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Devisenbewirtschaftung

20. Februar 201920.02.20191 Minute LesezeitLesezeit: 1 Min.0 Kommentare0 KommentareD

Die Devisenbewirtschaftung beschreibt ein System von planwirtschaftlicher Lenkung des Zahlungsverkehrs mit dem Ausland durch staatliche Vorschriften und Kontrollen. Hierbei kommt es zur Erfassung und Zuteilung der vorhandenen und anfallenden Devisen.

Ein Anlass für sie ist ein Mangel an Devisen, so soll durch sei ein Nachfrageüberhang nach Devisen abgebaut werden und gleichzeitig ein bestimmter Wechselkurs erhalten bleiben, der nicht den Marktverhältnissen entspricht.

Somit steht die Devisenbewirtschaftung im Gegensatz zur Konvertibilität alle dirigistischen Eingriffe in den Zahlungsverkehr mit dem Ausland.

Die Devisenbewirtschaftung kann sich vielfältig äußern mit der Genehmigung von bestimmten oder allen Devisentransaktionen, der Angebotspflicht von Devisenbesitz an eine Behörde, der Anmeldeplficht des Devisensbesitzes etc.

Diesen Artikel zitieren

„Devisenbewirtschaftung“. Wirtschaftslexikon.de, 20.02.2019. https://wirtschaftslexikon.de/devisenbewirtschaftung/

BibTeX für LaTeX, RIS für Literaturverwaltungsprogramme. Die Angaben verweisen auf die aktuelle Artikelseite, nicht auf eine archivierte Fassung.

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