Das Wirtschaftlichkeitsprinzip ist ein Grundsatz, ein ökonomisches Prinzip bei dem man einen bestimmten Erfolg mit einem möglichst geringen Mitteleinsatz, dem Minimalprinzip entsprechen oder mit einem bestimmten Mitteleinsatz den größte möglichen Erfolg nach dem Maximalprinzip erreichen möchte.
KMU steht als Abkürzung für kleine und mittlere Unternehmen. So unterscheidet man Kleinstunernehmen, kleine und mittlereUnternehmen.
Für die Unterscheidung werden 4 Kriterien heran gezogen:
Die Anzahl der unselbständig Beschäftigten
Der Umsatz
Die Bilanzsumme
Die Unabhängigkeit
Für KMUs gilt das sie weniger als 250 Personen beschäftigen und der Jahresumsatz höchstens 50 Millionen € beträgt oder die Jahresbilanzsumme maximal bei 43 Millionen € beträgt.
Außerdem darf kein anderes Unternehmen mehr als 25 % der Kapitales halten.
In der Kategorie KMU definiert man ein kleines Unternehmen als solches, dass weniger als 50 Personen beschäftigt und dessen Jahresumsatz oder Jahresbilanz unter 10 Millionen € liegt.
Das Kleinstunternehmen hingegen hat weniger als 10 Personen beschäftigt und ein Jahresumsatz bzw. Jahresbilanz unter 2 Millionen €.
Die Kalkulation beschreibt ein Verfahren mit dem man Kosten zurechnet auf die kostenverursachenden Objekte. Bei den Objekten handelt es sich meist um marktfähige Produkte, Dienstleistungen oder auch Herstellungsprozesse, betriebliche Organisationsbereiche sowie technische Verfahren.
Man spricht auch von Kostenträgerstückrechnung bei der Kalkulation von Produkten und Dienstleistungen.
So ist Kalkulation eine Methode der Kostenrechnung oder auch eine Kostentstückrechnung im Sinne einer Selbstkostenrechnung.
Durch die Kalkulation kann man Unterlagen erstellen für die Absatz- und Preispolitik, sie dient so der Ermittlung von Selbstkosten sowie Preisuntergrenzen.
Man kann den Betriebserfolg ermitteln durch eine Zurechnung der Kosten auf die Kostenträger.
Auch können die Bestände und Bestandsveränderungen bei den Fertig- und Halbfertigprodukten zu Herstellungskosten untersucht werden.
Mit Hilfe der Äquivalenzziffemkalkulation bei der man die festen Verhältnisse von Kostenverursachen ermittelt eignet sich gut für Betriebe mit einer Serienfertigung oder Sortenfertigung zur Planung von Absatz und Produktion. Bei einer Massenfertigung kann eine Divisionskalkulation genutzt werden für die Planung von Produktion und Absatz. Ist die Produktpalette hingegen heterogen so kann eine Zuschlagskalkulation aus der Betriebsabrechnung geeignet sein für die Absatz- und Produktionsplanung.
Zu Bilanzberichtigungen kommt es in Unternehmen häufig nach einer Außenprüfung durch das Finanzamt. Sobald der Bilanzansatz flach ist muss dieser durch den richtigen ersetzt werden. So kann es zum Beispiel sein, dass ein Prüfer feststelle, das ein bilanziertes Wirtschaftsgut falsch bewertet wurde.
Im Englischen spricht man auch von „retroactive balance sheet adjustment“.
Unter den Agency-Kosten versteht man alle Kosten welche dadurch enstehen, dass eine Aufgabe nicht durch den ursprünglichen Auftraggeber (Prinzipal) ausgeführt werden, sondern durch einen Vertreter, den Agenten.
Dieser vertritt seine eigenen Interessen.Im Allgemeinen ist es nicht möglich die Interessen von Auftraggeber und Auftragnehmer durch einen Vertrag vollständig anzugleichen.
Man benötigt Ressourcen in Form von Zeit, Kapital und Material für die Problemlösung. Häufig kommt es auch zu Abweichungen von den Wünschen des Auftraggebers und dem Verhalten des Agenten.
