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Sammelvorgang

Sammelvorgang

Ein Sammelvorgang ist eine Teileinheit eines Projektes, welche aus mehreren Vorgängen besteht.

Sammelvorgänge dienen der Grobgliederung von Projekten.

Häufig sind Sammelvorgänge durch Meilensteine begrenzt.

Bei einem großen Projekt können mehrer Sammelvorgänge erneut zu einem übergeordneten Sammelvorgang zusammen gefasst werden. In diesem Zusammenhang spricht man auch von mehreren Gliederungsebenen.

Story Points

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Story Points

Nutzt man Techniken wie Epics, Anwendungsfälle (Use Cases), Task Board, Planning Poker etc. kommt es immer wieder zu Schätzungen.

Dabei ist die Größe für die Schätzungen entscheidend. Häufig nutzt man für die Schätzung von Aufgaben Personentage wie bei einem Task Board.

Story Points werden hingegen häufig für Anwendungsfälle und Epics verwendet. Ein Story Point ist hierbei ein abstraktes Maß für Komplexität.

Gegenüber Personentage haben Story Points einen pyschologischen Faktor, da sie subjektiv wahrgenommen nicht das Gefühl vermitteln bereits auf eine feste Dauer zeitlich festgelegt zu sein.

In einem Team sollten idealerweise genaue Vorstellungen darüber vorliegen wie viel Story Points man in einer Interation schaffen kann.

So dienen Story Points einer groben Schätzung auf der Ebene von Anwendungsfällen wie lange man für die Lieferung eines Teilproduktes benötigt.

Man bezeichnet die Anzahl der Story Points die ein Team in einer Iteration schafft auch als Team-Velocity, also der Teamgeschwindigkeit.

Mitunter kann auch eine Angabe in T-Shirt-Größen wie S für klein, L für groß und XL für sehr große eine Hilfestellung sein, um eine grobe Aufwandsschätzung durchzuführen.

Soll-Ist-Vergleich

Soll-Ist-Vergleich

In der Kostenrechnung versteht man unter dem Soll-Ist-Vergleich eine Gegenüberstellung von den tatsächlich entstandene Kosten in einem Zeitabschnitt, den Istkosten und den Sollkosten in der Betriebsabrechnung.

Verwendet man gleiche Planpreise im Soll und Ist so ist der Soll-Ist-Vergleich eine Gegenüberstellung der vorgegebenen und verbrauchten Mengen, die so addierbar sind.

Bei der errechneten Kostenabweichung, den Abweichungen, werden die Ursachen durch die möglichen Kosteneinflussgrößen und bestimmenden Faktoren ermittelt. Man kann so einen einen zwischenzeitlichen Vergleich (Zeitvergleich) und einen zwischenbetrieblichen Vergleich (Betriebsvergleich) ermöglichen.

Im Projektmanagement beschreibt der Vergleich von Soll und Ist den Zustand denn man erreichen möchte (Soll), der im Pflichten festgehalten wird. Abweichungen vom Ist-Zustand zum Soll-Zustand werden durch eine Projektsteuerung und geeignete Maßnahmen behoben. Zur Planung dient der Basisplan der die technischen Details enthält und von Auftraggebern und Auftragnehmer unterschrieben wird.

Daily-Standup-Meeting

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Daily-Standup-Meeting

Daily-Standup-Meeting beschreiben im agilen Prozessmanagement kurze tägliche Meetings die im Stehen abgehalten werden.

Das Stehen soll dazu beitragen, dass sie nicht zu lange dauern, da niemand gern lange steht. Die Beteiligten bleiben so aktiv und reden jeweils nur knapp 2 Minuten.

Dabei soll jeder folgenden 3 Fragen beantworten:

  1. Wie bin ich gestern vorangekommen bei der Arbeit?
  2. Welche Aufgaben erledige ich heute?
  3. Welche Hindernisse gibt es aktuell die mir bei der Erledigung der Aufgaben im Weg stehen?

Wird ein Task Board genutzt so sollte das Meeting davor im Stehen abgehalten werden.

