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EFT

EFT

Ein ETF (Exchange-Traded Fund) ist ein Anlageinstrument, das an Börsen gehandelt wird und darauf abzielt, die Wertentwicklung eines bestimmten Index, einer Anlageklasse oder einer Gruppe von Vermögenswerten nachzubilden. ETFs werden häufig als passive Investmentfonds bezeichnet, da sie nicht aktiv von einem Fondsmanager verwaltet werden, sondern darauf abzielen, die Performance eines zugrunde liegenden Referenzindex zu replizieren.

Hier sind einige wichtige Merkmale von ETFs:

  1. Diversifikation: ETFs bieten den Anlegern eine breite Diversifikation, da sie in der Regel in eine Vielzahl von Wertpapieren investieren, die den zugrunde liegenden Index abbilden. Dies ermöglicht es den Anlegern, ein breites Portfolio von Vermögenswerten mit einer einzigen Investition zu erhalten.
  2. Börsenhandel: ETFs werden wie Aktien an Börsen gehandelt. Anleger können ETF-Anteile während der Handelszeiten kaufen und verkaufen, ähnlich wie bei Aktien. Der Preis eines ETFs wird durch Angebot und Nachfrage auf dem Markt bestimmt und kann während des Handelstages schwanken.
  3. Transparenz: ETFs bieten in der Regel hohe Transparenz, da sie regelmäßig Informationen über die Zusammensetzung ihres Portfolios veröffentlichen. Anleger können die Bestände und Gewichtungen der im ETF enthaltenen Vermögenswerte einsehen.
  4. Kosten: ETFs haben in der Regel niedrigere Kosten im Vergleich zu aktiv gemanagten Investmentfonds. Da sie den zugrunde liegenden Index passiv replizieren, fallen weniger Kosten für das aktive Management an.
  5. Breite Auswahl: Es gibt eine große Vielfalt an ETFs, die verschiedene Anlageklassen wie Aktien, Anleihen, Rohstoffe, Immobilien und internationale Märkte abdecken. Anleger können ETFs auswählen, die ihren Anlagezielen, Risikotoleranzen und Präferenzen entsprechen.

Es gibt verschiedene Arten von ETFs, darunter:

  • Indexfonds: Diese ETFs streben an, die Wertentwicklung eines bestimmten Index (z. B. des S&P 500) nachzubilden.
  • Sektor-ETFs: Diese ETFs konzentrieren sich auf bestimmte Branchen oder Sektoren des Marktes, z. B. Technologie, Gesundheitswesen oder Energie.
  • Länder-ETFs: Diese ETFs investieren in Aktien oder Anleihen bestimmter Länder oder Regionen.
  • Anleihen-ETFs: Diese ETFs investieren in Anleihen und ermöglichen den Anlegern, an den Renditen und Kursbewegungen des Anleihemarktes teilzuhaben.

Es ist wichtig zu beachten, dass ETFs wie jedes andere Anlageinstrument Risiken bergen. Die Wertentwicklung eines ETFs kann aufgrund von Marktschwankungen, Volatilität, Liquiditätsrisiken und anderen Faktoren sowohl positiv als auch negativ sein. Anleger sollten ihre Anlageziele, Risikotoleranz und individuelle Umstände berücksichtigen und gegebenenfalls professionellen Rat einholen, bevor sie in ETFs investieren.

Elementarfaktoren

Elementarfaktoren

Elementarfaktoren beschreiben Produktionsfaktoren welche nicht zu dem dispositiven Faktor (dieser führt zu einer Kombination der Elementarfaktoren) gehören.

Man unterscheidet 3 Elementarfaktoren:

  1. Die Werkstoffe in Form von Roh- Betriebs- und Hilfsstoffen
  2. Objektbezogene menschliche Arbeitskraft
  3. Die Betriebsmittel in Form von Maschinen, Gebäuden, Werkzeugen, Büroeinrichtung und maschinellen Anlagen

Entsorgungslogistik

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Entsorgungslogistik

Die Entsorgungslogistik beschreibt die organisatorische Gestaltung und Durchführung des Transportes und der Lagerung von Abfallstoffen welche entweder zu beseitigen sind oder einer weiteren Verwertung (Recycling) zugeführt werden sollen.

