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Öffentlichkeitsarbeit

Öffentlichkeitsarbeit

Unter Öffentlichkeitsarbeit versteht man die deutsche Übersetzung des englischen Begriffs „Public Relations“ PR. Die Öffentlichkeitsarbeit hat zum Ziel den Aufbau von Bekanntheit, um die Basis für Vertrauen und Reputation zu schaffen.

Als erfolgskrititsche Größe gelten als Vertrauen und Bekanntheit, den weichen Faktoren welche die Erreichung von Erfolgszielen anstreben wie beispielsweise bei Vertagsabschlüssen.

Die Öffentlichkeitsarbeit steht für den instrumentell-operativen und strategischen Bereich und auch als Beziehung aus struktureller Basis.

So enstehen öffentliche Beziehungen für Organisationen durch handlungsrelevante Beobachtungen von Teilöffentlichkeiten. PR wird als Reputationsmanagement aus der Kombination von 3 Öffentlichkeitsarbeitbegriffen charakterisiert.

In den 1950er und 1960er Jahren wurde der Begriff der Öffentlichkeitsarbeit als Synonym für den englischen Begriff „Public Relations“ populär. PR hat heute Managementfunktionen, man nutzt sie als operatives Kommunikationsinstrument bei Sponsoring, Pressearbeit, Eventkommunikation als Marketing-Mix und auch als strategische Führungsaufgabe damit man Positionsstrategien entwickeln und umsetzen kann.

Man kann Öffentlichkeitsarbeit unterscheidet in einen weiteren Bereich und engeren Sinn.

Die Öffentlichkeitsarbeit kann in einen weiteren Bereich als Unternehmenskommunikation beschrieben werden, im engeren Sinne beschreibt man die operative Ebene mit Medienarbeit und Pressearbeit.

E-Commerce

E-Commerce

E-Commerce beschreibt eine elektronische Geschäftsabwicklung und steht für Electronic Commerce.

Zum E-Commerce gehört der Verkauf und Kauf von Waren und Leistungen über elektronische Verbindungen.

Typisch für E-Commerce ist die Nutzung von elektronischen Wegen wie Internet oder Netzwerke von Mobilfunkanbietern und nicht die Nutzung von physischen Kontakt und Austausch der Beteiligten für die elektronisch abgewickelten Geschäftsprozesse wie Verkauf und Kauf von Dienstleistungen und Waren sowie Onlinebanking, After-Sales-Service, Werbung etc.

Innerbetriebliche Leistungsverrechnung

Innerbetriebliche Leistungsverrechnung

Mit Hilfe der innerbetrieblichen Leistungsverrechnung werden Kosten der Hilfskostenstellen der erstellten innerbetrieblichen Leistungen den Kostenstellen zugerechnet welche ihren Anfall ausgelöst haben.

In der Sekundärkostenrechnung werden Kosten der Kostenstellenrechnung verrechnet. Man rechnet absatzbestimmte Leistungen und Hilfekostenstellen von innerbetrieblichen Leistungen den Kosten zugerechnet die sie ausgelöst haben. Man rechnet so Hilfsksotenstellen anderen Hilfskostenstellen zu wie die Stromlieferung vom unternehmseigenen Kraftwerk zum Werkschutz oder zu den Hauptkostenstellen wie Kosten für die Erstellung von Arbeitsplänen der Arbeitsvorbereitung zu den zugehörigen Fertigungsstellen nach der Vollkostenrechnung als Abrechnungslogik. So werden die Hilfskostenstellen entlastet nach dem eine innerbetriebliche Leistungsverrechnung durchgeführt wurde.

Für die vollständige Entlastung von Hilfskostenstellen können verschiedene Verfahren genutzt werden:

Das Gleichungsverfahren nutzt man lineare Gleichungen für eine simultane Berechnung der Verrechnungssätze von allen Hilfskostenstellen. Man kommt immer auf eine eindeutige Lösung, da die Anzahl der Gleichungen der Anzahl der betroffenen Kostenstellen entspricht.

