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Prävention

25. August 202613 Minuten Lesezeit0 KommentareP

Prävention bezeichnet Maßnahmen, mit denen unerwünschte Ereignisse, Schäden, Erkrankungen oder andere negative Entwicklungen verhindert, frühzeitig erkannt oder in ihren Folgen begrenzt werden sollen. Statt erst zu reagieren, wenn ein Problem bereits entstanden ist, setzt Prävention möglichst früh an.

Der Begriff wird in zahlreichen Bereichen verwendet. Besonders bekannt ist Prävention aus dem Gesundheitswesen. Sie spielt aber ebenso im Arbeitsschutz, in Unternehmen, bei der Unfallverhütung, in der Kriminalitätsbekämpfung, im Umweltschutz und in der IT-Sicherheit eine wichtige Rolle.

Ein einfaches Beispiel ist die regelmäßige Wartung einer Maschine: Durch Kontrollen und den rechtzeitigen Austausch verschlissener Teile soll verhindert werden, dass die Maschine ausfällt oder einen Unfall verursacht.

Definition: Was bedeutet Prävention?

Das Wort Prävention stammt vom lateinischen praevenire und bedeutet sinngemäß „zuvorkommen“.

Prävention lässt sich daher vereinfacht definieren als:

Prävention umfasst vorbeugende Maßnahmen, die das Auftreten eines unerwünschten Ereignisses verhindern, dessen Wahrscheinlichkeit reduzieren oder mögliche Folgen begrenzen sollen.

Das grundlegende Prinzip lautet somit:

Vorbeugen statt erst nach Eintritt eines Problems reagieren.

Präventive Maßnahmen verursachen häufig zunächst Aufwand oder Kosten. Sie können sich langfristig dennoch lohnen, wenn dadurch wesentlich höhere Schäden oder Folgekosten vermieden werden.

Welche Ziele hat Prävention?

Das konkrete Ziel hängt vom jeweiligen Anwendungsbereich ab. Grundsätzlich kann Prävention dazu dienen:

  • Risiken frühzeitig zu erkennen,
  • die Wahrscheinlichkeit eines Schadens zu reduzieren,
  • Erkrankungen zu vermeiden,
  • Unfälle zu verhindern,
  • Fehler und Ausfälle zu reduzieren,
  • finanzielle Schäden zu begrenzen,
  • Menschen und Sachwerte zu schützen,
  • bestehende Probleme frühzeitig zu erkennen und
  • Folgeschäden zu vermeiden oder zu verringern.

Prävention bedeutet dabei nicht zwangsläufig, dass ein Risiko vollständig beseitigt werden kann. Häufig geht es darum, die Eintrittswahrscheinlichkeit oder das Schadensausmaß möglichst stark zu reduzieren.

Welche Arten der Prävention gibt es?

Eine besonders verbreitete Einteilung unterscheidet zwischen Primärprävention, Sekundärprävention und Tertiärprävention.

Die Einteilung orientiert sich daran, zu welchem Zeitpunkt eine vorbeugende Maßnahme ansetzt.

Art Zeitpunkt Ziel Beispiel
Primärprävention Bevor ein Problem entsteht Entstehung verhindern Impfung, Arbeitsschutzmaßnahmen
Sekundärprävention Sehr frühes Stadium Problem früh erkennen Vorsorge- und Früherkennungsuntersuchungen
Tertiärprävention Problem besteht bereits Folgen und Rückfälle verhindern Rehabilitation nach einer Erkrankung

Primärprävention

Die Primärprävention setzt ein, bevor ein Schaden oder eine Erkrankung entstanden ist.

Ihr Ziel besteht darin, das Problem möglichst gar nicht erst auftreten zu lassen.

Typische Beispiele sind:

  • Impfungen,
  • Bewegung und ausgewogene Ernährung,
  • Schutzkleidung am Arbeitsplatz,
  • Sicherheitsunterweisungen,
  • Brandschutzmaßnahmen,
  • regelmäßige Wartung von Maschinen oder
  • IT-Sicherheitsmaßnahmen gegen Cyberangriffe.

