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Geldmarkt

10. Juli 20191 Minute Lesezeit0 KommentareG

Der Begriff Geldmarkt beschreibt einen Markt für kurzfristige Geldausleihungen. An diesem fragen und bieten in erster Linie Banken nach.

Dabei richtet sich der Zins nach Nachfrage, Angebot und Leihfrist (wie Monatsgeld, Tagesgeld, Dreimonatsgeld etc.)

Ein sinkender Zins deutet darauf hin, dass mehr kurzfristige Mittel angeboten als nachgefragt werden. Ein steigender Zins zeigt eine Verknappung.

Der Geldmarkt ist ein Finanzmarktsegment für kurzfristige Ausleihungen mit einer Laufzeit von bis zu 1 Jahr. Er ist Teil des Finanzmarktes auf dem vor allem Zentralbankgeld gehandelt wird mit verschiedener Fristigkeit zwischen den Banken um Liquiditätsspitzen auszugleichen.

Auch Geldmarktpapiere werden hier zwischen den Banken und der Bundesbank zu festgesetzten Konditionen gehandelt mit Rücknahmesatz, Abgabesatz usw.

Nach der Keynesschen Theorie bestimmt der Geldmarkt den Zinswert. Es handelt sich um einen Partialmarkt der Makroökonomik.

Diesen Artikel zitieren

„Geldmarkt“. Wirtschaftslexikon.de, 10.07.2019. https://wirtschaftslexikon.de/geldmarkt/

BibTeX für LaTeX, RIS für Literaturverwaltungsprogramme. Die Angaben verweisen auf die aktuelle Artikelseite, nicht auf eine archivierte Fassung.

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