Im Iterationsverfahren werden beliebt genaue Nährungslösungen erreicht. Verrechnungsfehler durch Leistungsrückflüsse werden sukzessiv bei einer neuen Berechnung verkleinert.

Das Festpreisverfahren nutzt keine Istkosten, sondern Normalkosten oder Plankosten für die innerbetrieblichen Leistungen, man kann es gut für kurzperiodische Kostenauswertungen wie monatlich etc. nutzen.

Das Stufenleiterverfahren oder auch Step Ladder System reiht die Hilfskostenstellen derart auf, dass jede Hilfskostenstelle nachfolgende Kostenstellen weiter gibt, selbst aber nur vernachlässigbare Teile von dieser enthält. In der traditionellen Betriebsabrechnung wird dieses Verfahren am häufigsten genutzt.

Bein Anbauverfahren werden Leistungsstörme zwischen den Hilfskostenstellen nicht beachtet.

Einzelne Leistungen werden mit folgende Verfahren genutzt:

Kostenträgerverfahren sobald mehrere Kostenstenstellen (Haupt- und Neben-) gemeinsam eine aktivierungspflichtige innerbetriebliche Leistung erstellen.

Kostenartenverfahren verrechnet Einzelkosten von innerbetrieblichen Leistungen von einer Hauptkostenstelle auf häufig eine Hilfskostenstelle. Anteilige Gemeinkosten verbleiben bei der leistenden Stelle.

Das Kostenstellenausgleichsverfahren entspricht bezüglich der Verrechnung von Einzelkosten dem Kostenartenverfahren, jedoch werden zusätzlich anteilig Gemeinkosten verrechnet. Man kalkuliert innerbetriebliche Leistungen werden wie absatzbestimmte Leistungen zu den jeweiligen Hauptkostenstellen berechnet.

DDP

DDP

Das Kürzel DDP steht im Außenhandel für „Delivered Duty Paid … Named Place of Destination“ also auf Deutsch „geliefert verzollt … benannter Bestimmungsort“.

Es handelt sich um eine Vertragsformel für Außenhandelsgeschäfte die von der ICC entwickelt wurde (Incoterms, also internationale Regeln zur Auslegung von handeslüblichen Vertragsformeln in Außenhandelsverträgen).

Die Bezeichnung „Geliefert frei Haus“ ist nur in Deutschland gebräuchlich als Spediteursbezeichnung. EXW wird hier möglichst nicht verwendet, EXW stellt die maximale Verpflichtung aus der Sicht des Verkäufers dar und ist so das Gegenteil von DDP (verzollt.., hier muss der Verkäufer die Ware auf eigene Gefahr und Kosten zum Bestimmungsort im Importland liefern und auch alle Formalitäten, Kosten für die Einfuhr etc. tragen, also „from door to door“).

Bezeichnungen wie DDP Paris bedeuten, dass die französische Mehrwertsteuer (TVA: Taxe de Valeur Ajoutée) gezahlt wird. Eine Lieferung per DDP kann auch innerhalb eines Binnenmarktes erfolgen. Hier nutzt man die den innergemeinschaftlichen Erwerb für die Steuerschuld und kann unter Angabe der Steuer-Ident-Nummer mehrwertsteuerfrei liefern.

Eine Lieferung nach DDP entspricht somit DAP zusätzlich Steuern und Zoll.

Kommt es zum Verlust oder der Beschädigung der Ware trägt der Käufer diese erste nachdem der Verkäufer alle Kosten für den Transport und Zoll getragen hat und die Ware zum Bestimmungsort geliefert wurde.

Möchte man die Verpflichtungen des Verkäufers bei der Einfuhr ändern so sollten diese in einem zusätzlichen Kaufvertrag festgehalten werden, so kann auch der Käufer alle Kosten und Gefahren der Einfuhr tragen, hierfür bietet sich die DDU-Klausel an.