Ein Unternehmen, das seine Beschäftigten regelmäßig zu Arbeitssicherheit schult, betreibt beispielsweise Primärprävention, weil Arbeitsunfälle möglichst verhindert werden sollen.

Sekundärprävention

Bei der Sekundärprävention steht insbesondere die frühzeitige Erkennung eines Problems im Mittelpunkt.

Eine negative Entwicklung hat möglicherweise bereits begonnen, verursacht aber noch keine oder nur geringe Auswirkungen.

Ein bekanntes Beispiel sind medizinische Früherkennungsuntersuchungen. Erkrankungen sollen möglichst früh erkannt werden, damit eine Behandlung rechtzeitig beginnen kann.

Das Prinzip lässt sich auch auf Unternehmen übertragen.

Regelmäßige Kontrollen einer technischen Anlage können beispielsweise erste Verschleißerscheinungen sichtbar machen, bevor daraus ein größerer Defekt entsteht.

Tertiärprävention

Die Tertiärprävention setzt ein, wenn ein Problem beziehungsweise eine Erkrankung bereits eingetreten ist.

Jetzt geht es darum, weitere Schäden, Verschlechterungen oder Rückfälle zu vermeiden.

Beispiele sind:

  • Rehabilitationsmaßnahmen,
  • Nachsorge nach Erkrankungen,
  • Maßnahmen zur Vermeidung eines erneuten Arbeitsunfalls oder
  • technische Veränderungen nach einem bereits aufgetretenen Schadensfall.

Nach einem Arbeitsunfall kann beispielsweise untersucht werden, warum der Unfall entstanden ist. Werden anschließend Arbeitsabläufe oder Sicherheitsvorrichtungen verändert, soll ein vergleichbarer Unfall künftig verhindert werden.

Verhaltensprävention und Verhältnisprävention

Eine weitere wichtige Unterscheidung ist die zwischen Verhaltensprävention und Verhältnisprävention.

Verhaltensprävention

Die Verhaltensprävention setzt beim Verhalten einzelner Personen an.

Menschen sollen ihr Verhalten so verändern, dass Risiken reduziert werden.

Beispiele sind:

  • Schulungen zum sicheren Arbeiten,
  • Ernährungsberatung,
  • Bewegungsprogramme,
  • Rückenschulungen,
  • Unterweisungen zur IT-Sicherheit oder
  • Schulungen zum richtigen Umgang mit Maschinen.

Verhältnisprävention

Die Verhältnisprävention verändert dagegen die Rahmenbedingungen beziehungsweise Umgebung.

Statt ausschließlich das Verhalten einer Person verändern zu wollen, werden Bedingungen geschaffen, durch die Risiken reduziert werden.

Beispiele sind:

  • ergonomische Arbeitsplätze,
  • Schutzvorrichtungen an Maschinen,
  • sichere Verkehrswege in Betrieben,
  • Lärmschutz,
  • technische Zugangskontrollen oder
  • automatische Sicherheitssysteme.

In der Praxis werden Verhaltens- und Verhältnisprävention häufig miteinander kombiniert.

Prävention im Gesundheitswesen

Besonders häufig wird der Begriff Prävention mit der Gesundheitsvorsorge verbunden.

Ziel ist es, Krankheiten zu vermeiden, gesundheitliche Risiken zu reduzieren oder Erkrankungen möglichst früh zu erkennen.

Mögliche Präventionsmaßnahmen sind beispielsweise:

  • Impfungen,
  • Vorsorge- und Früherkennungsangebote,
  • Bewegung,
  • ausgewogene Ernährung,
  • Verzicht auf beziehungsweise Reduzierung gesundheitsschädlicher Verhaltensweisen,
  • Stressmanagement und
  • Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung.

Dabei können sowohl einzelne Personen als auch Arbeitgeber, Krankenkassen, medizinische Einrichtungen und staatliche Institutionen an Präventionsmaßnahmen beteiligt sein.

Prävention im Unternehmen

Auch für Unternehmen besitzt Prävention eine große wirtschaftliche Bedeutung.

