücksichtigt ökologische und soziale Aspekte bei der Unternehmensführung und strategischen Entscheidungsfindung.
Entrepreneurship Fördert die Entwicklung unternehmerischer Fähigkeiten, Innovationsgeist und die Gründung neuer Unternehmen oder Startups.

Die Entscheidung für einen Master-Studiengang sollte gut überlegt sein und auf den individuellen Karrierezielen und Interessen basieren. Es ist ratsam, vor der Einschreibung gründlich zu recherchieren, um sicherzustellen, dass der gewählte Studiengang den persönlichen Zielen und Erwartungen entspricht.

Ein Master-Abschluss kann nicht nur zu einer vertieften Fachkompetenz führen, sondern auch zu einer besseren Positionierung auf dem Arbeitsmarkt und zu erweiterten Karrieremöglichkeiten in einem zunehmend wettbewerbsorientierten Umfeld.

EU-GVV

EU-GVV

Die Europäische Union und die Güterverkehrsversicherung (EU-GVV): Eine umfassende Übersicht

In der heutigen globalisierten Welt ist der Güterverkehr ein wesentlicher Bestandteil der Wirtschaft. Unternehmen müssen Waren und Produkte sicher und effizient von einem Ort zum anderen transportieren, sei es innerhalb eines Landes oder grenzüberschreitend. Dabei sind sie oft mit verschiedenen Risiken konfrontiert, die von Diebstahl und Beschädigung bis hin zu Verzögerungen und Haftungsfragen reichen können. Hier kommt die Güterverkehrsversicherung ins Spiel, und in der Europäischen Union (EU) gibt es spezielle Regelungen, die den Güterverkehr und die damit verbundenen Versicherungsaspekte regeln.

Die Bedeutung der Güterverkehrsversicherung

Die Güterverkehrsversicherung, auch als Transportversicherung bekannt, ist eine spezielle Form der Versicherung, die Unternehmen und Transportunternehmen vor den finanziellen Risiken im Zusammenhang mit dem Transport von Waren schützt. Dies kann den Transport auf Straßen, Schienen, auf dem Wasser oder in der Luft umfassen. Die Versicherung deckt Schäden oder Verluste an den transportierten Gütern ab und bietet Schutz vor Haftungsansprüchen Dritter.

Der Güterverkehr ist ein komplexes Unterfangen, bei dem viele Akteure beteiligt sind, darunter Spediteure, Frachtführer, Lagerhäuser und Logistikunternehmen. Es gibt auch verschiedene Arten von Transportmitteln, von Lkw und Zügen bis hin zu Containerschiffen und Flugzeugen. Angesichts dieser Komplexität ist es entscheidend, dass Unternehmen und Transportunternehmen angemessenen Versicherungsschutz haben, um sich vor unvorhergesehenen Ereignissen zu schützen.

Die EU-GVV und ihre Bedeutung

Die Europäische Union hat erkannt, wie wichtig der Güterverkehr für den Binnenmarkt und den internationalen Handel ist. Daher hat sie spezielle Regelungen und Richtlinien eingeführt, um den Güterverkehr und die damit verbundenen Versicherungsaspekte zu harmonisieren und zu regulieren. Die EU-GVV, oder Europäische Union Güterverkehrsversicherung, ist ein Rahmenwerk, das die Grundlagen für den Versicherungsschutz im Güterverkehr in der gesamten EU festlegt.

Schlüsselaspekte der EU-GVV:

  1. Harmonisierte Standards: Die EU-GVV legt harmonisierte Standards für die Güterverkehrsversicherung in allen Mitgliedstaaten fest. Dies erleichtert Unternehmen, die grenzüberschreitenden Handel betreiben, den Zugang zu Versicherungsschutz.
  2. Mindestdeckungssummen: Die EU-GVV legt Mindestdeckungssummen fest, die von Versicherungsunternehmen bereitgestellt werden müssen. Dies stellt sicher, dass Unternehmen ausreichend geschützt sind, um finanzielle Risiken im Falle von Schäden oder Verlusten abzudecken.
  3. Haftungsregelungen: Die Verordnung enthält auch Bestimmungen zur Haftung im Güterverkehr, um sicherzustellen, dass im Falle von Schäden oder Verlusten die Verantwortlichkeiten klar geregelt sind.
  4. Grenzüberschreitender Schutz: Die EU-GVV gewährt Schutz für den grenzüberschreitenden Güterverkehr innerhalb der EU und erleichtert so den Handel zwischen den Mitgliedstaaten.
  5. Verhinderung von Wettbewerbsverzerrungen: Die Richtlinie zielt auch darauf ab, Wettbewerbsverzerrungen zu verhindern, indem sie sicherstellt, dass Unternehmen, die Güter transportieren, die gleichen Versicherungsanforderungen erfüllen.