Nutzt man Lieferungen auf den Kai oder an den Bestimmunghafen an Bord eines Schiffes sollte man DAP (delivered at place) oder DAT (delivered at terminal) nutzen.

In der Informatik steht die Abkürzung DDP für Distributed Data Processing.

Zedent

Zedent

Unter Zedent versteht man denjenigen, der im Rahmen einer Zession eine Forderung bzw. ein Recht abtritt.

So ist der Zedent im Kreditgeschäft der Kreditnehmer/Altgläubiger welcher eine Forderung als Kreditsicherheit an den Kreditgeber den Neugläubiger abtritt.

Im Versicherungswesen versteht man unter Zedent den Rückversicherer oder Erstversicherer, der Anteile der von ihm rückversicherten Risiken bzw. versicherten Risiken gegen eine Prämie an einen Rückversicherer abtritt bzw. zediert.

Werkvertrag

Werkvertrag

Unter einem Werkvertrag beschreibt eine Vertragsform bei der sich eine Teil, der Unternehmer eines Werkes dem anderen, dem Besteller zu Zahlung einer Vergütung, dem Werklohn verpflichtet.

Nach §§ 631 ff. BGB ist der Unternehmer verpflichtet zur Herstellung eines Werkes für den Besteller, welcher zur Zahlung des Werklohnes, der Vergütung verpflichtet ist.

Als Werk bezeichnet man nach BGB die Herstellung wie die Anfertigung eines Maßanzuges, eine Reparatur einer Sache in Form einer Veränderung sowie andere Dienstleistungen wie eine Anfertigung eine Gutachtes, die Untersuchung eines eines Stoffes etc.

Vor allem liegt eine Dienstvetrag vor bzw. das der Unternehme für den Erfolg seiner Tätigkeit einsteht.

Für den Einzelfall ist eine Abgrenzung mitunter schwer. Die Art der Vergütungsbemessung Zeitlohn oder Stücklohn sind hier nicht von Bedeutung.

Die Vorschriften richten sich nach Sonderfällen. So nutzt man Frachtverträge für die Berförderung von Personen und Gegenständen. Seit 1.1.2018 gilt das Gesetz zur Reform des Baurechtes und zur Änderung von kaufrechtlichen Mängelhaftung in Kraft. So wurde der § 650a BGB Bauvertrag und § 650i BGB neu eingeführt. Auch neu sind Ingenieur- und Architecktenverträge nach § 650p ff. BGB.

Ebenso neu ist der Architekten- und Ingenieurvertrag § 650p ff. BGB. Auch Änderungen sind im Bauvertrag wurden nach § 650i BGB neu eingeführt.

Nach § 650b BGB kam es zu Modifizierungen des Rechtes für die Abnahme § 640 II BGB und der Möglichkeit von Abschlagszahlungen nach § 632a BGB und der Kündigungsmöglichkeit aus einem wichtigen Grund nach § 649a BGB.

Seit dem 1.1.2018 sieht das BGB auch viele Verdingungsordnungen als obsolent an. Vor Allem VOB/B. Es findet insbesondere nach § 650 BGB das Kaufrecht Anwendung nach der Schuldrechtsreform. Auch Bedingungen zur Abnahme, Sachmängelhaftung beim Werkvertrag, Nachbesserungspflicht, Unternehmerpfandrecht und Kostenvoranschlag finden nun Anwendung.

Käufer- und Konsumentenverhalten

Käufer- und Konsumentenverhalten

Mit dem Käuferverhalten beschreibt das Verhalten von Nachfragern beim Kauf, Gebrauch und Verkauf von wirtschaftlichen Gütern und Leistungen.

Davon abgrenzt wird das Konsumentenverhalten. Dieses bezieht sich auf das Verhalten von Endverbrauchern beim Konsum und Kauf von wirtschaftlichen Gütern und Leistungen.