Schäden verursachen häufig nicht nur unmittelbare Kosten. Ein Maschinenausfall kann beispielsweise Produktionsunterbrechungen, Lieferverzögerungen und zusätzliche Personalkosten verursachen.

Unternehmen versuchen deshalb, Risiken bereits im Vorfeld zu identifizieren.

Typische Beispiele betrieblicher Prävention sind:

  • Arbeitsschutz,
  • Brandschutz,
  • regelmäßige Wartung,
  • Qualitätskontrollen,
  • Datensicherung und IT-Sicherheit,
  • Schulungen der Beschäftigten,
  • betriebliche Gesundheitsförderung,
  • Risikomanagement und
  • Notfall- und Krisenpläne.

Prävention kann damit Bestandteil des Risikomanagements eines Unternehmens sein.

Prävention im Arbeitsschutz

Ein besonders wichtiger betrieblicher Anwendungsbereich ist der Arbeits- und Gesundheitsschutz.

Arbeitgeber müssen Gefahren am Arbeitsplatz erkennen und geeignete Schutzmaßnahmen treffen.

Dazu können beispielsweise gehören:

  • Schutzhelme und andere persönliche Schutzausrüstung,
  • Absperrungen und Schutzvorrichtungen,
  • Sicherheitsunterweisungen,
  • ergonomische Arbeitsplätze,
  • Gefährdungsbeurteilungen,
  • regelmäßige technische Prüfungen und
  • Notfall- und Erste-Hilfe-Konzepte.

Neben dem Schutz der Beschäftigten können solche Maßnahmen auch wirtschaftliche Vorteile haben. Weniger Arbeitsunfälle können beispielsweise Fehlzeiten und Produktionsausfälle reduzieren.

Technische Prävention

Technische Prävention versucht Risiken durch technische Maßnahmen zu reduzieren.

Beispiele sind:

  • Not-Aus-Schalter an Maschinen,
  • Rauchmelder,
  • automatische Brandmeldeanlagen,
  • Sicherheitssensoren,
  • Überspannungsschutz,
  • regelmäßige Wartung und
  • redundante technische Systeme.

Besonders in Industrie und Produktion spielt diese Form der Prävention eine wichtige Rolle.

Prävention in der IT

Mit zunehmender Digitalisierung gewinnt die Prävention von Cyberangriffen und Datenverlusten an Bedeutung.

Unternehmen können beispielsweise folgende Maßnahmen ergreifen:

  • regelmäßige Backups,
  • Software-Updates,
  • Firewalls,
  • Mehr-Faktor-Authentifizierung,
  • Zugriffs- und Berechtigungskonzepte,
  • Verschlüsselung und
  • Schulungen gegen Phishing und Social Engineering.

Ein Backup ist ein gutes Beispiel für eine präventive Maßnahme, die einen Angriff zwar nicht unbedingt verhindert, aber dessen mögliche Folgen erheblich reduzieren kann.

Prävention von Kriminalität

Auch die Kriminalprävention verfolgt das Ziel, Straftaten möglichst bereits vor ihrer Entstehung zu verhindern.

Hierzu können beispielsweise gehören:

  • Aufklärungsmaßnahmen,
  • Jugend- und Sozialarbeit,
  • Einbruchschutz,
  • bessere Beleuchtung gefährdeter Bereiche,
  • Sicherheitskonzepte und
  • polizeiliche Präventionsangebote.

Auch hier können sowohl Maßnahmen am Verhalten von Menschen als auch Veränderungen der äußeren Bedingungen eingesetzt werden.

Prävention und Risikomanagement

Prävention und Risikomanagement sind eng miteinander verbunden, aber nicht identisch.

Beim Risikomanagement werden Risiken systematisch:

  1. identifiziert,
  2. analysiert,
  3. bewertet,
  4. behandelt und
  5. überwacht.

Präventive Maßnahmen sind eine Möglichkeit, mit einem identifizierten Risiko umzugehen.

Ein Unternehmen stellt beispielsweise fest, dass der Ausfall eines bestimmten Servers den gesamten Betrieb unterbrechen würde. Als Präventionsmaßnahmen könnten ein zweiter Server, regelmäßige Backups und ein Wiederherstellungsplan eingerichtet werden.

