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Ausgewogenes Wachstum

Ausgewogenes Wachstum

Ausgewogenes Wachstum, auf Englisch „Balanced Growth“, beschreibt eine Strategie mit der die Entwicklung in der Dritten Welt gefördert wird.

Dabei geht man davon aus, dass durch fehlendes Kapital der Entwicklungsrückstand verursacht wird. Es kommt auch zu einer Investitionsbereitschaft seitens von Unternehmen, da es zu einer unzureichenden Güternachfrage, einer Marktenge kommt.

Diese Marktenge soll durch eine Förderung der Nachfrage auf allen Sektoren behoben werden.

Die Politik für ausgewogenes Wachstum fordert eine zentrale Planung der gesamten Industrie, ähnlich der Planwirtschaft. So werden für die Festlegung der horizontalen Produktionsstruktur die Wachstumsraten aller Sektoren über die mit den Einkommenselastizitäten gewichtete volkswirtschaftliche Wachstumsrate ermittelt. Die vertikale Produktionsstruktur erfasst hierbei vertikale externe Effekte, bei denen auch Einkommenselastizitäten Substitutionseffekte berücksichtigt werden.

Die wirtschaftliche Zielsetzung des ausgewogenen Wachstums besteht in der Maximierung der sozialen Grenzproduktivität.

BAFF

Bundesanstalt für Fleischforschung (BAFF)

Die Bundesanstalt für Fleischforschung (BAFF) oder früher auch BMELV genannt (Bundesbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz) hat ihren Sitz in Kulmbach.

Seit dem 1.1.2000 ist sie in das Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel (Max Rubner-Institut) eingegliedert.

Sie erforscht und entwickelt und berät zu gleich Bundesministerien und andere Behörden sowie die Verbraucher bei Versorungsfragen bezüglich Fleisch und Fleischerzeugnissen. Dabei dient sie der Förderung der Erzeugnisqualität.

Back-up Facility

Back-up Facility

Mit Back-up Facility wird eine Stand-by Linie, Kreditlinie bzw. Back-up Line bezeichnet die einem Kunden von der Bank eingeräumt wird bei der Emission von Geldmarktpapieren. Durch sie wird eine Liquiditätssicherung eingeräumt.

Mediaanalyse

Mediaanalyse

Die Mediaanalyse oder auch Werbeträgeranalyse ist ein Begriff der empirischen Datenerhebung im Umfeld von Mediaforschung der der Untersuchung der Nutzerschaft dient. So werden Höhrer, Seher, Leser von Werbeträgern (Media) erforscht, die der Entscheidungsgrundlage für den Streuplan dienen. Man verwendet die Mediaanalyse in Deutschland bereits seit 1954.

Durch die Mediaanalyse wird der Einfluss der Kommunikationskanäle auf den Werbeerfolg ermittelt.

Man beachtet hierbei das mediale Umfeld und das Image bei der Beeinflussung der medienspzifischen Kontaktqualitäten. Auch betrachtet man die Kosten und die erreichten Zielgruppen durch den Werbeträger über einen Zeitraum.

So werden verschiedene Arten unterschieden:

  1. Qualitativ (Kontaktqualität)
  2. Quantitativ (Kontaktmenge)

Besonders von Bedeutung sind die Mediaanalysen von Infratest-Mediaanalyse, Allensbacher-Werbeträger-Analyse und der Arbeitsgemeinschaft Mediaanalyse.

Tochtergesellschaft

Tochtergesellschaft

Unter einer Tochtergesellschaft versteht man eine Kapitalgesellschaft die die von einer Muttergesellschaft abhängig ist. Häufig in Form einer AG oder GmbH. Ihr Kapital ist meist zu 100% im Besitz der übergeordneten Gesellschaft, siehe Legaldefinition § 290 I 1 HGB.

 

Herstellkonto

Herstellkonto

Herstellkonto oder auch Fabrikationskonto bezeichnet ein eher unübersichtliches Konto in Produktionsbetrieben in einer einfachen Form für die industrielle Abrechnung. Dabei werden Dinge des Einkaufs, der Herstellung und auch des Verkaufs erfasst. So ergibt sich der Saldo aus unterschiedlichen Wertinhalten wie Rohstoff, Halbfabrikate, Erfolg und Fertigfarbikatebestand.