Rumpfwirtschaftsjahr

Rumpfwirtschaftsjahr

Das Rumpfwirtschaftsjahr ist ein Zeitraum welcher im Steuerrecht Anwendung findet, wenn ein übliches Wirtschaftsjahr mit der Länge von 12 Monaten unterschritten wird.

So ist das Rumpfwirtschaftsjahr der Gewinnermittlungszeitraum, gerade bei der Einstellung, Gründung oder Umstellung eines Betriebes, wenn das Wirtschaftsjahr vom Kalenderjahr abweicht.

Dabei darf das Rumpfwirtschaftsjahr gebildet werden wenn der zukünftige Bilanzstichtag dadurch auf das Ende des Kalenderjahres fällt.

In anderen fällen darf ein Rumpfwirtschaftsjahr nur bei der Zustimmung der Finanzbehörde eingeführt werden, insbesondere wenn die Einführung aus anderen wirtschaftlichen Gründen als dem Erreichen von steuerlichen Vorteilen.

Wettbewerbsstrategie

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Wettbewerbsstrategie

Die Wettbewerbsstrategie unterscheidet 4 Faktoren: Charakterisierung, StrategieauswahlStrategieauswahl bestimmende Faktoren und Wertschöpfungskette.

In der Charakterisierung leitet man in der Theorie den Ansatz aus der Zusammenführung der betriebswirtschaftlichen Führungsphilosophie eines strategischen Managements und der volkswirtschaftlichen Konzepts der Industrieökonomik ab.

Es werden dabei verschiedene Säulen des Konzeptes unterschieden:

  • Die Wertschöpfungskette als Heuristik zur Vertiefung von generischen Strategien
  • Wettbewerbskräfte die die Branchenstruktur bestimmen
  • Generische Strategien für die grundlegende Alternativen zur Erlangung von Wettbewerbsvorteilen

Die Strategieauswahl hilft dem Unternehmen bei seiner Positionierung in seinem Umfeld/Branche. Hier sind die Wettbewerbsposition und Branchenattraktivität wichtig. So müssen die Regeln des Wettbewerbs in der jeweiligen Branche gekannt und verstanden werden, wie die Verhandlungsmacht der Lieferanten, die Verhandlungsmacht der Käufer, die Bedrohung durch Substitute, die Bedrohung durch Eintritt möglicher neuer Konkurrenten und bei bestehenden Konkurrenten ihre Rivalität.

Abhängig von der Branche orientiert sich die Struktur und ist an dynamische Prozesse gekoppelt. Unternehmen einer Branche werden zu Gruppen zusammen gefasst. Durch die Struktur bestimmt auch das Potential der Rentabilität.

Die Strategiealternativen richtet sich nach verschiedenen Faktoren wie der Branche, nach Kundengruppen, Befriedigung der bisherigen Bedürfnisse. Es wird der Ort zur Erreichung der Wettbewerbsvorteile in Betracht gezogen sowie Strategien der Branche. Die Wettbewerbsvorteile müssen vom Kunden wahrgenommen werden können.

Die Wertschöpfungskette oder auch Value Chain, Leistungskette, Geschäftsystem gibt eine Differenzierung und hilft bei der Kostenstellung im Unternehmen. Man unterscheidet 5 Primäraktivitäten zum Wertschöpfungsprozess und 4 Unterstützungsaktivitäten. Diese ergänzen den Wertschöpfungsprozess und werden zu einer Wertschöpfungskette miteinander verknüpft. Es werden auch die Einflüsse anderer Wertschöpfungsketten auf die eigene Wertschöpfungskette beachtet. Es können auch interdependente Aktivitäten als Multifaktor-Matrix zum Vorteil genutzt werden.

Die Branchenstruktur ergibt sich aus allen in einer Branche vorhandenen Wertschöpfungsketten.

