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Solidarität

5. Dezember 201805.12.20181 Minute LesezeitLesezeit: 1 Min.0 Kommentare0 KommentareS

Mit dem Begriff Solidarität beschreibt man in der Wirtschaftssoziologie das Zusammengehörigkeitsgefühl von Teilen in einem sozialen Ganzen, die zusammen eine Einheit bilden.

Die Solidarität umschreibt die Vorbedingungen und Resultate die sich aus einer gemeinsamen Arbeiterbewegung und gemachten Kampferfahrungen ergeben.

So ergibt sich ein Bewusstsein von gleichen Interessen und Klassenlage sowie die Bereitschaft diese mit gegenseitiger Unterstützung kollektiv politisch durchzusetzen.

Die Solidarität beschreibt die gemeinsamen Interessen der Arbeiter in ihrem gesellschaftlichen Produktionsprozess.

In der anarchistischen Revoltierungsauffassung hat die Solidarität eine wichtige Bedeutung, nur durch den Zusammenschluss mit anderen Menschen kann eine einzelne Aktion gegen den Staat Erfolg bringen. Es geht vielmehr um ein spontanes Mitgefühl als um eine rationale Einsicht.

Sie dient der Entfaltung und Entwicklung der Menschheit in dem bewusst vom Kampf um das Dasein abgehoben wird.

Im Anarchismus Naturgesetz bezeichnet die natürliche Solidarität die Maxime, dass sich ego dem alter gegenüber so verhalten soll, wie ego es erwartet in ähnlichen Situationen vom alter behandelt zu werden.

Diesen Artikel zitieren

„Solidarität“. Wirtschaftslexikon.de, 05.12.2018. https://wirtschaftslexikon.de/solidaritaet/

BibTeX für LaTeX, RIS für Literaturverwaltungsprogramme. Die Angaben verweisen auf die aktuelle Artikelseite, nicht auf eine archivierte Fassung.

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