Wichtig für ein gut funktionierendes Daily-Standup-Meeting sind:

  • Das man keine falsche Moderation im Ablauf wählt und Mitarbeiter die gern viel Reden den Hauptanteil am Meeting an sich reißen
  • Das der falsche Zeitpunkt für die Besprechung gewählt wird, zu früh oder spät am Tag und die Mitarbeiter erscheinen nicht regelmäßig zu den Treffen
  • Das man zu viel oder zu wenig Details bespricht, wird zu wenig besprochen und jeder sagt nur, dass alles gut ist wie gestern, sind sie vom Informationsgehalt wertlos und werden auf Dauer nicht fortgeführt, hier gilt es nachzufragen was den Unterschied zu gestern ausmacht? Reden Teilnehmer zu detailliert so muss man sie bieten sich kurz zu fassen, das Daily-Standup-Meeting mit 7 Personen sollte pro Tag nur 15 Minuten betragen

 

 

SMART

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SMART

SMART steht als Abkürzung für Specific Measurable Accepted Realistic Timely. Man formuliert nach diesem Prinzip Projektziele.

  • Man beschreibt so S Sepizfisch, die Ziele sind präzise und nicht vage formuliert.
  • M steht für Messbar, so soll das Ziel objektiv messbar sein (operationalisierbar).
  • steht für Akzeptiert und bedeutet, dass die Ziele von den Empfängern akzeptiert werden müssen, man spricht auch von angemessen, anspruchsvoll, attraktiv, abgestimmt ausführbar und abgestimmt.
  • für Realistisch beschreibt, dass die Ziele realistisch sein müssen.
  • bedeutet, dass man klare Terminvorgaben benötigt zu denen ein Ziel erreicht sein muss.

Zudem muss ein Projekt folgende Bedingungen erfüllen, um umsetzbar zu sein:

  1. Es muss wirtschaftlich sein (Wirtschaftlichkeit)
  2. Es muss machbar sein mit den vorhandenen Ressourcen (finanziell, Personal)
  3. Das Projektrisiko muss für das Unternehmen akzeptabel sein

Sektoraler Strukturwandel

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Sektoraler Strukturwandel

Kommt es zu einem unterschiedlich starken Wachstum von Wirtschaftszweigen, so kommt es in der Folge zu Verschiebungen in der sektoralen Wirtschaftsstrukur so wird diese durch den sektoralen Strukturwandel angezeigt.

Dabei erfolgt der sektorale Strukturwandel langfristig und erfolgt in der Regel vorwiegend dauerhaft.

Die Grundtendenzen sind hierbei stabil. Gemessen wird der sektorale Strukturwandel in Sektoranteilen die prozentual ermittelt werden anteilig zum Nationaleinkommen bzw. Anzahl der Beschäftigten in dem Wirtschaftszweig.

Der sektorale Strukturwandel kann hierbei verschiedene Ursachen haben.

  • Institutionelle Veränderungen beschreiben in erster Linie Änderungen im Rechtesystem, dem Sozialversicherungssystem, der Steuergesetzgebung, dem Wettbewerbsrecht mit Deregulierung und Regulierung. So wird das Verhalten von Produzenten und Konsumenten beeinflusst. Außenwirtschaftlich können auch Änderungen der Handelspolitik eine Ursache für den Wandel sein, der Abbau von Zöllen im WTO-Rahmen, Liberalisierung etc.
  • Auf der Seite der Nachfrage kann es zu Verschiebungen in der gesamtwirtschaftlichen Nachfragestruktur kommen. So kann der private Konsum abnehmen oder zunehmen, die Importnachfrage sich ändern, der Staatsverbrauch sich einschränken etc.
  • Auf der Seite des Angebotes können sich Produktionsfaktoren verändern wie eine Verteuerung oder Verknappung der Rohstoffe. Die Lohnentwicklung, der technische Fortschritt usw. verändern den Einsatz von Kapital und Arbeit. Veränderte Vorleistungsnachfragen wie energiesparende Technik, Einsatz anderer Werkstoffe wie Keramik oder Kunststoffe verändern ebenfalls das Angebot.

Gerade im Phasen von einem hohen gesamtwirtschaftlichen Wachstum ist der sektorale Wandel besonders stark. Bei einem schwachen Wachstum hingegen gering. Die Modelle des Steady-Gate-Growth in der neoklassischen Wachstumstheorie befassen sich der Möglichkeit von Wirtschaftswachstum ohne eine Veränderung der Sektoreinteile, die in der Realität eher unrealistisch ist.

Die sektorale Strukturpolitik greift hierbei in den Selbststeuerungsprozess des Marktes unterstützend ein.

Sachgüter

Sachgüter

Mit Sachgüter beschreibt man im Allgemeinen Gebrauchsgüter und Verbrauchsgüter.  In der Sachgüterproduktion von Industrieunternehmungen dienen sie als strikte Abgrenzung von Dienstleistungsunternehmungen.