Prävention und Prophylaxe – gibt es einen Unterschied?

Die Begriffe Prävention und Prophylaxe werden teilweise ähnlich verwendet.

Prävention ist der umfassendere Begriff für Maßnahmen zur Verhinderung beziehungsweise Verringerung von Risiken und negativen Entwicklungen.

Der Begriff Prophylaxe wird besonders häufig im medizinischen Bereich verwendet. Bekannt sind beispielsweise die Zahnprophylaxe oder Maßnahmen zur Vorbeugung bestimmter Erkrankungen.

Im alltäglichen Sprachgebrauch überschneiden sich die Bedeutungen daher stark.

Prävention und Intervention

Prävention sollte außerdem von der Intervention unterschieden werden.

Prävention versucht möglichst frühzeitig einzugreifen oder ein Problem zu verhindern. Eine Intervention bezeichnet dagegen allgemein ein gezieltes Eingreifen in eine bestehende Situation.

Vereinfacht:

Prävention = vorbeugen
Intervention = eingreifen

Die Übergänge können in der Praxis allerdings fließend sein.

Beispiele für Prävention

Prävention begegnet uns praktisch täglich.

Bereich Risiko Präventionsmaßnahme
Gesundheit Erkrankung Impfung oder Früherkennung
Arbeitsplatz Arbeitsunfall Schutzkleidung und Unterweisung
Unternehmen Maschinenausfall Regelmäßige Wartung
IT Datenverlust Backups
Brandschutz Brand Brandmelder und Brandschutzkonzept
Straßenverkehr Unfall Sicherheitsregeln und technische Assistenzsysteme
Kriminalität Einbruch Einbruchhemmende Türen und Fenster

Welche Vorteile hat Prävention?

Eine wirksame Prävention kann zahlreiche Vorteile bieten:

  • Schäden vermeiden: Im besten Fall tritt das unerwünschte Ereignis überhaupt nicht ein.
  • Kosten reduzieren: Vorbeugende Maßnahmen können günstiger sein als die Beseitigung großer Folgeschäden.
  • Gesundheit schützen: Krankheiten und Arbeitsunfälle können vermieden oder früh erkannt werden.
  • Ausfallzeiten reduzieren: Wartung und Arbeitsschutz können Betriebsunterbrechungen verringern.
  • Risiken kontrollierbarer machen: Unternehmen können sich auf mögliche Ereignisse vorbereiten.
  • Folgeschäden begrenzen: Auch wenn ein Ereignis nicht verhindert werden kann, können seine Auswirkungen geringer ausfallen.

Welche Nachteile und Grenzen hat Prävention?

Prävention kann Risiken reduzieren, aber nicht vollständig beseitigen.

Außerdem verursacht sie selbst Kosten und Aufwand. Unternehmen müssen daher häufig entscheiden, welche Risiken eine Präventionsmaßnahme rechtfertigen.

Eine Maßnahme kann beispielsweise technisch möglich sein, wirtschaftlich aber unverhältnismäßig teuer.

Weitere Grenzen können sein:

  • Risiken werden falsch eingeschätzt,
  • seltene Ereignisse lassen sich nur schwer prognostizieren,
  • Menschen halten sich nicht an Sicherheitsmaßnahmen,
  • neue Risiken entstehen,
  • technische Schutzmaßnahmen können versagen oder
  • die Kosten einer vollständigen Absicherung wären unverhältnismäßig hoch.

Deshalb geht es bei Prävention häufig nicht um vollständige Sicherheit, sondern um eine sinnvolle Verringerung von Risiken.

Warum kann Prävention wirtschaftlich sinnvoll sein?

Bei Präventionsmaßnahmen stehen zunächst häufig die Kosten im Vordergrund. Eine Maschine regelmäßig zu warten, Beschäftigte zu schulen oder zusätzliche IT-Sicherheit einzuführen kostet Geld.

Dem stehen jedoch die möglichen Kosten eines Schadens gegenüber.

