Zum Inhalt springen

Direct-Mail

  • von

Direct-Mail

Direct-Mail beschreibt die Zustellung von schriftlicher Informationen mit werblichen Charakter, als Werbebrief. Meist erfolgt er auf dem Postweg. Die Ausendungseinheit bezeichnet man als Mailing und dient als Werbemittel in der Direktwerbung. Die Kosten hängen von den Gebühren ab. Es werden Anzeigen, Beilagen, Beihefter in verschiedenen Formen und Größen genutzt. Couponanzeigen nutzen einen Abschnitt, Coupon am Rande der Anzeige auf die reagiert werden soll.

Kundenreaktionen können auch als Postkarte angeboten werden die vor hinter der Anzeige beigeheftet ist. Beilage ist eine dem Werbeträger beigelegter Prospekt, ein Beihefter ein fest mit dem Werbeträger verbundenes Werbemittel.

Kombinationen mehrer Werbemittel nennt man Mail-Order-Package. Sie enthalten häufig Werbebrief, Prospekt, Antwortkarte und Versandrückumschlag. Ein Werbebrief kann ein Standardbrief sein ohne persönliche Details, ein Illustrationsbrief mit Abbildungen, ein Schreibautomatenbrief mit individuellen Angaben oder ein Computerbrief mit beliebt individuellen Einschüben.

Prospekte sind mehrfarbige Werbemittel mit ein oder mehrern Seite, kleinformatige Ausgaben nennt man Flyer oder Stuffer. Die Antwortkarte ermöglicht der Zielperson mit vorgegebenen Antwortvorschlägen die Reaktion, der Versandumschlag dient der Aufnahme der Werbemittel.

Drei-Dimensionale-Werbemittel können Warenproben und Muster enthalten. Broschüren und Kataloge enthalten bildliche und textuelle Darstellungen des ganzen oder ein Teil des Waren- und Dienstleistungsangebotes. Kombinierte Mailings als Doppelkarte enthalten eine werblich bedruckte Postkarte mit einer Antworkarte. Der Prospektbrief kombiniert Werbebrief und Prospekt häufig in DIN A 3, eine Seite Brief und 3 Seiten Prospekt. Das Computer-Booklet fasst Bestandteile eines Packages zu einer Einheit EDV-gesteuert, indiviudell auf mehren Seiten des Booklets zusammen.

Deregulierung

  • von

Deregulierung

Die Deregulierung beschreibt in der Wirtschaftssozilogie die Auflösung von kollektivvertraglichen, gesetzlichen oder sonstigen institutionalisierten Regelungen von sozialen Verhältnissen wie beispielsweise Verhältnisse sozialer Sicherung oder Arbeitsverhältnissen zu Gunsten eines freien Verkehrs zwischen den unmittelbar Beteiligten. Als politisches Programm umfasst die Deregulierung die Privatisierung von öffentlichen Leistungen und baut auf die freien Kräfte des Marktes. So soll es durch sie zu einer ökonmischen und effektiven Allokation von volkswirtschaftlichen Ressourcen kommen.

Auf dem Europäischen Finanzmarkt soll die Deregulierung eine Angleichung der Regelungen der Mitgliedsstaaten herbeiführen durch Verringerung, vollständige Aufhebung oder Vereinfachung von rechtlichen Regelungen. Man zählt hierzu auch die Dienstleistungs- und Niederlassungsfreiheit und die Umsetzung des Financial Service Action Plans.

Die Deregulierung umfasst die Zurücknahme von staatlicher Regelung mit allen direkt wirtschaftspolitisch motivierten Eingriffen des Staates die der Beseitigung von Marktmechanismen dienen oder der Übernahme von Marktfunktionen wie Preisfunktion oder Produktpreisbildung bei einem fehlenden Markt. Sie wurde Ende der 1970er Jahre in den USA eingeleitet, 1978 im Flugverkehrswesen, dann im Fernmelde-, Banke- und Börsenwesen sowie Transport- und Energiesektor. Seit den 1980er Jahren fand eine Deregulierung auf den nationalen Kapital- und Geldmärkten statt.

