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Leitzins

15. August 201915.08.20191 Minute LesezeitLesezeit: 1 Min.0 Kommentare0 KommentareL

Der Leitzins wird von den Zentralbanken festgelegt und ist ein Instrument der Geldpolitik. Dabei ist der Leitzins der Zinssatz zu dem sich Geschäftsbanken bei den Zentralbanken refinanzieren können. Dazu haben die Geschäftsbanken Sicherheiten, häufig in Form von Wertpapieren zu hinterlegen. Dabei gilt die Hinterlegung von Wertpapieren auch als „Repo-Geschäft“. Die Beschaffung von Liquidität über Zentralbanken kann zurückgehen, wenn sich die Geschäftsbanken untereinander Gelder leihen.

Bei der Finanzkrise kam es im August 2007 durch einen Vertrauensverlust zum fast vollständigen Erliegen dieser Finanzierungsquelle, so dass die Zentralbanken mehr Liquidität zur Verfügung stellen mussten, um das Bankensystem zu stabilisieren.

Diesen Artikel zitieren

„Leitzins“. Wirtschaftslexikon.de, 15.08.2019. https://wirtschaftslexikon.de/leitzins-2/

BibTeX für LaTeX, RIS für Literaturverwaltungsprogramme. Die Angaben verweisen auf die aktuelle Artikelseite, nicht auf eine archivierte Fassung.

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