Mit dem Herstellkonto bezeichnet man auch eine summarische Abrechnung die keinen Überblick über Einzelheiten ermöglicht. Man unterteilt daher in der Praxis das Konto in Unterkonten wie die Vorschaltung eines Rohstoffkontos, einer Nachschaltung eines Verkaufskontos in Form eines gemischten Kontos mit Bestand von Fertigerzeugnissen und Bruttogewinn als Saldo sowie einer Nachschaltung eines Ferigerzeugniskontos und eines Verkaufskontos als reine Bestands- bzw. Erfolgskonten. Durch das Vorschalten und Nachschalten von Konten kann man die Herstellkosten über eine Periode als Buchsaldo in der reinen Kontoführung erscheinen lassen.

Fabrik

Fabrik

Der Begriff Fabrik bezeichnet aus historischer Sicht eine Betriebsform der Industrie, also ein Industrieunternehmen.

Kennzeichnend für eine Fabrik ist die starke Mechanisierung in der Produktion.

So lassen sich große Mengen gleichartiger Produkte mit einer Arbeitsteilung von angelernten und ungelernten Arbeitskräften produzieren.

Ein Vorläufer historisch gesehen ist die Manufaktur (von lateinisch manus = Hände) und das Verlagssystem mit vorwiegende händischer Arbeit ohne Maschinen.

Valenz

Valenz

Die Valenz bezeichnet den Wert für ein Ziel oder einer Alternative innerhalb des Rahmens von Erwartungstheorien.

So ergibt sich die Stärke der Handlungsintention durch die multiplikative Verknüpfung der Valenz eines Zieles mit der Insturmentalität der Handlung für das Erreichen dieses Zieles sowie der subjektiven Wahrscheinlichkeit mit der die Handlung ausgeführt werden kann.

Buchhalternase

Buchhalternase

Unter einer Buchhalternase oder Buchhalterknie, Vakatstrich versteht man eine Sperrlinie die der Unbrauchbarmachung von leeren Zwischenräumen in Büchern und Kontoblättern der Buchführung dient gemäß § 239 III HGB.

Es handelt sich um schräge Linien die durch den nicht mehr benötigten Zwischenraum gehen. So wird der nicht beschriftete Platz einer Kontoseite unbrauchbar gemacht. Nachträgliche Änderungen werden so vermieden. Bei der elektronischen Buchführung oder Konten in Tabellenform werden nicht benötigte Zeilen mit 0en aufgefüllt.

ROSGIX – Rosinger Global Investments Index

ROSGIX – Rosinger Global Investments Index

Der Rosinger Global Investments Index (ROSGIX) ist ein ausschließlich zu Informationszwecken dienender und über Finanzprodukte nicht investierbarer und nicht zu Verwendung als Benchmark für Finanzprodukte bestimmter Performance-Index, bestehend aus Wertpapieren weltweiter Emittenten. In den ROSGIX können Aktien, Anleihen, ETFs, Optionen und Währungen aufgenommen werden. Träger des ROSGIX ist die zum Konzern Rosinger Group gehörende PRIVATE EQUITY Rosinger Anlagentechnik GmbH & Co KG, die tägliche Berechnung und Veröffentlichung erfolgt durch die Wiener Börse AG. Sämtliche Nutzungs- und Verwertungsrechte am ROSGIX und den von der Wiener Börse AG berechneten, veröffentlichten und verteilten den ROSGIX betreffenden Daten liegen exklusiv bei der PRIVATE EQUITY Rosinger Anlagentechnik GmbH & Co KG.

Zusammensetzung

Im „Rosinger Global Investments Index“ (ROSGIX) sind per 03. Januar 2018 folgende Wertpapiere (sofern nichts anderes erwähnt wird handelt es sich um Stammaktien) enthalten:

• Ballard Power Systems

• BayWa

• Cleen Energy

• Dr. Bock Industries

• European Investment Bank RC-Zero Med. Term Nts 1998 (18)

• Gurktaler AG Vz

• Immofinanz

• Massimo Zanetti Beverage Group

• New South Wales Treasury Corp. AD-Zero-Bonds 1990(20)

• Raiffeisen Bank International

• Rio Tinto PLC

• Royal Dutch Shell A

• Uniqa

• Wiener Privatbank

• World Bank 0.0 Dec25 EUR Str.

Um den ROSGIX aktuell zu halten ist ein Indexkomitee eingesetzt. Vom Indexkomitee beschlossene Änderungen der Indexzusammensetzung werden jeweils mit den Schlusskursen des letzten Handelstages jener Woche umgesetzt, in der die Änderung beschlossen wurde. Ausgenommen davon sind Erstnotierungen im Rahmen von Listings oder IPOs, derartige Ereignisse werden im Index mit dem Referenzkurs der Börse am Tag der Erstnotierung berücksichtigt, sofern an diesem Tag der Beschluss des Indexkomitees zur Aufnahme in den Index bereits vorliegt.

