Neuen Werkstoffe

Neuen Werkstoffe

Der Begriff „neue Werkstoffe“ beschreibt die Kombination von bekannten Eigenschaften. Der neue Werkstoff bietet neue und bisher unbekannte Ausprägungen sowie auch neuartige stoffliche Zusammensetzungen.

Durch neue Werkstoffe können bekannte Probleme anders oder ergänzende gelöst werden.

Insbesondere interessant sind hier Verbundwerkstoffe, Keramik oder auch Legierungen und beschichtete Werkstoffe sowie Kunststoffe und Textilien.

Bei der Einführung neuer Werkstoffe müssen Probleme überwunden werden. So kommt es zu hohen Umstellungskosten für die Nutzung, zu technologischen Unsicherheiten bei der Nutzung und auch zu fehlendem Know-How bei den Nachfragern.

Wird der Nachfrager bei der Werkstoffentwicklung mit einbezogen so sinkt der hohe Marktwiderstand. So sinkt der Widerstand wenn es zu einer kooperativen Produktentwicklung kommt bzw. eine nachfrageinitiierte Produktentwicklung zum Zuge kommt.

Für den Anbieter kann es zu Problemen kommen bei komplexen Aufgabenstellungen und begrenzten finanziellen und personellen Ressourcen und man sich nur mit Mühe von marktmächtigen Nachfragern befreien kann. So muss eine Risikokompensation erfolgen.

Auch die Entsorgung spielt eine wichtige Rolle bei der Vermarktung von neuen Werkstoffen.

Für den Anbieter stellt sich bei neuen Werkstoffen die Frage ob man universal oder spezialisiert vorgeht und ob man kooperativ oder autonom bei der Entwicklung und Markteinführung des Einsatzstoffes vorgeht.

Die FuE-Ausgaben (Forschung und Entwicklung) bedingen häufig hier kooperative Strategien.

Durch Beratung, Schulung als Serviceleistung, die Einbeziehung der Abnehmer in die Produktentwicklung (Lead User) sowie Referenzen von Abnehmern kann das Risiko bei der Markteinführung gesenkt werden.

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