Weiterhin umfasst die Entsorgungslogistik auch die Rückführung von falsch gelieferten Gütern sowie Leerguttransporten an Lieferanten.

Exportkreditversicherung

Exportkreditversicherung

Die Exportkreditversicherung ist eine privatwirtschaftliche Kreditversicherung die in der Bundesrepublik zur Bearbeitung und für den Abschluß von Ausfuhrgarantien sowie Bürgschaften zur Absicherung von wirtschaftlichen und politischen Auslandsrisiken und Wechselkursrisiko dient. Hierzu wurde die HERMES-Kreditversicherungs AG gegründet als Exportförderung staatlicher Form.

In anderen Ländern bestehen ähnliche Einrichtungen.

Erlös

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Erlös

Erlös beschreibt im Rechnungswesen auf besonderen Ertragskonten ausgewiesene Gegenwerte aus Verpachtung, Verkauf, Vermietung von Proudkten sowie Dienstleistungen vermindert umd Umsatzsteuer und Erlösschmälerungen (Umsatzerlös). Dabei umfassen die Erlöse in der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) die Umsatzerlöse und auch einen Teil der sonstigen betrieblichen Erträge. Bei einem Liquidiationsverkauf kann der Erlös einen steuerpflichtigen Liquidationsgewinn enthalten.

Der Gegenbegriff zu Erlös sind die Kosten, so setzt sich die Begriffsfassung zunehmend durch mit der Folge, dass der Begriff der Leistung als früher dominierender Gegenbegriff (Kosten- und Leistungsrechnung) nun mehr als Mengengerüst der Erlöse gekennzeichnet ist.

Bei den Erlösarten ist der Erlös ein Teil des Gesamterlöses für bestimmte Entgeldkomponenten (Teilpreise) die anfallen wie zum Beispiel die Grundgebühr und leistungsabhängige Gebühr für Fernsprechleistungen.

Der Umsatz ist das mathematische Produkt aus Preis p und Menge x in der Formel U = p * x. Mit dieser Definition erhält man die Erlös- und Umsatzfunktion. Im Mengenanpasser-Fall bei einem gegebenen Marktpreis (und konstantem Grenzumsatz) P zur linearen Umsatzfunktion U = P * x.

Bei linearer Preisabsatzfunktion x(p) = a -bp und demnach p(x) = a/b – x/b (inverse Preisabsatzfunktion) zur Umsatzparabel U = p(x)/x=(a/b – x/b)*x = ax/b – x^2/b mit der linearen Grenzumsatzfunktion dU/dx=a/b-2x/b

Entrepreneurship

Entrepreneurship

Der Begriff Entrepreneurship beschreibt zum einen das Ausnutzen unternehmerischer Gelegenheiten und den kreativen sowie gestalterischen Prozess in einer Organisation bzw. einer Phase des unternehmerischen Wandels und zum anderen eine wissenschaftliche Teildisziplin der Betriebswirtschaftslehre.
So präsentiert die Entrepreneurship-Forschung (Gründungsforschung) als ein interdisziplinäres Forschungsgebiet.
Im Rahmen von Forschungsarbeiten kommen neben betriebswirtschaftlichen Theorien auch methodische Ansätze aus der Volkswirtschaftslehre, der Geografie, der Soziologie, der Psychologie sowie der Rechtswissenschaft zum Einsatz.

Einzelkostenrechnung

Einzelkostenrechnung

Bei der Einzelkostenrechnung handelt es sich um eine Kostenrechnung bei der nur zwischen Einzelkosten und Gemeinkosten getrennt wird und die Kosten beispielsweise den Kostenstellen bzw. Kostenträgern zugerechnet werden.