Fazit

Die Europäische Union Güterverkehrsversicherung (EU-GVV) ist ein bedeutendes Regelwerk, das den Güterverkehr innerhalb der EU harmonisiert und Versicherungsaspekte reguliert. Sie bietet Unternehmen und Transportunternehmen einen klaren Rahmen für den Versicherungsschutz und erleichtert den grenzüberschreitenden Handel. In einer Zeit, in der der Güterverkehr einen zentralen Platz in der globalen Wirtschaft einnimmt, ist die EU-GVV von entscheidender Bedeutung, um die Sicherheit und den Schutz der transportierten Güter zu gewährleisten.

Soziale Marktwirtschaft

Soziale Marktwirtschaft

Die Soziale Marktwirtschaft ist ein wirtschaftspolitisches Modell, das in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelt und etabliert wurde. Sie gilt als ein wesentlicher Faktor für den wirtschaftlichen Erfolg und die soziale Stabilität des Landes. Die Soziale Marktwirtschaft kombiniert Prinzipien der Marktwirtschaft mit sozialer Verantwortung und sozialer Absicherung. Hier sind einige Schlüsselmerkmale und Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft:

  1. Marktwirtschaftliche Grundlage: Die Soziale Marktwirtschaft beruht auf den Grundprinzipien der Marktwirtschaft, darunter private Eigentumsrechte, freie Preisbildung und wirtschaftliche Freiheit. Unternehmen und Märkte spielen eine entscheidende Rolle bei der Ressourcenallokation.
  2. Soziale Verantwortung: Gleichzeitig betont die Soziale Marktwirtschaft die Verantwortung des Staates und der Wirtschaftsakteure für soziale Gerechtigkeit und den Schutz der Schwachen. Dies zeigt sich in Maßnahmen wie Sozialversicherungssystemen, Arbeitsrechten und Maßnahmen zur Armutsbekämpfung.
  3. Wettbewerb und Regulierung: Die Soziale Marktwirtschaft setzt auf Wettbewerb als treibende Kraft für Effizienz und Innovation. Gleichzeitig gibt es jedoch eine Rolle für staatliche Regulierung, um unfairen Wettbewerb zu verhindern und das Gemeinwohl zu schützen.
  4. Soziale Sicherung: Ein wichtiger Aspekt ist die soziale Sicherung, die den Bürgern Schutz vor wirtschaftlichen Risiken bietet. Dazu gehören Krankenversicherung, Rentensysteme und Arbeitslosenunterstützung.
  5. Einkommensverteilung: Die Soziale Marktwirtschaft strebt eine gerechtere Einkommensverteilung an, um soziale Ungleichheit zu minimieren. Steuerpolitik und Umverteilungsmechanismen spielen hierbei eine Rolle.
  6. Nachhaltigkeit: In modernen Interpretationen der Sozialen Marktwirtschaft gewinnt auch das Prinzip der Nachhaltigkeit an Bedeutung. Dies beinhaltet den Schutz der Umwelt und die Förderung einer nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung.
  7. Wirtschaftsliberalismus und Sozialpolitik: Die Soziale Marktwirtschaft vereint Elemente des Wirtschaftsliberalismus (Marktwirtschaft) und der Sozialpolitik (soziale Verantwortung). Sie strebt einen Ausgleich zwischen diesen beiden Aspekten an.

Die Soziale Marktwirtschaft wurde maßgeblich von Ökonomen wie Alfred Müller-Armack und Ludwig Erhard entwickelt und in der Bundesrepublik Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg eingeführt. Sie hat dazu beigetragen, die wirtschaftliche Prosperität und soziale Stabilität in Deutschland zu fördern und wurde auch in anderen Ländern als Vorbild für wirtschaftliche Modelle mit sozialer Verantwortung betrachtet.