Stammdaten

Langname: Rosinger Global Investment Index

Kurzname: ROSINGER INDEX EUR

ISIN: AT0000A1YXV6

Kürzel: ROSGIX

Reuters: .ROSGIX

Bloomberg: ROSGIX Index

Index-Typ: Performanceindex

Index-Updates Tagesende

Währungen: EUR

Medienberichte über Awards und/oder mit Bezugnahme auf den ROSGIX

• 22.10.2017 „Mehr als 60 mal an der Börse“ – Kurier

• 12.10.2017 „World Champion Austria – yearbook 2018“

• 16.02.2017 – „Number One Kapitalmarktcoach – Rosinger Group schafft den Hattrick“

• 16.02.2017 – „Number One Customized Index – 25 % informell mit Austro-Titeln im Rosinger Index“

• 26.01.2016 – „Number One Award 2015 Mittelstandsinvestor“

Weblinks

Überseeische Länder und Gebiete

Überseeische Länder und Gebiete

Überseeische Länder und Gebiete oder auch ÜLG-Staaten sind außerhalb des europäischen Kontinentes gelegen europäische Länder sowie Hoheitsgebiete. Sie gehören zum Staatsgebiet eines EU-Mitgliedstaates. Sie unterhalten so besondere Beziehungen zur EU.

So können es ehemalige Kolonien, Treuhandsgebiete oder  Übersee-Departements sein. Nach  Art. 198 AEUV und Anhang II AEUV der EU  sind sie assoziiert (Assoziierungsabkommen) und ihre strukturbedingte soziale sowie wirtschaftliche Entwicklung wird durch eine enge Wirtschaftsbeziehung untereinander und mit der EU gefördert.

Durch ihre abgelegen Lage, geringe Größe, schwierigen klimatischen Bedingungen etc. ergeben sich für sie wirtschaftliche Nachteile. So gehören die ÜLG den EU-Mitgliedsstaaten

  • Frankreich: Neukaledonien und Nebengebiete, Französisch-Polynesien, Französische Süd- und Antarktis-Gebiete, Wallis und Futuna
  • Dänemark: Grönland
  • Niederlande:  Aruba, Niederländische Antillen – Bonaire, Curaçao, Saba, Sint Eustatius, Sint Maarten
  • Großbritannien: Anguilla, Kaimaninseln, Falklandinseln, Südgeorgien und südliche Sandwich-Inseln, Montserrat; Pitcairn, St. Helena und Nebengebiete, Britisches-Antarktis-Territorium, Britische Territorien im Indischen Ozean, Turks- und Caicos-Inseln (Britische Jungferninseln, Bermuda

ÜLG in denen der AEUV direkt gilt sind:

  • Portugal: Azoren, Madeira
  • Spanien: Kanarische Inseln
  • FrankreichFranzösische überseeische Departements: Guadeloupe, Französisch-Guayana, Martinique, Réunion, Saint-Barthélemy und Saint-Martin

Keine ÜLG nach nach Art. 355 V AEUV gilt für:

  • Dänemark: Färöer
  • Großbritannien: Kanalinseln Alderney, Guernsey, Insel Man

Für die Zollabfertigung gilt für die ÜLG die 6. MwSt-RL jedoch nnicht für die ÜLG, in welchen der EUV und AEUV nach Art. 52 EUV direkt gilt.

Für die anderen ÜLG, welche nach Art. 198 AEUV assoziiert sind, gelten als Drittländer. So ist für sie eine Ausfuhranmeldung abzugeben und Einfuhrzoll bei der Einfuhr in die EU ist zu zahlen.

Unabkömmlichstellung

Unabkömmlichstellung

Mit der Unabkömmlichstellung ist eine Stellung eines einberufenen Abeitnehmers der zum Wehrdienst einberufen wurde und dennoch über eine begrenzte Zeit oder ausnahmsweise weiter zu beschäftigen.

Sie galt bis zu 2011 als die Wehrpflicht ausgesetzt wurde.

Bundesausgleichsamt

Bundesausgleichsamt

Das Bundesausgleichsamt (BAA) ist ein Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Inneren (BMI). Es hat seinen Sitz in Bad Homburg.

Dabei für das Bundesausgleichsamt einen Lastenausgleich durch inklusive der Sachaufsicht über die Ausgleichsverwaltung (Ausgleichsämter). Es bildet so eine Verwaltungsgemeinschaft zusammen mit dem Bundesamt für zentrale Dienste und offene Vermögensfragen.

