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Kostenremanenz

31. Mai 201831.05.20181 Minute LesezeitLesezeit: 1 Min.0 Kommentare0 KommentareK

Mit Kostenremanenz beschreibt man den Kostenverlauf im Fall einer rückläufigen Beschäftigung. Hierbei laufen die Gesamtkosten häufig nicht auf der gleichen Kostenkurve Ka zurück mit welcher sie zuvor bei einer steigenden Beschäftigung zugenommen hatten.

Vielmehr fallen sie nach einer darüber liegenden Kostenkurve Kr ab.

Die so höheren Kosten werden als remanente Kosten bezeichnet. Dabei kann die Kostenremanenz als remanenter Kostensprung auftreten oder auch als Remanenzschleife (Hysteresis-Schleife).

Dabei liegen die Ursachen einer Kostenremanenz in verschiedenen Stellen. Es kommt zu einer andersartigen Anpassung bei der Beschäftigungsabnahme als bei der Beschäftigungszunahme im Bereich des sozialen, wirtschaftlichen, psychologischen, betriebspolitischen und arbeitsorganisatorischen.

Die Kostenremanenz ist vielmehr ein Nachwirken von anderen Kostenbestimmungsfaktoren als ein Nachhinken von Kosten beim Beschäftigungsrückgang.

Diesen Artikel zitieren

„Kostenremanenz“. Wirtschaftslexikon.de, 31.05.2018. https://wirtschaftslexikon.de/kostenremanenz/

BibTeX für LaTeX, RIS für Literaturverwaltungsprogramme. Die Angaben verweisen auf die aktuelle Artikelseite, nicht auf eine archivierte Fassung.

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