Man kann mit ihr nicht aus Beschäftigungsschwankungen resultierenden Kosteneinflüsse angeben, weil sie nicht zwischen fixen und variablen Kosten unterscheidet.

Einzelkaufmann

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Einzelkaufmann

Unter einem Einzelkaufmann versteht man eine Unternehmungsform mit einem das Handelsgewerbe als Alleininhaberbetreibenden Kaufmann. Nach § 19 HGB muss die Firma des Einzelkaufmannes den Zusatz „eingetragener Kaufmann (e.K.) tragen.

Der Einzelkaufmann haftet mit seinem gesamten privaten Vermögen. Der Erwerber haftet für die Verbindlichkeiten wenn der Ausschluss nicht ins Handelsregister eingetragen wird. Die Erben haften wenn sie die Firma der Einzelunternehmung fortführen und die Erbschaft nicht ausschlagen.

Bei der Besteuerung unterliegt die bloße Errichtung einer Einzelunternehmung als solche keiner Steuer.

Bei der Eröffnung muss diese jedoch nach § 138 AO den Finanzbehörden angezeigt werden. Im laufenden Geschäftsbetrieb kommt es dann durch anfallende Umsätze und Gewinne zu Einkommens-, Gewerbe- und Umsatzsteuer.

Bei der Buchführung ist der Einzelkaufmann von der Buchführung und Inventaraufstellung befreit wenn er an den Abschlussstichtagen von zwei aufeinanderfolgenden Geschäftsjahren nicht mehr als 600.000 Euro Umsatz und 60.000 Euro Gewinn aufweisen kann.

Eigentum

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Eigentum

Mit Eigentum beschreibt man in der Wirtschaftssoziologie eine zeitlich unbegrenzte approprierte Chance die um Unterschied zum Besitz rechtlich sanktioniert wird. So gibt es rechtliche Regelungen wie die Vererbung von Eigentumsobjekten. Es handelt sich nicht um Sachen im engeren Sinne, sondern um allgemeine Nutzungschancen wie beispielsweise Erwerbschancen an Sachen, Personen, Ämtern, Positionen oder unkörperlichen Objekten wie den Urheberrechten an Computerprogrammen, Beteiligungen etc.

So können Eigentümer Haushalte, Individuen, Stämme, Klassen Organisationen oder Staaten sein im Sinne von Individual-, Familien-, oder Staatseigentum, abhängig davon wer durch das Aneigungsverhältnis (Appropriation) von der Nutzung ausgeschlossen oder nicht ausgeschlossen wird.

Bei dem freien Privateigentum liegt die Trennung von Staat und Gesellschaft bzw. Politik und Ökonomie zugrund. Seit der Entwicklung von großen Aktiengesellschaften des 19. Jahrhunderts reduziert sich das Eigentum zum Teil auf rein veräußerliche Titel, Dividenden ohne Möglichkeit der Kontrolle über das Unternehmen. Es kommt zur Trennung von Eigentum und Kontrolle durch Managerkontrolle bzw. Mangerrevolution.

Der Begriff des Privateigentums ist verbunden mit der Tradition des römischen Rechtes und der Vorstellung des absoluten Eigentums, ungeteilt und unbeschränkt, welches im Extrem auch das Recht auf die Nichtnutzung und Zerstörung beinhaltet. Nach anderen Rechtstraditionen ist das Eigentum ein Bündel von Rechten wie Kontrolle, Gebrauch und Übertragung, so können bestimmte feudale Verhältnisse Land vererben, aber nicht verkaufen. In der BRD wird im Rahmen des Privateigentums die Sozialpflichtigkeit oder auch die Möglichkeit der Enteignung durch den Staats ausgesprochen.