1987 kam es in der Bundesrepublik zum Abbau marktwidriger Regulierungen nach Berufung einer unabhängigen Expertenkommission. Allerdings zeigten Studien, dass die Deregulierung in Deutschland im Vergleich zu den USA, Japan, Frankreich oder Großbritannien zurückhaltend betrieben wurde.

Durch die Deregulierung kommt es für die Gebietskörperschaften zu Beschränkung auf Rahmenvorschriften und innerhalb der von ihnen abgegrenzten Bereiche dazu, dass individuelle Entscheidungen zugelassen werden.

Deckungsbeitrag

  • von

Deckungsbeitrag

Der Deckungsbeitrag oder auch Grenzkostenergebnis oder Bruttogewinn beschreibt in der Grenzplankosten- und der Deckungsbeitragsrechnung der Bank di sich ergebende Differenz aus den Erlösen für die abgesetzten Leistungen und den nach dem Verursachungsprinzip o.Ä. zuzurechnenden Kosten (variable oder Grenzkosten).

So gilt im Regelfall, dass die Gesamtheit aller Deckungsbeiträge auch die fixen Kosten abdeckt und sich darüber hinaus ein Gewinn erzielen lässt.

Der Deckungsbeitrag kennzeichnet abhängig von der Art der Kostenspaltung die Differenz zwischen Erlösen und variablen Kosten in der Direct-Costing-Rechnung beziehungsweise stellt er die relevanten Erlöse und relevanten Kosten als relative Kostenrechnung dar. Auch ist er ein zentrales Marketingziel in Form der Erfolgsanalyse und Deckungsbeitragsrechnung.

Diversifikation

  • von

Diversifikation

Unter dem Begriff Diversifikation versteht man Ausweitung des Leistungsprogramms auf neue Produkte und neue Märkte.

So nutzt man die Diversifikation in Unternehmen als Mittel der Wachstums- und Risikopolitik als Wachstumsstrategie. Gerade wenn man keine Erfahrung über die Produkte oder Kunden hat ist diese Strategie sehr riskant.

Sie kann intern oder extern erfolgen als Eigenentwicklung oder Lizenznahme sowie durch Zukauf von Handelswaren entspricht dabei der internen. Die externe erfolgt durch Kooperationen in Form von Allianzen, Join Ventures oder Akquisition.

Man unterscheidet die horizontale Diversifikation als Ausweitung des Produktprogramm die im sachlichen Zusammenhang mit den den bisherigen Produkt-Markt-Kombinationen stehen und die vertikale Diversifikation die durch Aufnahme von Produkten, die zu einer vor- oder nachgelagerten Produktionsstufe gehören ensteht.

Als laterale Diversifikation bezeichnet man den Fall wenn zwischen den alten und den neuen Produkt-Markt-Kombinationen keine Zusammenhänge bestehen. Die Diversifikation gehört als Instrument zu der Strategieauswahl in der Produkt/Markt-Matrix.

Data Mining

  • von

Data Mining

Man versteht unter dem Begriff des Data Minings im engeren und im weiteren Sinne Knowledge Discovery in Database (KDD). Im engeren Sinne ist das Data Mining ein Teilschritt des KDD-Prozesses der aus Algorithmen besteht mit denen in akzeptabler Rechenzeit aus einer vorgebenden Datenbasis einer sehr großen Datenbank eine Menge von bisher unbekannten Zusammenhängen, Trends und Mustern erstellt werden. Handelt es sich bei den Daten um strukturierte so spricht man vom klassischen Data Mining. Man nutzt hier auch klassische Methoden der Statistik zur Segmentierujng, Prognose und Klassifikation ebenso wie neuere Techniken mit Entscheidungsbäumen und Assoziationsanalysen.