Die Agency-Kosten sind somit die Summe der Bindungskosten und Überwachungskosten zuzüglich eines Residualverlustes, dem Residual Loss.
Mit den Überwachungskosten meint man den Wert der Ressourcen die zur Überwachung des Agenten benötigt werden.
Die Bindungskosten sind vom Wert her die Ressourcen die ein Agent benötigt um den Wünschen des Auftraggebers gerecht zu werden.
So enstehen Kosten für die Umsetzung der Verträge und Ziele und deren Überwachung.
Als Residualverlust bezeichnet man die Unmöglichkeit der Umsetzung eines vollkommenen Vertrages, Kosten die dem Auftraggeber enstehen, dadurch, dass der Agent das Ziel nicht vollständig erreicht.
Damit die Agency-Kosten enstehen muss der Prinzipal auf einen Agenten nicht verzichten können, auch muss der Agent über bessere Informationen verfügen als der Prinzipal.
Nur unter Kosten ist eine vollständige Überwachung des Agenten möglich und die Interessen von Agent und Prinzipal sind nicht deckungsgleich.
Die Agency-kosten enstehen zu Anfang der Vertragsbeziehung, ex ante aufgrund des umfangreichen Interessenausgleiches zwischen vollständig rational handelnden Akteuren.
Bei einem Transaktionskostenansatz geht man von eingeschränkt rational handelnden Akteuren aus mit unvollständigen Verträgen aus denen sich Lücken ergeben, so kommt im Erfüllungsstadium, ex post der Beziehung eine zusätzlicher Handlungsbedarf der Vertragspartner auf. So müssen hier auch Kosten für Ressourcen nachträglich für die Anpassung an unvorhersehbare Ereignisse berücksichtigt werden.
Unter dem Begriff „Geldmarktpapiere“ versteht man kurzlaufende Wertpapiere, also bis zu 90 Tagen. Zu ihnen gehören Schatzwechsel und Schatzanweisungen vom Bund, den Ländern, Vorratsstellenwechsel bei Privatdiskonten welcher der Geldmarktregulierung durch die Bundesbank dienen.
Von der Bundesbank werden für diese Papiere Verkaufs- und Ankaufssätze festgesetzt entsprechend den kreditpolitischen Absichten.
So unterscheidet man bei den Geldmarktpapieren:
Die Finanzierungspapiere die man unterteilt werden in die Geldmarktregulierung eingreifende wie Schatzwechsel des Bundes mit einer jederzeitigen Rückgabe vor Fälligkeit gegen Zentralbankgeld und solche die nicht einbezogen sind in die Geldmarktregulierung wie die N-Papiere als unverzinsliche Schatzanweisungen.
Privatdiskonte welche die Bundesbank auch zur Geldmarktregulierung ankaufen kann.
Mobilisierungspapiere und Liquiditätspapiere für das Betreiben einer Offenmarktpolitik, sie gibt es nur als N-Titel.
Unter der Absatzlogistik versteht man die Gestaltung, Steuerung und Kontrolle von Prozessen in der Distributionspolitik, welche benötigt werden um Güter (Handelswaren und Fertigprodukte) von einem Handels- oder Industrieunternehmen zu seinen Kunden zu überführen. Hierzu gehören auch Warenverteilung, Vertriebslogistik, physische Distribution etc.
Eine der zentralen Stellgrößen ist der Lieferservice.
Somit ist die Absatzpolitik ein Bindeglied zwischen der eigentlichen Produktion und der nachgelagerten Wirtschaftsstufe, den nachfragenden Kunden. Sie zielt auf eine externe Marktversorgung ab.
Man spricht auch von einer absatzseitigen Marketing-Logistik, da der Schwerpunkt auf der Verbindung zum Absatzmarkt liegt bei der Absatzlogistik.
Im Falle, dass es sich bei den Kunden um Unternehmen handelt so hat die Beschaffungsseite der Beschaffungslogistik eine ähnliche verknüpfende Funktion, man spricht hier daher auch von einem Teilbereich der Logistik der Marketing-Logistik.
Abhängig von der Arbeitsteilung innerhalb des Distributionskanales können die einzelnen logistischen Aktivitäten dem Bereich der Distributionspolitik oder der Beschaffungspolitik zugeordnet werden.