Selbstschuldnerische Bürgschaft

Selbstschuldnerische Bürgschaft

Es handelt sich um eine Bürgschaft bei der der Bürge auf die Einrede der Vorausklage verzichtet hat nach § 773 BGB.

Die selbstschuldnerische Bürgschaft ähnelt so einer Schuldmitübernahme, bei der es dieErklärung des Bürgen bedarf in Schriftform (§ 766 BGB).

Dabei ist die Handelsbürgschaft des Kaufmanns formfrei und stets eine selbstschuldnerische Bürgschaft (§§ 349 f. HGB).

SELA

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SELA

Die Abkürzung SELA stetht für Sistema Económico Latinoamericano, Latin American Economic System (LAES), also eine lateinamerikanische Wirtschaftsorganisation mit dem Sitz in Caracas.

Sie wurde 1975 von 25 Ländern aus dem karibischen und lateinamerikanischen Raum gebildet. Im Jahr 2013 umfasste sie 26 Mitglieder.

Ihre Ziele sind die Förderung der regionalen Zusammenarbeit sowie die Koordinierung von verschiedenen Integrationsmaßnahmen in der Region.

Sie ist auch eine Interessenvertretung gegenüber anderen Gruppen wie bspw. der USA. Ein Schwerpunkt liegt bei der Überwindung des Verschuldungsproblemes sowie der Förderung im Dienstleistungssektor.

So ist die SELA ein Forum der lateinamerikanischen Länder.

Subjektiver Wert

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Subjektiver Wert

Der subjektive Wert und auch der Preis eines Gutes wird abhängig vom individuellen Nutzen, der subjektiven Wertschätzung des Nachfragers bestimmt. Somit gelten für ihn die Gossenschen Gesetze.

Der subjektive Wert misst einer Sache eine persönlichen Wert zu, wie beispielsweise einem Liebhaberwert. Das Gegenteil des subjektiven Wertes ist der objektive Wert.

Saldo

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Saldo

Mit Saldo beschreibt man eine Größe die Differenz beim Abschluss eines Kontos in der Buchführung bildet zwischen den beiden Seiten des Kontos. Man addiert hier auf den höheren Wert.

Man bezeichnet mit dem Saldo also die Differenz der Summen von Haben- und Sollseite für einen bestimmten Zeitpunkt.

Bei einem aktiven Bestandskonto, den Aktiva (bspw. Kasse) wird der Saldo beim Kontenabschluss auf die rechte Seite eingetragen, bei einem passiven Bestandskonto, den Passiva, entsprechen wird der Saldo links eingetragen (bspw. Verbindlichkeiten). Es ensteht so ein Endbestand der nicht mit dem tatsächlichen übereinstimmen muss. Es kommt so zu Abstimmungsbuchungen innerhalb der doppelten Buchführung.

Kommt es zu einem Soll-Saldo so übersteigen die Verbindlichkeiten das Guthaben.

Bei einem Haben-Saldo ist das Guthaben höher als die Verbindlichkeiten.

Dabei stammt das Wort aus der italienischen Kaufmannssprache des 17. Jahrhunderts wo es für den Rechnungsabschluss stand.

Saldo geht auf das Lateinischen „solidus“, also dicht und fest zurück und bezeichnet so das fest machen einer Rechnung.

Man beschreibt so das Soll- (Debet-) bzw. Haben- (Kredit-) Saldo.

Das Saldo beschreibt im Kontokorrentverkehr den sich ergebenden Abschlussbetrag zu Gunsten oder zu Lasten der Kontokorrentpartner.

Saldo in der Buchführung

In der Buchführung bezeichnet Saldo den Unterschiedsbetrag, welcher sich durch die Aufrechnung der Sollseite und Habenseite eines Kontos ergibt.

Das Saldo wird als Auslgeichsposten der kleineren Kontoseite eingesetzt, Gegenkonto ist bei den Abschlussbuchungen der doppelten Buchführung in der Regel das Gewinn- und Verlustkonto oder das Bilanzkonto.

Man bezeichnet entsprechend der größeren Seite des Kontos das Habensaldo wie beispielsweise bei Verbindlichkeiten oder auch das Sollsaldo bei ausstehenden Forderungen.

Soll

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Soll

Soll beschreibt in der Buchführung die linke Seite des Kontos und steht so im Gegensatz zum Haben. So sind Buchungen auf der Soll-Seite so genannte Sollbuchungen, unabhängig von ihren materiellen Folgen. Bei einem Bankkonto führt eine Sollbuchung zu einer Erhöhung des Geldbestandes und zur Verminderung von (Bank-)Schulden.