Ein Produktionsausfall kann beispielsweise wesentlich teurer sein als eine regelmäßige Wartung. Ein Datenverlust kann erhebliche Wiederherstellungskosten verursachen. Ein Arbeitsunfall kann neben den gesundheitlichen Folgen auch zu längeren Ausfallzeiten führen.

Aus wirtschaftlicher Sicht ist deshalb insbesondere das Verhältnis zwischen:

Kosten der Prävention und erwarteten Kosten eines möglichen Schadens

relevant.

Nicht jeder theoretisch mögliche Schaden rechtfertigt dabei dieselben Präventionskosten. Unternehmen müssen Risiken nach Wahrscheinlichkeit und möglichem Schadensausmaß bewerten.

Häufige Fragen zur Prävention

Was ist Prävention einfach erklärt?

Prävention bedeutet Vorbeugung. Durch bestimmte Maßnahmen soll verhindert werden, dass ein Problem überhaupt entsteht. Prävention kann außerdem dazu dienen, Probleme früh zu erkennen oder deren Folgen zu begrenzen.

Was ist ein Beispiel für Prävention?

Ein einfaches Beispiel ist die regelmäßige Wartung eines Autos. Verschleißteile können ausgetauscht werden, bevor sie vollständig ausfallen und möglicherweise einen größeren Schaden verursachen.

Welche drei Arten der Prävention gibt es?

Häufig wird zwischen Primärprävention, Sekundärprävention und Tertiärprävention unterschieden. Primärprävention soll die Entstehung verhindern, Sekundärprävention Probleme früh erkennen und Tertiärprävention Folgeschäden beziehungsweise Rückfälle reduzieren.

Was ist Primärprävention?

Primärprävention findet statt, bevor ein Problem entstanden ist. Ein Beispiel ist eine Impfung zur Vorbeugung bestimmter Infektionskrankheiten.

Was ist Sekundärprävention?

Sekundärprävention soll eine negative Entwicklung möglichst früh erkennen. Medizinische Früherkennungsuntersuchungen sind ein typisches Beispiel.

Was ist Tertiärprävention?

Tertiärprävention setzt ein, nachdem eine Erkrankung oder ein anderes Problem bereits eingetreten ist. Ziel ist es, Verschlechterungen, Folgeschäden oder Rückfälle möglichst zu verhindern.

Was ist der Unterschied zwischen Verhaltens- und Verhältnisprävention?

Die Verhaltensprävention versucht das Verhalten einzelner Menschen zu verändern. Die Verhältnisprävention verändert dagegen die äußeren Bedingungen, beispielsweise durch sicherere Maschinen oder ergonomische Arbeitsplätze.

Ist Vorsorge das Gleiche wie Prävention?

Die Begriffe werden im Alltag häufig ähnlich verwendet. Prävention ist jedoch ein umfassender Begriff und schließt unterschiedliche Maßnahmen zur Vorbeugung, Früherkennung und Begrenzung von Folgen ein.

Fazit

Prävention bedeutet, Risiken und Probleme möglichst zu verhindern, bevor größere Schäden entstehen. Sie kann aber auch darauf abzielen, negative Entwicklungen frühzeitig zu erkennen oder deren Folgen zu begrenzen.

Besonders verbreitet ist die Einteilung in Primär-, Sekundär- und Tertiärprävention. Während die Primärprävention bereits vor der Entstehung eines Problems ansetzt, konzentriert sich die Sekundärprävention auf die Früherkennung. Die Tertiärprävention versucht dagegen, bei einem bereits bestehenden Problem weitere Schäden oder Rückfälle zu verhindern.

Das Prinzip beschränkt sich keineswegs auf die Medizin. Prävention spielt ebenso im Arbeitsschutz, Risikomanagement, in der IT-Sicherheit, Technik, Kriminalitätsbekämpfung und Unternehmensführung eine wichtige Rolle.

Gerade für Unternehmen kann sich Prävention auch wirtschaftlich auszahlen: Werden Risiken rechtzeitig erkannt und geeignete Maßnahmen getroffen, können hohe Kosten durch Unfälle, Ausfälle, Datenverluste oder andere Schäden vermieden werden.

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