Der Begriff Lagertechnik wird definiert als der Teil der innerbetrieblichen Logistik eines Unternehmens, der sich mit der Lagerung von Gütern, deren Verwahrung sowie Kommissionierung beschäftigt, und der die technischen sowie räumlichen Voraussetzungen hierfür umfasst. Bei der Lagertechnikhandelt es sich um die Schnittstelle zwischen der Beschaffungslogistik, den Produktionsanlagen, der Absatzlogistik, also dem Vertrieb der Güter und Waren sowie deren fachgerechter Entsorgung. Die Lagertechnik ist damit ein zentrales Element des Warenflusses innerhalb eines Unternehmens. Kostenfaktoren und Rationalisierungseffekten haben hier eine erhebliche Bedeutung. Die Umweltlagertechnik berücksichtigt die Aspekte des Arbeits- und Umweltschutzes, insbesondere bei der Lagerung von Gefahrstoffen.
In der Lagertechnik werden die Bereiche Lagereinrichtung (bewegliche und unbewegliche), der Transport innerhalb des Betriebes sowie technische Einrichtungen im engeren Sinne (Wiege- und Messsystem, Verpackungsmaschinen, EDV-Systeme und Steuerungsanlagen) unterschieden. Weiter wird differenziert zwischen dem Beschaffungslager, dem Absatz- oder Verteilungslager und dem Zwischenlager.
Bewegliche und unbewegliche Lagereinrichtungen
Die Terminologie eines Lagersystems ist bei der Klassifizierung als bewegliche oder unbewegliche Lagereinrichtungen nicht einheitlich.
Einerseits werden als bewegliche oder dynamische Lagereinrichtungen solche Lagersysteme bezeichnet, die nicht ortsgebunden sind und eine flexible, variable Lagerung von Waren und Gütern erlauben. Darunter fallen alle Arten von Containern, Regalen, Stapelbehältern, Schränken, Gitterboxen und Paletten, die gemischte oder streng nach Produkt- und Warengruppen geordnete Gegenstände aufnehmen können. Um sich ein genaues Bild zu machen, reicht es sich die verschiedenen Produktekategorien vonKAISER+KRAFT anzuschauen.
Andererseits wird auch die sog. chaotische Lagerung als dynamische bzw. bewegliche Lagereinrichtung beschrieben, bei der ohne vorherige Festlegung unterschiedlichste Warengruppen nach Anfall oder Bedarf in den jeweiligen Systemen eingelagert werden.
Bei der Regallagerung wird nach Anwendungsbereich zwischen verschiedenen Regal- bzw. Lagerarten unterschieden.
Fachbodenregale haben einen durchgehenden Fachboden und eignen sich vor allem zur Lagerung von kleineren Teilen.
Palettenregale mit offenen Gitterrosten als Auflagefläche nehmen Stückgutpaletten auf Breitfachregale mit großen Auflageflächen eignen sich zur Aufnahme voluminöser und leichterer Güter.
Regale mit Tragearmen (sog. Kragarmregale) wiederum sind für die Aufnahme sperriger oder schwerer Güter vorgesehen Durchlauf- oder Durchschubregale eignen sich besonders im Onlinehandel. Auf der einen Seite werden die zum Versand vorgesehenen Waren eingelegt und auf der anderen Seite wieder entnommen.
Demgegenüber werden als unbewegliche oder statische Lagereinrichtungen einerseits feste, ortsgebundene Systeme bezeichnet. Ortsfeste Tanks nehmen flüssige Waren und Druckbehälter gasförmige Stoffe auf. Schüttgut wird in Silos oder auf Halden gelagert. Der Begriff statische, unbewegliche Lagereinrichtung wird andererseits auch für solche Systeme verwendet, bei denen jede Warengruppe ihren vorgegebenen festen Platz im Lagersystem einnimmt, unabhängig von der konkreten Auslastung des Lagers.
Ein Sonderfall der Regallagerung sind Hochregallager, da sie mit hohen Investitionskosten verbunden sind und als ortsfeste Anlagen mit einer Höhe zwischen 12 Metern und bis zu 50 Metern konzipiert sind. Sie kommen in der Regel vollautomatisiert mit jeweils speziellen IT-Anlagen und EDV-Steuersystemen zum Einsatz.