IWH

IWH

Das IWH steht für das „Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle.“ Es handelt sich um ein renommiertes wirtschaftswissenschaftliches Forschungsinstitut in Deutschland. Das Institut ist nach Gottfried Wilhelm Leibniz benannt, einem bedeutenden deutschen Philosophen, Mathematiker und Universalgelehrten des 17. Jahrhunderts.

Das IWH hat seinen Sitz in Halle (Saale), Sachsen-Anhalt, und widmet sich der wissenschaftlichen Erforschung und Analyse von wirtschaftlichen Fragestellungen. Es ist ein Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft, einem Netzwerk von Forschungseinrichtungen in Deutschland, das sich der Förderung der Wissenschaft und Forschung in verschiedenen Disziplinen widmet.

Die Forschungsschwerpunkte des IWH umfassen eine breite Palette wirtschaftlicher Themen, darunter Makroökonomie, Mikroökonomie, Finanzmärkte, regionale Wirtschaftsentwicklung und Arbeitsmarktanalysen. Das Institut führt empirische Forschung durch und veröffentlicht regelmäßig wissenschaftliche Arbeiten, Berichte und Analysen zu aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen und politischen Fragestellungen.

Die Ergebnisse der Forschung des IWH haben oft Einfluss auf wirtschaftliche Entscheidungen und politische Maßnahmen in Deutschland und darüber hinaus. Es ist eine wichtige Informationsquelle für Wirtschaftsexperten, Regierungen, Unternehmen und die Öffentlichkeit, um fundierte Einblicke in wirtschaftliche Trends und Herausforderungen zu erhalten.

Direktvertrieb

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Direktvertrieb

Der Begriff Direktvertrieb beschreibt eine klassisch, institutionell abgrenzte Distributionsform mit der Waren und Dienstleistungen ohne eine Schaltung von Absatzmittlern direkt an potentielle Kunden abgesetzt werden. Dabei steht die unmittelbare Geschäftsbeziehung zwischen Anbieter und Nachfrager im Mittelpunkt aus Sicht des Anbieters.

Aber auch andere Merkmale können zur Abgrenzung herangezogen werden im Sinne der Vertriebsmittelpolitik.

Man setzt auf Außendienstmitarbeiter (ADM) die vor allem im persönlichen Verkauf und Telefonverkauf die Waren und Dienstleistungen absetzen. Dabei ist der Verkauf in erster Linie anbieterinitiiert und findet mit oder ohne Terminvereinbarung überwiegend in der Wohnung der Zielperson statt (Gruppen oder Einzelpersonen) oder auch auf der Straße als Straßenhandel oder Heimdienst.

Dabei sind die Erscheinungsformen des Direktvertriebs nicht homogen. Ihre Heterogenität resultiert aus dem Bemühen direktvertreibender Unternehmen die qualitative und quantitative Ausgestaltung der Instrumente dem typischen Nachfrageverhalten der angesprochenen Nachfragersegmente anzupassen.

Es kommt im hohen Maße zu präferenzpolitischen Aktivitäten aufgrund des unmittelbaren Kundenkontaktes. So spielen die anvisierte Zielgruppe, Wettbewerbsbedingungen auf dem zu bearbeitenden Markt, das strategisch ausgerichtete Direktmarketingkonzept etc. eine große Rolle ebenso wie die Struktur des angebotenen Sortimentes, der Vorbereitungsgrad der Kaufverhandlungsphase sowie angestrebte Stabilität der Kundenbeziehung beeinflussen die operative Ausgestaltung des absatzpolitischen Instrumentariums maßgeblich.

Konkurrenzanalyse

Konkurrenzanalyse

Die Konkurrenzanalyse oder auch Wettbewerbsanalyse oder Konkurrenzaufklärung ist ein Begriff der Marketingforschung.

Dabei werden Anbieter der Ware auf dem Absatzmarkt ermittelt, also die Mitbewerber sowie die Struktur wird analysiert und die Maßnahmen, besonders interessant ist hier der Marktführer mit seinen Erfolgsfaktoren. Auch ermittelt man bedürfnisfremde oder entfernt verwandte Anbieter als vertikale Konkurrenz. Weiterhin ermittelt man Ersatzartikel der eigenen Ware, also Surrogatkonkurenz und Substitutionsprodukte.