Nach Michael Porter unterscheidet man 3 allgemeine Strategietypen mit der ein Unternehmen eine erfolgreichere Positionen im Markt einnehmen kann als die Konkurrenz:

Eine umfassende Kostenführerschaft als „overall cost leadership“

  1. Eine Differenzierung als „differentiation“
  2. und eine Konzentration auf Schwerpunkte als „focus“, die nach der Kostenführerschafts- oder Differenzierungsstrategie bearbeitet werden können.
  3. Nach Porter ist ein zwischen den Stühlen sitzen ein sich nicht entscheiden können für eine der ersten beiden Strategien.

Wichtig ist auch die Fähigkeit eines Unternehmens einen Kosten- und Differenzierungsvorteil zugleich realisieren zu können als Outpacing Strategie. Unternehmen mit Outpacing verbessern zuerst entweder die Leistung oder senken die Kosten.

Binnenmarkt

Binnenmarkt

Der Binnenmarkt beschreibt einen internen Markt mit einem freien Dienstleistungs- und Warenverkehr.

Es kommt zu einem freien Kapitalverkehr und der Niederlassungsfreiheit von Selbständigen sowie einer Freizügigkeit der Arbeitnehmer.

In der Außenwirtschaft beschreibt der Binnenmarkt in der EU den gemeinsamem Markt innerhalb der EU.

Motiv

Motiv

Ein Motiv sind zeitlich relativ überdauernde psychische Eigenschaften von Personen die im Zuge der Sozialisation erworben werden. Motive bilden ein verhältnismäßig stabiles System.

Man unterscheidet niedere Motive wie physiologisch bedingte in Form von Hunger, Schlaf, Durst und Sexualität sowie höhere Motive in Form der Befriedigung von Emotionen und Trieben, sozialen Motiven, Selbstverwirklichung etc. Auch unterscheidet man nach der Komplexität und der Konkretheit von Motiven.

Es gibt aktivierende Komponenten die ausgelöst werden durch die Störung des biologischen Gleichgewichtes. So können diese das Verhalten lenken oder aktivieren durch Emotionen, Aktivierung.

Die kognitiven Komponenten sind bewusst und haben eine Zielsetzung. Man versucht hier Ziele zu erreichen nach dem eigenen Willen.

In der Werbung und im Marketing beschäftigt man sich vor allem mit aktivierenden Komponenten. Man untersuch die Emotionen und Triebe die dem Konsumverhalten zu Grunde liegen. Hier raus werden für die Werbung soziale Ziele ermittelt und gezielt angesprochen und verstärkt wie Prestige, Gruppenzugehörigkeit etc. So nutzt man die Befriedigung der Triebe um das Kaufverhalten zu beeinflussen.

Vor allem wird hier durch Befragungen gemessen. Häufig sind die Antriebskräfte jedoch nicht bewusst, so dass die Messung erschwert wird. Daher nutzt man häufig nicht verbale Befragungsmittel, sondern projektive.

Operatives Ergebnis

Operatives Ergebnis

Das operative Ergebnis beschreibt das Ergebnis einer gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Gemäß § 275 II Nr. 14 HGB bei dem Gesamtkostenverfahren bzw. § 275 III Nr 13 beim Umsatzkostenverfahren.

Dabei umfasst das operative Ergebnis neben dem Finanzergebnis und dem Beteiligungsergebnis auch das sogenannte betriebliche Ergebnis. Also ohne außerordentliches Ergebnis und ohne Steuern.

Dabei entspricht das betriebliche Ergebnis jedoch nicht dem Betriebsergebnis der Kostenrechnung und Erlösrechnung, da es auch hier außergewöhnliche, periodenfremde und betriebsfremde Element gibt.

Kommissionierung

Kommissionierung

Kommissionierung beschreibt den Vorgang der Zusammenstellung von Gütern nach bestimmten vorgegebenen Aufträgen aus dem gesamten Sortiment. Wie beispielsweise bei einer Auftragsabwicklung.