Innerbetrieblicher Transport
Der Transport der Lagergüter innerhalb eines Betriebes erfolgt entweder durch sog. Stetigförderer wie bspw. Laufbänder oder Rollenbahnen, bei denen die Waren über automatisierte Systeme zwischen den einzelnen Stationen befördert werden. Oder es werden Gabelstapler, Hub- und Verladewagen auf den innerbetrieblichen Transportwegen eingesetzt.
Der Begriff „Theorie“ beschreibt ein System von Aussagen die Zusammenhänge gesetzmäßig nach Ursache und Wirkung zuordnen.
Dabei gelten diese im Idealfall zeitlich und räumlich unbeschränkt und können bisher von der Realität nicht widerlegt werden.
In einem weiteren Sinne versteht man unter einer Theorie auch eine genaue Beschreibung von Definitionen, Begriffsbildungen, Untersuchungsobjekten etc.
Die Theorie ist nach Popper und Albert in der Wirtschaftssoziologie und den Sozialwissenschaften eine nomologische Aussage, welche bislang gegenüber allen Falsififizierungen der Empire standgehalten hat.
Sie muss dabei empirisch gehaltvoll sein und operational. Auch kann sie keine Begriffe und Aussagen enthalten welche sie vor der Widerlegung durch die Realität generell schützen.
Eine Theorie muss daher auch falsifizierbar sein, Tautologien sind somit keine Theorien.
Unter einer Tautologie versteht man eine allgemein gültige Aussage in der Logik, sie ist aus logischen Gründen immer wahr, so wie Aussagen „Wenn es regnet, dann regnet es“ oder „Das Wetter ändert sich oder bleibt wie es ist.“
Ordnet man externe Kosten oder Vergütungen von externen Erträgen dem Verursacher des externen Effekts zu so spricht man von einer Internalisierung externer Effekte.
Durch dieses Vorgehen werden volkswirtschaftlich relevante Fehlallokationen, Marktversagen bereinigt. Es kommt zu einer Übereinstimmung von privater und gesamtwirtschaftlicher Rentabilitätsrechnung und so zu einem Pareto-Optimum.
Innerhalb der Umweltpolitik ist eine völlige Internationalisierung von externen Effekten nicht möglich aufgrund der Probleme von ökonomischer Bewertung von Umweltschäden und Verursacher.
Man kann allerdings das Verursacherprinzip als Leitbild in der Umweltpolitik nutzen und dieses um das Vorsorgeprinzip und Gemeinlastprinzip erweitern.
Die Internalisierung von externen Effekten kann unterschiedlich erfolgen, so kann man bei einer geringen Zahl von Beteiligten und einem guten Informationsstand der Beteiligten Verhandlungsmöglichkeiten nutzen nach dem Coase-Theorem. Sind nur wenige Beteiligte vorhanden so können eine Ökosteuer oder Zertifikate eine Möglichkeit der Lösung sein.
Im Englischen spricht man von „wage tax“, ist eine innerhalb des Steuerabzugsverfahrens erhobene Einkommensteuer, also eine Abzugsteuer.
Der Schuldner der Lohnsteuer ist der Arbeitnehmer.
Der Arbeitgeber muss die Lohnsteuer durch Abzug vom Arbeitslohn einbehalten und dem Finanzamt melden und dieses abführen.
So erfolgt die Erhebung der Einkommensteuer als Lohnsteuer durch einen Abzug von dem laufenden Arbeitslohn nach §§ 38 ff. EStG bei lohnsteuerpflichtigen Tätigkeiten.
Bei einer Einkommensteuerfestsetzung wird die abgeführte Lohnsteuer auf die Einkommensteuerschuld angerechnet nach § 36 Abs. 2 Nr. 2 EStG.
Im Quellenabzugsverfahren wird die Lohnsteuer bei Einkünften aus nicht selbständiger Arbeit auf den Arbeitslohn veranschlagt.
Es handelt sich um eine Sonderform der Einkommensteuer und keine eigene Steuerform.
Stille Reserven, im Englischen hidden reserves, oder auch stille Rücklagen werden im Jahresabschluss nicht sichtbar.