Bei der Untersuchung der Mitbewerber achtet man auf die Organisationstruktur, Sortimentsstruktur, wirtschaftliche Voraussetzungen wie Kapitalstruktur und die Struktur der Beziehungen zu Lieferanten unt Abnehmern wie die Vertragsbeziehungen und Kommunikationswege.

Bei verbandlich organisierten Wirtschaftszweigen kann die Verbandsstatistik oder auch Branchenstatistik Hinweise für die Untersuchung liefern. Aber auch Branchenkennziffern können für die Branchenbeobachtung nützlich sein. Weiterhin kommen Expertenbefragung und veröffentliche Marktanalysen von Konjunkturinstituten in Frage ebenso wie Verbraucherpanels und Handelspanels.

Die Konkurrenzanalyse hat zum Ziel Möglichkeiten zur Kooperation mit Mitbewerbern aufzeigen, langfristige Entscheidungen im Sinne der Investionspolitik zu ermöglichen, sie zeigt eine mögliche Positionierung im Wettbewerbsumfeld auf, auch kann man kurzfristige Dispositionen erreichen durch Beobachtung der Verschiebungen und Veränderungen in der Konkurrenzlage.

Industrieobligation

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Industrieobligation

Bei einer Industrieobligation handelt es sich um eine Anleihe eines privaten Unternehmens bei der die Rückzahlung von Industrieanleihen häufig durch die Verpfändung von Gebäuden und Boden als Grund-Pfandrecht oder durch eine Sicherungsübereignung von langlebigen Wirtschaftsgütern wie Maschinen sichergestellt wird.

Es handelt sich bei der Anleihe um eine die von privaten Unternehmen emittiert wird. In erster Linie werden Anleihen von Industrieunternehmen emittiert, daher auch die eingebürgerte Bezeichnung, sie können aber auch von Verkehrs- und Handelsunternehmen in Umlauf gebracht werden.

Man findet neben der Industrieanleihe findet man auch die Schuldverschreibung welche von Unternehmen mit erstklassiger Bonität und relativ großem Grundbesitz und anderen Vermögenswerten häufig einer Aktiengesellschaft emittiert wird. Ihr Anteil ist jedoch in den letzten Jahren gesunken auf unter 1 % bei den inländischen Emissionen als festverzinsliches Wertpapier.

Prämienlohn

Prämienlohn

Der Begriff Prämienlohn ist eine variable Entgeltkomponente welche man in Abhängigkeit von festgelegten Kriterien wie beispielsweise der Qualität vergibt.

Man spricht auch von Qualitätsprämie, Mengenleistungsprämie, Ersparnisprämie, Nutzungsprämie, kombinierte Prämie oder Lohn- und Gehaltsmodell die eine Mischform des Leistungslohns bildet zusammengesetzt aus Lohnformen Zeitlohn und Akkordlohn.

Minimumprinzip

Minimumprinzip

Das Minimumprinzip ist ein ökonomisches Prinzip bei dem man einen gegebenen Output mit einem möglichst geringen Aufwand erzielt.

Preis

Preis

Unter einem Preis versteht man einen Aktionsparamter in der Preispolitik Dieser gibt in der Regel eine monetäre Gegenleistung in Form eines Entgeltes eines Käufers für eine bestimme Menge an Wirtschaftsgütern einer definierten Qualität wieder. Man sprich hier von einem Leistungsumfang. Man unterscheidet bei einem Preis den Preisnenner in Form des Leistungsumfangs als auch den Preiszähler also Entgelt. Man kann durch den Preis absatzorientiert auch besser alle verbundenen Kosten repräsentieren für ein Gut als durch die mit der Nutzung, Beschaffung etc. verbunden Kosten. Man kann den Preis auch an Service-Ansprüche der Abnehmer anpassen. Bei der Preiskalkulation fließen unterschiedliche Kosten mit in den Preis ein wie Beschaffungspreise, an Lieferanten gezahlte Entgelte, Entsorgungskosten, Boni, Preisnachlässe, Rabatte etc. Anbieter können Preise in Form von Angebotspreisen fordern und Nachfragern werden Preise als Nachfragepreise angeboten. Der Markt akzeptiert hingegen bestimmte Marktpreise.