Bei Aktivkonten, also Konten für die laufende Buchführung von Aktiva, bucht man Vermögenszunahmen als Soll. Bei Passivkonten, Konten die man man für die laufende Buchführung von Passiva nutzt, bilden Sollbuchungen sogenannte Schuldenabahmen.

Man bezeichnet im Englischen als „debit“.

Der Soll beschreibt das Saldo eines Kontos bei dem die Verbindlichkeiten/Schulden das Guthaben überschreitet. Man spricht hier auch von einem Debet.

Ein überzogenes Bankkonto ist im Soll und man zahlt Sollzinsen für diese Bankschuld.

Mit Soll beschreibt man auch Vorgabegrößen wie Sollzeit, Sollwert, Sollmenge bzw. im Rechnungswesen Sollumsatz, Sollkosten etc.

Der Vergleich beim tatsächlichen Handlungsergebnis beschreibt den Soll ist Ist Unterschied.

Sachanlagevermögen

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Sachanlagevermögen

Das Sachanlagevermögen beschreibt die materielle Komponente eines Anlagevermögens, also die Aktivseite der Bilanz. Sie umfasst bewegliche, wie den Fuhrpark als auch unbewegliche Vermögenswerte wie Grundstücke, Maschinen und Gebäude.

So ergibt sich das Sachanlagevermögen nach dem Abzug vom Anlagevermögen (§ 266 HGB) aller immaterieller Vermögen wie Patente, Rechte, Lizenzen, Konzessionen, dem Abzug von Finanzanlagen wie Beteiligungen, langfristigen Dahrlensforderungen, Kapitalanlagen in Wertpapieren (ohne Beteiliungsabsicht erworben).

Das Sachanlagevermögen beschreibt alle Vermögensgegenstände mit einer physischen Substanz.

Nach den Ausweisvorschirften des HGB wird nicht zwischen betriebsnotwendigen und nicht betriebsnotwendigen Sachanlagen unterschieden.

Die Jahresabschlüsse nach internationalen Grundsätzen vermitteln daher einen bessern Überblick über die Vermögenslage.

Nach IAS/IFRS werden Immobilien, investment property als Finanzanlage ausgewiesen. Nach dem US-GAAP werden nur betriebsnotwendige Sachanlagen gewertet.

Immobilien die als Finanzanlage gehalten werden gelten hier als other investments, sonstige betriebliche nicht (mehr) oder noch nicht genutzte Analgen werden als other assets ausgewiesen.

Securitization

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Securitization

Securitization steht im Deutschen für „Verbriefung“.  Man beschreibt mit der Securitization die Umwandlung von Vermögenswerten in Wertpapiere die gehandelt werden können.

Insbesondere Forderungen in Form von Krediten oder Forderungen aus Lieferungen, Leasing, Baufinanzierung, Unternehmensdarlehen kommen hier für Securitization in Frage.

Aber auch Konsumentenkredite wie Autokredite sind hier möglich.

Der Begriff von „faulen Krediten“ bzw. „notleidenden Krediten“ als Fachbegriff ist im Zuge der Wirtschafts- und Bankenkrise von 2007 durch Securitization entstanden.

Diese Art von Krediten auf dem Kreditmarkt können also zu erheblichen weltweiten Wirtschaftskrisen führen.

Sichteinlagen

Sichteinlagen
Sichteinlagen werden gering oder gar nicht verzinst.

Auch die Bezeichnungen Geschäftsgeldkonto oder Sichtguthaben sind üblich und ermöglichen Firmen die Teilnahme am bargeldlosen Zahlungsverkehr.

Sparbuch

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Sparbuch
Das Sparbuch stellt eine Sparform vor die heutzutage eher selten vorkommt, es werden meist mehr Sparkonten von den Banken angeboten.
Ein klassiches Sparbuch enthält alle getätigten Ein- und Auszahlungen in Buchform und ist ein beliebtes Geschenk für Kinder die den Umgang mit Geld und dem Sparen erlernen sollen. Meist erhalten diese ein Sparbuch bevor sie ein eigenes Konto erhalten. Es ist auch üblich das ein Geheimwort für Transaktionen auf dem Sparbuch festgelegt wird oder Bonuspunkte angeboten werden. Bei Sparkonten gibt es auch welche mit zusätzlichen Gewinnen neben der festgesetzten Verzinsung. Bei einem klassichen Sparbuch können keine Transaktionen zu einem Girokonto vorgenommen werden, bei einem Sparkonto hingegen schon.