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Nonverbale Kommunikation

30. August 201830.08.20183 Minuten LesezeitLesezeit: 3 Min.0 Kommentare0 KommentareN

Unter einer nonverbalen Kommunikation versteht man Formen der Kommunikation welche nicht auf einem sprachlichen Informationsaustausch setzen. So können Informationen auch über die Sinne kommuniziert werden wie den Geschmack, Geruch, Körperhaltung, Bilder, Musik sowie Gesten.

Die nonverbale Kommunikation wird auch als analoge Kommunikation bezeichnet. Man umschreibt mit ihr alle Formen der Massen- und persönlichen Kommunikation die nicht auf einer vor allem sprachlichen symbolischen Übertragung von Informationen stützt.

So wird die nonverbale Kommunikation als averbale, nicht linguistische, außersprachliche, nicht sprachliche Kommunikationsform beschrieben.

In erster Linie kann durch eine nonverbale visuelle Kommunikation in Form einer Bildkommunikation die Information übertragen werden.

Weiterhin können als Übertragungswege auch olfaktorische Signale wie Gerüche, taktile Signale wie durch Berührungen, nonverbale auditive Signale wie musikalische und vokale Signale, thermale Signale wie Raum- oder Körpertemperatur oder gustatorische Signale wie den Geschmack genutzt werden.

Formen dern persönlichen nonverbalen Kommunikation

Zu den Formen der persönlichen nonverbalen Kommunikation gehört die vokale nonverbale Kommunikation durch Stimmfrequenz, Sprechgeschwindigkeit und Intonation, so sind die vokalen Element bezogen auf die Stimme des Kommunikators. Die nonvokale nonverbale Kommunikation besteht aus der körperlichen nonvokalen Kommunikation mit statischen (Hautfarbe, Körperbau, Gesichtsform) sowie dynamischen Elementen (Gestik, Mimik, Körperbewegung, Körperhaltung, Blickkontakt, Körperabstand) sowie der materiellen nonvokalen Kommunikation wie Stimuli der körperlichen Erscheinung im Interaktionsprozesses oder der Umwelt des Kommunikators.

Durch die nonverbale Kommunikation können verschiedenen Wirkungen kognitiver und emotionaler Natur hervor gerufen werden. Bei den kognitiven Wirkungen handelt es sich um Ausstrahlungseffekte wie dem sozialen Status des Kommunikators oder persönliche Eigenschaften, die Informationen der Persönlichkeit des Kommunikators und eine begleitende verbale Kommunikation.

Die nonverbale Kommunikation erfolgt häufig spontan sowie kognitiv und hat hierdurch eine höhere Glaubwürdigkeit als die verbale Kommunikation, da sie nur schwer bewusst zu kontrollieren ist.

Zur Beobachtung und Messung der nonverbalen Kommunikation nutzt man die Beobachtung der Mimik, olfaktorische Bestimmung von Gerüchen, eine phonetische Messung von akustischen Signalen etc.

Die persönliche nonverbale Kommunikation kann durch Verhaltensaufzeichnungen durch Video und eine unmittelbare Verhaltensbeobachtung bestimmt und ausgewertet werden. So können Facial-Action-Coding-Systeme kurz FACS zum Einsatz kommen. Hierbei erfolgt eine Analyse, Beschreibung und Interpretation der Gesichtssprache. Auch das Berner System zur Analyse von Körpersprache kann angewendet werden.

Diesen Artikel zitieren

„Nonverbale Kommunikation“. Wirtschaftslexikon.de, 30.08.2018. https://wirtschaftslexikon.de/nonverbale-kommunikation/

BibTeX für LaTeX, RIS für Literaturverwaltungsprogramme. Die Angaben verweisen auf die aktuelle Artikelseite, nicht auf eine archivierte Fassung.

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