Ebenso können Methoden der künstlichen Intelligenz wie neurale Netze (KNN) eingesetzt werden. Besteht die Datengrundlage aus unstrukturierten Daten wie einer Sammlung von Textdokumenten so werden diese mit Hilfe des Data Mining analysiert. Man versucht hierbei eine Klassifikation und Segmentierung der Textdatenbestände zu erzielen und Zusammenhänge zwischen Inhalten und Dokumenten aufzuzeigen.

Visualisiert wird häufig mit Topic Maps und Ontologien und ihren Inhalten. Nutzt man Data Mining auf Datenstrukturen im Internet an so so spricht man auch von Web Mining. Hierbei unterscheidet man Web Content Mining, Web Structure Mining und Web Usage Mining, letzteres lässt sich in Web Log Mining und Integrated Web Usage Mining differenzieren.

Divisionskalkulation

  • von

Divisionskalkulation

Die Divisionskalkulation beschreibt ein Verfahren der Bankkalkulation bei dem man die Gesamtkosten einer Periode auf die Bankleistungen als Kostenträger vereilt. Das Verfahren kommt bei Betrieben zum Einsatz bei der Ein-Produkt-Massenfertigung. Hier werden die Kosten pro Leistungseinheit in einer Periode mit Hilfe der Division von Kosten durch die Anzahl der Leistungen bestimmt.

Man kann auch die Kosten je Produktionsstufe ermitteln bei mehrstufigen Herstellungsprozessen. Aus dieser Summe können die Selbstkosten des Absatzes pro Stück ermittelt werden. Auf diese Weise kann auch eine Bewertung der Bestände in dem jeweiligen Zwischenlager durchgeführt werden.

Man unterscheidet die einstufige und mehrstufige Divisionskalkulation bei der man die Kosten der einzelnen Stufen des Leistungsprozesses kalkuliert. Man kann bei beiden Verfahren mit und ohne Äquivalenzziffern (Äquivalenzziffernkalkulation) agieren.

Diskontkredit

Diskontkredit

Ein Diskontkredit beschreibt einen von einer Bank gewährten Kredit aufgrund eines Ankaufes von Wechseln in der Höhe des um den Diskont verminderten Wechselbetrages. Ökonomisch betrachtet liegt keine Kreditgewährung vor, da der Diskontkredit vom Wechselschuldner zurückgezahlt wird, es handelt sich nur um einen Forderungsverkauf an die Bank in Form eines Wechselkredits.

Delphi-Methode

  • von

Delphi-Methode

Bei der Delphi-Methode handelt es sich um eine heuristische Prognose und spezielle Form der Gruppenprognose, welche in den 1960er Jahren innerhalb der RAND Corporation entwickelt. Hierbei besteht die Prognosegruppe aus Experten welche sich mit verschiedenen Aspekten des Prognoseproblem beschäftigt haben. Es kommt zur Prognose in mehreren Runden bei denen es zu Informationskopplung zwischen den Runden kommt. Man zielt durch mehrere Runden auf eine Konvergenz von Einzelprognosen ab. Die Gruppen sollen sich nicht gegenseitig beeinflussen. Man teilt den Medion und die Quartalsspanne der Runden der Prognose den Experten mit.

Die Anwendung des Verfahren in den 1970 Jahren prognostizierte, dass sich das Großraumbüro ca. 1976 durchsetzen würde, auch ermittelte man das es nicht für alle Situationen geeignet sei. So stellte man fest das ein Großraumbüro dem Prestigedenke der Angestellten entgegen steht. Man ermittelte, dass weder ausschließlich Großraumbüros noch Einzelbüro die Zukunft seien und dass in Zukunft häusliche Arbeitsplätze mit Kommunikationsmöglichkeiten sich durchsetzen würden.

Durch das Delphi-Verfahren sollen Gruppeeinflüsse verhindert werden, es kommt zur iterativ durchgeführten Gruppenbefragung mit subjektiv festgelegten Wahrscheinlichkeiten. Man wiederholt die Befragungen solange bis sich die Gruppenantwort gegenüber der vorliegenden stabilisiert hat.

