Zum Inhalt springen

Wirtschaftslexikon.de

Verständlich Praxisnah Schnell suchbar
  • A
    • Beitrag fehlt
    • Beitrag erstellen
  • B
  • C
  • D
  • E
  • F
  • G
  • H
  • I
  • J
  • K
  • L
  • M
  • N
  • O
  • P
  • Q
  • R
  • S
  • T
  • U
  • V
  • W
    • W
    • X
    • Y
    • Z
    • Impressum

Sektoraler Strukturwandel

24. April 20182 Minuten Lesezeit0 KommentareS

Kommt es zu einem unterschiedlich starken Wachstum von Wirtschaftszweigen, so kommt es in der Folge zu Verschiebungen in der sektoralen Wirtschaftsstrukur so wird diese durch den sektoralen Strukturwandel angezeigt.

Dabei erfolgt der sektorale Strukturwandel langfristig und erfolgt in der Regel vorwiegend dauerhaft.

Die Grundtendenzen sind hierbei stabil. Gemessen wird der sektorale Strukturwandel in Sektoranteilen die prozentual ermittelt werden anteilig zum Nationaleinkommen bzw. Anzahl der Beschäftigten in dem Wirtschaftszweig.

Der sektorale Strukturwandel kann hierbei verschiedene Ursachen haben.

  • Institutionelle Veränderungen beschreiben in erster Linie Änderungen im Rechtesystem, dem Sozialversicherungssystem, der Steuergesetzgebung, dem Wettbewerbsrecht mit Deregulierung und Regulierung. So wird das Verhalten von Produzenten und Konsumenten beeinflusst. Außenwirtschaftlich können auch Änderungen der Handelspolitik eine Ursache für den Wandel sein, der Abbau von Zöllen im WTO-Rahmen, Liberalisierung etc.
  • Auf der Seite der Nachfrage kann es zu Verschiebungen in der gesamtwirtschaftlichen Nachfragestruktur kommen. So kann der private Konsum abnehmen oder zunehmen, die Importnachfrage sich ändern, der Staatsverbrauch sich einschränken etc.
  • Auf der Seite des Angebotes können sich Produktionsfaktoren verändern wie eine Verteuerung oder Verknappung der Rohstoffe. Die Lohnentwicklung, der technische Fortschritt usw. verändern den Einsatz von Kapital und Arbeit. Veränderte Vorleistungsnachfragen wie energiesparende Technik, Einsatz anderer Werkstoffe wie Keramik oder Kunststoffe verändern ebenfalls das Angebot.

Gerade im Phasen von einem hohen gesamtwirtschaftlichen Wachstum ist der sektorale Wandel besonders stark. Bei einem schwachen Wachstum hingegen gering. Die Modelle des Steady-Gate-Growth in der neoklassischen Wachstumstheorie befassen sich der Möglichkeit von Wirtschaftswachstum ohne eine Veränderung der Sektoreinteile, die in der Realität eher unrealistisch ist.

Die sektorale Strukturpolitik greift hierbei in den Selbststeuerungsprozess des Marktes unterstützend ein.

0 Kommentare

Hast du eine Frage oder ein Praxisbeispiel? Teile es mit uns.

Antwort abbrechen

Dranbleiben

Weitere hilfreiche Einstiege

Nächster Beitrag Projekt
Strategisches Marketing Strategisches Marketing: Definition, Ziele, Aufgaben und Beispiele Strategisches Marketing bezeichnet die langfristige Planung und Ausrichtung der... Stadtbild Stadtbild: Bedeutung, Merkmale und Beispiele einfach erklärt Als Stadtbild bezeichnet man das charakteristische äußere Erscheinungsbild einer... KI-Slop KI-Slop: Wenn künstliche Intelligenz Masse statt Mehrwert produziert Das größte Problem von KI-generierten Inhalten ist nicht,...

Beitragsnavigation

← Vorheriger BeitragOrganisation
Nächster Beitrag →Projekt

Neueste Beiträge

  • Strategisches Marketing
  • Profit/Loss-Verantwortung
  • Feedback-System
  • Feedback
  • KG
  1. Bruder Johannes XY zu Lithium, Silber und Gold26. Januar 2026

    Preis-Vergleich Gold und Lithium - Jänner 2026 Der aktuelle Lithiumpreis pro kg liegt bei etwa 17.100 USD pro kg. (171.000…

  2. Rico zu Drei-Schichten-Modell9. Januar 2026

    Wo finde ich die wissenschaftliche Fachquelle zu dieser Aussage?

  3. Ralph zu Cap-Darlehen2. Mai 2024

    Grüße von boersenwissen.info

  4. Ralph zu Bilanz2. Mai 2024

    Viele Grüße, Schaut auch mal bei uns rein

  5. Compliance - Wirtschaftslexikon.de zu Corporate Governance19. Oktober 2023

    […] hat in den letzten Jahren aufgrund strengerer Vorschriften und einer verstärkten Betonung der Corporate Governance erheblich zugenommen. Unternehmen müssen…

Kategorien

  • A
  • Allgemein
  • B
  • C
  • D
  • E
  • F
  • G
  • H
  • I
  • J
  • K
  • L
  • M
  • N
  • O
  • P
  • Q
  • R
  • S
  • T
  • U
  • V
  • W
  • X
  • Y
  • Z

Seiten

  • Beitrag erstellen
  • Beitrag fehlt
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Ohne Anmeldung einen Beitrag erstellen
  • Wirtschaftslexikon
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Datenschutz & Nutzungsbedingungen

Wirtschaftslexikon.de

Wirtschaftsbegriffe, Kennzahlen und Praxiswissen verständlich erklärt.

  • Impressum
  • Datenschutz
  • Datenschutz & Nutzungsbedingungen