Auch kann man abhängig vom Gut verschiedene Preisbegriffe unterscheiden wie Gebühren bei Dienstleistungen, für Rechte zum Beispiel Miete, Pacht oder Lizenz, bei öffentliche Güter sind es Tarife oder bei der Arbeit das Arbeitsentgelt. Sollte das Entgelt bei einer Transaktion nicht aus einer monetären, sondern einer sachlichen Gegenleistung bestehen so spricht man von einem Kompensations- oder Bartergeschäft.

Pensionsrückstellungen

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Pensionsrückstellungen

Pensionsrückstellungen sind nach § 249 Abs. 1 HGB Rückstellungen für ungewissen Verbindlichkeiten die gebildet werden wenn Arbeitnehmern im Rahmen von betrieblicher Altersvorsorge Zusagen gemacht werden auf Rentenzahlungen. Aufgrund der Bedeutung der gegebenen Pensionsverpflichtung ist die Pensionsrückstellung nicht mit den sonstigen Rückstellungen sondern gemäß § 266 Abs. 3 HGB gesondert als Pensionsrückstellung auszuweisen. Ist der Arbeitgeber nach der Beendigung des Arbeitsverhältnisses zur Zahlung einer Rente verpflichtet so hat er nach IFRS diese zukünftige Leistungsverpflichtung der Rentenzahlung als Schuld zu passivieren. Die Höhe dieser Schuld richtet sich nach dem Barwert der zukünftigen Leistungen unter Berücksichtigung von entstandenen versicherunsmathmatischer Gewinn und Verluste, den „actuarial gains and losses“.

Nach der US-GAAP besteht auch die Verpflichtung Pensionsverpflichtungen zu passivieren soweit diese nicht durch Fondsvermögen gedeckt sind. Dabei dürfen versicherungsmathematische Gewinne oder Verluste nicht berücksichtigt werden. Es handelt sich um einen Sonderfall von ungewissen Verbindlichkeiten. Sie enstehen aus laufenden Renten ehemaliger Mitarbeiter und aus Anwartschaften auf Altersversorung von jetzt aktiven Mitarbeitern.

Preisstrategie

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Preisstrategie

Eine Preisstrategie beschreibt in einem Unternehmen die langfristigen Marketingziele wie die Maximierung des Gewinnbarwertes über einen Planungshorizont. Es handelt sich um ein Handlungskonzept im Bereich der Preispolitik. Die Preishöhe ändert sich für ein Produkt im Laufe der Zeit, so können Preisstragien auf Basis von analytischen Überlegungen das Agieren eines Unternehmens im Markt und zum Wettbewerb optimieren.

Innerhalb der Werbestrategie sind Aussagen zur angesprochenen Werbezielgruppe enthalten, eine zu übermittelnde Werbebotschaft, ein verfügbares Werbebudget, eine vorgegebene Anspracherichtung etc.

Mit Hilfe dieser Informationen wird eine Werbekampagne erstellt durch eine Werbeabteilung des Unternehmens oder einer Werbeagentur. Diese plant durch Ausgestaltung von Werbeträgern die Streuung und übermittelt die Werbebotschaft durch Ausgestaltung von verschiedenen Werbeträgern.

Auch legt man Werbetiming und Werbedosierung fest, die Unternehemnsleitung kann, wenn die Werbekampagne im größten Teil geplant ist diese genehmigen oder verwerfen. Die Werbekampagane hängt ab vom Werbebudget und der Wahrscheinlichkeit mit der man die gewünschten Werbeziele erreicht. Der Werbeerfolg kann nach der Kampagene gemessen werden, dazu legt man vorab fest wie die Messung erfolgen soll.

Vorbeugende Instandhaltung

Vorbeugende Instandhaltung

Mit einer vorbeugenden Instandhaltung versteht man die Planung und Abwicklung von Instandhaltungsmaßnahmen die zur Anlageninstandhaltung durchgeführt werden.

Diese Maßnahmen erfolgen vor dem Eintritt von einem ungesteuerten Anlagenausfall oder einem schadenbedingten Anlagenzustandes.