Durch eine Unterbewertung von Aktiva oder eine Überbewertung von Passiva können sie entstehen.
So werden handelsrechtliche und steuerrechtliche Bewertungsspielräume ausgenutzt um nicht ausgewiesene und einbehaltene Gewinne eines Unternehmen in stille Reserven zu wandeln.
Innerhalb eines Effektengeschäfts einer Bank, welche einen Auftrag zum Kauf von Wertpapieren hat und als Kommissionär tätig wird, erfolgt durch ein Stückverzeichnis die Übersendung eines Verzeichnisses mit den gekauften Stücken in Form eine Stückverzeichnisses an den Kommittenten innerhalb einer Woche.
In dem Stückverzeichnis werden Nennbeträge, Gattung, Nummern und andere Bezeichnungsmerkmale aufgeführt.
Durch die Übersendung des Stückverzeichnisses gehen die darin aufgeführten Wertpapiere an den Kommittenten über soweit der Kommissionär über sie verfügen darf.
Wurde der Kommissionär nicht befriedigt bezüglich der Forderungen die im Zusammenhang mit der Ausführung des Auftrages stehen so kann er die Übersetzung des Verzeichnisses aussetzen.
Auch kann sie unterbleiben wenn die Wertpapiere innerhalb der Frist dem Kommittenten ausgeliefert wurden oder ein Antrag Seitens des Kommittenten zur Wiederveräußerung vorliegt.
Unter einem Qualitätszirkel versteht man eine freiwillige Initiative von Organisationen, man bildet Kleingruppen mit 6 bis 9 Mitarbeitern die sich kontinuierlich über Probleme und Erfahrungen austauschen zwecks der Qualitätssicherung.
Man kann Themen frei wählen, aber sollten diese im Zusammenhang mit dem Anspruch einer stetigen Verbesserung stehen. Durch die Qualitätszirkel wird die Selbstevaluation gefördert.
So beschreibt der Qualitätszirkel auf den unteren Hierachieebenen eine Form von Qualitätsmanagement in Kleingruppen.
Sie sind häufig einer Ergänzung zu Vorschlagswesen im Betrieb und können diese ergänzen oder auch ersetzen. Ähnlich zu Qualitätsausschüssen, Aktiongruppen oder Lernstatt.
Sie werden mindestens 1 Mal im Monat oder häufiger in der bezahlten Arbeitszeit oder danach auf einer freiwilligen Basis durchgeführt.
Ein geschulter Moderator leitet die Veranstaltungen und man nutzt Problemlösungstechniken um Lösungsvorschläge gemeinsam zu erarbeiten.
Diese werden initiiert und kontrolliert. Der Zirkelleiter vermittelt die benötigten Techniken, der Koordinator organisiert die verschiedenen Zirkel und durch die Steuerungsgruppe werden die Zirkel durchgesetzt und kontrolliert.
Die Qualitätszirkel können abteilungsübergreifend sein oder auch die Umwelt wie Abnehmer oder Lieferanten mit einbeziehen.
Im Englischen spricht man von „Quality Circles“ als innerbetriebliche Gruppen die die Produktqualität verbessern, man nutzt die positiven Effekte von Gruppen, auch kann man die hohe Isolierung durch Spezialisierung entgegen wirken und Kontakte unter dern Mitarbeitern personalpolitisch fördern.
Der Begriff Handelsspanne beschreibt eine Differenz zwischen den Verkaufswerden und den Einstandswerten der Waren, die eine Handelsbetrieb umsetzt.
Somit ist sie das Entgelt für die Handelsleistung und kann unterschiedlich betrachtet werden.
So kann man sich bei der Handelsspanne auf den Gesamtumsatz beziehen in Form einer Betriebshandelsspanne. Aber auch als Warengruppenspanne kann man sie sehen als den Umsatz nach einer Warengruppe oder als Stückspanne bei der man die einzelnen Stücke eines Artikels betrachtet mit der Differenz von Einstandspreis und dem (Netto-) Verkaufspreis.
Man nimmt die Vorsteuer als nichtaktivierungsfähigen Posten nicht mit in den Einstandspreis hinein, die Mehrwertsteuer geht durch ihren fehlenden Kostencharakter nicht in die Handlungskosten noch als Teil des in netto Verkaufspreises ein den man für die Handelsspanne heranzieht.