Man nutzt sie bei soziologischen und ökonomischen Untersuchungen und auch als statistische Methode, mit der man subjektive Wahrscheinlichkeitsverteilungen erhalten kann.

Man kann anders als bei reinen quantitativen Prognoseverfahren, wie der Regressionsanalyse zusätzliche Informationen beachten.

Devisen

Devisen

Devisen sind Guthaben sowie Forderungen in fremder Währung. Sie gehen auf ausländische Währungseinheiten und sind Gegenstand des Devisenhandels mit Fremdwährungsguthaben auf Bankkonten. Bei Bare ausländischen Zahlungsmitteln spricht man auch von Sorten.

Devisenforderungen sind Forderungen unterschiedlicher Art aus Kreditbeziehungen zwischen Wirtschaftssubjekten in unterschiedlichen Volkswirtschaften. Als Devisen gelten auch ausländische Münzen und Banknoten in den Händen von Inländern (Sorten).

Es werden so auch Sichtguthaben der Inländer bei ausländischen Banken unabhängig von der Währung bezeichnet. Statistisch zählt man auch Sichteinlagen von Ausländern bei inländischen Banken als Devisenverbindlichkeiten und bei Bedarf in kurzer Zeit in Geld umwandelbare Forderungen wie Geldmarktpapiere, Wechsel, Terminguthaben und Kredite mit jährlicher Laufzeit dazu.

Dokumenteninkasso

Dokumenteninkasso

Das Dokumenteninkasso bezeichnet den Einzug von Warenpapieren wie Ladeschein, Luftfrachtbriefe, Lagerschein, Konnossement, Eisenbahnfrachtbriefe durch die Hausbank des Importeurs über deren ausländische Korrespondenzbank beim Exporteur. Also der Bank mit der die Hausbank in einer engen geschäftlichen Verbindung steht.

Im Englischen spricht man auch von „Documentary Collection“. Der Auftrag des Expoteurs an die Inkassobank bei dem dem Importeur die dem Inkassoauftrag beigefügten Exportdokumente nus ausgehändigt werden wenn er die festgelegten Leistungen erbringt. Man unterscheidet bei den vom Importeur geforderten Leistungen zwischen:

  • Dokumente gegen Akzept-Inkasso, also Dokumente gegen Wechselakzept-Inkasso oder documents against acceptance d/a
  • Dokumente gegen Zahlung-Inkasso, also Dokumente gegen Zahlung bei Sicht-Inkasso, Sichtzahlunginkasso, auf Englisch documents against payment d/P, cash against documents
  • Sowie Dokumente gegen unwiderruflichen Zahlugnsauftrag-Inkasso oder auf Englisch „documents against irrevocable payment order“. Es wird eine Zahlungsgarantie nicht übernommen von dein in das Inkasso eingeschalteten Banken. Die Rechtsgrundlage für die Abwickung von Dokumenteninkassi sind

Die Einheitlichen Richtlinien für Inkassi (ERI) der Internationalen Handelskammer (ICC), welche von den meisten Banken bzw. Bankenverbän­den der Welt anerkannt sind.

 

Darlehen

  • von

Darlehen

Ein Darlehen ist ein schuldrechtlicher Vertrag. Durch ihn wird einem Darlehensnehmer Geld (Gelddarlehen §§ 488-505e BGB) oder eine vertretbare Sache (Sachdarlehen §§ 607-609 BGB) auf Zeit zum Gebrauch überlassen.

Häufig nutzt man den Begriff Darlehen und Kredit synonym. Dabei beschreibt im Kreditgewerbe ein Darlehen mittel- und langfristige Kredite die in einer Summe ausgezahlt und in regelmäßiger Tilgung abgezahlt werden. Rechtlich ist der Begriff Darlehen somit weiter gefasst als die bankgeschäftliche Bezeichnung. Auch der Kredit ist weit gefasst nach § 19 KWG gibt es neben vielen Arten von Krediten, die auch Darlehen sind weitere Formen wie Bürgschaften, Garantien welche wiederum keine Darlehen sind.

