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Gewinnvergleichsrechnung

23. Dezember 20182 Minuten Lesezeit0 KommentareG

Gewinnvergleichsrechnung

Auf der Basis von den jährlich erwarteten Gewinnen, also den Erträgen minus die Kosten, werden durch die Gewinnvergleichsrechnung 2 oder mehrere Investionsalternativen verglichen.

Es handelt sich bei dem Begriff „Gewnninvergleichsrechnung“ um einen Begriff aus der Investitionswirtschaft.

So wird bei Rationalisierungsinvestionen an Stelle des Gewinnes die Kostenersparnis durch die Investition eingesetzt. Ist es möglich für die Investitionen verschiedene Leistungsmengen abzugeben so werden die jährlichen Kostenersparnisse/Gewinne bezogen auf eine Leistungseinheit ermittelt.

Für die Gewinnvergleichsrechnung wendet man die Entscheidungsregel in der Praxis häufig an. Allerdings gibt es Grenzen des Verfahren so muss es möglich sein den Investionsvorhaben Erträge zu zurechnen, welches gerade bei Investitionen die mit anderen verbunden sind erschwert ist. Ebenso problematisch ist es wenn sie der Nutzen der Investition nur schwer quantifizieren lässt, nicht erfassen etc. hier kann eine Kostenvergleichsrechnung der Gewinnvergleichsrechnung vorgezogen werden.

Auch wenn man für jedes Jahr gleich hohe Gewinne über die Investitionsdauer annimmt. So können Veränderungen bei den Kosten, Preisen und verkauften Mengen nicht erfasst werden. Hier wählt man typisch repräsentative Werte für ein Nutzungsjahr für den Gewinn oder Durchschnittswerte über die Dauer der Zeit. Die Wirkungen der Investition sind im ersten Jahr meist nicht repräsentativ.  Ebenso kann eine Kapitalbindung über den Lauf der Zeit nicht erfasst werden durch Auszahlungen, man leitet den Kapitaldienst als Summe von Kosten der Abschreibung und der Zinsen ab.

In der Praxis bietet es sich an kleine Rationalisierungs- und Erweiterungsinvestionen anzuwenden für die Gewinnvergleichsmethode bei denen man nur geringe Kenntnis der Gewinnwirkung benötigt.

Auch kann man dynamische Methoden der Investitionsrechnung anwenden. So unterscheidet man zwischen dynamischer und statischer Unsicherheit in der Investionswirtschaft.

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