Der Vorgang der Kommissionierung kann einstufig oder mehrstufig erfolgen.

Bei der einstufigen Kommissionierung unterscheidet man weiterhin nach einer Auftragsserie und Einzelaufträgen. Jeder Auftrag wird dabei komplett vom Kommissionierer ausgeführt.

Kommt es zu einer mehrstufigen Kommissionierung so werden mehrere Teilaufträge erstellt die zwecks Effizienz von mehreren Kommissioniereren abgewickelt werden.

Vermögensgegenstand

Vermögensgegenstand

Der Vermögensgegenstände werden in der Jahresbilanz auf der Aktivseite ausgewiesen neben aktiven Posten der Rechnungsabgrenzung, Fehlbetrag, ausstehenden Einlagen, Bilanzierungshilfen.

Dabei ist der Begriff des Vermögensgegenstandes nicht im HGB definiert.

Als Vermögensgegenstände gelten Güter die Nutzungspotentiale des Kaufmannes bilden. Zu den Vermögensgegenständen gehören neben Gegenständen nach BGB wie Sachen und Rechte auch Rechte und keine Sachen.

Darüber hinaus sind Vermögensgegenstände selbständig bewertbar wenn sie sich von Firmenwert und Geschäftswert abgrenzen lassen.

Vermögensgegenstände sind Güter welche durch eine gesamte oder teilweise Betriebsveräußerung zu Geld gemacht werden können. Dieses gilt auch für selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens. Ausgenommen werden hier selbstgeschaffene Drucktitel, Marken etc.

Zu den Vermögensgegenständen des Kaufmannes gehören solche über die tatsächliche Verfügungsmacht ausgeübt werden kann und auch solche die dem Betriebsvermögen und nicht dem Privatvermögen zugeordnet werden.

Im Steuerrecht verwendet man anstelle des Vermögensgegenstandes häufig auch den Begriff Wirtschaftsgut.

Die Vermögenswerte müssen aktiviert werden für eine Bilanzierbarkeit, wenn die Merkmale eines Vermögensgegenstandes erfüllt sind. Bei gesetzlichen Verboten ist jedoch eine Bilanzierbarkeit verboten.

Kostenremanenz

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Kostenremanenz

Mit Kostenremanenz beschreibt man den Kostenverlauf im Fall einer rückläufigen Beschäftigung. Hierbei laufen die Gesamtkosten häufig nicht auf der gleichen Kostenkurve Ka zurück mit welcher sie zuvor bei einer steigenden Beschäftigung zugenommen hatten.

Vielmehr fallen sie nach einer darüber liegenden Kostenkurve Kr ab.

Die so höheren Kosten werden als remanente Kosten bezeichnet. Dabei kann die Kostenremanenz als remanenter Kostensprung auftreten oder auch als Remanenzschleife (Hysteresis-Schleife).

Dabei liegen die Ursachen einer Kostenremanenz in verschiedenen Stellen. Es kommt zu einer andersartigen Anpassung bei der Beschäftigungsabnahme als bei der Beschäftigungszunahme im Bereich des sozialen, wirtschaftlichen, psychologischen, betriebspolitischen und arbeitsorganisatorischen.

Die Kostenremanenz ist vielmehr ein Nachwirken von anderen Kostenbestimmungsfaktoren als ein Nachhinken von Kosten beim Beschäftigungsrückgang.

Bestellrhythmusverfahren

Bestellrhythmusverfahren

Das Bestellrhythmusverfahren beschreibt innerhalb der Bestellmengenplanung wie Bestellungen in einem festgelegten Bestellrhythmus erfolgen.

Hierbei kann eine fixe Menge in fest definierten Zeitabständen bestellt werden. Dieses führt zu einem ungleichmäßigen Lagerabgang und starken Schwankungen der Lagebestände.

