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Liquidität

7. November 20182 Minuten Lesezeit1 KommentarL

Die Liquidität, auf Englisch liquidity, beschreibt die Fähigkeit eines Unternehmens oder einer seinen Zahlungsverpflichtungen pünktlich sowie in voller Höhe nachkommen zu können.

Der Begriff leitet sich vom Lateinischen „liquidus“ für flüssig ab. Man versteht unter Liquidität auch die Geldnähe von Vermögensobjekten.

Dabei ist die Liquidität eines Vermögensobjektes umso größer je leichter dieses ohne einen Verlust in Bargeld umgewandelt werden kann.

So stellt die Liquidität ein zentrales unternehmerisches Ziel dar. Ein Unternehmen ohne Liquidität ist auch bei guter Technologie-, Management-, und Personalausstattung nicht zukunftsfähig.

Informationen bezüglich der Liquidität eines Unternehmens können aus einer Kapitalflussrechnung entnommen werden.

An der Börse zeigt sich die Liquidität durch das Handelsvolumen der Menge der gekauften und verkauften Aktien. So spielen die Größen, Mengen der Firmen, die Menge der potentiellen Investoren, Streubesitz und Handelssystem eine Rolle bei der Ermittlung der Liquidität.

Als liquidester Vermögenstitel gilt Bargeld. Die Liquidität beschreibt die Eigenschaft von Vermögen in Zahlungsmittel umgewandelt werden zu können.

Es existiert ein Kontinuum an Liquiditäts-Graden von vollkommener Liquidität bis zur völligen Liquidität abhängig von den Möglichkeiten der Umwandlung von Vermögen in Zahlungsmittel.

Diesen Artikel zitieren

„Liquidität“. Wirtschaftslexikon.de, 07.11.2018. https://wirtschaftslexikon.de/liquiditaet/

BibTeX für LaTeX, RIS für Literaturverwaltungsprogramme. Die Angaben verweisen auf die aktuelle Artikelseite, nicht auf eine archivierte Fassung.

1 Kommentar

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  1. Flüssige Mittel - Wirtschaftslexikon.de 11. Oktober 2020

    […] Unter flüssigen Mitteln versteht man den Bestand an Geld- und Vermögenswerten die bei Bedarf in Geld gewandelt werden können, siehe Liquidität. […]

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