Zu den vorbeugenden Instandhaltungsmaßnahmen gehören die Wartung und Inspektion.

Auch vorbeugende Reparaturen oder ein vorbeugender Austausch und anderer vorbeugende Maßnahmen sind möglich wie zum Beispiel die Installation von Warneinrichtungen oder die Verwendung von Schutzanstrichen etc.

Gratifikation

Gratifikation

Die Gratifikation beschreibt eine Sonderzuwendung die der Arbeitgeber neben dem Arbeitsentgelt bei bestimmten Anlässen gewährt.

Es handelt sich bei Gratifikationen nicht um Schenkungen, sie sind vielmehr eine Anerkennung für die geleisteten Dienste und ein Anreiz für weitere Dienstleistungen.

Besondere Anlässe zu denen Gratifikationen gewährt werden können beispielsweise sein ein Dienstjubiläum, Weihnachten, Urlaub etc.

Auch sind sie abzugrenzen von Ansprüchen die der Arbeitnehmer haben aufgrund von einer Zielvereinbarung wie ein Bonus.

Es besteht weder gesetzlich noch aufgrund der Fürsorgepflicht des Arbeitgebers ein Rechtsanspruch auf Gratifikationen.

Die Höhe der Gratifikation richtet sich nach einer getroffenen stillschweigenden oder ausdrücklichen Vereinbarung.

Kommt es zu Voraussetzungen wie keine Fehlzeiten oder besteht das Arbeitsverhältnis nicht mehr zum Stichtag so entfällt der Anspruch.

Neben einer Kollektivvereinbarung wie einem Tarifvertrag, einer Betriebsvereinbarung und ausdrücklichen vertraglichen Zusagen im Arbeitsvertrag kommen betriebliche Übung und der Gleichbehandlungsgrundsatz in Betracht für die Rechtsgrundlage.

Die betriebliche Übung sagt, dass ein Rechtsanspruch auf die Gratifikation besteht wenn der Arbeitgeber 3 Mal hintereinander vorbehaltlos eine Gratifikation zahlt.

Bei der Kostenrechnung werden Gratifikationen meist gleichmäßig im Rahmen der Personalnebenkosten auf das Jahr verteilt.

Das Steuerrecht sieht vor, dass die Gratifikationen die mit einem Dienstverhältnis verknüpft sind zu den sonstigen Bezügen gehören, wenn sie nicht fortlaufend gezahlt werden. Bei regelmäßig gezahlten Gratifikationen mit dem Arbeitslohn so sind sie als laufender Arbeitslohn zu versteuern.

Rechtliche Grundlagen

Im Tarifvertrag kann im Zweifelsfall eine vereinbarte Sonderzahlung vergütet werden für die überwiegend im Bezugszeitraum geleistet Arbeit.

Der Gleichbehandlungssatz sieht vor dass ein Anspruch auf eine Gratifikation ensteht wenn der Arbeitgeber allgemein Gratifikationen zahlt und bestimmte Gruppen oder Arbeitnehmer willkürlich ausgrenzt.

Mit einem Einzelarbeitsvertrag kann es zu einem begründeten Anspruch auf eine Gratifikation kommen wenn der Vertrag abgeändert wird oder über eine Änderungskündigung beseitigt wird.

Erfolgt die Gratifikation freiwillig gezahlt ohne die Anerkennung einer Rechtspflicht für die Zukunft so liegt ihre Zahlung im Ermessen des Arbeitgebers.

Bezüglich einer Rückzahlung muss der Rückzahlungsvorbehalt ausdrücklich vereinbart worden sein und die Rückzahlungspflicht entfällt wenn der Arbeitgeber kündigt ohne dass der Arbeitnehmer einen Anlass dafür gegeben hat.

Gratifikationen bis 100 € können nicht an eine Rückzahlungsklausel gebunden werden. Durch die Rückzahlungsklausel soll die Bindung an den Betrieb erhöht werden. Für Weihnachtsgratifikationen die ein Monatsgehalt erreichen gilt, dass eine Kündigung dann bis zum 31. März des folgenden Jahres ausgeschlossen wird.

Sollte eine Rückzahlungsklausel nichtig sein wegen zu langer Bindung so ist nur die zu lange Bindung nichtig, aber nicht die Zusage der Gratifikation.

