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Haben

16. Januar 201816.01.20182 Minuten LesezeitLesezeit: 2 Min.0 Kommentare0 KommentareH

Mit Haben bezeichnet man das Gegenteil von Soll in der Buchführung also die rechte Seite des Kontos. Der Habenszins wird auf Guthaben eines Kontos gezahlt.

Die Englische Bezeichnung für Haben sind „credits“. Man bezeichnet Buchung auf der rechten Seite des Kontos als Habenbuchung, auch wenn sie keine materielle Folgen haben. Bei einem aktiven Bestandskonto wie einer Kasse führt eine Habenbuchung zur Abnahme eines buchmäßigen Bestandes.

Auf dem Schuldenkonto führt eine Habenbuchung zur Erhöhung der verzeichneten Schulden.

Dabei gehen die Bezeichnungen von Soll und Haben bei den Kontoseiten auf das Forderungskonto zurück. Bei der einfachen Buchführung war dieses der Interessensmittelpunkt, also was die Kunden zahlen sollen steht links als „Soll“ und was sie bereits gezahlt haben als „Haben“ auf der rechten Seite.

Die Bezeichner wurden für die Seiten des Forderungskontos wurden so auch für Konten der Buchführung beibehalten. Man unterscheidet bei Konten Soll und haben und Aktiva und Passiva in der Bilanz. Als Abschluss bei Buchführungsarbeiten wird das Schlussbilanzkontos mit „Soll“ und „Haben“ überschrieben.

Bei der Inventur nutzt man Aktiv- und Passivseite für die (Schluss-)Bilanz.

Diesen Artikel zitieren

„Haben“. Wirtschaftslexikon.de, 16.01.2018. https://wirtschaftslexikon.de/haben/

BibTeX für LaTeX, RIS für Literaturverwaltungsprogramme. Die Angaben verweisen auf die aktuelle Artikelseite, nicht auf eine archivierte Fassung.

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