Für den Handelsbetrieb verhält sich der Einstandspreis wie ein durchlaufender Posten, den man über den Verkaufspreis wieder reinholen muss.
Das vom Markt gewährte Entgelt für die Handelsleistung drückt sich durch den Verkaufspreis aus.
Dabei wird der Handelspreis so gewählt, dass zusätzlich noch ein Gewinn übrig bleibt.
Man nutzt Prozente in Bezug auf Einstands- und Verkaufspreise und spricht auch von Relativspannen und Prozentspannen bei der Handelsspanne. Durch sie beschreibt man einen Prozentsatz des Verkaufswertes, der Abschlagsspanne, der Handelsspanne.
Die Aufschlagsspanne in Prozent ist der Kalkulationsaufschlag auf den Einstandspreis. Sie dient der Kalkulationsrechnung.
Die Handlungskosten sind die Gemeinkosten und die auf den Wareneinsatz kommt der Aufschlag bei der Kalkulation hinzu. Durch eine periodenbezogene Nachkalkulation für die Deckung von allen Handelskosten kann man den benötigten Kalkulationsaufschlag berechnen, dabei beachtet man die benötigten Handelsspannen.
Kalkulationsaufschläge können auch nach Warengruppen ermittelt werden, man muss jedoch den proportionalen Zusammenhang von Wareneinstand und den Kosten beachten.
Bei einer direkten Produkt-Rentabilität beachtet man mögliche Fehler die in der Handelsspannen-Kalkulation auftreten können.
Mit dem Begriff „Lagerbestand“ beschreibt man ein Vorratsvermögen, es handelt sich um eine Bezeichnung der Buchführung und der Bilanz mit dem man einen Teil des Umlaufvermögens beschreibt. Man versteht darunter den Vorrat an Waren.
Zum Lagerbestand gehört innerhalb von Fertigungsbetrieben der Bestand an Rohstoffen, Hilfsstoffen und Betriebsstoffen sowie der fertigen und halbfertigen Erzeugnisse inklusive der Handelsware.
Weiterhin gehören zum Lagerbestand Waren die in Kommission gegeben sind, die rollen und schwimmen sofern es keinen Gefahrübergang gibt, man bezeichnet diese als auswärtigen Lagerbestand.
Für ein in Kommission genommenes Lager gilt, dass es nicht zum Lagerbestand zählt.
Um den aktuellen Lagerbestand zu ermitteln kommt eine effektive Inventur mit einer körperlichen Bestandsaufnahme in Frage oder auch eine Skontration, also die Notierung der laufenden Abgänge und Zugänge.
Treten keine Verluste auf durch Messfehler, Schreibfehler oder Registrierfehler oder Materialschwund, Diebstahl usw. so stimmen die Buchbestände mit den Lagerbeständen überein.
Man spricht bei einem optimalen Lagerbestand von einem optimalen Bestand.
In der Jahresbilanz ist der Lagerbestand das Umlaufvermögen und bietet wichtige Kennziffern mit dem Lagerumschlag und der Lagerdauer.
Man spricht von einer vergleichenden Werbung wenn eine Werbung Bezug nimmt auf einen Konkurrenten beziehungsweise seine Produkte oder Dienstleistungen.
Das Wettbewerbsrecht unterscheidet hierbei 3 Formen der vergleichenden Werbung.
Die persönliche vergleichende Werbung ist gegeben wenn der Werbende den Absatz seiner Produkte fördern möchte indem er persönliche Eigenschaften des Konkurrenten darstellt, eine schlechte finanzielle Situation des anderen, Vorstrafen etc.
Die anlehnende vergleichen Werbung nimmt einen positiven Vergleich zum Konkurrenten, man zieht Vergleiche zu dem guten Ruf des anderen für die eigenen Produkte.
Bei der kritisierenden vergleichenden Werbung wird der Mitbewerber namentlich genannt und man stellt sein Angebot negativ dar gegenüber dem eigenen. Durch den Vergleich wird der andere schlechter dargestellt und herabgesetzt.