Externes Rechnungswesen

Externes Rechnungswesen

Unter dem externen Rechnungswesen oder auch Rechnungslegung versteht man wie bei dem internen Rechnungswesen (Kalkulation), der betrieblichen Statistik oder der Planungsrechnung einen Teil des betrieblichen Rechnungswesens und somit einen Teil der Betriebswirtschaftslehre (BWL).

Das externe Rechnungswesen bildet die finanzielle Situation eines Unternehmens nach außen hin ab. Es richtet sich an die Kaptialgeber, Kunden, Lieferanten, Gläubiger, Finanzamt und die interessierte Öffentlichkeit.

Die Rechnungslegung erfolgt im Sinne einer Rechenschaftslegung durch einen Jahresabschluss. Dieser umfasst bei Personenhandelsgesellschaften mit einer natürlichen Person als Vollhafter und Einzelhandelskaufleuten durch die Bilanz mit einer Gewinn- und Verlustrechnung.

Bei Kapitalgesellschaften und Personenhandelsgesellschaften ohne natürliche Person als Vollhafter erfolgt der Jahresabschluss unabhängig von deren Größe aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und einem Anhang. Abhängig von der Größenklasse der Gesellschaft ein Lagebericht aufzustellen.

Als Rechtsgrundlage des externen Rechnungswesens dient das Handelsgesetzbuch für alle Unternehmensrechtsformen. Für Unternehmen bestimmter Rechtsformen gilt das AktG bzw. das GmbHG sowie abhängig von der Größe des Unternehmens das PublG.

Das Bilanzrechtsreformgesetz hat für Konzernabschlüsse kapitalmarktorientierter Unternehmen Bedeutung. Mit der bilanzrechtliche EU-Rechtsakte wurde die verpflichtende Anwendung der International Financial Reporting Standards (IFRS) angewendet.

Richtpreis

Richtpreis

Der Richtpreis beschreibt einen vorläufigen Preis der später in einen Festpreis umgewandelt wird. Er beschreibt den Preis für Erzeugnisse in der betrieblichen Preispolitik, bei der für die Preisbildung die Kostengrundlagen noch nicht genau ermittelt werden können.

In der staatlichen Preispolitik beschreibt der Richtpreis den Höchst- oder Mindestpreis der nicht über- oder unterschritten werden soll, an den sich die Marktteilnehmer also richten müssen.

 

Regionale Mittelstands

Definition

„Regionale Mittelstands Sicherung“ bezeichnet die Kombination von Kapital, Know How und Kontaktnetzwerk, das einem etablierten und regional bedeutenden mittelständischen Unternehmen durch einen Investor zur Verfügung gestellt wird um den Fortbestand des Mittelständlers durch Umstrukturierung und/oder Internationalisierung zu sichern.

Der Investor kann dabei sowohl eine natürliche als auch eine juristische Person sein.

Ursprung/Geschichte

Die „Regionale Mittelstands Sicherung“ wurde im Jahre 1993 vom Finanzinvestor DI Gregor Rosinger in die Finanzwelt eingeführt, als dieser zusammen mit seiner Gattin Yvette ein ehemals Russisches Panzerwerk im nordöstlichen Ungarn übernahm und erfolgreich in einen Maschinen & Anlagenbaubetrieb mit ausschließlich zivilem Produktspektrum umstrukturierte.

Europäische Marke

Im Zusammenhang mit der Europäischen Marke wird immer wieder statt dem Begriff „Regionale Mittelstands Sicherung“ auch der Begriff „RMS Regionale Mittelstands Sicherung“ verwendet, weil sich im Markenzeichen auch die Buchstabenkombination RMS befindet. Markeninhaber der Europäischen Marke ist die PRIVATE EQUITY Rosinger Anlagentechnik GmbH & Co. KG.

Benchmarking

Benchmarking

Benchmarking bezeichnet ein Instrument der Wettbewerbsanalyse. Mit dem Benchmarking werden Dienstleistungen, Produkte, Prozesse sowie Methoden in (mehreren) Unternehmen verglichen. Auf diese Weise werden Leistungslücken in Unternehmen systematisch geschlossen.

Dabei werden Unterschiede ermittelt sowie deren Ursachen um Verbesserungsmöglichkeiten auszuarbeiten.

Man unterscheidet beim Benchmarking die folgenden Schritte:

Schritte im Benchmarking

  1. Zunächst wird ein Objekt, also ein Prozess, Produkt, Methode etc. ausgewählt, welches analysiert und verglichen werden soll.
  2. Nun wird das Vergleichsunternehmen ausgewählt, welches möglichst ähnlich ist um verglichen zu werden.
  3. Man gewinnt Daten in Form von Primärinformationen und Analyse von Sekundärinformationen (Betriebsbesichtigungen)
  4. Es werden nun die Leistungslücken ermittelt und ihre Ursachen erörtert
  5. Im Abschluss werden mögliche Verbesserungsschritte festgelegt und durchgeführt

Bevölkerungswissenschaft

Bevölkerungswissenschaft

Mit Bevölkerungswissenschaft bezeichnet man die Lehre der Verlaufsformen der Bevölkerungsbewegung mit ihren Ursachen und Folgen.