Einkommenselastizität der Nachfrage

Einkommenselastizität der Nachfrage

Die Elastizität beschreibt den Zusammenhang zwischen der relativen mengenmäßigen Nachfrage x eines Haushaltes nach einem Gut und der Veränderung des Einkommens y entsprechend der Formel n = dx * Y / (dy * x).

Sie wird als ein Maß der Bedürfnisdringlichkeit interpretiert und ist umso kleiner je höher die Dringlichkeit ist. So weisen superiore Güter eine Einkommenselastizität der Nachfrage größer 1 auf bei relativ inferioren Gütern ist die Einkommenselastizität der Nachfrage kleiner 1 und bei absolut inferioren Gütern kleiner 0.

Export

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Export

Der Export ist die Ausfuhr von Waren oder Dienstleistungen in das Ausland oder auch das Ausfuhrgeschäft selbst. Wird im Ausland Vermögen erworben so spricht man von Kapitalexport. Bei der Warenseite spricht man von sichtbaren Export bei Dienstleitungen von unsichtbaren Export.

Beim Direktexport kommt es zur Ausfuhr von Investionsgütern wie Werkzeugmaschinen, Hafen- und Kraftwerkanlagen etc. Aber auch Konsumgüter werden exportiert.

Der indirekte Export kommt es zum Absatz an ausländischen Bezieher durch Institutionen wie den Außenhandel und Institutionelle und nicht durch eigenständige Kontaktaufnahme.

Entscheidungsbaum

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Entscheidungsbaum

Ein Entscheidungsbaum beschreibt in der Entscheidungstheorie Graphiken mit der Entscheidungsprozesse dargestellt werden. Sie beginnen mit einem Entscheidungsknoten und weisen dann auf weitere Situations-, Zielknoten oder Entscheidungsknoten, abhängig von der gewählten Variante hin. Auch werden Entscheidungsbäume bei der Marketingplanung genutzt.

Sie ermöglichen eine dynamische Planberechnung und können bei komplexen Planungsproblemen und mehrperiodischen Vorgängen helfen. So kann das Baumdiagramm mit den Ästen Handlungsalterantiven repräsentieren bzw. Umweltkonstellationen die Verzweigungsknoten stehen hier für die Handlungsereignisse.

Man achtet für Entwicklung von Entscheidungsbäumen auf den Wechsel zwischen den Entscheidungsknoten, den Kästchen und den Erwartungsknoten, den Kreisen. So können Erwartungsknoten den alternativen Umweltsituationen zugeordnet werden mit den entsprechenden Eintrittswahrscheinlichkeiten. Die einzelnen Aktionen werden den Realisationsknoten zugeordnet. Das Ende des Baumes, die rechte Seite zeigt die gesamten Erträge des Pfades die man erwartet. Durch eine Rückwärtsrechnung, die Roll-Back-Analyse kann man auch eine optimale Alternative ermitteln. Dazu wählt man bei den Erwartungsknoten den mit dem höchsten Erwartungswert und bei den Entscheidungsknoten das jeweilig Maximum.

Erwartungswert-Varianz-Prinzip

Erwartungswert-Varianz-Prinzip

Das Erwartungswert-Varianz-Prinzip beschreibt das Entscheidungsprinzip bei Risiko. Kurz auch (μ,σ)-Prinzip genannt. Es ist die Präferenzfunktion über den Erwartungswert μ und die Varianz (σ²) bzw. Standardabweichung σ des Ergebnisses. So muss der Entscheider muss spezifizieren, wie μ und σ in die Präferenzfunktion eingehen.

Event-Marketing

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Event-Marketing

Event-Marketing ist ein Begriff aus der Unternehmenskommunikation. So ist das Event ein besonderes Ereignis welches als Plattform dient für eine erlebnisorientierte Präsentation und Kommunikation eines Produktes, einer Dienstleistung oder eines Unternehmens. Es kommt so zu einer Inszenierung von Ereignissen, aber auch zur Organisation, Planung und Kontrolle. Es sollen durch die Events auch physische und emotionale reize sowie Aktivierungsprozesse ausgelöst werden. Man hat auf den Events direkten Kontakt zu den Teilnehmern während eines zwangfreien Treffens.