Wettbewerbswidrig ist die persönliche vergleichende Werbung und die anlehnende vergleichend Werbung nach dem § 1 UWG, unabhängig von ihrem Wahrheitsgehalt.
Die kritisierende vergleichende Werbung war früher unlauter und verstoß gegen die guten Sitten, heute ist sie nicht verboten, aber nur erlaubt wenn die verglichenen Angaben wahr sind.
Die Werbung muss sachlich gehalten sein und ein unnötiges Herabsetzen des anderen ist zu vermeiden.
Wettbewerbsrechtlich unbedenklich ist der Abwehrvergleich mit dem man einen Angriff des Mitbewerbers der rechtswidrig ist abwehrt, auch der Fortschrittsvergleich ist erlaubt bei dem man den technischen Fortschritt verdeutlicht, wenn er nicht anders darstellbar ist, technische und der Systemvergleich bei dem wirtschaftliche Vor- und Nachteile aufgezeigt werden können ohne Bezug zu einem bestimmten Konkurrenten. Ebenso ist der Auskunftsvergleich erlaubt, der auf Wunsch des Kunden sachlich erfolgt.
Durch wahrheitsgemäße vergleichende Werbung kann mehr Markttransparenz geschaffen werden sowie mehr Wettbewerb. Allerdings kann durch sie der Verbraucher auch verwirrt werden und muss verschiedene Vor- und Nachteile und Wettbewerber sowie Produkte auseinander halten können.
Der Arbeitsmarkt beschreibt eine Markt auf welchen das Arbeitsangebot von privaten Haushalten auf die Arbeitsnachfrage von Unternehmen und des Staates aufeinander treffen.
Ähnlich wie auf traditionellen Märkten kommt es hier zu Angebot und Nachfrage, in diesem Fall von Arbeitsangebot und Arbeitsnachfrage abhängig vom Reallohn.
Dabei steigt das Arbeitsangebot mit steigendem Reallohn (Grenznutzentheorem) und die Arbeitsnachfrage (Grenzproduktivitätstheorem) sinkt bei steigendem Reallohn.
Der Preismechanismus kann auch Ungleichgewichte ausgleichen wie durch Überbeschäftigung und Arbeitslosigkeit.
Im Gleichgewicht findet der Arbeitnehmer Arbeit zum geltenden Reallohn. Aus der neoklassischen Sicht ist Arbeitslosigkeit freiwillig da man mehr Freizeit will und der Vollbeschäftigungsreallohn als zu niedrig empfunden wird um zu arbeiten.
Der Keynesianismus sieht die Höhe der Beschäftigung als festgelegt durch die die Gütermärkte. So ist die Nachfrage nach Arbeit eine abgeleitete Größe und richtet sich nach der effektiven Güternachfrage.
Eine konjunkturelle Arbeitslosigkeit liegt vor wenn die effektive Nachfrage geringer ist als das Vollbeschäftigungseinkommen. Konjukturpolitik kann ihre Ursachen angebracht beheben.
Unter dem Begriff der Organisationsstruktur versteht man Kompetenzen welche horizontal als auch vertikal strukturiert sind, man beschreibt damit ein System von Regelungen in Organisationen.
Vertikal unterscheidet man die Organisation nach dem Grad der Delegation, horizontal betrachtet stehen Bereichsbildung und von einander abgegrenzte Kompetenzinhalte im Vordergrund als Kompetenzabgrenzung.
So bestimmt die Vertikale Entscheidungskompetenzen von oben nach unten wieder.
Horizontal teilt sich die Kompetenz auf, abhängig von der Hierarchieebene kann man eine eindimensionale Organisationsstruktur mit nur einem Gliederungskriterium oder eine mehrdimensionale Organisationsstruktur mit mehreren Gliederungskriterien unterscheiden. Eingesetzte Ressourcen, verfolgte Ziele etc. als Komponenten einer Handlung oder die Dimensionen bestimmen die genaue Abgrenzung der jeweiligen Kompetenzen.
In der zweiten obersten Ebene steht die Hierarchie als globales Organisationsmodell des Unternehmens, darunter stehen in den Hierarchiestufen die entsprechenden Organisationsstrukturen der organischen Teilbereiche als Teilbereichsorganisation.