Beim Gelddarlehen verpflichtet sich der Darlehensgeber dem Darlehensnehmer per Darlehensvertrag einen Betrag in vereinbarter Höhe zur Verfügung zu stellen und zur Nutzung zu überlassen nach § 488 I S.1 BGB. Der Darlehensnehmer hingegen muss den geschuldeten Zins entrichten und bei Fälligkeit den Betrag zurück zahlen, auch müssen, wenn vereinbart, Sicherheiten gestellt werden. Es werden 2 übereinstimmende Willenserklärungen benötigt. Die Schriftform ist für Verbraucherdarlehen mit Ausnahme von Überziehungskrediten vorgeschrieben. Ein Darlehen kann auch zinslos gewährt werden. In der Bankwelt werden auch Entgelte berechnet.

Das Sachdarlehen sieht vor, dass der Darlehensgeber dem Darlehensnehmer eine Sache zur Nutzung überlässt, hier muss ein Entgelt gezahlt werden und die Sache in gleicher Menge, Güte und Art zurückerstattet werden bei Fälligkeit oder nach Kündigung. Für private Darlehensgeber sind Einnahmen aus der Vergabe von Darlehen zu den Einkünften aus Kapitalvermögen zu rechnen in Form von Bearbeitungsgebühren, Zinsen, Disago, Bei Betrieben gehören sie zu den Betriebseinnahmen. Darlehen unterliegen Köperschaftssteuer sowie Einkommenssteuer.

Das Darlehen endet zur Laufzeit oder durch Kündigung. Verbraucherdarlehen werden in erster Linie zum Zweck des Konsums zwischen Verbrauchern und Unternehmen geschlossen, bis zu 75.000 € Darlehen für selbständige berufliche Tätigkeit oder gewerbliche. Nach der Tilgungsart unterscheidet man Festdarlehen mit endfälliger Tilgung, Annuitätendarlehen mit gleichbleibender jährlicher Kapitalleistung, der Zinsanteil fällt und die Tilgungsrate steigt während der Laufzeit sowie Schuldscheindarlehen, Forward-Darlehen bei dem man für einen Zeitraum in der Zukunft fest vereinbart oder andere Mischformen mit Eigenkapital und Fremdkaptialanteilen.

Datenanalyse

Datenanalyse

Unter einer Datenanalyse versteht man in der Marktforschung eine Überprüfung, Ordnung und Erforschung von erhobenen Daten. Man verdichtet die Daten dabei auf ein überschaubares und notwendiges Mass zur Entscheidungsfindung. Hierzu werden verschiedene statistische Verfahren verwendet. Bei den Verfahren kann man, abhängig von den berücksichtigen Variablen uni-, bi- und multivariante Methoden unterscheiden.

Abhängig von den zu Grunde liegenden Daten können einige Verfahren besser geeignet sein als andere. Die univariate Datenanalyse betrachtet nur eine Variable nach Häufigkeitsverteilungen wie absolute, relative oder kumulierte relative Häufigkeiten. Die Bivariate Datenanalyse betrachtet die Beziehung von 2 Variablen zu einander und die Stärke der Abhängigkeit mit Korrelationsanalysen.

Bei der mulitvariaten Datenanalyse werden mindestens 3 Variablen betrachtet, dabei können Verfahren genutzt werden die Strukturen prüfen oder entdecken. So können vermutete Zusammenhänge von Variablen überprüft werden oder Zusammenhänge zwischen Variablen aufgedeckt werden.

Demografischer Wandel

Demografischer Wandel

Der demografische Wandel beschreibt die Vorgänge die Vorgänge der demografischen Alterung beschreibt. Der Begriff wird in der Presse und Öffentlichkeit verwendet. Korrekterweise spricht man in der Wissenschaft von der demografischen Alterung und nicht dem demografischen Wandel.