Es kommt zu einer Zusammenwirkung der Bevölkerungsvorgänge Mortalität (Sterbefälle), Migration (Wanderung) und Fertilität (Geburten). Man nutzt verschiedene Methoden, Theorien und Instrumente zur Analyse.

Man nutzt den Begriff Demografie häufig synonym für die Bevölkerungswissenschaft. Die mathematischen Verfahren werden als formale Demografie bezeichnet.

Eine Anzahl von Menschen auf einem begrenzten Raum zu einer bestimmten Zeit nennt man Bevölkerung oder Bevölkerungsstand.

Man unterscheidet administrative, kulturelle, räumliche und demografische Merkmale.

Die Methoden und Instrumente der Bevölkerungswissenschaft

Man unterscheidet die Tafelmethode mit einer fiktiven Population die jährlich Abgänge anteilig ab trägt und ermittelt die Überlebenswahrscheinlichkeit von bestimmten Altersklassen. Die Tafelmethode wird auch zur Evalution von Familienplanungsprogrammen genutzt, hierbei werden in bestimmten Zeitabständen die Anzahl von von Anwenderinnen und Abbrecherinnen eruiert die die Wirksamketi des Programmes ermitteln. Bei einer Heiratstafel werden die Übergänge von Junggesellenstand in den Stand der Ehe als Heiratswahrscheinlichkeit eines Gerburtjahrganges ermittelt. Ebenso werden die Methoden für die empirische Sozialforschung genutzt zur Ermittlung von demografisch relevanten Verhalten, Meinungen, Einstellungen, familienpolitischen Maßnahmen.

In der Bevölkerungstheorie beschreibt die Bevölkerungswissenschaft die Erforschung in der Gesellschaft, Politik und Geschichte. Man erforscht das Verhältnis der Bevölkerung zu ihren Existenzgrundlagen mit einer starken Abhängigkeit zur Zeit. Man unterscheidet makrosoziale Theorien die sich auf die Bewegung der gesamten Bevölkerung beziehen und mikrosoziale Theorie die Familien und Haushalte betreffen mit ihrer Entscheidung zur Fertilität (generatives Verhalten) sowie Migration. Man untersucht auch Theorien des Alterungsprozesses und Fertilität (Geburtenrückgang).

Weiterhin wird mit der Bevölkerungstheorie auch ein Bereich der Bevölkerungspolitik umschrieben.

2D-Code

2D-Code

Der 2D-Code ist ein optischer Datenträger mit dem Objekte gekennzeichnet werden. Es wird hierbei eine zweidimensionale Sequenz von hellen und dunklen Flächen innerhalb eines Rechteckes nach einer standardisierten Codevorschrift gedruckt.

Mit Hilfe von opitschen Lesegeräten kann dieser 2D-Code anschließend dekodiert werden.

Anders als bei einem eindimensionalen Strichcode können in einem 2D-Code mehr Informationen auf der gleichen Fläche gespeichert werden.

 

Tageswert

Tageswert

Der Tageswert oder auch Tagespreis ist der Wert eines Wirtschaftsgutes am jeweiligen Tag. Er bezeichnet den Preis für ein gleichwertiges Wirtschaftsgut der am selben Tag bezahlt wird.

Dabei kommt es auf den Beschaffungsmarkt bzw. Absatzmarkt an. Man benötigt den Tageswert für die Kostenermittlung. Auch steuerrechtlich und handelsrechtlich ist er von Bedeutung.

So beschreibt der Tageswert den Marktwert oder auch Börsenpreis. Man spricht hier auch vom Zeitwert oder gemeinen Wert, heutiger Wert, Gegenwartswert eines Wertpapieres, Derivat, Devise etc. zum bestimmten Zeitpunkt.

Dabei kann es sich um einen Marktpreis oder Börsenpreis handeln. Auch für die Bewertung eines Wiederbeschaffungspreises zum Bilanzstichtag, Abschlußstichtag ist er von Bedeutung.

Bei Passiva wird der Tageswert angesetzt wenn er über dem nominellen Wert liegt, außer bei Rentenverpflichtungen welche zum Barwert angesetzt werden.

Bei der substanzsteuerlichen Vermögensermittlung werden auch höhere Tageswerte für die Bewertung angenommen.