Alternativ können in festgelegten Zeitabständen Mengen bestellt werden die den Lagerbestand wieder auf festgelegte Sollbestände auffüllen.

Leistung

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Leistung

Unter Leistung beschreibt man in der Betriebswirtschaftslehre ein gelungenes Ergebnis eines betrieblichen Erzeugungsprozesses. Hierbei umschreibt der mengenmäßige Output die produzierten Stückzahlen. Der bewertete mengenmäßige Output stellt den Wert des Prozessergebnisses dar. Weiterhin beschreibt man das Gegenteil der Kosten und wird auch zunehmend als Erlös umschrieben.

In der Kostenrechnung wird unterschieden zwischen innerbetrieblichen Leistungen wie der Kalkulation in der Kostenstellenrechnung und absatzbestimmten Leistungen wie die Kalkulation innerhalb der Kostenträgerrechnung.

Im Zivilrecht versteht man die Unterlassung oder Handlung zu der ein Schuldner in einem Schuldverhältnis verpflichtet ist, wie beispielsweise in Form der Übereignung von verkauften Sachen. Im Umsatzsteuerrecht versteht man unter Leistung den Lieferungen und andere Leistungen.

Im Umsatzsteuerrecht beschreibt die Leistung Lieferungen und sonstige Leistungen.

Im physikalischen Sinne versteht man unter der Leistung die Energie die in einem Zeitrum umgesetzt wird. Das Formelzeichen ist P für Englisch power. Die SI-Einheit ist das Watt mit dem Einheitenzeichen W. Der Quotient aus der verrichteten Arbeit W oder aufgewendeten Energie E und der hierfür benötigten Zeit t beschreibt die Leistung P. P=W/t=E/t.

 

Working Capital

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Working Capital

Working Capital oder auch Net Working Capital bezeichnet das Nettoumlaufvermögen. So werden im amerikanischen Rechnungswesen Veränderungen in der Liquidität beobachtet. Man differenziert zwischen den kurzfristigen Verbindlichkeiten und dem Umlaufvermögen. So ergibt sich aus 20.000 Umlaufvermögen – 10000 kurzfristigen Verbindlichkeiten = 100000 Working Capital.

Mit der Work Capital Ratio wird das Verhältnis von Umlaufvermögen zu kurzfristigen Verbindlichkeiten bezeichnet, im Deutschen spricht man hier von dem Liquiditätskoeffizient.

Dabei kann das Working Capital und seine Veränderung in einer Bewegungsbilanz dargestellt werden. Auf der linken Seite stehen hier die Zunahmen der Einzelposten im Umlaufvermögen sowie die Abnahmen der kurzfristigen Verbindlichkeiten und recht stellt man die Zunahme die Zunahme der kurzfristigen Verbindlichkeiten und die Abnahme des Umlaufvermögens dar.

So ergibt sich der Saldo des Working Capitals die Zunahme, Verbesserung der Liquidität oder die Abnahme, die Verschlechterung der Liquidität.

Teamrolle

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Teamrolle

Die Teamrolle beschreibt die Position, Aufabenstellung und Funktion die ein Teammitglied inne hat bzw. zugewiesen bekommt. Häufig ergibt sie sich auf Grund der eigenen Eignung und Leistung Im Lauf der Team- und Gruppendynamik.

Nach dem Engländer Meredith Belbin gibt es 9 verschiedene Teamrollen.

Beim Belbin-Test werden zu 7 Themenbereichen Fragen gestellt. In jedem sind 10 Punkte gewichtet zu verteilen.

Aus dem Ergebnis kann man für sich selbst verschiedene Rollen ablesen die man in einem Team repräsentiert. Diese können auch in einem inhaltlichen Interessenskonflikt stehen, da sie sich teilweise von den Eigenschaften her überlappen.

