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Kapital

21. Juli 202021.07.20202 Minuten LesezeitLesezeit: 2 Min.0 Kommentare0 KommentareK

Kapital im Englischen „capital“ steht für die Passivseite der Bilanz und wird unterschieden in Fremdkapital und Eigenkapital. Im volkswirtschaftlichen Sinn ist Kapital der 3. Produktionsfaktor neben Arbeit und Boden. Es wird unterschieden zwischen Geldkapital mit allen für Investitionszwecke zur Verfügung stehenden Geldmittel sowie Sachkapital unter dem man alle an der Erzeugung von Gütern und Dienstleistungen beteiligten Produktionsmittel versteht wie Maschinen oder Werkzeuge.

In der Betriebswirtschaft sind Vermögen und Kapital verschiedene Sichtweisen auf den selben Tatbestand. So steht das Vermögen eines Unternehmens auf der Aktivseite der Bilanz, das Kapital als Äquivalent des Vermögens auf der Passivseite. Damit ist das Kapital der abstrakte Wert von Ansprüchen der Kapitalgeber an das Bilanzvermögen und man kann die Finanzierungsquellen erkennen. So ist das Gesamt-Kapital minus Fremd-Kapital gleich dem Eigen-Kapital bzw. Reinvermögen. Auf der Aktivseite der Bilanz erhält man Auskunft über die Kapitalverwendung in Anlage- und Umlaufvermögen.

Man versteht unter dem Kapital alle für die Erzielung von Einkommen im Produktionsprozess nutzbaren Vermögensarten wie das Real-Kapital bzw. Sach-Kapital als Kapitalgut bzw. Produktionsmittel entsprechend dem Produktivvermögen bzw. Real-Vermögen/Sach-Vermögen. Man versteht hierunter die zu einem Zeitpunkt vorhandenen dauerhaften und nichtdauerhaften Produktionsmittel einschließlich Boden und Bestände an Halb- und Fertigwaren.

Das Geld-Kapital dokumentiert verfügbare Ansprüche und durch Umwandlung in Sack-Kapital ermöglichte Investitionen. Weiterhin gibt es das Arbeits-Kapital, das zusammen mit dem Sach-Kapital durch den technischen Fortschritt entwertet wird.

Das Kapital drück den Gegenwartswert eines Kapitalgutes aus gemessen durch die in der Zukunft zu erwarteten und in Geldeinheiten bewerteten Konsumöglichkeiten. Man definiert es als Gesamtwert der Objekte die Einkommen stiften in der Form, dass dauerhafte Konsumgüter (Güter) nicht als Kapital gelten.

Das Sozial-Kapital als Infrastruktur nach A. Smith auch als National-Kapital im Gegensatz zum Privat-Kapital, in der Marxistischen Theorie als soziale Schicht im Kapitalismus welche Verfügungsmacht über Produktionsvermögen besitzt. Auch unterscheidet man konstantes Kaptial und variables Kapital das im Alltagsgebrauch die Sumer von Vermögensobjekten eines Haushaltes beschreibt, deren Wert nicht ganz gering ist.

Diesen Artikel zitieren

„Kapital“. Wirtschaftslexikon.de, 21.07.2020. https://wirtschaftslexikon.de/kapital/

BibTeX für LaTeX, RIS für Literaturverwaltungsprogramme. Die Angaben verweisen auf die aktuelle Artikelseite, nicht auf eine archivierte Fassung.

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