Diskriminanzanalyse

Diskriminanzanalyse

Bei der Diskriminanzanalyse handelt es sich um statistische Modelle in der Wirtschaftssoziologie für die Zuordnung von den untersuchten Objekten zu Kollektiven von Objekten oder Klassen auf Grundlage von beobachteten Merkmalen.

Durch die Dskriminanzfunktion oder eine Trennfunktion trifft man Entscheidungen, ob ein Objekt zu einem oder einem anderen Kollektiv angehört.

mit der Diskriminanzanalyse kann man die Übereinstimmung oder auch Unterschiedlichkeit von Stichproben beurteilen. Dabei geht das Modell zurück auf R.H. Fisher.

Due Diligence

Due Diligence

Unter einer Due Diligence versteht man die sorgfältige  Analyse und Prüfung eine Unternehmens, vor allem bezüglich seiner rechtlichen, wirtschaftlichen, finanziellen und steuerlichen Verhältnisse, sie wird durch den Käufer eines Unternehmens unternommen.

Durch die Due Diligence sollen Risiken beim Kauf eines Unternehmens minimiert werden und sich die Voraussetzungen für das Kaufangebot geprüft werden.

Für die Durchführung der Due Diligence nutzt man Fachleute von der Käuferseite sowie externe Berater.

Man verwendet für die Bewertung Unternehmensunterlagen und Unternehmensdaten sowie Gespräche mit dem Management des zu kaufenden Unternehmens.

Die Due Diligence prüft einzelne Teilbereiche, so gibt es:

  • Eine Financial Due Diligence die die finanzielle Lage prüft
  • Eine Commercial Due Diligence die das Geschäftsmodell analysiert sowie den Markt
  • Eine Legal Due Diligence die rechtliche Aspekte prüft
  • Eine Tax Due Diligence die die steuerliche Seite beleuchtet

Aber auch Aspekte bezüglich der Mitarbeiter, der Umwelt, der Technik und Kultur werden untersucht.

Depot

  • von

Depot

Unter dem Begriff Depot versteht man die Verwahrung von Wertpapieren bei einer Bank und umfasst dabei auch die Verwaltung mit in dem Begriff, also das Einziehen von Zinsen und Dividenden und die Ausübung von Bezugsrechten.

Das Depotgesetz regelt die Einzelheiten für die Verwahrung und Anschaffung von Wertpapieren.

Weiterhin beschreibt man mit dem Begriff Depot ein Knoten in einem logistischen Netzwerk wie ein Lager, Lagerhaus, warehouse in welchem Güter vorübergehend festgehalten oder auf einen anderen durch das Netzwerk führenden Weg überleitet werden.

Depots können Liefer- und Empfangspunkte sein als auch Auflöse- und Konzentrationspunkte im Warenflussnetzwerk.

Ein Depot übernimmt verschiedene Funktionen wie:

  • eine zeitliche Überbrückung
  • Reduktion von Unsicherheiten
  • Größendegression
  • Spekulation
  • Lieferzeitverkürzung
  • Vereinzelung
  • Flexibilitätssicherung

Innerhalb eines Depots laufen Lager- und Transportprozesse ab welche innerhalb der Vorratspolitik gesteuert werden als Depotplanung.

Lagerarten

Im Wareneingang des Depots werden die Güter vom Lieferanten angenommen und die Güter für die Lagerung vorbereitet, man zählt hierzu das Abladen von ankommender Ware, die Identifikation der ankommenden Ware, die Wareneingangskontrolle und das Lagerfähigmachen der Waren. Man achtet darauf, dass der Aufenthalt der Güter im Wareneingangsbereich kurz ist. Man nutzt das Einheitenlager für eine zeitliche Überbrückung bei der die selbe Einheit gelagert, eingelagert und ausgelagert wird.