So gibt es 3 kommunikationsorientierte Rollen, wie dem Koordinator (Co-ordinator), dem Teamarbeiter (Teamworker), dem Wegbereicher (Resource Investigator), 3 wissensorientierten Rollen dem Erfinder (plant), dem Beobachter (Monitor Evaluator), dem Spezialist (Specialist) und den 3 handlungsorientieren Rollen, dem Macher (Shaper), dem Umsetzer (Implementer) und dem Perfektionsist (Completer, Finisher).

Die Teamrollen tragen bei komplexen Aufagen und Projekten zu deren Erfolg und Misserfolg mit bei. So können das gemeinsame Wissensspektrum und Fähigkeiten genutzt werden.

Die Teams bestehen aus verschiedenen Fachkräften in kleinen funktionsgegliederten Arbeitsgruppen.

Unter einer sozialen Rolle versteht man die Pflichten und Rechte einer Position in einem gesellschaftlichem Gefüge.

Lizenzvertrag

Lizenzvertrag

Der Lizenzvertrag Kann das Schutzrecht teilweise oder vollständig an Dritte geben die Zahlung einer Lizenzgebühr übertragen werden. Dabei werden Patente, Marken, Gebrauchsmuster, Geschmacksmuster, Schriftzeichen das Halbleiterschutzrecht abgesichert.

Dabei können Lizenzen zeitlich, inhaltlich und räumlich bei der Übertragung des Umfanges der Rechte eingeschränkt werden.

Es kann zu Ansprüchen des Rechtsinhabers kommen, wenn die Schutzrechte verletzt werden.

Der Lizenzvertrag räumt dem Lizenznehmer in seiner einfachen Form ein die Lizenz zu nutzen und zu verwerten, auch können weitere einfache Lizenzverträge vergeben werden. Der Lizenzgeber kann seine Lizenz auch weiterhin selbst verwenden. Beim ausschließlichen Lizenzvertrag werden eigene Verwertung und die weitere Vergabe von Lizenzverträgen ausgeschlossen. Hier kommt auch ein eigenes Klagerecht bei der Verfolung von Rechstverstößen zum Zuge, anders als bei einfachen Lizenzverträgen. Diese ist nicht übertragbar, der ausschließliche Lizenzvertrag kann hingegen übertragen oder vererbt werden, sofern im Vertrag nichts anderes festgelegt wurde.

Verschiedene Lizenzverträge

Inhaber eines ausschließlichen Lizenzvertrages hat das Recht der Vergabe von Unterlizenzen, anders als beim Urheberrecht, dem Nutzungsrecht.

Bei der Betriebslizenz ist diese an einen Betrieb gebunden.

Dabei muss der Lizenzgeber das Schutzrecht bein einfachen Lizenzverträgen aufrecht erhalten, Angriffe auf den Bestand abwehren, Jahresgebühren werden gezahlt und Verletzungen zu verfolgen.

Bei ausschließlichen Lizenzverträgen wird die Buchführung und Rechnungslegung gesondert abgehalten.

Liegen Mängel im Recht oder der Sache der Lizenz vor, so kann der Lizenznehmer die Zahlung der Lizenzgebühren verweigern bis diese behoben werden.

Der Lizenzvertrag bleibt bis zur Löschung des Schutzrechtes oder der Nichtigkeiterklärung erhalten. Bis dahin sind auch alle Lizenzgebühren zu zahlen. Beim Ende des Lizenzvertrages fällt das Nutzungsrecht an den Schutzrechtsinhaber zurück und der Lizenznehmer verliert seine Nutzungsbefugnis.

Die Lizenzverträge unterliegen dem Kartellrecht nach §§ 16-18 GWB können aber formfrei geschlossen werden.

Weiterhin gilt das sekundäre Gemeinschaftsrecht der EU und das Kartellrecht des EG-Vertrages nach Art. 85, f EG-Vertrag.

Für die technische Ausführbarkeit und Brauchbarkeit haftet der Lizenzgeber. Es wird das allgemeine bürgerliche Vertragsrecht und Rechtspacht genutzt.