Das Event-Marketing kann klassische Kommunikationstrumente wie Verkaufsförderung, Werbung und Public Relations ergänzen und unterstützen. Man definiert Ziele der Veranstaltung, Zielgruppen und Inhalte. Die Kommunikation kann unternehmensintern zu Mitarbeitern und extern zu Konsumenten und Marktpartnern erfolgen. Man kann Kontakte pflegen, die Bekanntheit erhöhen und stabilisieren, Sympathie und Image gewinnen, die Leistungsfähigkeit von Produkten und Unternehmen zeigen. Die Events können firmenintern (bei Kick-Offs zur Einführung neuer Produkte) und firmenextern (Road Shows, Kongresse, Sponsoring von Sportveranstaltungen etc.) sein.

Zur Inszenierung können Videospots, multimediale Präsentationen usw. genutzt werden. Eine professionelle Organisation der Events ist für ihren Erfolg erforderlich. Faktoren wie Besucherandrang und Presseresonanz können als Erfolgsindikatoren für Events genutzt werden. Auch Befragung der Besucher eignet sich hierfür. In der vorbereitende Phase kann man durch Öffentlichkeitsarbeit und Werbemaßnahmen den Erfolg der Veranstaltung fördern, ebenso wie das Erzeugen des Bedürfnisses von Zielgruppen bei Event dabei sein zu müssen.

Erwerbsteuer

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Erwerbsteuer

Die Erwerbsteuer ist eine Steuer die auf innergemeinschaftlichen Erwerb von Gegenständen erhoben wird als Erwerbsbesteuerung. Es handelt sich hierbei um eine besondere Form der Umsatzsteuer die seit 1993 bei innergemeinschaftlichen Warenlieferungen an die Stelle der Einfuhrumsatzsteuer (EUSt) getreten ist. Ansonsten wäre aufgrund des Wegfalles der Grenzkontrollen in der EU die Einfuhrumsatzsteuer in der EU nicht mehr praktikabel zu erheben gewesen.

Das Grundprinzip dabei ist, dass wenn der Käufer eines Gegenstandes zu einer Personengruppe gehört die nach Ansicht des Gesetzgebers zumutbar die Erfüllung von umsatzsteuerpflichten möglich ist, dieser anders als sonst bei den Prinzipien der Umsatzsteuer die Entrichtung der Umsatzsteuer übernehmen muss als innergemeinschaftlichen Erwerb. Im Gegenzug ist für den Verkäufer eine Befreiung von der Steuer vorgesehen. Dadurch soll die Umsatzsteuer in dem Bestimmungsland der Ware entrichtet werden. Zu den erwerbsteuerpflichtigen Personen gehören Unternehmer die der normalen Umsatzsteuerregelung unterliegen, Personen die eine Bagatellgrenze im Jahr überschreiten also steuerbefreite Kleinunternehmer, pauschal besteuerte Land- und Forstwirte, juristische Personen die nicht Unternehmer sind oder also solche handeln sowie Unternehmer deren Umsätze alle steuerfrei sind.

Unternehmer die Vorsteuerabzug berechtigt sind können die Erwerbsteuer im Voranmeldezeitraum ihrer Entrichtung als Vorsteuer abziehen.

Eigenleistungen

Eigenleistungen

Eigenleistungen auf Englisch „self-constructed plants“ sind innerbetriebliche Leistungen eines Unternehmens die nicht zum Verkauf bestimmt sind. Es liegen aktivierungspflichtige innerbetriebliche Eigenleistungen vor, sobald die Herstellkosten über 410 € netto liegen und ein selbstständiges Wirtschaftsgut mit einer Nutzungsdauer von über einem Jahr vorliegt.