Das Einheitenlager bezeichnet man auch als Reservelager, wenn die Einheiten nach der Auslagerung nicht unmittelbar zum Warenausgang gelangen und dafür aber im Kommissionierlager.

Hier lagern die Einheiten relativ lange.

Im Depotbereich Kommissionierlager lagert man Waren in kleinen Einheiten, Mengen und kurzfristig, man sorgt hier für die Auflösung des Güterflusses. Nach dem Kommissionieren verlassen die Waren das Lagerhaus nicht in dem Zustand in dem sie eingelagert wurden.

Das Kommissionieren erfolgt häufig manuell.

In der Packerei wird der kommissionierte Auftrag versandfertig gemacht, als Versand zählt auch ein innbetrieblicher Transport.

Im Warenausgang wird die Ware an den Empfänger abgegeben, man nimmt also Waren aus der Packerei und es kommt zu einem geordneten Zwischenlagern, abhängig von der Versandart und Kunden bis zur Abholung, Disposition des Transportmittels und des Verladens.

Hier stehen wie im Wareneingang die Bewegungsprozesse im Vordergrund.

Im Warenausgang findet nur in Ausnahmefällen eine längere Zeitüberbrückung statt.

In der Lagerverwaltung erfolgt die Steuerung und Koordination der Lagerprozesse und Bewegungsprozesse in den verschiedenen Lagerhausbereichen.

So bildet die Lagerverwaltung eine Schnittstelle des logistischen Subsystems Depot zum logistischen Subsystem Auftragsabwicklung.

Das Depot wird häufig nach funktionalen Gesichtspunkten gegliedert in:

  • Vorratslager
  • Umschlagslager
  • Durchgangslager
  • Verteilungslager

Man unterscheidet verschiedene Lagerbauformen wie:

  • Freilager
  • Flachlager
  • Etagenlager
  • Bunkerlager
  • Silolager
  • Hochregallager
  • Traglufthallenlager

Man unterscheidet bei den Lagerstufen:

  • Werkslager, hier lagern die Produkte nach der Fertigung und dienen einem kurzfristigem Mengenausgleich bei Produktion und Warenverteilung
  • Zentrallager, hier lagert das ganze Sortiment des Unternehmens und Fremdprodukte
  • Regionallager, hier lagert man nach Absatzregionen geordnet als Bindeglied zur Auslieferungslagerstufe
  • und Auslieferungslager, dient einer kundennahmen, schnellen Versorgung mit Waren

Durch mehrstufige Depotstrukturen in mehrstufiger Lagerhaltung können Gebrauchs- und Verbrauchsgüter multinational vermarktet werden..

Delegation

Delegation

Mit dem Begriff Delegation beschreibt man eine Form der Arbeitsteilung zwischen Vorgesetztem und Mitarbeiter. Es kommt zur Teilung der Verantwortung in der Form, dass der Delegierende die Führungsverantwortung hat und der Delegationsempfänger die Entscheidungskompetenz und Handlungsverantwortung übernimmt.

Durch Delegation sollt der Vorgesetzte entlastet werden und der Mitarbeiter gestärkt wird seine Aufgaben besser zu erfüllen.

Delegation beschreibt die Verteilung von Entscheidungsbefugnissen in der Unternehmensführung und die Aufgabenzuweisung mit der Ausstattung von notwendigen Rechten fü die Aufgabenerfüllung und der daraus erwachsenden Verantwortung.

Devisenreserven

Devisenreserven

Unter den Devisenreserven versteht man den Bestand an Devisen einer Zentralbank.

Die Devisenreserven vermindert um die Verbindlichkeiten gegenüber dem Ausland ergeben die Netto-Devisenreserven eines Landes.

Dabei gehören langfristige Forderungen nicht zu den Devisenreserven.

Die Devisenreserven ermöglichen dem jeweiligen Land Verbindlichkeiten zu bezahlen oder auch durch ihren Verkauf den Kurs der eigenen Währung zu stützen.