Die Weihnachtsgratifikation ist bis zur Höhe der Hälfte des monatlichen Arbeitseinkommens, höchsten bis zu dem Betrag von 500 € unpfändbar nach § 850 a Nr. 4 ZPO.

Einstellung

Einstellung

Die Einstellung in der Wirtschaftssoziologie eine gewisse Attitüde bei der man unterscheidet zwischen einer dispositionsbezogenen, primär erlebensbezogenen und verhaltensbezogenen Einstellung.

So kommt es bei der dispostionsbezogenen zur einer Bereitschaft oder Disposition ein Objekt in einer bestimmten Weise positive oder negativ zu bewerten sowohl affektiv als auch kognitiv. Es handelt sich also um gefühlsmässige, emotionale Regungen gegenüber einem Objekt mit einer affektiven Komponente der Einstellung.

Die erlebensbezogene Einstellung basiert auf einem erlernten eher stabilen Erlebnismuster welche eine Person mit einem Objekt hat, hier tragen sowohl affektive als auch kognitive Komponenten bei.

Bei der verhaltensbezogenen Einstellung geht man von der Wahrscheinlichkeit eines (Wieder-) Auftretens eines spezifischen Verhaltensmusters aus.

Die Einstellung beschreibt einen Zustand der nervlichen und psychischen Bereitschaft auf gewisse Reize zu reagieren als Reizeinstellung bzw. in einer bestimmten Weise zu reagieren als Reaktionseinstellung.

Sie beschreibt in der Werbung eine Prädisposition gegenüber Objekten wie Produkten, Personen oder Institutionen, eine Werthaltung ist mit inbegriffen als nützlich, interessant, sympathisch, abstossend etc. die das Verhalten konsistent positiv oder negativ leitet. Diese Verhaltensausrichtung und Werthaltung ist relativ stabil.

Man unterscheidet 3 Einstellungskomponenten

  1. kognitive (Eigenschaften und Sachurteile auf ein Objekt)
  2. evaluative (Bewertungen)
  3. und intentionale (Verhaltensantizipationen)

Die Einstellung beschreibt die wahrgenommen Eignung eines Gegenstandes für die Befriedigung einer Motivation.

Dabei ist die Motivation mit einer kognitiven Gegenstandsbeurteilung verknüpft.

Einstellung = Motivation + (kognitive) Gegenstandsbeurteilung.

Damit hat die Einstellung in der Marktforschung und der Theorie des Käuferverhaltens eine große Bedeutung, da sie wichtige Einflussgrößen für das Kaufverhalten sind.

Man spricht auch von einer E-V-Hypothese mit E für Einstellung und V für Verhalten. Die Einstellung ist maßgebend für das Kaufverhalten. Image eines Produktes wird in der praktischen Marktforschung meist mit der Einstellung gleich gesetzt.

E und V sieht man als getrennte Größen an, allerdings kann man nach der E-V-Hypothese auch bei der Kenntnis der Einstellung das Verhalten prognostizieren.

So liefert die Einstellungstheorie ein theoretisches Fundament für Imagenalysen.

Genossenschaft

Genossenschaft

Unter einer Genossenschaft versteht man in der Wirtschaftssoziologie Zusammenschlüsse von einzelnen Produzenten oder Konsumenten im Rahmen der Prinzipien einer Selbsthilfe und einer kooperativen Kontrolle und Verwaltung.

Im Ursprung wurde die Genossenschaft als ein Gegenentwurf zur Marktmacht von Grossunternehmen gesehen. So hatten sie teilweise ein antikapitalistisches Grundverständnis.

Die Genossenschaft ist eine juristische Person die einer Handelsgesellschaft gleich gestellt ist und eine freie und wechselnde Anzahl an Mitglieder hat und das Ziel die Wirtschaft und Erwerb der Mitglieder/Genossen zu fördern.

Abhängig vom Zweck der Genossenschaft werden verschiedene unterschieden wie Verbraucher-Genossenschaft, Bau-Genossenschaft, Absatz-Genossenschaft oder auch Kreditvereine.

Genossenschaften benötigten die Organe: Vorstand, Aufsichtsrat und Generalversammlung und müssen im Genossenschaftsregister eingetragen werden.