Zum Inhalt springen

Wirtschaftslexikon.de

Verständlich Praxisnah Schnell suchbar
  • A
    • Beitrag fehlt
    • Beitrag erstellen
  • B
  • C
  • D
  • E
  • F
  • G
  • H
  • I
  • J
  • K
  • L
  • M
  • N
  • O
  • P
  • Q
  • R
  • S
  • T
  • U
  • V
  • W
    • W
    • X
    • Y
    • Z
    • Impressum

Kalkulatorische Zinsen

25. April 20182 Minuten Lesezeit0 KommentareK

Die kalkulatorischen Zinsen stellen eine Kostenart dar welche sich zum Teil aus Zusatzkosten und Anderskosten zusammensetzt.
Es handelt sich um in Vermögenswerte gebundenes Kapital, also betriebsnotwendiges Kapital welches zur Erfüllung des Betriebszweckes dient.

Zur Ermittlung der kalkulatorischen Zinsen wird das betriebsnotwendige Kapital herangezogen. Man setzt das Anlagevermögen an mit einer Auflösung von möglichen stillen Reserven in kalkulatorische Restwerte und Umlaufvermögen in kalkulatorische Mittelwerte.

Die ermittelte Vermögenssumme wird um das Abzugskapital verringert, also (zinsfreie) Lieferantenkredite.

Vorräte, Betriebsstoffe, Rohstoffe, Hilfsstoffe werden als Kostenart der Materialstellen, die Zinsen auf Sachanlagevermögen als Bestandteil der Anlagenkosten sowie die Vorräte von Fertig- und Halberzeugnissen als Kostenart der jeweiligen Lagerkostenstellen zu geordnet.

Dabei sind die kalkulatorischen Zinsen für Warenbestände und Materialbestände ein zentraler Bestandteil der Logistikkosten. Man kann sie jedoch nur erschwert einzelne Lagermengen zuordnen.

Man zieht das Eigenkapital mit ein, da durch dieses ein entgangener Nutzen für andere Mittel, also Opportunitätskosten enstehen. Ähnlich wie bei dem kalkulatorischen Unternehmerlohn.

Für die entscheidungsorientierte Kostenrechnung kann es durch diese Annahmen zu Problemen kommen bei der Kontrolle von Entscheidung und ihrer Fundierung, ähnlich wie bei anderen Zusatzkosten.

In der modernen wertorientierten Unternehmensführung, dem Weighted Average Cost of Capital (WACC) und Shareholder Value werden die Kosten für Eigenkapital mit berücksichtigt.

0 Kommentare

Hast du eine Frage oder ein Praxisbeispiel? Teile es mit uns.

Antwort abbrechen

Dranbleiben

Weitere hilfreiche Einstiege

Nächster Beitrag DIN 69901
KG KG: Kommanditgesellschaft einfach erklärt Die Abkürzung KG steht für Kommanditgesellschaft. Dabei handelt es sich um eine... Key Account Key Account Als Key Account bezeichnet man einen besonders wichtigen Kunden eines Unternehmens. Der englische Begriff... KI-Slop KI-Slop: Wenn künstliche Intelligenz Masse statt Mehrwert produziert Das größte Problem von KI-generierten Inhalten ist nicht,...

Beitragsnavigation

← Vorheriger BeitragSMART
Nächster Beitrag →DIN 69901

Neueste Beiträge

  • Post Graduate
  • Marktformen
  • Strategisches Marketing
  • Profit/Loss-Verantwortung
  • Feedback-System
  1. Bruder Johannes XY zu Lithium, Silber und Gold26. Januar 2026

    Preis-Vergleich Gold und Lithium - Jänner 2026 Der aktuelle Lithiumpreis pro kg liegt bei etwa 17.100 USD pro kg. (171.000…

  2. Rico zu Drei-Schichten-Modell9. Januar 2026

    Wo finde ich die wissenschaftliche Fachquelle zu dieser Aussage?

  3. Ralph zu Cap-Darlehen2. Mai 2024

    Grüße von boersenwissen.info

  4. Ralph zu Bilanz2. Mai 2024

    Viele Grüße, Schaut auch mal bei uns rein

  5. Compliance - Wirtschaftslexikon.de zu Corporate Governance19. Oktober 2023

    […] hat in den letzten Jahren aufgrund strengerer Vorschriften und einer verstärkten Betonung der Corporate Governance erheblich zugenommen. Unternehmen müssen…

Kategorien

  • A
  • Allgemein
  • B
  • C
  • D
  • E
  • F
  • G
  • H
  • I
  • J
  • K
  • L
  • M
  • N
  • O
  • P
  • Q
  • R
  • S
  • T
  • U
  • V
  • W
  • X
  • Y
  • Z

Seiten

  • Beitrag erstellen
  • Beitrag fehlt
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Ohne Anmeldung einen Beitrag erstellen
  • Wirtschaftslexikon
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Datenschutz & Nutzungsbedingungen

Wirtschaftslexikon.de

Wirtschaftsbegriffe, Kennzahlen und Praxiswissen verständlich erklärt.

  • Impressum
  • Datenschutz
  • Datenschutz & Nutzungsbedingungen