Weiterhin sind ebenfalls werterhöhende Instandhaltungsarbeiten zu aktivieren. Zu den nicht aktivierungspflichtigen innerbetrieblichen Eigenleistungen gehören Reparaturen der eigenen Handwerker an Gebäuden und Maschinen.

Einzelhandel

Einzelhandel

Unter dem Einzelhandel versteht man dem Handel mit dem Konsumenten. Man unterscheidet eine institutionellen und funktionale Interpretation.

  • Die institutionelle Interpretation beschreibt den Absatz von Waren an den Letztverbraucher durch Einzelhandelsunternehmen.
  • Die funktionale Interpretation beschreibt den Absatz von Waren und sonstigen Leistungen an den Letztverbraucher wie zum Beispiel den direkten Vertrieb landwirtschaftlicher Erzeuger, industrieller Hersteller, Groß- oder Einzelhändler an den Konsumenten.

 

Economies of Scope

Economies of Scope

Unter Economies of Scope versteht man Ursachen für Unternehmenskonzentrationen wie Verbundvorteile (wirtschaftliche Vorteile) von diversifizierten Mehrproduktunternehmen aus den Bereichen Forschung und Entwicklung, Unternehmsleitung oder Finanzierung.

Sind Unternehmen auf verschiedenen Märkten tätig als Mehrprodukt-Unternehmen so kann es zu synergetischen Effekten der verschiedenen Funktionsbereiche kommen. Man kann Kosten sparen beispielsweise die Kosten (K) für Forschung und Entwicklung (F&E) wenn 2 unterschiedliche Produkte produziert werden a und b durch ein diversifiziertes Unternehmen anstelle von einem Ein-Produkt-Unternehmen.

K(a, b) << K1 (a) + K2 (b)

Man kann technologische, finanzielle und unternehmerische Ressourcen synergetisch nutzen bei reinen Konglomerate. Der Kreditrahmen wird größer, das Insolvenzrisiko sinkt, Kosten bei verwandten Produkten werden in der F&E gespart, ein Management kann für verschiedene Produkte genutzt werden etc.

Gegenteilig kann jedoch Diseconomies of Scope sein, die durch viel Bürokratie in großen Unternehmen die Kostenvorteile aufwiegen kann. Auch muss die Motivation vorhanden sein die Vorteile von Economies of Scope nutzen zu wollen und zu erkennen.

Währungssystem

Währungssystem

Das Währungssystem (EWS) wurde 1979 gegründet als internationales Währungssystem, man legte Leitkurse für Währungen fest für die teilnehmenden Länder, als Bezugsgröße diente dem EWS die European Currency Unit, kurz ECU, die am 1.1.1979 eingeführt wurde.

So durften Wechselkurse nach oben und unten um 2,25 % schwanken. Die Zentralbanken waren verpflichtet durch Kursstützung am Devisenmarkt zu helfen.

Man konnte so schwache Währungen kaufen und starke verkaufen. Das Nachfolgesystem EWS II trat am 1.1.1999 in Kraft.

Ziel war es die Währungsstabilität in der Europa-Zone zu sichern.

Das Interventionssystem legt fest, dass es anpassungsfähige Wechselkurse im gegenseitigen Einvernehmen gibt.

Der Abwieichungsindikator welcher 3/4 der höchstmöglichen Abweichung der Währung vom Leitkurs anzeigt verpflichtet das Land zu wirtschaftspolitischem Handeln und Konsultationen.

Seit 1981 sollte der Europäische Währungsfond Einzahlungen enthalten von Währungskursen und nationalen Währungen ECU.

Extrinsische Motivation

Extrinsische Motivation

Die extrinsische Motivation bildet das Gegenteil zur intrinsischen Motivation.

So beschreibt die extrinsische Motivation eine Zustand bei dem handelt wegen äußeren Gründen, aufgrund von Konsequenzen die sich aus dem Handlungsergebnis ergeben, wie beispielsweise eine Gehaltserhöhung oder eine positive Personalbeurteilung.