Direct-Marketing

  • von

Direct-Marketing

Direct-Marketing ist eine Profilierungsmöglichkeit für Unternehmen, inbesondere bei erhöhtem Wettbewerbsdruck, Sättigung der Märkte und einer sich zeigenden Erosion der Wirkung von klassischen massengerichteten Kommunikationsinstrumenten.

Unter dem Direct-Marketing versteht man eine interaktive Marketing-Methode bei der man auf selektierte Zielgruppen zugreift welche in Datenbanken gespeichert sind und nach bestimmten Kriterien ausgesucht werden. Dabei werden diese Zielgruppen über verschiedene Medien angesprochen.

Beim Direct-Marketing kann man 4 konstitutive Dimensionen unterscheiden:

  1. Direct-Marketing-Ziele
  2. Träger des Direct-Marketings
  3. Kommunikationsmittel und Medien
  4. Zielgruppen

Im Mittelpunkt stehen die Abhängigkeiten dieser Dimensionen. So stellt sich die Frage welche Träger, welche Ziele bei welchen Zielgruppen mit welchen Mitteln erreichen können.

Für die Ziele ist die Markterkundung wichtig mit Verbrauchern und Lieferanten ebenso wie die Verkäuferunterstützung.

Aber auch Information des Kunden mit dem Erreichen eines Bekanntheitsgrades und Images sind wichtig.

Darüber hinaus ist die Pflege der Datenbanken mit Datenstämmen und Adressen von Bedeutung welche auf einem aktuellen Stand gehalten werden muss.

Man weist der Kundenbindung und der Vorbereitung des Kaufes eine hohe Bedeutung zu, abhängig von der Branche gibt es hier Unterschiede. So werden beispielsweise in der Bekleidungsindustrie gut 10 % des Umsatzes im Versandverkauf erreicht.

Es kommt jedoch zu hohen Streuverlusten. Man greift häufig auf Datenbanken zu bei Zulieferern für Gewerbe und Industrie, seltener bei den Lieferanten der Verbraucher.

Häufig wird Direct-Marketing genutzt bei dem Zwischenhandel und beim Gewerbe und der Industrie und eher weniger bei den Verbrauchern. Von großer Bedeutung sind einzelgezielte Kommunikationsmittel.

Man verwendet Datenbasen häufiger als eine massenmediale Ansprache. Aber auch Inserate mit Coupons in Fachzeitschriften, gezielte und gestreute Briefsendungen, aktives Telefonmarketing bieten Wachstumsmöglichkeiten.

Die Verwendung von elektronischen Medien gewinnt an Bedeutung sowohl zwischen Hersteller und Zwischenhandel als auch zwischen den Zulieferern und der Industrie.

Gegenüber dem Verbraucher nutzt man für das Direct-Marketing hingegen vor allem unadressierte gestreute Briefe sowie Couponinserate in Zeitungen.

Generell sind die gewählten Methoden sehe branchenabhängig.

Differenzierungsstrategie

Differenzierungsstrategie

Bei der Differenzierungsstrategie handelt es sich um eine Basisvariante der Wettbewerbsstrategie für die Schaffung eins Wettbewerbsvorteil. Durch diesen wird es Unternehmen ermöglicht sich von ihren Konkurrenten zu unterscheiden und abzuheben.

Dabei ergeben sich verschieden Punkte des Ansatzes für die Strategie der Differenzierung.

Beispiele hier für sind:

  • Im Image wie bei Mercedes Benz, Apple
  • Technologie wie Samsung, Sony etc.
  • Service wie Caterpillar, Deutsche Telekom etc.
  • Design wie Wega im Hifi-Bereich

Durch eine Markenpolitik wir die Differenzierung nach außen hin sichtbar gemacht.

Die Differenzierungsstrategie gibt sich wieder im einer erfolgreichen Positionierung und führt auch zur einer höheren Kundenloyalität und einer niedrigeren Preissensitivität.